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Kelag im Covid-Krisenjahr 2020 mit stabilem Ergebnis

Trotz der Pandemie-bedingten außerordentlich schwierigen Rahmenbedingungen konnte die Kelag das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich abschließen und das Ergebnis im Vergleich zu 2019 stabil halten.

Der Umsatz sank - vor allem durch niedrigere Handelsmengen und Corona-bedingten Minderverbräuche - im Jahr 2020 von 1,30 Mrd. Euro auf 1,06 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis betrug 110,0 Mio. Euro und konnte trotz gesunkener Umsatzerlöse durch eine überdurchschnittlich hohe Wasserführung im Vergleich zum Vorjahr (111,1 Mio. Euro) stabil gehalten werden.

„Dank der Resilienz und Stabilität - insbesondere aufgrund des breit diversifizierten Geschäftsportfolios und des straffen Kostenmanagements - ist es der KELAG gelungen, Ergebnisstabilität zu erzielen. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie waren dennoch deutlich spürbar“, sagt Danny Güthlein, Mitglied des Vorstandes der Kelag. „In allen wesentlichen Geschäftsfeldern sind die Umsätze gesunken, da Industrie- und Gewerbekunden weniger Energie nachgefragt haben und die Großhandelspreise vorübergehend stark gefallen sind.“
 

  2020 2019
Umsatzerlöse 1,06 Mrd. EUR 1,30 Mrd. EUR
Konzernergebnis 110,0 Mio EUR 111,1 Mio. EUR
Investitionen und Instandhaltungen 177,6 Mio. EUR 178,7 Mio. EUR
Beschäftigte (inkl. Lehrlinge und Leihpersonal) 1.694 1.691


Eine wesentliche Entlastung brachte die überdurchschnittlich hohe Wasserführung, die mit 113,1% um fast 18 Prozentpunkte über dem Wert des Jahres 2019 (95,3%) lag. „Dadurch erhöhte sich unsere eigene Stromaufbringung aus Wasserkraft um 640 auf 3.601 Mio. Kilowattstunden“, so Güthlein weiter. Positiv zum Ergebnis beigetragen haben auch die gestiegene Nachfrage der Privatkunden und eine positive Kundenbilanz. Trotz pandemiebedingten Einschränkungen gelang es der Kelag und ihren Tochtergesellschaften während des gesamten Jahres 2020, den Betrieb der Anlagen, die Instandhaltung, die Störungsbehebung und die Serviceleistungen für die Kunden weiter aufrecht zu erhalten.


Investitionen in die Energiewende und Versorgungssicherheit

„Das Geschäftsjahr 2020 zeigt einmal mehr die Bedeutung unseres diversifizierten und nachhaltigen Geschäftsfeldportfolios, beginnend bei der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie über die Verteilung, den Handel und Verkauf von Energie bis hin zur Beschäftigung mit Geschäftsfeldern wie E-Mobilität und Photovoltaik“, betont Manfred Freitag, Sprecher des Vorstandes. Daraus leitet sich für Freitag eine klare strategische Vorgabe für die Zukunft ab. „Wir setzen unseren Weg der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energie und dem damit einhergehenden Netzausbau konsequent fort.“

Im Geschäftsjahr 2020 investierte die Kelag insgesamt 149 Mio. Euro. Zu den wesentlichsten Investitionsprojekten zählten der Bau und der Erwerb von Kraftwerken zur Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie, der Ausbau der Fernwärmenetze zur Nutzung von industrieller Abwärme und Biomasse und ein Windkraftprojekt in Kroatien. Im Netzbereich wurden vor allem in die Errichtung der 220/110-kV-Netzabstützung für den Großraum Villach sowie in die flächendeckende Installation von digitalen Stromzählern investiert. Manfred Freitag: „Mit unseren Aktivitäten lösen wir in Kärnten eine Wertschöpfung von rund 530 Mio. Euro aus und sichern dadurch direkt und indirekt rund 4.500 Arbeitsplätze. Wir sind ein verlässlicher Motor für den Wirtschafts- und Energiestandort Kärnten - auch und gerade in Krisenzeiten.


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Personalstand der KELAG und ihrer Tochtergesellschaften ist im Geschäftsjahr 2020 leicht auf 1.694 gestiegen, 100 davon sind Lehrlinge. „Motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Voraussetzung für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“, betont Freitag. Die KELAG setzt auf die konsequente Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit einem besonderen Fokus auf die Ausbildung von Lehrlingen. Das Geschäftsjahr 2020 hat gezeigt, dass in Krisenzeiten ein motiviertes und engagiertes Team ein wesentlicher Faktor zur Krisenbewältigung ist. Neben der Corona-Krise waren auch wetterbedingte Extrem-Ereignisse wie die Nassschneefälle am Jahresende eine große Herausforderung.


Ausblick 2021

Die stabile Ertrags- und Finanzkraft ermöglicht der Kelag die Fortführung ihres langfristigen Investitionsprogrammes mit den Schwerpunkten Wasser- und Windkraft, Photovoltaik, Biomasseprojekte sowie Ausbau und Modernisierung der Netzinfrastruktur. „Bis zum Jahr 2025 wollen wir rund 1 Mrd. Euro insbesondere in die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger investieren und die Energiewende aktiv mitgestalten“, betont Güthlein. Für das Jahr 2021 plant das Unternehmen inkl. des Erwerbs von Kraftwerken in Frankreich und Portugal Investitionen im Umfang von rund 225 Mio. Euro. Der Vorstand erwartet Ergebniskontinuität, wobei die Entwicklungen abhängig vom weiteren Pandemieverlauf in höherem Ausmaß von Unsicherheiten geprägt sein werden.

