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Energiesparen im Haushalt

Energiesparen im Haushalt

Energie effizient nutzen ohne auf Komfort zu verzichten.

Als Energieversorger sind wir bestrebt, dass unsere Kunden Energie effizient einsetzen. Wie Sie Energiekosten beim Heizen und im Haushalt einsparen können, ohne auf Komfort zu verzichten, lesen Sie hier.

Noch kein Kelag-Kunde?

Die Kelag bietet Ihnen sauberen Strom aus 100 % Wasserkraft und Ökoenergie zu niedrigen Preisen.

Augen auf beim Kauf

Wer beim Kauf neuer Geräte auf die Energieeffizienz achtet, kann einen geringeren Stromverbrauch erzielen. Die Energieeffizienz-Klassen auf dem Energie-Label geben Auskunft über hohen oder niedrigen Stromverbrauch. Auf dem Markt gibt es Geräte der ?A++?-Klasse, die nur ein Minimum an Strom benötigen. 

Energiesparen muss jedoch nicht immer gleich mit Investitionen verbunden sein ? auch das entsprechende Bedienen der Geräte kann energiesparend wirken.

Der durchschnittliche Jahresstromverbrauch eines Kärntner Haushalts ohne Warmwasser-Bereitung liegt bei 3.500 kWh. Je nach Geräteausstattung, Alter der Geräte, Haushaltsgröße und Nutzerverhalten kann es auch große Abweichungen vom Durchschnittswert geben.

Jahresstromverbrauch in kWh

 

1 Person

 2 Personen

3 Personen

4 Personen

Elektroherd

540

660 

780 

900 

Waschmaschine

140

230

300

360

Wäschetrockner

180

280

380

500 

Geschirrspüler

180

250

400

430

Kühlschrank (180 l)

350

350

350

350

Gefriergerät (200 - 250 l)

370

370

370

370

Kleingeräte

110

130

150

250

Fernseher

120

150

190

205

Beleuchtung

230

340

400

470

Sonstiges (PC, Hifi, Standby)

265

325

410

505

Warmwasser (Bad)

800

1300

1800

2300

Für jede weitere Person 450 kWh; für Warmwasser 500 kWh; Umlaufpumpen für Heizung, u. a. 150 - 600 kWh im Jahr. Die angegebenen Stromverbrauchsdaten pro Jahr sind Richtwerte mit Geräten durchschnittlichen Verbrauchs.

Wie effizient nutzen Sie Energie?

Zählen Sie die entsprechenden Verbrauchswerte Ihrer Geräte zusammen und vergleichen Sie den errechneten Wert mit Ihrem tatsächlichen Stromverbrauch der letzten Jahresstromrechnung.

Vergleichen Sie Ihr Ergebnis

  • Mehr als 20 % darunter
    Gratulation. Sie nutzen Strom sehr effizient.
     
  • Im Bereich von +/- 10 %
    Sie liegen im Durchschnitt, es gibt Einsparmöglichkeiten.
     
  • Mehr als 10 % darüber
    Das kann mehrere Gründe haben:

    Zusätzliche Stromverbraucher, die in der Tabelle nicht berücksichtigt sind, wie z. B. ein zweiter Kühlschrank, der Brenner für den Ölkessel, die Umwälzpumpe für die Heizung, ein Aquarium, ein Wasserbett, ...

    ?Stromfresser? im Haushalt - Kontrollieren Sie den Stromverbrauch einzelner Elektrogeräte, wie z. B. Kühlschrank, Gefrierschrank. Für Geräte, die über einen Schutzkontakt- oder Flach-Stecker mit dem Stromkreis verbunden sind, können Sie bei der Kelag und Kärnten Netz GmbH einen Leihzähler ausborgen. Dieser wird wie ein Verlängerungskabel zwischen Steckdose und Gerät eingefügt. Reservieren Sie sich Ihren Leihzähler telefonisch unter +43 (0)463 525-8000 um diesen 14 Tage lang kostenlos zu testen.

Kochen mit Deckel spart Strom

Mit geschlossenem Deckel garen schont Vitamine und spart außerdem Zeit und Strom.

Töpfe mit unebenem Boden erhöhen den Stromverbrauch um 50 %. Ohne Deckel kochen heißt, den Stromverbrauch fast zu verdreifachen.
Daher sollten Sie Elektrogeschirr mit gut schließendem Deckel verwenden. So bleibt die Wärme im Topf und Sie sparen bis zu 80 % Strom. Löcher im Deckel erhöhen den Stromverbrauch unnötig.

kochgeschirr

(Stromverbrauch für 1 1/2 l Wasser 1 Stunde kochend halten)

Die Grafik zeigt den Stromverbrauch, wenn 1 ½ l Wasser 1 Stunde kochend gehalten werden. Töpfe mit unebenem Boden erhöhen den Stromverbrauch um 50 %. Ohne Deckel kochen heißt den Stromverbrauch fast zu verdreifachen.

Der Durchmesser des Kochtopfes sollte mit dem Durchmesser des Topfbodens übereinstimmen. Ein zu kleiner Topf und ein zu großer Topf erhöhen den Stromverbrauch unnötig. Wer kleine Töpfe auf große Kochstellen gibt, heizt die Energie sprichwörtlich in die Luft.

topfTIPP: Kochplatten erst einschalten,wenn der
Kochtopf darauf steht.

Deshalb gutes Elektrogeschirr mit gut schließendem Deckel verwenden und beim Kochen den Deckel draufgeben. So sparen Sie bis zu 80 % Strom. Wer gerne den Kochvorgang beobachtet, kauft am besten Kochtöpfe mit Glasdeckel.


Restwärme ist nicht ohne

Manche Kochstellen halten nach dem Abschalten die Temperatur noch ca. 10 Minuten. So kann schon vor Ende der Kochzeit die Kochstelle abgeschaltet werden. Vorausgesetzt, der Deckel bleibt drauf! 

Kochen mit wenig Wasser spart Strom

Sparen Sie beim Kochen täglich 1/10 kWh, so ergibt dies 36 kWh im Jahr. Mit der eingesparten Energie kann zum Beispiel ein energiesparender Kühlschrank fast ein halbes Jahr lang betrieben werden.

