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Schau-Kraftwerk Forstsee

Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Antworten auf diese Frage bekommen Sie im Schau-Kraftwerk Forstsee.

Das Krafthaus befindet sich 20 km westlich von Klagenfurt, direkt am Ufer des Wörthersees, zwischen Pörtschach und Velden. Es ist im Sommer täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sie können das Schau-Kraftwerk bequem erreichen: Mit dem Auto, mit dem Fahrrad und auch mit dem Schiff. Führungen gibt es für Besuchergruppen ab 15 Personen.

Zeitgerechte Voranmeldung unter T +(43) 463 525-5231.


Das Kraftwerk Forstsee ist 1925 als erstes Speicherkraftwerk in Kärnten in Betrieb gegangen, erzeugt pro Jahr rund 3 Mio. kWh Strom und hat eine Leistung von 2,4 MW. Das Krafthaus ist eine Villa im Jugendstil und ist von Franz Baumgartner geplant worden. Er ist einer der wichtigsten Vertreter der Wörthersee-Architektur.

Seit 1998 ist das Krafthaus Forstsee als Schau-Kraftwerk und mit dem Park am Ufer des Wörthersees im Sommer öffentlich zugänglich. Das Krafthaus Forstsee steht seit einigen Jahren unter Denkmalschutz. Im Schau-Kraftwerk können Sie sich informieren über die Anlagen des Kraftwerks und über die Stromerzeugung allgemein. An der Nordseite der Maschinenhalle befindet sich die 7 x 11 m große Emailwand "Die Verdrängung des Stieres und des Hirten durch die Maschine" vom Kärntner Künstler Giselbert Hoke. Im Café Ampere und im Freien können Sie einfach die Seele baumeln lassen und das Ambiente am Wörthersee genießen.

Öffnungszeiten:

Von Ende April bis Oktober, täglich von 10 bis 18 Uhr.
Montag Ruhetag - außer im Juli und August

Kraftwerk Forstsee

Das Krafthaus befindet sich 20 km westlich von Klagenfurt, direkt am Ufer des Wörthersees, zwischen Pörtschach und Velden. Es ist im Sommer täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sie können das Schau-Kraftwerk bequem erreichen: Mit dem Auto, mit dem Fahrrad und auch mit dem Schiff. Führungen gibt es für Besuchergruppen ab 15 Personen.

Zeitgerechte Voranmeldung unter T +(43) 463 525-5231.


Das Kraftwerk Forstsee ist 1925 als erstes Speicherkraftwerk in Kärnten in Betrieb gegangen, erzeugt pro Jahr rund 3 Mio. kWh Strom und hat eine Leistung von 2,4 MW. Das Krafthaus ist eine Villa im Jugendstil und ist von Franz Baumgartner geplant worden. Er ist einer der wichtigsten Vertreter der Wörthersee-Architektur.

Seit 1998 ist das Krafthaus Forstsee als Schau-Kraftwerk und mit dem Park am Ufer des Wörthersees im Sommer öffentlich zugänglich. Das Krafthaus Forstsee steht seit einigen Jahren unter Denkmalschutz. Im Schau-Kraftwerk können Sie sich informieren über die Anlagen des Kraftwerks und über die Stromerzeugung allgemein. An der Nordseite der Maschinenhalle befindet sich die 7 x 11 m große Emailwand "Die Verdrängung des Stieres und des Hirten durch die Maschine" vom Kärntner Künstler Giselbert Hoke. Im Café Ampere und im Freien können Sie einfach die Seele baumeln lassen und das Ambiente am Wörthersee genießen.

Öffnungszeiten:

Von Ende April bis Oktober, täglich von 10 bis 18 Uhr.
Montag Ruhetag - außer im Juli und August

Die Idee für den Bau des Speicherkraftwerkes Forstsee hatte Anfang der 1920er Jahre Ing. Adolf Wolf, Obmann des Verwaltungsrates des städtischen Elektrizitätswerkes Klagenfurt.