Trotz der Pandemie-bedingten außerordentlich schwierigen Rahmenbedingungen konnte die Kelag das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich abschließen und das Ergebnis im Vergleich zu 2019 stabil halten.

Der Umsatz sank - vor allem durch niedrigere Handelsmengen und Corona-bedingten Minderverbräuche - im Jahr 2020 von 1,30 Mrd. Euro auf 1,06 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis betrug 110,0 Mio. Euro und konnte trotz gesunkener Umsatzerlöse durch eine überdurchschnittlich hohe Wasserführung im Vergleich zum Vorjahr (111,1 Mio. Euro) stabil gehalten werden.

„Dank der Resilienz und Stabilität - insbesondere aufgrund des breit diversifizierten Geschäftsportfolios und des straffen Kostenmanagements - ist es der KELAG gelungen, Ergebnisstabilität zu erzielen. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie waren dennoch deutlich spürbar“, sagt Danny Güthlein, Mitglied des Vorstandes der Kelag. „In allen wesentlichen Geschäftsfeldern sind die Umsätze gesunken, da Industrie- und Gewerbekunden weniger Energie nachgefragt haben und die Großhandelspreise vorübergehend stark gefallen sind.“
 

  2020 2019
Umsatzerlöse 1,06 Mrd. EUR 1,30 Mrd. EUR
Konzernergebnis 110,0 Mio EUR 111,1 Mio. EUR
Investitionen und Instandhaltungen 177,6 Mio. EUR 178,7 Mio. EUR
Beschäftigte (inkl. Lehrlinge und Leihpersonal) 1.694 1.691


Eine wesentliche Entlastung brachte die überdurchschnittlich hohe Wasserführung, die mit 113,1% um fast 18 Prozentpunkte über dem Wert des Jahres 2019 (95,3%) lag. „Dadurch erhöhte sich unsere eigene Stromaufbringung aus Wasserkraft um 640 auf 3.601 Mio. Kilowattstunden“, so Güthlein weiter. Positiv zum Ergebnis beigetragen haben auch die gestiegene Nachfrage der Privatkunden und eine positive Kundenbilanz. Trotz pandemiebedingten Einschränkungen gelang es der Kelag und ihren Tochtergesellschaften während des gesamten Jahres 2020, den Betrieb der Anlagen, die Instandhaltung, die Störungsbehebung und die Serviceleistungen für die Kunden weiter aufrecht zu erhalten.


Investitionen in die Energiewende und Versorgungssicherheit

„Das Geschäftsjahr 2020 zeigt einmal mehr die Bedeutung unseres diversifizierten und nachhaltigen Geschäftsfeldportfolios, beginnend bei der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie über die Verteilung, den Handel und Verkauf von Energie bis hin zur Beschäftigung mit Geschäftsfeldern wie E-Mobilität und Photovoltaik“, betont Manfred Freitag, Sprecher des Vorstandes. Daraus leitet sich für Freitag eine klare strategische Vorgabe für die Zukunft ab. „Wir setzen unseren Weg der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energie und dem damit einhergehenden Netzausbau konsequent fort.“

Im Geschäftsjahr 2020 investierte die Kelag insgesamt 149 Mio. Euro. Zu den wesentlichsten Investitionsprojekten zählten der Bau und der Erwerb von Kraftwerken zur Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie, der Ausbau der Fernwärmenetze zur Nutzung von industrieller Abwärme und Biomasse und ein Windkraftprojekt in Kroatien. Im Netzbereich wurden vor allem in die Errichtung der 220/110-kV-Netzabstützung für den Großraum Villach sowie in die flächendeckende Installation von digitalen Stromzählern investiert. Manfred Freitag: „Mit unseren Aktivitäten lösen wir in Kärnten eine Wertschöpfung von rund 530 Mio. Euro aus und sichern dadurch direkt und indirekt rund 4.500 Arbeitsplätze. Wir sind ein verlässlicher Motor für den Wirtschafts- und Energiestandort Kärnten - auch und gerade in Krisenzeiten.


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Personalstand der KELAG und ihrer Tochtergesellschaften ist im Geschäftsjahr 2020 leicht auf 1.694 gestiegen, 100 davon sind Lehrlinge. „Motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Voraussetzung für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“, betont Freitag. Die KELAG setzt auf die konsequente Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit einem besonderen Fokus auf die Ausbildung von Lehrlingen. Das Geschäftsjahr 2020 hat gezeigt, dass in Krisenzeiten ein motiviertes und engagiertes Team ein wesentlicher Faktor zur Krisenbewältigung ist. Neben der Corona-Krise waren auch wetterbedingte Extrem-Ereignisse wie die Nassschneefälle am Jahresende eine große Herausforderung.


Ausblick 2021

Die stabile Ertrags- und Finanzkraft ermöglicht der Kelag die Fortführung ihres langfristigen Investitionsprogrammes mit den Schwerpunkten Wasser- und Windkraft, Photovoltaik, Biomasseprojekte sowie Ausbau und Modernisierung der Netzinfrastruktur. „Bis zum Jahr 2025 wollen wir rund 1 Mrd. Euro insbesondere in die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger investieren und die Energiewende aktiv mitgestalten“, betont Güthlein. Für das Jahr 2021 plant das Unternehmen inkl. des Erwerbs von Kraftwerken in Frankreich und Portugal Investitionen im Umfang von rund 225 Mio. Euro. Der Vorstand erwartet Ergebniskontinuität, wobei die Entwicklungen abhängig vom weiteren Pandemieverlauf in höherem Ausmaß von Unsicherheiten geprägt sein werden.

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