Dampfdruckkochtöpfe sparen

Verwenden Sie bei Gerichten mit langer Gardauer, wie z. B. Rindsrouladen, Bohneneintopf den Dampfdruckkochtopf. Sie können zwischen 30 % und 60 % Strom einsparen und verkürzen zusätzlich die Gardauer.

Die Tür bleibt zu

Backrohrtüre nur öffnen, wenn es notwendig ist. Viele öffnen das Backrohr auch vor Ende der Gardauer, obwohl der Back- und Bratvorgang auch durch das Fenster beobachtet werden kann. Dreimal öffnen während einer Stunde erhöht den Stromverbrauch um ca. 10 %.

Nachwärme nutzen

Auch im Backrohr lässt sich bis zu 10 Minuten die Nachwärme nutzen. Vorausgesetzt, die Backrohrtüre bleibt geschlossen. Der Stromverbrauch kann dadurch um etwa 20 % reduziert werden. Heizen Sie das Backrohr nur in Ausnahmefällen vor, zum Beispiel wenn die Backdauer weniger als 30 Minuten beträgt oder wenn Brot- und Sauerteige gebacken werden.

Rezeptbeispiel Semmelknödel

25 dag Semmelwürfel, 3 Eier, ca. ¼ l Milch, 10 dag Butter, 1 TL Salz, gehackte Kräuter, Röstzwiebel.

Zubereitung:

Butter verflüssigen (dauert 1 Minute bei 600 W Mikrowellenleistung), mit Milch, Eier und Salz verquirlen und mit den restlichen Zutaten vermengen. 20 Minuten ziehen lassen. 6 ? 8 Knödel formen.
Dämpfen:
1/8 Wasser in einen Topf, Knödel auf Siebeinsatz geben, Deckel drauf und ca. 30 Minuten dämpfen.
Rezept auch für Mikrowelle geeignet:
MW-Geschirr mit Deckel verwenden, bei 600 Watt 6 ? 7 Minuten garen. Vor dem Servieren 2 ? 3 Minuten ziehen lassen.

 

Flüssigkeiten in Mengen bis zu 1/2 Liter können in der Mikrowelle schneller und sparsamer erwärmt werden als auf der Kochstelle. Aber auch zum Kochen kleiner Mengen von Speisen ist die Mikrowelle gut geeignet. Dabei können gegenüber der Zubereitung auf der Kochstelle bis zu 70 % Strom gespart werden.


Kochen in der Mikrowelle

Dunstpuddings können in kürzester Zeit und mit geringem Stromverbrauch gegart werden. Beim Mohr im Hemd sparen Sie bis zu drei Viertel der Zeit und 50 % des Stroms.

Rezeptbeispiel Dunstpudding: Mohr im Hemd

8 dag Butter, 10 dag Zucker, 5 Eier, 10 dag geriebene Mandeln, 1 EL Rum, 6 dag Semmelbrösel, 1 EL Kakao, 10 dag Schokolade, Fett und Brösel für die Form.

Zubereitung:

Butter und Schokolade bei 400 Watt ca. 2 Minuten schmelzen, Zucker und Eier dazugeben und mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Die restlichen Zutaten unterrühren. Die Masse in eine befettete und bebröselte mikrowellengeeignete Gugelhupfform füllen. Bei 600 Watt zugedeckt ca. 8 Minuten garen.
Schokoladesauce: 10 dag Schokolade und ca. 1/8 l Milch 1 1/2 Minuten bei 600 Watt in das Mikrowellengerät geben und anschließend glatt rühren.

Leicht zu pflegen

Decken Sie im Mikrowellengerät beim Garen und Erhitzen Lebensmittel ? wenn möglich ? zu. So können kaum Verschmutzungen entstehen.

Weitere Tipps für die Mikrowelle:

Schokolade für Kuchen erweichen

Teller mit Staubzucker bestreuen. 10 dag Schokolade, 3 ? 4 Minuten bei 300 Watt erwärmen. Der Staubzucker lässt die erweichte Schokolade leicht abgleiten, ohne dass etwas auf dem Teller bleibt.

Gefrorene Semmel

In Küchenrolle einwickeln, 30 Sekunden auftauen, vor dem Verzehr ein wenig stehen lassen.

Voll beladen

Eine voll beladene Geschirrspülmaschine benötigt für rund 140 Geschirrteile nur 11 l Wasser und
1,05 kWh Strom. Am wirtschaftlichsten ist es, den Geschirrspüler erst dann einzuschalten, wenn er voll beladen ist.

spuelen
 

Besser groß als klein

60 cm breite Geräte (12 bis 14 Maßgedecke) arbeiten wirtschaftlicher als 45 cm breite Geräte (6 bis 8 Maßgedecke) da sie einen geringeren Strom- und Wasserverbrauch haben.

50°C-Programm spart Kosten

Weniger verschmutztes Geschirr kann mit 50 °C statt 65 °C gespült werden. Das spart bis zu 30 % Strom und zusätzlich Zeit. Auch Schnell- und Sparprogramme kommen mit weniger Strom aus.

Energiesparende Kühlschränke benötigen sehr wenig Strom. Im Vergleich zu einem Gerät von ca. 1990 hat sich der Energieverbrauch bis zu zwei Drittel reduziert. Auch Gefriergeräte benötigen mittlerweile über die Hälfte weniger Strom.

Abkühlen lassen und gut verpacken

Gekochte Speisen auf Raumtemperatur abkühlen lassen, erst dann in das Kühl- oder Gefriergerät geben. Lebensmittel, Speisen und Getränke immer verpackt oder in luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren. Die Speisen trocknen sonst aus und die dabei abgegebene Feuchtigkeit würde sich in Form von Kondensat oder Eis festsetzen.

Kühl- und Gefriergeräte brauchen Luft

Einbauvorschriften beachten. Die Lüftungsschlitze müssen bei Korpus-Einbauten unbedingt frei bleiben, um die nötige Luftzirkulation zu gewährleisten. Unterbaugeräte können über die Sockelleiste belüftet werden.
Bei nicht genügender Luftzirkulation benötigen Kühl- und Gefriergeräte mehr Strom.

