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Laufkraftwerke

Die Kelag betreibt an den größeren Flüssen Kärntens (Gurk, Gail, Möll) eigene Laufkraftwerke.

Die Kelag betreibt an der Möll, an der Gail, an der Gailitz und an der Gurk Laufkraftwerke sowie eine Reihe von Kleinkraftwerken an verschiedenen Gewässern in Kärnten.

Kraftwerk Gössnitz an der Möll

Das Kraftwerk Gössnitz an der Möll wurde vor 40 Jahren in Betrieb genommen und diente als erstes großes Kraftwerk in dieser Region zunächst der Stromversorgung für den Bau der Kraftwerksgruppe Fragant.

Die Kraftwerke an der Gurk und an der Gail wurden in Durchführung des zweiten Verstaatlichungsgesetz 1948 von kommunalen Betreibern übernommen. 1962 wurde das Kraftwerk Schütt um 10 MW ausgebaut, in dem der Oberwasserkanal um 1.400 m verlängert und damit die Fallhöhe erhöht wurden. In den vergangenen Jahren wurde dem gestiegenen Umweltbewusstsein entsprochen und eine Fischtreppe mit Restwasserdotierung errichtet.

Neben den Anlagen an den größeren Flüssen betreibt die Kelag mehr als 40 Kleinwasserkraftwerke an Bächen.
Viele von ihnen gelangten bei der Übernahme von Privatnetzen in das Eigentum der Kelag.

Die in den vergangenen Jahren neu errichteten Kraftwerke wurden gemeinsam mit Privaten verwirklicht, in verschiedenen Beteiligungsmodellen. Die Betriebsführung und die Instandhaltung dieser Anlagen führt die Kelag durch.

 

Tröpolach

Im Herbst 2013 ist das Kraftwerk Tröpolach in Betrieb gegangen.

Gebaut hat es die „Kraftwerksgesellschaft Tröpolach GmbH“, ein gemeinsames Unternehmen der Kelag und der AAE-Tröpolach GmbH.

Das Kraftwerk Tröpolach nutzt Wasser des Oselitzenbaches zur Stromerzeugung. Die Bachfassung befindet sind in zirka 950 m Seehöhe in der Nähe der Naßfeld-Bundesstraße. Eine mehr als 1.600 m lange Druckrohrleitung aus glasfaserverstärktem Kunststoff und Stahl verbindet die Bachfassung mit den beiden Maschinensätzen im Krafthaus in knapp 700 m Seehöhe. Auf einer Länge von 250 m verläuft die Druckrohrleitung in einem Rohrstollen.

„Wie bei jedem Kraftwerk mussten wir auch beim Kraftwerk Tröpolach die Besonderheiten des Baches berücksichtigen“, sagt Stefan Leitner, zuständig für die Turbinenauslegung in der Kraftwerksplanung der Kelag. „Die Wasserführung des Oselitzenbaches schwankt außerordentlich stark. Deswegen haben wir uns für eine Lösung mit zwei unterschiedlich großen Maschinensätzen entschieden.“ Der große Maschinensatz mit einer vertikalen, 6-düsigen Peltonturbine verfügt über eine Leistung von knapp 7,5 MW und wird pro Jahr rund 14 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Der kleine Maschinensatz, eine vertikale, 4-düsige Peltonturbine mit aufgesetztem Synchrongenerator, wird mit seiner Leistung von 1,3 MW pro Jahr rund 2,5 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie in das öffentliche Stromnetz einspeisen.

Eine Herausforderung war der Hang oberhalb der Bachfassung des Kraftwerkes. Er musste umfassend gesichert werden, damit er auch bei extremen Niederschlägen stabil bleibt und Rutschungen vermieden werden. Die Bachfassung selbst stellte ebenfalls große Anforderungen an die Planung und an die ausführenden Firmen. Sieben Schütze und Schieber regeln den Wasserzulauf zum doppelflutigen Entsanderbecken und die Pflichtwasserabgabe. Darüber hinaus schützen sie die Anlage vor Überflutungen und Beschädigungen bei Hochwasser. Moderne Steuerungs- und Schutztechnik sorgt dafür, dass die Bachfassung vollautomatisch funktioniert.

Auch bei den beiden Maschinensätzen im Krafthaus arbeiten Steuerungssysteme. Diese digitalen Systeme ermöglichen die Maschinenanfahr- und Stillsetzautomatik, die Maschineneinsatzsteuerung, die Maschineneinsatzoptimierung, die Steuerung der Eigenbedarfsanlage und der Hilfsbetriebe, die Synchronisierung an das Netz, die Netzüberwachung, die elektrischen und mechanischen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, sowie die Prozessvisualisierung und Prozessüberwachung.

Über Transformatoren und eine 20-kV-Schaltanlage im Krafthaus sowie über ein 20-kV-Kabel wird der erzeugte Strom zum Umspannwerk Tröpolach geleitet.

Pläne, am Oselitzenbach ein Kraftwerk zu errichten, gab es schon seit den 1980er-Jahren. Im Jahr 2011 beschlossen die Kelag und die AAE-Tröpolach GmbH, das Vorhaben in einer gemeinsamen Kraftwerksgesellschaft zu errichten. Fachleute der Kelag erledigten die gesamte Planung, die Projektierung, die Projektleitung sowie die Bauaufsicht und die Leitung der Inbetriebsetzung. Die Kelag hat in den vergangenen Jahren schon mehrere Kraftwerksprojekte gemeinsam mit Privaten verwirklicht.

