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Die Kelag baut Schnellladenetz in Kärnten weiter aus

Wer mit dem E-Auto längere Strecken zurücklegt, möchte möglichst schnell und unkompliziert laden können. Genau deshalb gewinnen Schnellladestationen entlang wichtiger Verkehrsachsen zunehmend an Bedeutung. Ob Pendler:innen, Urlaubsgäste oder der internationale Durchzugsverkehr – eine leistungsfähige öffentliche Ladeinfrastruktur wird immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil moderner Mobilität.

Die Nachfrage nach Schnellladestationen steigt

Mit der steigenden Zahl an E-Autos wächst auch der Bedarf an öffentlichen Ladepunkten. Allein im vergangenen Jahr wurden in Österreich 60.651 E-Autos neu zugelassen. Gleichzeitig stiegen die Lademengen an öffentlichen Ladestationen um rund 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung zeigt, dass E-Mobilität längst im Alltag vieler Menschen angekommen ist und eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur benötigt.

Unser Tipp: Wer regelmäßig längere Strecken mit dem E-Auto fährt, sollte Ladepausen bereits bei der Routenplanung berücksichtigen.

Warum Schnellladestationen den Alltag erleichtern

Mit der neuen Schnellladeinfrastruktur bei der Griffen Rast / Gasthof Mochoritsch setzt die Kelag einen weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau der E-Mobilität in Kärnten. Der Standort wurde bewusst gewählt: Direkt an der A2 Südautobahn und einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas gelegen, nutzen täglich Pendler:innen, Urlaubsgäste und der internationale Transitverkehr diese Strecke. Mit der neuen Anlage stehen nun drei Schnellladesäulen mit insgesamt sechs Hochleistungsladepunkten zur Verfügung. Dank einer Gesamtanschlussleistung von 600 kW können E-Fahrzeuge in etwa 20 bis 30 Minuten ausreichend Energie für die Weiterfahrt laden.

Starke Partnerschaft für nachhaltige Mobilität

Entstanden ist das Projekt in Zusammenarbeit mit Mochoritsch. Beide Unternehmen verbinden gemeinsame Werte wie Regionalität, Verlässlichkeit und nachhaltige Entwicklung. Da am Standort bereits Photovoltaik- und Biomasselösungen etabliert sind, ergänzt die neue Ladeinfrastruktur das bestehende Energiekonzept ideal. Besonders bemerkenswert: Die Bauzeit betrug lediglich rund sechs Wochen.


Komfortables und barrierefreies Laden

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die einfache Nutzung gelegt. Breitere Stellplätze, gut erreichbare Displays sowie eine intuitive Bedienung ermöglichen möglichst barrierefreies Laden. Auch bei den Bezahlmöglichkeiten setzt die Kelag auf Flexibilität: Kund:innen können per App, RFID-Karte, Kreditkarte, PayPal oder direkt am Terminal bezahlen.

So wächst die öffentliche Ladeinfrastruktur der Kelag

Um die steigende Nachfrage zu bedienen, baut die Kelag ihr Ladenetz kontinuierlich aus. Bereits heute stehen mehr als 500 öffentliche Ladepunkte an über 130 Standorten österreichweit zur Verfügung. Bis Ende 2026 soll das Netz auf über 600 öffentliche Ladepunkte erweitert werden. Insgesamt investiert die Kelag rund 20 Millionen Euro in den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur.

Zusätzlich können Nutzer:innen über das österreichweite Partnernetz auf mehr als 36.000 weitere Ladepunkte zugreifen. Damit wächst nicht nur die Anzahl der Ladepunkte, sondern auch die Verfügbarkeit von Schnelllademöglichkeiten entlang zentraler Verkehrsachsen stetig.

Auf einen Blick: Öffentliche Ladeinfrastruktur der Kelag


  • 500+ öffentliche Ladepunkte
  • 130+ Standorte österreichweit
  • 36.000+ Ladepunkte im Partnernetz
  • 20 Mio. Euro Investitionen bis Ende 2026
  • 600+ öffentliche Ladepunkte bis Ende 2026 geplant



Die passende Ladestation unterwegs finden

Mit dem Ausbau der Infrastruktur gewinnt auch die digitale Planung an Bedeutung. Über die Kelag-Mobility-App können Nutzer:innen freie Ladestationen suchen, aktuelle Preise einsehen und Ladevorgänge direkt starten oder beenden. Außerdem behalten Sie mit der App Ihre Ladevorgänge und Kosten jederzeit im Blick.

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