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Kelag Start-Up Challenge

Kelag Start-Up Challenge

Start-ups aufgepasst - jetzt bewerben!

Was wir für die Start-Up Challenge der Kelag suchen

Wir suchen bis zu zwei Start-ups, die mit uns eine konkrete Herausforderung aus dem Energiesektor lösen — im echten Betrieb, mit echten Daten, mit definiertem Pilotbudget.

Drei Eckdaten

  • Pilotbudget: Bezahlter Pilotvertrag
  • Zugang: Reale Infrastruktur, Daten & Testumgebung
  • Dauer: 3 - 6 Monate Pilotphase
  • Start: ab März 2027
     

Was ein Pilot mit Kelag für Dich bedeutet

Für Start-ups nach dem Proof of Concept ist der erste Referenzkunde im regulierten Umfeld der schwerste Schritt. Genau bei dem unterstützen wir dich.

Dein Pilotvertrag mit einem etablierten EVU

Die Zusammenarbeit läuft ab der Pilotvorbereitung auf Basis eines Pilotvertrages.

Unser Ziel ist es eine erfolgreiche Zusammenarbeit für beide Seiten zu schaffen.  Als einer der größten Energieversorger Österreichs bieten wir die Möglichkeit, deine Lösungen in einem starken Praxisumfeld weiterzuentwickeln und zu erproben.

Zugang zu realer Infrastruktur & Daten

Testfeld im echten Betrieb, anonymisierte Betriebs- und Sensordaten sowie eine definierte Testumgebung. Deine Lösung wird an der Realität validiert, nicht an einem Datensatz aus dem Netz.

Referenzkunden & Marktzugang DACH

Ein erfolgreicher Pilot bei einem etablierten Energieversorger ist die Referenz, die dir in jedem weiteren Vertriebsgespräch im DACH-Energiesektor die Tür öffnet.

Was die Challenge
nicht ist

Kein Pitch-Event ohne Folge, kein Accelerator-Programm gegen Equity, kein unbezahlter PoC. Wir nehmen keine Anteile, und wir suchen keine Ideen — wir suchen Lösungen, die bereits funktionieren, und Teams, die sie mit uns in den Betrieb bringen.

Wir suchen nach Lösungen in diesen zwei Themenfeldern

Die Fragestellungen kommen direkt aus unseren Fachbereichen — von den Menschen, die das Problem täglich haben und den Piloten anschließend mit dir verantworten. Wähle bei der Bewerbung das Themenfeld, zu dem deine Lösung passt.

Themenfeld 1 — Sicherheit & Resilienz kritischer Infrastruktur

Unsere Anlagen und Trassen liegen über ganz Kärnten verteilt — Umspannwerke, Speicherseen, Kraftwerke, PV-Freiflächen und Leitungen. Wir suchen Lösungen entlang der gesamten Kette, das heißt von der intelligenten Detektion bis zur nachvollziehbaren Reaktion und Alarmierung. Dieses Themenfeld umfasst zwei Fragestellungen.

Intelligente Alarmsysteme

Fragestellung 1

Die Leitfrage

Wie reduzieren wir Fehlalarme an physischen Anlagen und erkennen relevante Vorfälle in unseren Überwachungssystemen — inklusive strukturierter Übergabe in weiterführende Systeme oder Reports.

 

Worum es geht

Alarme laufen aus sehr unterschiedlichen Quellen zusammen: Videoanlagen, Türkontakte, Perimeterschutz, Personenalarmierung im Krisenfall. Der Aufwand entsteht heute weniger beim Auslösen als beim Bewerten. Wetter, Tiere und Vegetation erzeugen Fehlalarme, die Kapazität binden und mit der Zeit zu Alarmmüdigkeit führen. Die robuste Grundalarmierung steht bereits — gesucht ist eine intelligente Schicht, die aus einem Signal verlässlich die richtige Reaktion macht.


Konkrete Ansatzpunkte

  • Fehlalarme automatisiert erkennen und relevante Alarme priorisieren — Filterung von Wetter-, Tier- und Vegetationsauslösern, KI-/regelbasierte Bewertung
  • Relevante Ereignisse in gespeichertem Videomaterial automatisch auffinden
  • Bestätigte Vorfälle strukturiert an Lagebild und Einsatzkräfte übergeben — Ereignis-Timeline, Rückmeldestatus, Reports (für Nachbereitung und Lessons Learned)
  • Die richtige Eskalationsstufe vorschlagen — dynamisch nach Rolle, Verfügbarkeit und Stellvertretung
  •  Die Funktionsfähigkeit der Alarmkette laufend nachweisen — ohne ständige Probealarme

 

Was wir bereitstellen

  • Testfeld Umspannwerk / Anlagenareal
  • Anonymisierte Sensor-, Video- & Alarmdaten
  • Zugang zu bestehender Alarmierungsplattform
  • 3—6 Monate Pilotbudget
  • Co-Creation mit dem Fachbereich
     

Wonach wir suchen:

Eine nachweisbare Reduktion der Fehlalarmquote und eine messbar kürzere Zeit von der Detektion bis zur bestätigten, dokumentierten Reaktion — belastbar gemessen an definierten KPIs im Testfeld.