Mit diesem Speicherkraftwerk wollte er den Stromengpass des E-Werkes Klagenfurt im Winter beseitigen. Und von diesem Kraftwerk ausgehend wollte er die vielen lokalen Elektrizitätswerke mit ihren kleinen Netzen zu einem gemeinsamen Mittelkärntner Verbundsystem verbinden. Diese Aufgaben sollte eine eigene Gesellschaft wahrnehmen. Die Schwächen der Stromversorgung in den einzelnen Gemeinden sind im Winter 1921 deutlich geworden. Extremes Niedrigwasser setzte der Stromerzeugung sehr enge Grenzen und ließ die Netze immer wieder zusammenbrechen; besonders betroffen war die Landeshauptstadt.

Nach dem Ende der Monarchie 1918 musste die Energieversorgung auch in Kärnten völlig umgestellt werden. Aus Schlesien wurde keine Kohle mehr geliefert. Strom aus Wasserkraft schien die brauchbare Alternative zu sein. Der Abwehrkampf verhinderte in Kärnten bis Herbst 1920 ein koordiniertes Vorgehen der öffentlichen Elektrizitätswirtschaft. Erst 1922 hat die Kärntner Landeskraftstelle einen Plan über die mögliche energetische Nutzung der heimischen Flüsse und Seen vorgestellt.

Am 28. Jänner 1923 hat in Klagenfurt ein Gründungskomitee die Kärntner Wasserkraftwerke-AG (KÄWAG) aus der Taufe gehoben, mit einem Grundkapital von 600 Millionen Kronen. Sie baute das Kraftwerk Forstsee und errichtete in Mittelkärnten ein Strom-Verbundnetz. Diese Gesellschaft ist 1939 in Kelag umbenannt worden. Aufgrund des 2. Verstaatlichungsgesetzes ist 1948 durch den Zusammenschluss der Kelag und der kommunalen Elektrizitätswerke von Villach, St. Veit, Feldkirchen, Wolfsberg und Spittal die Kärntner Elektrizitätsaktiengesellschaft (Kelag) entstanden.

Das Krafthaus

Das Krafthaus Forstsee gleicht eher einer großen Villa als einem Kraftwerk. Geplant hat es der bekannte Architekt Franz Baumgartner. Das Gebäude steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Westlich des Krafthauses ist 1967 ein 110-kV-Umspannwerk errichtet worden. Dieses trägt mit dazu bei, die Stromversorgung in der Umgebung zu sichern.

Der Speicher Forstsee

Das Wasser aus dem Speicher Forstsee wird durch einen Stollen und über eine Stahldruckrohrleitung zur Turbine im Krafthaus geleitet. Die Höhendifferenz beträgt rund 160 m. Mit einer Speicherpumpe ist von 1928 bis 1983 Wasser aus dem Wörther See in den Forstsee gepumpt worden. Damit wurde im Sommerhalbjahr Strom verwertet und im Winter mehr Strom erzeugt. Diese Aufgaben erfüllen heute andere Pumpspeicherkraftwerke der Kelag.

Das Forstsee-Kraftwerk hat eine Leistung von 2,4 MW und erzeugt jährlich rund 3 Mio Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von 800 Kärntner Haushalten beziehungsweise einem Tausendstel des gesamten Strombedarfes aller Kunden der Kelag! Gesteuert wird das Kraftwerk von der Kelag-Hauptschaltleitung in Klagenfurt aus.

Der Architekt

Geplant hat das Kraftwerk Forstsee Architekt Franz Eduard Josef Baumgartner. Der bedeutendste Vertreter der "Wörther-See-Architektur" wurde am 27. Juni 1876 in Wien geboren. Als Architekt machte sich Baumgartner einen Namen mit seinen Wohnbauten, Einfamilienhäusern, Villen und Hotels, die überwiegend in Velden und Pörtschach entstanden. In Klagenfurt stammen beispielsweise das Künstlerhaus und der Stauderhof von ihm. Seine größter Bauauftrag war das Grand Hotel Toplice in Veldes (Bled/Slowenien).

Baumgartner studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Im Jahre 1903 begann er als Assistent an der k. k. Staatsgewerbeschule in Wien seine Lehrtätigkeit. 1905 wurde er erstmals als Architekt genannt. 1906 kam Baumgartner als Fachlehrer an die k. k. Staats-Handwerkerschule nach Klagenfurt (Vorläufer der jetzigen Höheren Technischen Bundeslehranstalt). Mit dieser übersiedelte er 1908 nach Villach. Von 1929 bis 1937 wirkte er an dieser Schule als Direktor.