Coole +4°C im Kühlschrank: die Temperatur passt

Für die Qualitätserhaltung der Lebensmittel ist es wichtig, Mindesttemperaturen im Kühlgerät einzuhalten. Erst bei einer Temperatur von +4°C stellen die lebensmittelverderbenden Bakterien ihr Wachstum ein. Deshalb ist der oft propagierte Energiespartipp, die Temperatur im Kühlschrank höher zu stellen, fragwürdig.

kuehl

Wann ist Abtauen notwendig?

Gefriergeräte gehören aus hygienischen Gründen 1 bis 2-mal im Jahr abgetaut und gereinigt. Reifbesatz bildet sich, wenn die im Gerät vorhandene Feuchtigkeit friert. Deshalb Lebensmittel immer mit Gefriersackerln bzw. Kunststoffbehältern mit gut schließenden Deckeln verpacken. Das Gefriersackerl immer luftdicht verschließen (Gummiband bzw. Metallclips). Und ? Gerätetür nur so kurz wie notwendig offen lassen.

Übersicht spart Strom

Führen Sie ein Gefrierlagerbuch. Damit vermeiden Sie langes Suchen nach dem gewünschten Packerl und das Überlagern von Gefriergut. Zusätzlicher Vorteil: Gerätetür bleibt nur kurz offen ? Sie sparen Strom und das Gerät vereist nicht so schnell.

So wird?s gemacht: Das Gefriergut bekommt eine Nummer und im Gefrierbuch stehen alle übrigen Daten. Haben Sie ein Packerl entnommen, streichen Sie die Nummer durch.

Zum Lagern minus 18°C

Achten Sie im Gefriergerät während der gesamten Lagerdauer auf eine möglichst gleich bleibende Temperatur. Voraussetzung für die Qualitätserhaltung sind mindestens
minus 18°C Lagertemperatur.

Zum Einfrieren mindestens minus 22°C

Beim Einfrieren frischer Lebensmittel muss die Temperatur mindestens minus 22°C betragen. Je tiefer die Temperatur, desto rascher gefrieren die Lebensmittel und desto besser bleibt die Qualität erhalten.

gefrier

In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Stromverbrauch einer Waschmaschine um 72 % und der Wasserverbrauch um 75 % verringert. Jetzt liegt es an Ihnen, die Waschmaschine richtig zu bedienen.

wasch

 

Eine vierköpfige Familie nutzt die Waschmaschine durchschnittlich 250 bis 300 Mal im Jahr ? Tendenz steigend. Im Vergleich zu einer Waschmaschine aus dem Jahr 1992 benötigt eine ?Neue? pro Kochwäsche ca. 0,9 kWh weniger Strom und rund 25 l weniger Wasser.

Fassungsvermögen ausnutzen

Wichtig ist, das Fassungsvermögen der Waschmaschine auszunutzen. Befüllen Sie die Trommel zu wenig, verschwenden Sie Strom und Wasser.

So beladen Sie richtig

Je nach Wäscheart wird unterschiedlich beladen. Bei Koch- und Buntwäsche können Sie die Trommel voll beladen. Zwischen der eingefüllten Wäsche und der Trommelwand soll noch handhoch Platz bleiben.

Vorwaschen nur in Ausnahmefällen

Der Vorwaschgang sollte nur bei sehr stark verschmutzter Wäsche oder bei Verschmutzungen, die quellen müssen (z. B. Eiweißflecken), verwendet werden. Die Waschmittelmenge dann auf 1/3 Vor- und 2/3 Hauptwäsche aufteilen. So sparen Sie bis zu 20 % Strom und Wasser.

Runter mit der Temperatur

95°-Waschprogramme sind heutzutage nicht mehr notwendig, da die Waschmittel in ihrer Zusammensetzung verbessert wurden und die volle Wasch- und Bleichwirkung schon bei 60°C erreichen. Eine 60°-Wäsche ist gegenüber einer 95°-Wäsche um die Hälfte billiger (14 statt 28 Cent). So hilft auch die chemische Industrie, Energie zu sparen.

Waschmittel richtig dosieren

Beachten Sie die Waschmittel-Dosierangaben der Hersteller. Verwenden Sie zu viel Waschmittel, führt dies zu vermehrter Schaumbildung und die Waschwirkung verschlechtert sich massiv. Zusätzlich wird die Kläranlage unnötig belastet. Eine Unterdosierung führt zu vermehrter Kalkablagerung in der Maschine und in der Wäsche, sie beginnt zu stinken!

Pflegekennzeichen

pflegezeichen1 Geeignet für das Waschen in der Waschmaschine im Normalgang. Die jeweilige Zahl steht für die Waschtemperatur in °C.
pflegezeichen2 Geeignet für das Waschen in der Waschmaschine im Schongang (= Pflegeleichte Wäsche ? geringere Befüllung der Waschtrommel und erhöhter Wasserstand).
pflegezeichen3 Nur für Handwäsche geeignet.
pflegezeichen4 Nicht waschbar.

Abgesehen vom Aufhängen der Wäsche im Freien sind elektrische Wäschetrockner am wirtschaftlichsten. Sie ermöglichen ein schnelles und schonendes Trocknen bei
jedem Wetter.

TIPP: Wussten Sie, dass nach dem Schleudern 5 kg Trockenwäsche noch 2,5 bis 3 l Wasser beinhalten? Der Nachteil: Beim Trocknen in Wohnräumen setzt sich das Wasser in Form von Feuchtigkeit an Wänden, Böden und Möbelstücken ab. Es kann zu Schimmelbildung kommen.

Auch Trocknen in Wohnräumen benötigt Energie

Das Trocknen in Trockenräumen oder Wohnungen kann im Vergleich zum Trockner bis zu sechsmal mehr Energie benötigen. Diesen Energieverbrauch finden Sie aber nicht auf Ihrer Stromrechnung, sondern er ?versteckt? sich in den Heizkosten, auch ?Wärmediebstahl? genannt.

Abluft- oder Kondensationstrockner?

Der Ablufttrockner ist in der Anschaffung und theoretisch auch im Betrieb etwas günstiger als ein Kondensationstrockner. Theoretisch deshalb, da der Aufstellungsort des Ablufttrockners den Energieverbrauch entscheidend beeinflusst.

