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Stakeholderdialog von Oesterreichs Energie und Kelag

Stakeholderdialog von Oesterreichs Energie und Kelag

„So bauen wir das Energiesystem des 21. Jahrhunderts“ - Unter diesem Titel fand heute der Stakeholderdialog von Oesterreichs Energie und Kelag im Kompetenzzentrum E-Mobilität der Kelag in Klagenfurt statt.

Mehr als 40 Interessierte aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, von Interessenvertretungen und von Medien nahmen an dieser Veranstaltung teil. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs, brachte es auf den Punkt: „Die Zukunft ist elektrisch. Um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen und das Generationenprojekt Dekarbonisierung voranzutreiben, werden alle an einem Strang ziehen müssen — die E-Wirtschaft, die Politik und die Bevölkerung. Zudem ist klar, dass wir alle zur Verfügung stehenden Technologien dafür brauchen werden.“ Barbara Schmidt präsentierte innovative Vorzeigeprojekte aus ganz Österreich, die Wege aufzeigen, wie die Energiewende umgesetzt und funktionieren kann.

Kärnten 2050: E-Mobilität als wichtiger Beitrag zur klimaneutralen Energiezukunft
„Wenn wir es mit der Dekarbonisierung unseres Energiesystems ernst meinen, dann müssen wir dem Individualverkehr unsere besondere Aufmerksamkeit schenken“, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. „Dieser Sektor hängt derzeit nahezu vollständig von fossilen Brennstoffen ab, gleichzeitig verfügen wir aber mit der E-Mobilität über eine funktionsfähige und alltagstaugliche Technologie, die erstens viel effizienter ist und zweitens mit Strom aus erneuerbarer Energie betrieben werden kann.“

Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge
Die Kelag baut seit Jahren die öffentliche Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge aus bietet derzeit an 244 Ladepunkten Ladeleistungen von bis zu 160 kW. „Zusätzlich bekommen Kunden von uns Ladelösungen für zu Hause, in Wohnanlagen und im Geschäftsbereich“, betont Freitag. „Unser Autostrom stammt selbstverständlich zu 100 % aus Wasserkraft und Ökoenergie. In unserem Kompetenzzentrum E-Mobilität in Klagenfurt können sich interessierte Kunden umfassend und herstellerunabhängig über die Elektromobilität informieren.“

Die Kelag stellt auch den eigenen Fuhrpark schrittweise auf E-Fahrzeuge um, die immer größeren Reichweiten der E-Fahrzeuge erlauben das. „In unserem Fuhrpark befinden sich derzeit 65 E-Fahrzeuge“, erläutert Manfred Freitag. „Damit sie tagtäglich gefahren werden können, haben wir die firmeninterne Lade-Infrastruktur massiv verstärkt und ausgebaut.“

Verdoppelung der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie
Am Beispiel der E-Mobilität wird deutlich, was für eine klimaneutrale Energiezukunft gebraucht wird. „Wenn wir fossile Energieträger durch saubere, erneuerbare Energieträger ersetzen wollen, dann müssen wir die Stromerzeugung aus Wasserkraft, Photovoltaik und Windkraft stark ausbauen“, erklärt Manfred Freitag. „Auch die Wirtschaft wird mehr Strom aus erneuerbarer Energie benötigen, wenn sie auf fossile Energieträger verzichten will.“ Wenn Kärnten klimaneutral werden soll, dann muss die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern verdoppelt werden. Außerdem muss das Stromnetz ausgebaut und verstärkt werden, damit es den zusätzlichen Anforderungen gerecht werden kann.

Grüne Energie für Gebäude
Ein weiterer großer Sektor ist der Energiebedarf der Gebäude für Heizung und Klimatisierung. „Ältere Gebäude müssen saniert werden, um den Energiebedarf zu senken“, sagt Freitag. „Gleichzeitig müssen wir die Fernwärmeversorgungen mit grüner Energie ausbauen. Unser Tochterunternehmen KELAG Energie & Wärme GmbH ist heute der größte Anbieter von Fernwärme auf der Basis von industrieller Abwärme und Bioenergie in Österreich und arbeitet daran, den Anteil von grüner Energie in ihren Systemen von derzeit 65 % weiter zu steigern.“

Klima- und Energieziele umsetzen!
„Die Klima- und Energieziele sind rasch formuliert und aufgeschrieben“, sagt Manfred Freitag. „Um diese Ziele aber tatsächlich zu erreichen, müssen alle Beteiligten aktiv mitarbeiten und viele Maßnahmen gesetzt werden, angefangen von der Politik, die die Rahmenbedingungen und Fördersysteme definiert, bis zu den Kunden, die von der Notwendigkeit der vielen Maßnahmen überzeugt werden müssen. Das sind wir Ältere unseren Kindern und Enkeln schuldig!“

Elektrotechnisches Messlabor
Im Kompetenzzentrum für E-Mobilität betreiben die Kelag, die KNG-Kärnten Netz GmbH und die HTL Mössingerstraße gemeinsam ein elektrotechnisches Messlabor. Es dient den Anforderungen der Kelag und der KNG-Kärnten Netz GmbH, wie zum Beispiel für Tests an Batterien, Aggregaten, PV-Anlagen, E-Fahrzeugen und E-Ladestationen. Die HTL Mössingerstraße nutzt das Messlabor an zwei Nachmittagen pro Woche für den regulären Laborunterricht. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Messlabor im Speziellen mit dem Ladeverhalten und der Netzverträglichkeit bzw. Netzrückwirkung von E-Autos und E-Ladestationen. Diese Form der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Bildungseinrichtungen ist derzeit österreichweit einzigartig.