Kraftwerk Gössnitz an der Möll

Kraftwerk Gössnitz an der Möll

Das Kraftwerk Gössnitz an der Möll wurde vor 40 Jahren in Betrieb genommen und diente als erstes großes Kraftwerk in dieser Region zunächst der Stromversorgung für den Bau der Kraftwerksgruppe Fragant.

Die Kraftwerke an der Gurk und an der Gail wurden in Durchführung des zweiten Verstaatlichungsgesetz 1948 von kommunalen Betreibern übernommen. 1962 wurde das Kraftwerk Schütt um 10 MW ausgebaut, in dem der Oberwasserkanal um 1.400 m verlängert und damit die Fallhöhe erhöht wurden. In den vergangenen Jahren wurde dem gestiegenen Umweltbewusstsein entsprochen und eine Fischtreppe mit Restwasserdotierung errichtet.

Neben den Anlagen an den größeren Flüssen betreibt die Kelag mehr als 40 Kleinwasserkraftwerke an Bächen.
Viele von ihnen gelangten bei der Übernahme von Privatnetzen in das Eigentum der Kelag.

Die in den vergangenen Jahren neu errichteten Kraftwerke wurden gemeinsam mit Privaten verwirklicht, in verschiedenen Beteiligungsmodellen. Die Betriebsführung und die Instandhaltung dieser Anlagen führt die Kelag durch.

 

Tröpolach

Im Herbst 2013 ist das Kraftwerk Tröpolach in Betrieb gegangen.

Gebaut hat es die „Kraftwerksgesellschaft Tröpolach GmbH“, ein gemeinsames Unternehmen der Kelag und der AAE-Tröpolach GmbH.

Das Kraftwerk Tröpolach nutzt Wasser des Oselitzenbaches zur Stromerzeugung. Die Bachfassung befindet sind in zirka 950 m Seehöhe in der Nähe der Naßfeld-Bundesstraße. Eine mehr als 1.600 m lange Druckrohrleitung aus glasfaserverstärktem Kunststoff und Stahl verbindet die Bachfassung mit den beiden Maschinensätzen im Krafthaus in knapp 700 m Seehöhe. Auf einer Länge von 250 m verläuft die Druckrohrleitung in einem Rohrstollen.

„Wie bei jedem Kraftwerk mussten wir auch beim Kraftwerk Tröpolach die Besonderheiten des Baches berücksichtigen“, sagt Stefan Leitner, zuständig für die Turbinenauslegung in der Kraftwerksplanung der Kelag. „Die Wasserführung des Oselitzenbaches schwankt außerordentlich stark. Deswegen haben wir uns für eine Lösung mit zwei unterschiedlich großen Maschinensätzen entschieden.“ Der große Maschinensatz mit einer vertikalen, 6-düsigen Peltonturbine verfügt über eine Leistung von knapp 7,5 MW und wird pro Jahr rund 14 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Der kleine Maschinensatz, eine vertikale, 4-düsige Peltonturbine mit aufgesetztem Synchrongenerator, wird mit seiner Leistung von 1,3 MW pro Jahr rund 2,5 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie in das öffentliche Stromnetz einspeisen.

Eine Herausforderung war der Hang oberhalb der Bachfassung des Kraftwerkes. Er musste umfassend gesichert werden, damit er auch bei extremen Niederschlägen stabil bleibt und Rutschungen vermieden werden. Die Bachfassung selbst stellte ebenfalls große Anforderungen an die Planung und an die ausführenden Firmen. Sieben Schütze und Schieber regeln den Wasserzulauf zum doppelflutigen Entsanderbecken und die Pflichtwasserabgabe. Darüber hinaus schützen sie die Anlage vor Überflutungen und Beschädigungen bei Hochwasser. Moderne Steuerungs- und Schutztechnik sorgt dafür, dass die Bachfassung vollautomatisch funktioniert.

Auch bei den beiden Maschinensätzen im Krafthaus arbeiten Steuerungssysteme. Diese digitalen Systeme ermöglichen die Maschinenanfahr- und Stillsetzautomatik, die Maschineneinsatzsteuerung, die Maschineneinsatzoptimierung, die Steuerung der Eigenbedarfsanlage und der Hilfsbetriebe, die Synchronisierung an das Netz, die Netzüberwachung, die elektrischen und mechanischen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, sowie die Prozessvisualisierung und Prozessüberwachung.

Über Transformatoren und eine 20-kV-Schaltanlage im Krafthaus sowie über ein 20-kV-Kabel wird der erzeugte Strom zum Umspannwerk Tröpolach geleitet.

Pläne, am Oselitzenbach ein Kraftwerk zu errichten, gab es schon seit den 1980er-Jahren. Im Jahr 2011 beschlossen die Kelag und die AAE-Tröpolach GmbH, das Vorhaben in einer gemeinsamen Kraftwerksgesellschaft zu errichten. Fachleute der Kelag erledigten die gesamte Planung, die Projektierung, die Projektleitung sowie die Bauaufsicht und die Leitung der Inbetriebsetzung. Die Kelag hat in den vergangenen Jahren schon mehrere Kraftwerksprojekte gemeinsam mit Privaten verwirklicht.

Ausgezeichneter Service

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten.
Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich.
Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit Zukunftsthemen wie Elektro-Mobilität, Smart Meter und Photovoltaik.