Im Gegensatz zu einem Kondensationstrockner benötigt der Ablufttrockner einen Anschluss ins Freie, durch den die feuchte Luft aus dem Trockner geblasen wird. In Betrieb befördert er pro Stunde zwischen 150 m³ und 250 m³ Luft nach draußen. Steht der Ablufttrockner im Wohnbereich, muss in der Heizperiode die nachströmende Luft für die Räume aufgeheizt werden. Im Gegensatz dazu gibt der Kondensationstrockner Wärme ab. In beheizten Räumen kommt diese Wärme der Raumwärme zu Gute. Dieses Beispiel zeigt, dass bei Geräten immer die Gesamtenergiebilanz zu beachten ist.

Gut geschleudert ist halb gespart

Entscheidend für den Stromverbrauch eines Trockners ist die Restfeuchte der Wäsche. Empfehlenswert sind 1.200 Schleudertouren und mehr.

Stromverbrauch Wäschetrockner

Schleuderdrehzahl

kWh

800 3,6 kWh
1200 2,7 kWh


Der Unterschied zwischen 1.400 und 1.600 Touren beträgt nur mehr 2 % in der Restfeuchte (48 % zu 46 %). Die mit 1.600 Touren geschleuderte Wäsche weist jedoch eine wesentlich stärkere Knitterbildung auf, was mehr Bügelaufwand bedeutet.

TIPP: Pro Prozent Restfeuchte benötigt der Ablufttrockner 1 Minute zum Trocken.

Nicht übertrocknen

Übertrocknen Sie die Wäsche nicht. Beim Übertrocknen wird das Gewebe unnötig belastet und Sie erhöhen auch unnötig den Stromverbrauch.

Tipps für den Wäschetrockner

  • Weichspüler sind nicht notwendig, wenn Sie einen Trockner verwenden.
  • Nach jedem Trocknen die Flusensiebe reinigen. Werden die Flusen in den Filtern nicht entfernt, führt dies zu längeren Programmabläufen und erhöhtem Stromverbrauch.
  • Keine Angst, dass der Wäschetrockner die Wäsche ruiniert: Zu 70 % werden Textilien beim Tragen beansprucht, zu 20 % beim Waschen und nur zu 10 % beim Trocknen.
  • Entleeren Sie bei Kondensationstrocknern den Wassersammelbehälter nach jedem Trocknen. Reinigen Sie gelegentlich den Kondensator, am besten einfach mit der
    Duschbrause abspülen.

Der Wärmepumpen-Trockner

Ein Kondensationstrockner mit Wärmepumpe arbeitet besonders wirtschaftlich. Eine eingebaute Wärmepumpe gewinnt nach dem Trockenvorgang ca. 50 % der Abwärme zurück. Das bedeutet eine Einsparung bei den Betriebskosten von 40 %.

Weiterer Vorteil: Der Wäschetrockner mit Wärmepumpe trocknet mit ca. 45°C. Diese Temperatur ist geringer als bei herkömmlichen Wäschetrocknern. So können auch Textilien getrocknet werden, die lt. Etikett ?nicht Trockner geeignet? sind.

Bügeln

Wäsche vorbereiten

Für zügiges Arbeiten und geringen Stromverbrauch beim Bügeln Wäschestücke nach der Bügeltemperatur sortieren und glatt ziehen.

Nicht zu feucht

Wird die Wäsche unmittelbar nach dem Trocknen im Wäschetrockner gebügelt, verringern sich Bügelzeit und Stromverbrauch. Ist die Wäsche zu feucht, verlängert sich die Bügelzeit und erhöht sich der Stromverbrauch.

Nicht zu trocken

Ist die auf der Leine getrocknete Wäsche zu trocken geworden, müssen Sie für ein rasches, glattes Bügelergebnis und leichtes Bügeln die Wäsche wieder anfeuchten.

Pflegekennzeichen

pflegezeichen5 Heiß bügeln: Baumwolle
pflegezeichen6 Mäßig heiß bügeln: Seide
pflegezeichen7 Warm bügeln: Kunstfasern
pflegezeichen8 Nicht bügeln

 

Die kleinen Helfer im Haushalt

Viele ?kleine Spezialisten? erleichtern uns die Arbeit im Haushalt. Sie machen das mit einem Minimum an Zeit- und Stromaufwand und bieten viel Komfort.

Wird das Gerät nur kurze Zeit benutzt, ist der Verbrauch am Stromzähler kaum ablesbar. Erst wenn sie minutenlang eingeschaltet sind, kann auch der Stromverbrauch festgestellt werden.

Kleingeräte

Elektroherd

Kleingerät

Ersparnis

3 Eier, hartgekocht 0,17 kWh 0,12 kWh 29%
1 l Wasser kochen 0,18 kWh 0,12 kWh 33%

TIPP: Überlegen Sie vor dem Kauf: Wie oft wird das Gerät eingesetzt? Wo wird es stehen? Verschwindet das Gerät in einem Küchenkasterl, wird es erfahrungsgemäß weniger häufig benutzt.

Grundsätzlich gilt: Nicht benötigte Lichtquellen abschalten. Natürlich soll aber die Sparsamkeit nicht auf Kosten der Augen und der Sicherheit gehen.

Energiesparlampen sinnvoll einsetzen

Energiesparlampen sind kompakte Leuchtstoffröhren. Sie haben eine 8 bis 10 mal längere Lebensdauer und benötigen 80 % weniger Strom als Glühlampen. Das heißt: Im Vergleich zur Glühlampe kommt die Energiesparlampe für das gleiche Licht mit rund einem Fünftel der Energie aus.

Am besten werden Energiesparlampen dort verwendet, wo über einen längeren Zeitraum Beleuchtung benötigt und nicht ständig ein- und ausgeschaltet wird. Allerdings reduziert große Schalthäufigkeit die Lebensdauer der Energiesparlampen deutlich.

Lichtausbeute

Die Lichtausbeute gibt an, wie effizient Lampen die elektrische Leistung (Watt) in Licht (Lumen) umwandeln, angegeben in Lumen pro Watt (lm/W). Je mehr von der aufgenommenen Energie in Licht statt in Wärme umgewandelt wird, desto höher ist die Lichtausbeute.