Gefahren & Eingriffe an exponierten Assets

Fragestellung 2

Die Leitfrage

Wie erkennen wir Gefahren und Eingriffe an Anlagen und Trassen, die unbesetzt, exponiert, teils saisonal schwer erreichbar oder weit entfernt sind — autonom, sensorisch oder aus der Distanz?

 

Worum es geht

Ein erheblicher Teil unserer Infrastruktur steht dort, wo niemand dauerhaft vor Ort ist: Leitungstrassen über Kilometer, Speicherseen und Kraftwerke im alpinen Gelände, PV-Freiflächen und Umspannwerke abseits bewohnter Gebiete. Klassischer Objektschutz über Zaun, Kamera und Streife funktioniert dort nur begrenzt — die Areale sind zu groß, im Winter teils schwer erreichbar.. Gleichzeitig zählen hier nicht nur unbefugte Eingriffe: Steinschlag, Lawinen, Vermurungen und schleichende Zustandsveränderungen an Bauwerken sind ebenso relevante Ereignisse. Wir suchen technologieneutral nach Wegen, diese Areale und Assets inklusive deren potenzielle Gefahren im Blick zu behalten. Technologieneutral meint: Bodensysteme, Glasfaser-Sensorik, autarke Masten, Satellitendaten. „Gefahren" schließt Naturgefahren und Anlagenzustand ausdrücklich ein. Dies sind mögliche Richtungen — keine abschließende Liste.


Konkrete Ansatzpunkte

  • Unbefugte Eingriffe an abgelegenen Anlagen und Trassen frühzeitig erkennen — z.B. autonome Bodensysteme, Sensorik auf bestehender Glasfaser, autarke Sensormasten
  • Natur- und Umgebungsgefahren im Umfeld kritischer Assets erkennen — z.B. Steinschlag, Lawine, Vermurung, Vegetation, Überschwemmungen
  • Technische und strukturelle Zustandsveränderungen aus der Distanz erkennen — Satelliten- und Fernerkundungsdaten, wiederkehrende autonome Inspektion
  •  Erkannte Ereignisse aus der Distanz verifizieren, lokalisieren und nach Dringlichkeit bewerten

 

Was wir bereitstellen

  • Testfeld Umspannwerk / Anlagenareal
  • Anonymisierte Sensor-, Video- & Alarmdaten
  • Zugang zu bestehender Alarmierungsplattform
  • 3—6 Monate Pilotbudget
  • Co-Creation mit dem Fachbereich
     

WONACH WIR SUCHEN:

Ein belastbarer Nachweis, dass relevante Ereignisse an einem realen, exponierten Areal zuverlässig erkannt und aus der Distanz bewertet werden können — inklusive klarer Aussage zu Erkennungsrate, Fehlalarmquote unter realen Wetter- und Geländebedingungen.

Themenfeld 2 - Intelligente Voice Agents im Kundenservice

Unsere Kund:innen erwarten schnelle, einfache und jederzeit verfügbare Unterstützung. Wir suchen Lösungen in Form von modernen Voice Agents, die wiederkehrende Anliegen selbstständig bearbeiten, Mitarbeitende entlasten und gleichzeitig ein positives Kundenerlebnis schaffen. Dieses Themenfeld umfasst eine Fragestellung.

Intelligente Voice Agents im Kundenservice

Fragestellung

Die Leitfrage

Wie können wir mit intelligenten Voice Agents ein nahtloses und personalisiertes Kundenerlebnis schaffen — von der ersten Anfrage bis zur erfolgreichen Lösung?

 

Worum es geht

Der Großteil unserer telefonischen Kundenanfragen entfällt auf wenige, immer wiederkehrende Themen: An- und Abmeldung, Rechnung und Teilzahlungsbetrag, Vertrag und Tarif, Stammdaten. Eine Vielzahl der Anliegen ist standardisierbar, wird aber heute vollständig manuell bearbeitet. Der Mehrwert einer Lösung liegt in der automatisierten Bearbeitung standardisierbarer Anliegen, einer lückenlosen Dokumentation der Kundeninteraktion sowie der nahtlosen Übergabe komplexer Fälle an Mitarbeitende.