1909 wurde Baumgartner der Professorentitel verliehen. Seine universelle Begabung und sein unermüdlicher Fleiß haben die Architektur und Bautätigkeit in Kärnten wesentlich beeinflusst. Baumgartner war Mitglied verschiedener Kommissionen und Vereine, wie z. B. der Baumeisterprüfungskommission und des Kunstvereines für Kärnten.

Architekt Hofrat Prof. Franz Baumgartner starb am 14. Oktober 1946 in Velden am Wörther See. Er ist in einem Ehrengrab der Gemeinde beigesetzt.

Das Kraftwerk Forstsee ist am 3. Februar 1925 in Betrieb genommen worden.

Speicher Forstsee

Speicherinhalt: 4,7 Mio m³ = 1,6 Mio kWh
Erzeugung im Regeljahr: 3 Mio kWh
Stollenleitung: rd. 425 m
Druckrohrleitung: rd. 335 m
Seehöhe Krafthaus: 440 m
Fallhöhe: rd. 160 m
Pelton Zwillingsturbine
Engpassleistung: 2,4 MW

Maschinensatz

Die Pelton-Zwillings-Turbine leistet 2,4 MW. Sie wandelt Energie von Wasser aus dem Speicher Forstsee um in die kreisende Bewegung eines Rotors im Generator.

Der Durchmesser des Schwungrades misst 2,70 m, der Umfang 8,48 m; sein Gewicht beträgt 3,8 t. Es dient dazu, die gesamte Anlage zu stabilisieren.

Der Generator (lat. Erzeuger) wandelt mechanische in elektrische Energie um. Er besteht aus einem Stator, welcher den Rotor umschließt. Beide sind Elektromagnete, d.h. aus Eisen mit Wicklungen aus isoliertem Kupferdraht. Wenn die Turbine den Rotor dreht, erzeugt dessen mitdrehendes Magnetfeld durch Induktion in der Statorwicklung Wechselstrom.

Die Hochdruckspeicherpumpe war von 1928 bis 1983 in Betrieb und pumpte Wasser aus dem Wörther See hinauf in den Forstsee. Damit wurde im Sommerhalbjahr überschüssige Energie verwertet und im Winter konnte mehr Strom erzeugt werden.

Die Druckrohrleitung ist rund 335 m lang. Über eine Fallhöhe von rund 160 m stürzt das Wasser aus dem Speicher Forstsee auf die Turbine.

... an einem der schönsten Plätze am Wörthersee

Café  Ampere - direkt am See mit eigener Bootsanlegestelle und direkt am Wörthersee-Radweg.  

Öffnungszeiten: Von April bis Oktober, täglich von 10 bis 18 Uhr - Montag Ruhetag - außer im Juli und August

Ampere [A]: Einheit der elektrischen Stromstärke. Benannt nach dem französischen Mathematiker und Physiker André Marie Ampère (* 22. 1. 1775 Polcymieux (Lyon), ? 10. 6. 1836 Marseille). Er entdeckte die magnetischen Wirkungen in der Umgebung stromdurchflossener Drähte, erklärte den Magnetismus durch Molekularströme und unterschied zwischen Elektrostatik und Elektrodynamik.

Das Ampere ist die Stärke eines konstanten elektrischen Stromes, der durch zwei parallele, geradlinige, unendlich lange und im Vakuum im Abstand von 1 m voneinander angeordnete Leiter von vernachlässigbar kleinem, kreisförmigen Querschnitt fließend, zwischen diesen Leitern pro 1 m die Kraft 2 x 10-7 N hervorrufen würde.

Webcam Schau-Kraftwerk Forstsee

Hier können sie jederzeit auf unser Schau-Kraftwerk blicken

Anfahrtsplan

So kommen Sie zum Schaukraftwerk Forstsee.

Anfahrtsplan von Klagenfurt zum Schau-Kraftwerk Forstsee

 

Anfahrtsplan von Villach zum Schau-Kraftwerk Forstsee

Ausgezeichneter Service

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten.
Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich.
Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit Zukunftsthemen wie Elektro-Mobilität, Smart Meter und Photovoltaik.