Vergleich verschiedener Leuchtmittel

 

Lichtausbeute in lm/W

Lebensdauer in h

Glühlampe

8 - 15

750 - 1.000

Halogenlampe

14 - 25

bis 2.000

LED-Lampen

60 - 100

bis 50.000

Energiesparlampe

50 - 100

8.000 - 13.000

Leuchtstofflampe

50 - 104

8.000 - 18.000

 
TIPP:
Achten Sie beim Kauf von Energiesparlampen auch auf das Startverhalten. Es gibt Lampen, die die volle Leuchtkraft erst nach 2 Minuten erreichen.

 

Die Glühlampe hat ausgedient

Die neuen gesetzlichen Regelungen sehen vor, dass Glühlampen sukzessive vom Markt genommen werden bzw. wurden.

Trend zur LED

Unter LED werden ?Licht emittierende Dioden? verstanden. Die EU-Richtlinie für Ökodesign vereinfacht die Bewertung der Energieeffizienz. Ausschlaggebend ist die abgegebene Lichtleistung in ?Lumen? und die Leistung der Lampen in ?Watt?. Desto höher die Lumen pro Watt, desto energieeffizienter ist das Leuchtmittel. So hat eine Glühbirne ein Energieeffizienzlabel von nur ?E?, eine LED-Leuchte hingegen von ?A+?.

LED-Lampen

Darunter werden ?Licht emittierende Dioden? verstanden. LED-Lampen sind bereits eine ernst zu nehmende Konkurrenz für die Energiesparlampe, da beide Leuchtmittel ungefähr die gleiche Energieeffizienz aufweisen.

Dazu gehören Geräte mit elektronischen Uhren, Kontrolllampen und vor allem Geräte mit Standby-Funktionen, wie z. B. Fernseher, DVD-Player, Sat-Receiver, HiFi-Anlagen, Handy-Ladegerät etc.

Die Standby-Funktion ist praktisch. Die Geräte sind mit der Fernbedienung sofort einsatzbereit. Die Standby-Funktion unterstützt unsere Bequemlichkeit und erhöht aber auch den Stromverbrauch.

So erkennen Sie Standby

  •  Meist zeigt eine leuchtende Kontrolllampfe an, dass das Elektrogerät auf Standby ist.
  •  Es kann auch sein, dass das Gerät "brummt" oder warm wird, obwohl es vermeintlich ausgeschaltet ist.

Einfach ausschalten

Überlegen Sie, welche Geräte bei Ihnen ständig auf Standby sind. Machen Sie einen Rundgang durch Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Im Bereich der Unterhaltungselektronik ist das Ausschalten bei Nichtgebrauch die einfachste Stromsparmaßnahme. Dies gilt auch für Computer und Drucker.

Werden mehrere Geräte an einem Platz genutzt, sind abschaltbare Steckerleisten praktisch. So lassen sich alle Geräte immer miteinander ein- und ausschalten ? z. B. ganze Computeranlagen mit Drucker, Scanner und Monitor.

TIPP: Geräte mit niedrigem Verbrauch sind speziell gekennzeichnet, z. B. mit dem ?GEEA-Energielabel?. 

Standby unter der Lupe

Der Standby-Verbrauch neuer Geräte hat sich in den letzten Jahren deutlich reduziert. Werden alte Geräte durch neue ersetzt und zusätzlich beim Kauf auf geringe Standby-Leistung geachtet, können Sie bis zu 98 % des Standby-Stromverbrauchs einsparen. Das macht sich in der Geldbörse mit einem Plus bis zu 150,- Euro bemerkbar.

Konsumelektronik ? Stromverbrauch nimmt zu

Rund 10 % des privaten Stromverbrauchs verursacht die Konsumelektronik wie TV, HiFi und PC ? Tendenz steigend.

Neue Geräte immer genügsamer?

Ein Vergleich vor dem Kauf zahlt sich aus. Obwohl der Standby-Stromverbrauch von Neugeräten schon sehr gering ist, können Sie durch Vergleichen nochmals sparen. Auch wenn die absoluten Eurobeträge sich nicht so hoch anhören, beträgt der Unterschied neuer Geräte beim Standby-Stromverbrauch bis zu 96 %.

Heißer TIPP: Achten Sie vor dem Kauf auch auf den Verbrauch der Standby-Funktion. Die elektrische Leistung effizienter Neugeräte im Standby-Modus liegt bereits unter einem Watt.
Jedes Watt an Standby-Leistung schlägt sich in der Jahresstromrechnung mit 1,2 Euro zu Buche (20 Stunden Standby an 365 Tagen).

Auch Standby hat Urlaub

Schalten oder stecken Sie Ihre Geräte im Standby-Modus aus, wenn Sie auf Urlaub fahren, längere Zeit nicht zuhause sind oder die Geräte nicht benützen.

Energiespar-Tipps für PC & Co

In den eigenen vier Wänden sind Computer und Bürogeräte immer mehr im Vormarsch. Auch sie benötigen Strom. Nachstehende Tipps helfen Ihnen, unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.

Energiesparmodus

Computer verfügen über eine spezielle Energiesparfunktion, um nur in den Hardware-Bereichen Strom zu verbrauchen, mit denen gerade gearbeitet wird. Wenn Ihr Computer über diese Funktion verfügt, aktivieren Sie diese. Den Energieverbrauch können Sie so bis zu 50 % reduzieren. Achtung: Die Energiesparfunktion ist meist nicht automatisch aktiviert.

Bildschirmschoner sind für den Bildschirm gut, schonen aber nicht die Stromrechnung. Sie können diese Funktion deaktivieren. Stellen Sie den Computer so ein, dass sich der
Monitor nach einer gewissen Zeit einfach in den Standby-Modus schaltet.Die Sparsamen
Die meisten Laptops arbeiten im Gegensatz zu Desktop- Rechnern energieeffizienter. Diese Energieeffizienz bewirkt auch, dass bei hoher Rechnerleistung die Akku-Leistung geschont wird und sich die Lebensdauer des Akkus verlängert.

"Schlafen" ist besser als ständig bereit

Bei vielen Druckern kann auch eine ?Sleep?-Funktion eingestellt werden. Diese ?Sleep?-Funktion benötigt noch weniger Strom als der Stand-by-Modus. Durchschnittlich können dadurch rund 60 % Strom gespart werden.