„So bauen wir das Energiesystem des 21. Jahrhunderts“ - Unter diesem Titel fand heute der Stakeholderdialog von Oesterreichs Energie und Kelag im Kompetenzzentrum E-Mobilität der Kelag in Klagenfurt statt.

Mehr als 40 Interessierte aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, von Interessenvertretungen und von Medien nahmen an dieser Veranstaltung teil. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs, brachte es auf den Punkt: „Die Zukunft ist elektrisch. Um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen und das Generationenprojekt Dekarbonisierung voranzutreiben, werden alle an einem Strang ziehen müssen — die E-Wirtschaft, die Politik und die Bevölkerung. Zudem ist klar, dass wir alle zur Verfügung stehenden Technologien dafür brauchen werden.“ Barbara Schmidt präsentierte innovative Vorzeigeprojekte aus ganz Österreich, die Wege aufzeigen, wie die Energiewende umgesetzt und funktionieren kann.

Kärnten 2050: E-Mobilität als wichtiger Beitrag zur klimaneutralen Energiezukunft
„Wenn wir es mit der Dekarbonisierung unseres Energiesystems ernst meinen, dann müssen wir dem Individualverkehr unsere besondere Aufmerksamkeit schenken“, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. „Dieser Sektor hängt derzeit nahezu vollständig von fossilen Brennstoffen ab, gleichzeitig verfügen wir aber mit der E-Mobilität über eine funktionsfähige und alltagstaugliche Technologie, die erstens viel effizienter ist und zweitens mit Strom aus erneuerbarer Energie betrieben werden kann.“

Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge
Die Kelag baut seit Jahren die öffentliche Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge aus bietet derzeit an 244 Ladepunkten Ladeleistungen von bis zu 160 kW. „Zusätzlich bekommen Kunden von uns Ladelösungen für zu Hause, in Wohnanlagen und im Geschäftsbereich“, betont Freitag. „Unser Autostrom stammt selbstverständlich zu 100 % aus Wasserkraft und Ökoenergie. In unserem Kompetenzzentrum E-Mobilität in Klagenfurt können sich interessierte Kunden umfassend und herstellerunabhängig über die Elektromobilität informieren.“

Die Kelag stellt auch den eigenen Fuhrpark schrittweise auf E-Fahrzeuge um, die immer größeren Reichweiten der E-Fahrzeuge erlauben das. „In unserem Fuhrpark befinden sich derzeit 65 E-Fahrzeuge“, erläutert Manfred Freitag. „Damit sie tagtäglich gefahren werden können, haben wir die firmeninterne Lade-Infrastruktur massiv verstärkt und ausgebaut.“

Verdoppelung der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie
Am Beispiel der E-Mobilität wird deutlich, was für eine klimaneutrale Energiezukunft gebraucht wird. „Wenn wir fossile Energieträger durch saubere, erneuerbare Energieträger ersetzen wollen, dann müssen wir die Stromerzeugung aus Wasserkraft, Photovoltaik und Windkraft stark ausbauen“, erklärt Manfred Freitag. „Auch die Wirtschaft wird mehr Strom aus erneuerbarer Energie benötigen, wenn sie auf fossile Energieträger verzichten will.“ Wenn Kärnten klimaneutral werden soll, dann muss die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern verdoppelt werden. Außerdem muss das Stromnetz ausgebaut und verstärkt werden, damit es den zusätzlichen Anforderungen gerecht werden kann.

Grüne Energie für Gebäude
Ein weiterer großer Sektor ist der Energiebedarf der Gebäude für Heizung und Klimatisierung. „Ältere Gebäude müssen saniert werden, um den Energiebedarf zu senken“, sagt Freitag. „Gleichzeitig müssen wir die Fernwärmeversorgungen mit grüner Energie ausbauen. Unser Tochterunternehmen KELAG Energie & Wärme GmbH ist heute der größte Anbieter von Fernwärme auf der Basis von industrieller Abwärme und Bioenergie in Österreich und arbeitet daran, den Anteil von grüner Energie in ihren Systemen von derzeit 65 % weiter zu steigern.“

Klima- und Energieziele umsetzen!
„Die Klima- und Energieziele sind rasch formuliert und aufgeschrieben“, sagt Manfred Freitag. „Um diese Ziele aber tatsächlich zu erreichen, müssen alle Beteiligten aktiv mitarbeiten und viele Maßnahmen gesetzt werden, angefangen von der Politik, die die Rahmenbedingungen und Fördersysteme definiert, bis zu den Kunden, die von der Notwendigkeit der vielen Maßnahmen überzeugt werden müssen. Das sind wir Ältere unseren Kindern und Enkeln schuldig!“

Elektrotechnisches Messlabor
Im Kompetenzzentrum für E-Mobilität betreiben die Kelag, die KNG-Kärnten Netz GmbH und die HTL Mössingerstraße gemeinsam ein elektrotechnisches Messlabor. Es dient den Anforderungen der Kelag und der KNG-Kärnten Netz GmbH, wie zum Beispiel für Tests an Batterien, Aggregaten, PV-Anlagen, E-Fahrzeugen und E-Ladestationen. Die HTL Mössingerstraße nutzt das Messlabor an zwei Nachmittagen pro Woche für den regulären Laborunterricht. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Messlabor im Speziellen mit dem Ladeverhalten und der Netzverträglichkeit bzw. Netzrückwirkung von E-Autos und E-Ladestationen. Diese Form der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Bildungseinrichtungen ist derzeit österreichweit einzigartig.

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Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten. Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich.

Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu zählen beispielsweise Energieeffizienz- oder Energiemanagementlösungen wie Photovoltaik, Smart Metering und Smart Home. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit den strategischen Entwicklungsfeldern E-Mobilität und Breitband/Glasfaser.