 

Konkrete Ansatzpunkte

  • First-Level-Anfragen mit hohem Volumen end-to-end lösen — Rechnungserklärung, Teilzahlungsbetrag ändern, Tarifauskunft, An-/Ummeldung
  • Sichere, gestufte Kundenauthentifizierung vor jeder kundenspezifischen Auskunft
  • Integration in die bestehende Systemlandschaft — Kundendokumentation, Ticket-Übergabe, Anbindung an die vorhandene Knowledge Base des Chatbots
  • Strukturiertes Human Handover — Transkript, Zusammenfassung, Klassifizierung und Kontext gehen mit an die Mitarbeiter:in über
  • Pflege durch den Fachbereich statt durch die IT — Antworten und Dialoge selbst anpassen, testen, freigeben und zurückrollen
  • Portier- und Vermittlungsfunktion als ergänzender Use Case (wünschenswert)
     

Was wir bereitstellen

  • Anonymisierte Kontakt- & Gesprächsdaten
  • Zugang zu Testumgebung & bestehender Knowledge Base
  • Fachliche Begleitung durch den Kundenservice
  • 3—6 Monate Pilotbudget
  • Co-Creation mit dem Fachbereich
     

Wonach wir suchen:

Ein klar abgegrenzter Use Case, der im Pilotbetrieb einen messbaren Anteil der Anrufe fallabschließend löst — bei nachvollziehbarer Dokumentation jedes Kontakts, sicherer Übergabe an den Menschen im Zweifelsfall und einem Kosten- und Skalierungsmodell, das auch jenseits des Piloten trägt.

Von ERSTEN GESPRÄCHEN zum Piloten — in VIER Schritten

Ein strukturierter Prozess statt eines einzelnen Pitch-Termins. Jede Stufe reduziert Risiko — für dich und für uns. Du weißt zu jedem Zeitpunkt, wo du stehst und was als Nächstes kommt.

Unverbindliche Anmeldung & Erstgespräch

Melde dich vorab bei uns für ein unverbindliches Gespräch. Wir möchten mehr über dich und dein Start-up erfahren.

  • Wann: Ab sofort bis Nov 2026
  • Wie: Formular 30—45 Min. Call

Bewerbungsphase & Deep Dive Gespräche

Wir sichten alle Rückmeldungen. Ausgewählte Teams gehen in eine Deep-Dive-Session mit dem Fachbereich.

  • Wann: Nov - Dez 2026
  • Wie: Session 60—90 Min. plus Vorbereitung

Final Pitch

Falls du uns in den Deep-Dive-Sessions überzeugt hast, bekommst die Chance in einem finalen Pitch dein Start-up und den Use-Case der Kelag vorzustellen.

  • Wann: Jän 2027 (21.1.2027 und 22.1.2027)
  • Wie: Mehrere Sessions plus Pitch-Vorbereitung

Pilotphase

Umsetzung im echten Betrieb auf Grundlage eines gemeinsamen Scopings zusammen mit dem Fachbereich. Fester Ansprechpartner und regelmäßige Check-ins.

  • Wann: ab März 2027 für 3 — 6 Monate
  • Wie: Projektarbeit

Passt dein Start-up?

Das solltest du mitbringen

  • Ausgegründetes Unternehmen mit einer bewiesenen, getesteten Lösung (post-PoC) — und noch nicht in der Skalierungsphase
  • Offenheit für Produktiterationen und gemeinsame technische PoCs
  • Aktive Suche nach Referenzkunden und Leuchtturm-Piloten
  • Solider technischer Gründerhintergrund (Deep-Tech-Team)
  • Ein Team, das groß genug ist und die Skills mitbringt, um den Pilot-Scope zu liefern

Ein Plus,
aber kein Muss

  • Abgeschlossene Finanzierungsrunde oder substanzielle Förderung als Marktbeleg
  • Erste Referenzprojekte im Energie- oder Industrieumfeld
  • Erfahrung in regulierten oder sicherheitskritischen Umgebungen

Weniger
gut passt

  • Reine Ideen und Konzepte ohne getestete Lösung
  • Bereits skalierende Anbieter, die keinen Piloten mehr brauchen
  • Beratungsleistungen ohne eigenes Produkt


Unsicher, ob dein Start-up unseren Anforderungen entspricht? Schreib uns eine kurze Nachricht unter innovation@kelag.at oder buche ein unverbindliches Erstgespräch mit uns.