Einfach ausstecken

Ist Ihr Handy-Ladegerät an der Steckdose ständig betriebsbereit? Bei vier Mobiltelefonen im Haushalt macht sich das je nach Leerlaufverluste der Ladegeräte mit 6,- bis 22,- Euro auf Ihrer Jahresstromrechnung bemerkbar. Dies gilt auch für Ladegeräte von Digitalkameras, MP3-Playern, Akkuladegeräten etc.

In vielen Bereichen des Hauses wird Wasser verbraucht. Das fängt beim Duschen morgens an, führt übers stille Örtchen und endet schließlich wieder im Badezimmer, unter anderem beim Zähneputzen. Wo viel Wasser fließt, kann meist viel gespart werden

Trinkwasserverbrauch pro Person und Tag ca. 130 l

wasserverbrauch

Wasserhahn zudrehen

Wasser nicht unnötig ins Leere rinnen lassen. Wasser während des Zähneputzens oder Einseifens beim Duschen zudrehen. Sie sparen damit Wasser, Energie und Geld.

Steter Tropfen höhlt das Geldbörserl

Der zusätzliche Wasserverbrauch eines tropfenden Wasserhahnes kann bis zu 20 Liter am Tag betragen. Um es besser zu veranschaulichen: In zwei Tagen geht damit der Wasserverbrauch für ein Duschbad verloren.

Duschen statt Baden

Ein Vollbad verbraucht etwa dreimal so viel Energie und Wasser wie ein Duschbad. Für ein Vollbad in der Wanne müssen Sie ca.120 Liter Wasser erhitzen, fürs Duschen nur 30 bis 40 Liter.

Wenn Sie in der Dusche eine Sparbrause verwenden, können Sie den Wasserverbrauch um bis zu 50 % verringern. Zusätzlich sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Energie für das Warmwasser.

Das stille Örtchen hat ganz schön viel im Kasten

Haben Sie gewusst, dass täglich pro Person durchschnittlich 35 Liter kostbares Trinkwasser auf der Toilette verbraucht werden? Moderne Toilettenspülungen sind gegenüber älteren Modellen wahre Sparmeister. Mit ihnen können Sie die Spülwassermenge regeln und bis zu 50 % sparen.

Kurze Leitungen

Bei der Planung Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses sollten Sie darauf achten, dass die Warmwasserleitungen so kurz wie möglich sind. So verringern Sie Wärmeverluste. In langen Leitungen kühlt viel Warmwasser aus.

Wasser effizient wärmen ? gewusst wie

Durchlauferhitzer benötigen Strom oder Erdgas als Energiequellen und erwärmen das Wasser erst dann, wenn es gebraucht wird, also wenn der Wasserhahn aufgedreht wird.
Vollelektronische Durchlauferhitzer sind gute Strom- und Wassersparer.

Warmwasserspeicher

Bitte beachten Sie vor der Anschaffung eines Warmwasserspeichers: Warmwasserbedarf und Speichergröße sollten optimal aufeinander abstimmt sein. Wird das Warmwasser mit Nachtstrom betrieben, benötigen Sie pro Person rund 50 Liter Speichervermögen. Elektriker und Installateur beraten Sie gerne.

TIPP: Achten Sie beim Kauf auf den Bereitschafts-Energieverbrauch des Warmwasserspeichers. Sie können bis zu 70 % beim Bereitschafts-Energieverbrauch sparen.

Der Bereitschafts-Energieverbrauch ist jener Stromverbrauch, der benötigt wird, um die Wassertemperatur im Speicher 24 Stunden lang auf 60°C zu halten, ohne dass Warmwasser entnommen wird. Je niedriger der Bereitschafts-Energieverlust, desto besser ist der Speicher wärmegedämmt.

Ein Beispiel:

Bei einem 120 Liter Warmwasser-Hängespeicher kann der Unterschied beim Bereitschafts-Energieverbrauch fast 2 kWh am Tag betragen. Wenn Sie sich für das effiziente Gerät entscheiden, verbrauchen Sie im Jahr rund 650 kWh weniger und sparen somit mehr als 100,- Euro. Mit der eingesparten Energie können Sie das Warmwasser zusätzlich für eine Person für ein Jahr erwärmen.

Abschalten im Urlaub

Schalten Sie den Warmwasserspeicher ab, wenn Sie auf Urlaub fahren. Dies zahlt sich aus, wenn Sie länger als 3 Tage kein Warmwasser benötigen.

Der Sparmeister beim Warmwasser

Bereiten Sie Ihr Warmwasser mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe, so nutzen Sie rund zwei Drittel kostenlose Umweltwärme. Eine Brauchwasser-Wärmepumpe ist ideal für Hausbesitzer, die das Warmwasser im Sommer über eine konventionelle Zentralheizung aufbereiten. Wenn ausschließlich die Zentralheizungsanlage für die Warmwasserbereitung verwendet wird, arbeiten vor allem ältere Anlagen ineffizient. Mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe kann die Heizung im Sommer Pause machen.

Ein Vergleich macht Sie sicher:

Bereiten Sie für eine 4-köpfige Familie das warme Wasser mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe, sparen Sie gegenüber einem Warmwasserspeicher 64 %. Das sind im Jahr 1.480 kWh weniger.

Eine Brauchwasser-Wärmepumpe ist ideal

für Hausbesitzer, die das Warmwasser im Sommer über eine konventionelle Zentralheizung aufbereiten. Wenn ausschließlich die Zentralheizungsanlage für die Warmwasserbereitung verwendet wird, arbeiten vor allem ältere Anlagen ineffizient. Mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe kann die Heizung im Sommer Pause machen.

60°C ? die Temperatur, die passt

Im Bad und in der Küche sollte die permanent eingestellte Warmwassertemperatur bei 60°C liegen. Höhere Temperaturen führen zu stärkerer Verkalkung und bedeuten höheren Energieverbrauch. Kalk wiederum reduziert den Wirkungsgrad der Geräte und kostet zusätzlich Energie.

Achtung: Bleibt die Temperatur des Warmwassers dauerhaft unter 60°C, fördert das die Bakterien- und Keimbildung. Wassertemperaturen zwischen 25°C und 50°C bieten ideale Lebensbedingungen für Legionellen, die Erreger der Legionärskrankheit.

Liegt die Temperatur bei Ihrem Warmwasser-Speicher unter 60°C, sollten Sie zumindest einmal im Monat das Warmwasser auf über 60°C erhitzen und mit dem mindestens 60°C heißen Wasser den Warmwasserspeicher und die Rohrleitungen bis zu allen Zapfpunkten durchspülen.

So gehen Ihre Heizkosten in den Keller:

Heizkörper wollen freie Sicht

Die Wärme der Heizkörper soll ungehindert in den Raum gelangen. Sind die Heizkörper hinter Möbelstücken und Vorhängen versteckt, staut sich die Wärme dahinter und im Raum wird es nie richtig warm. Lassen Sie deshalb die Heizkörper immer frei und schotten Sie sie nicht mit dichten Verkleidungen ab.

Heizung nie ganz abstellen

Bei Abwesenheit tagsüber die Heizung nie ganz abstellen. Eine konstante Durchschnittstemperatur ist kostensparender als ständiges Aufheizen und Auskühlen.

Individuelle Wärme für jeden Raum

Nicht jeder Raum benötigt die gleiche Wärme. Im Bad sollten es 22°C bis 24°C sein und im Kinderzimmer 22°C. Im Wohnbereich reichen 20°C, in der Küche etwas weniger und zum Schlafen reichen 16°C bis 17°C meist vollkommen aus.

Tür zu

Schließen Sie zwischen unterschiedlich beheizten Räumen die Türen.

Automatisch Temperatur regeln

Thermostatventile regeln die Raumtemperatur nach Wunsch.

Urlaubstemperaturen

Senken Sie die Raumtemperatur bei längerer Abwesenheit, wie z. B. während Ihres Urlaubs. Moderne Heizungsregler erledigen dies automatisch. Jedes Grad weniger spart 6 % Heizenergie. Mit SmartHome Austria, der funkbasierten Energiesteuerung der Kelag, legen Sie die Aktivität Ihrer Heizung ganz nach Ihrem eigenen Bedarf fest. Jeder Raum kann individuell geregelt werden, ohne dass die jeweiligen Thermostate manuell bedient werden müssen. Geheizt wird nur dann, wenn es auch wirklich notwendig ist, in der restlichen Zeit wird Energie gespart.

TIPP: Jedes Grad weniger spart 6 % Heizenergie.

Rollladen ab

Schließen Sie die Rollläden oder Balken bei Ihren Fenstern, Terrassen- und Balkontüren im Winter frühzeitig. So können Sie den Wärmeverlust über Fenster und Türen um rund 20 % verringern.

Luft raus

Ist bei Ihrer Heizung schon die Luft raus? Mit Luft im Heizkörper wird dieser nicht richtig warm, auch wenn das Ventil voll aufgedreht ist. Deshalb bei ?Glucker-Geräuschen? das Entlüftungsventil so lange öffnen, bis die Luft entwichen ist.

Fenster und Türen abdichten

Fugen und Ritzen bei Fenstern und Türen bedeuten Energie verschwendendes Dauerlüften. Je geringer diese so genannten Fugenverluste ausfallen, desto weniger Heizenergie wird benötigt. Entsprechende Materialien zum Verschließen der Fugen sind z. B. im Fachhandel erhältlich.

Vorsicht Schimmelbildung

Es ist absolut falsch, aus Angst vor Energieverlust auf das Lüften zu verzichten. Warmfeuchte Luft staut sich in den Räumen, an den Wänden kann sich Schimmel bilden. Diese falsch verstandene Sparmaßnahme kann Ihre Gesundheit gefährden und zieht hohe Kosten für das Sanieren der Folgeschäden nach sich.

So lüften Sie energiesparend

Wenn die Temperaturen im Freien sinken, möchte man das Fenster eigentlich nicht mehr öffnen. Ausreichendes Lüften ist jedoch wichtig für ein angenehmes Raumklima.

Vor Jahren war gezieltes Lüften kaum ein Thema. Undichte Fenster und Türen ließen meistens mehr Frischluft nachströmen als benötigt wurde. Mit modernen Baustoffen ist jedoch der notwendige Luftwechsel nicht mehr gegeben. Gezieltes und ausreichendes Lüften wird dadurch notwendig.

Heizen Sie nicht zum Fenster hinaus!

Ist ein Fenster ständig gekippt, geht laufend Wärme verloren. Lassen Sie die Fenster in der Heizperiode geschlossen und öffnen Sie nur zum Lüften mehrmals täglich die Fenster.

So lüften Sie richtig

  • Querlüften: Wenn möglich, öffnen Sie immer zusätzlich gegenüber liegende Fenster oder Türen, damit ein Durchzug entsteht. Dauer: 2 ? 4 Minuten
  • Stoßlüften: Öffnen Sie die Fenster vollständig. Dauer: 3 ? 5 Minuten
  • Lüften mit halb geöffnetem Fenster ist nicht zu empfehlen.

So sorgen Sie für frische Luft und genügend Sauerstoff, ohne dass die Räume unnötig auskühlen.

?Dampf ablassen?

Wichtig ist es, den beim Kochen, Duschen und Baden entstandenen Wasserdampf sofort nach außen zu lüften. Halten Sie die Zimmertür geschlossen, damit sich der Wasserdampf nicht in den anderen Räumen verteilt.

Wohnungslüftung

Jeder Mensch benötigt pro Stunde rund 30 m³ Frischluft, um sich wohl zu fühlen.

In Gebäuden mit energieeffizienten Fenstern und Türen und guter Wärmedämmung ist es deshalb notwendig, ausreichend durch die Fenster zu lüften. Dabei geht im Winter wertvolle Heizenergie verloren.

Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Abhilfe schaffen hier Wohnraumlüftungs-Systeme mit Wärmerückgewinnung. Sie gewinnen über einen Wärmetauscher in Kombination mit einer kleinen Wärmepumpe bis zu 90 % der Wärme aus der Abluft zurück. So sind die Räume optimal gelüftet, obwohl die Fenster geschlossen bleiben.Sparen durch Modernisieren

Neue Fenster

Kostenintensiv, aber wirkungsvoll: Der Austausch älterer Fenster durch moderne, dichtere mit verbesserten Isolier- oder Wärmeschutzgläsern verringert den Wärmeverlust um bis zu 70 %.

Wärmedämmen

Gut gedämmt spart bares Geld: Beim Sanieren älterer Gebäude sollte vor allem die Dämmung der obersten Geschoßdecke und der Außenwände auf der Prioritätenliste ganz oben stehen. Durch eine gute Dämmung können Sie bis zu 50 % der Heizkosten einsparen.

Alte Heizsysteme ? ihre Zeit läuft ab

Anfang 2006 ist die neue EU-Gebäuderichtlinie in Kraft getreten. Seit diesem Zeitpunkt muss jedes Gebäude ab 1.000 m2 öffentlich sichtbar einen ?Energieausweis? anbringen, in dem die gesamte Energie-Effizienz dargestellt wird. Ab 2008 ist auch bei Wohnungen und Häusern der Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung verpflichtend vorzuweisen.

Die Wärmepumpe ? Eine gute Alternative

Die Wärmepumpe spart bei den Betriebskosten im Vergleich zur Ölheizung bis über 50% ein. Aktuelle Vergleichswerte erhalten Sie mit unserem Heizkostenrechner.

Ein Kühlschrank heizt das Haus

Das System der Wärmepumpe lässt sich am besten mit der Funktionsweise eines Kühlschrankes erklären. Er arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Um einen Kühleffekt zu erzielen, entzieht der Kühlschrank seinem Inhalt Wärme und gibt sie nach außen ab. Die Wärmepumpe hingegen nutzt die Wärme der Umwelt und gibt sie als Heizungswärme an das Wärmeverteilsystem im Wohnbereich ab.

Wärmequellen

Als Wärmequellen für die Wärmepumpe dienen das Erdreich, das Wasser und auch die Luft. Jede Wärmequelle hat ihre speziellen Vorteile, sodass es für jede Anwendung das optimale Modell gibt.

Erdreich

Bei Erdreich-Wasser-Wärmepumpen wird die über die Sommerperiode in der Erde gespeicherte Sonnenenergie genutzt. Für den Wärmeentzug aus dem Erdreich werden entweder Erdkollektoren oder Erdwärmesonden verwendet.

Bei Erdkollektoren wird im Garten eine Kollektorfläche benötigt, die das 1,5- bis 2,5-fache der beheizten Wohnfläche beträgt. Die Kollektoren werden in ca. 1,2 bis 1,5 m Tiefe im Erdreich verlegt.

Erdwärmesonden benötigen eine Tiefenbohrung und werden senkrecht in den Boden eingelassen. Der Vorteil: Erdwärmesonden sind fast völlig unabhängig von der Grundstückgröße da sie sehr wenig Platz benötigen. Die Anschaffung ist allerdings teurer als bei Flächenkollektoren.

Wärmequellen für Wärmepumpen

waermepumpe

Grundwasser

Bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen werden zur Wärmenutzung zwei Brunnen benötigt. Über den Saugbrunnen wird Grundwasser befördert und über den Schluckbrunnen wieder zurückgegeben. Voraussetzung: Ausreichend Grundwasser mit entsprechender Wasserqualität und -temperatur ist vorhanden.

Luft

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die in der Luft vorhandene Sonnenwärme zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung ? und zwar nicht nur bei Sonne oder schönem Wetter. Auch bei Minustemperaturen an kalten Wintertagen funktioniert eine Luft-Wärmepumpe noch.

Bei Heizungssanierungen haben Luft-Wärmepumpen den Vorteil, dass sie im Freien aufgestellt werden können und das bestehende Wärmeverteilsystem verwendet werden kann.

Drei Viertel der Heizwärme ist gratis

Mit der Wärmepumpe erhalten Sie 75 % der benötigten Heizwärme direkt und gratis aus der Umwelt. Bezahlt werden lediglich die 25 % Energie, die für den Antrieb der Wärmepumpe gebraucht werden.

Heizkostenvergleich, Einfamilienhaus 150 m2, sehr gut gedämmt, 6 kW Heizleistung


Umweltfreundlich

Die Wärmepumpe verbrennt keine fossilen Energieträger und emittiert weder Kohlendioxid noch Schadstoffe wie zum Beispiel Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Stickoxide. Ein Einfamilienhaus mit 150 m2 Wohnfläche verringert mit einer Wärmepumpe den CO2-Ausstoß um rund sieben Tonnen pro Jahr.

Zum Beispiel:

8 LED Leuchtmittel mit je 12,5 Watt ? 100 Watt Leistung verbrauchen in einer Stunde (h) 100 Wattstunden (Wh) oder 0,1 Kilowattstunden (kWh), also in 10 Stunden eine Kilowattstunde (1 kWh).

100 W x 1 h = 100 Wh bzw. 0,1 kWh

So können Sie auch einfach den Standby-Verbrauch von einem Gerät berechnen.

Standby-Leistung: 1 W
Einschaltdauer: 20 Stunden am Tag
365 Tage im Jahr

1 W x 20 h = 20 Wh x 365 Tage = 7.300 Wh = 7,3 kWh

Bevor eine Kilowattstunde verbraucht ist ?

  • leuchtet eine 10 Watt LED oder Energiesparleuchte 100 Stunden
  • können Sie 100 Mal einen Kuchenteig rühren
  • können Sie 1 Mittagessen für 4 Personen kochen
  • können Sie knapp 3 Tage Lebensmittel kühlen
  • können Sie 2 Tage Lebensmittel im Gefriergerät lagern
  • können Sie 5 kg Bunt- und Kochwäsche bei 60°C waschen
  • können Sie 140 Geschirrteile mit der Geschirrspülmaschine spülen
  • können Sie mit einem großen LED-Flachbildschirm zwischen 10 und 20 Stunden fernsehen (abhängig von Größe und Modell)
  • können Sie sich 3 Jahre lang täglich einmal elektrisch rasieren

Erneuerbare Energien

Die Kelag setzt auf Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern.

 

Smart Meter

Automatische Ablesung, keine Verbrauchsschätzung und Ihre Verbrauchsdaten immer im Überblick.

Einspeisung Photovoltaik

So wird Ihr Sonnenstrom zu barem Geld!

E-Mobilität

Sauber, leise, energiegeladen - Elektro-Mobilität hat viele Vorteile! Die Kelag ist Ihr kompetenter Partner für sauberes Fahren.

Ausgezeichneter Service

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten.
Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich.
Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit Zukunftsthemen wie Elektro-Mobilität, Smart Meter und Photovoltaik.