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Klagenfurt im Zeichen der Literatur — Bachmannpreis- und Kelag-Preis-Verleihung

Klagenfurt im Zeichen der Literatur — Bachmannpreis- und Kelag-Preis-Verleihung

Bereits zum 42. Mal war Klagenfurt Austragungsort des weit über die Grenzen hinaus bekannten „Wettlesens“ und somit fünf Tage lang Literaturhauptstadt. Ukrainerin Tanja Maljartschuk gewann den Bachmannpreis, der Kelag-Preis ging an Özlem Özgül Dündar.

Kelag-Preisträgerin Özlem Özgül Dündar
So spannend und knapp wie selten zuvor fiel die Entscheidung um den mit € 10.000,- dotierten Kelag-Preis aus. Erst nach vier Wahlgängen konnte sich schließlich Özlem Özgül Dündar gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Der Textauszug „und ich brenne“ thematisiert den Brandanschlag in Solingen, indem vier Ich-Erzählerinnen, allesamt Mütter, im Mittelpunkt stehen. Der Text sticht vor allem durch vollkommene Abwesenheit von Großbuchstaben und Satzzeichen hervor.

Bachmann-Preis für Tanja Maljartschuk
Die seit 2011 in Wien lebende Ukrainerin konnte die Jury mit ihrem Text „Frösche im Meer“ überzeugen. Hauptfigur ist der Migrant und Hilfsarbeiter Petro, der sich mit einer dementen alten Frau anfreundet. Der selbst emigrierten Maljartschuk gelingt es, aktuelle Themen wie Integration und Pflege zu verbinden. Kritisch betrachtet werden sowohl das zuweilen fehlende Interesse der jüngeren Generation an ihren Verwandten als auch die Probleme einer sozial ungleichen Gesellschaft. In einer ersten Reaktion zeigte sich Maljartschuk freudig überrascht, sie habe nicht damit gerechnet und keine Worte.

Deutschlandfunkpreis für Bov Bjerg, 3sat-Preis an Anna Stern, Publikumspreis an Raphaela Edelbauer
Bov Bjerg gewann den Deutschlandfunkpreis für seinen Text „SERPENTINEN“, in dem Episoden aus dem Leben des Ich-Erzählers Höppner und dessen siebenjährigen Sohnes dargestellt werden.
Mit dem Text „Warten auf Ava“, der von einer schwangeren Frau, die nach einem Bergunglück in den schottischen Hills offenbar im Koma liegt, handelt, stieß Stern bei der Jury teilweise auf Unverständnis. Nach drei Wahlgängen konnte die Schweizerin den 3sat-Preis jedoch für sich entscheiden.
Raphaela Edelbauer, die einzige Autorin aus Österreich, erhielt die meisten Stimmen bei der Onlineabstimmung und wurde für Ihren Text „Das Loch“ mit dem Publikumspreis prämiert. Darin handelt es sich um ein Loch, das unter einer Gemeinde klafft. Ursprünglich wurde darin Kalk abgebaut, im zweiten Weltkrieg diente es zur Vertuschung von NS-Verbrechen. Um das Einsinken der Gemeinde in das Loch zu verhindern, soll es aufgefüllt und stabilisiert werden.

Kelag als langjähriger Förderer der Literatur
Seit 2002 unterstützt die Kelag die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt. Dass die Literaturförderung für die Kelag einen großen Stellenwert einnimmt, belegen zahlreiche weitere Kooperationen, unter anderem die Lesereihe „KELAGerlesen“ und das Projekt „Schulhausroman“, bei welchem sich sprachlich gehemmte Schüler/-innen aktiv an der Entstehung einer Geschichte beteiligen. Nicht zu vergessen sei auch der alljährliche Junior-Bachmannpreis, welcher am 5. Juli verliehen wurde.

Bereits zum 42. Mal war Klagenfurt Austragungsort des weit über die Grenzen hinaus bekannten „Wettlesens“ und somit fünf Tage lang Literaturhauptstadt. Ukrainerin Tanja Maljartschuk gewann den Bachmannpreis, der Kelag-Preis ging an Özlem Özgül Dündar.

Kelag-Preisträgerin Özlem Özgül Dündar
So spannend und knapp wie selten zuvor fiel die Entscheidung um den mit € 10.000,- dotierten Kelag-Preis aus. Erst nach vier Wahlgängen konnte sich schließlich Özlem Özgül Dündar gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Der Textauszug „und ich brenne“ thematisiert den Brandanschlag in Solingen, indem vier Ich-Erzählerinnen, allesamt Mütter, im Mittelpunkt stehen. Der Text sticht vor allem durch vollkommene Abwesenheit von Großbuchstaben und Satzzeichen hervor.

Bachmann-Preis für Tanja Maljartschuk
Die seit 2011 in Wien lebende Ukrainerin konnte die Jury mit ihrem Text „Frösche im Meer“ überzeugen. Hauptfigur ist der Migrant und Hilfsarbeiter Petro, der sich mit einer dementen alten Frau anfreundet. Der selbst emigrierten Maljartschuk gelingt es, aktuelle Themen wie Integration und Pflege zu verbinden. Kritisch betrachtet werden sowohl das zuweilen fehlende Interesse der jüngeren Generation an ihren Verwandten als auch die Probleme einer sozial ungleichen Gesellschaft. In einer ersten Reaktion zeigte sich Maljartschuk freudig überrascht, sie habe nicht damit gerechnet und keine Worte.

Deutschlandfunkpreis für Bov Bjerg, 3sat-Preis an Anna Stern, Publikumspreis an Raphaela Edelbauer
Bov Bjerg gewann den Deutschlandfunkpreis für seinen Text „SERPENTINEN“, in dem Episoden aus dem Leben des Ich-Erzählers Höppner und dessen siebenjährigen Sohnes dargestellt werden.
Mit dem Text „Warten auf Ava“, der von einer schwangeren Frau, die nach einem Bergunglück in den schottischen Hills offenbar im Koma liegt, handelt, stieß Stern bei der Jury teilweise auf Unverständnis. Nach drei Wahlgängen konnte die Schweizerin den 3sat-Preis jedoch für sich entscheiden.
Raphaela Edelbauer, die einzige Autorin aus Österreich, erhielt die meisten Stimmen bei der Onlineabstimmung und wurde für Ihren Text „Das Loch“ mit dem Publikumspreis prämiert. Darin handelt es sich um ein Loch, das unter einer Gemeinde klafft. Ursprünglich wurde darin Kalk abgebaut, im zweiten Weltkrieg diente es zur Vertuschung von NS-Verbrechen. Um das Einsinken der Gemeinde in das Loch zu verhindern, soll es aufgefüllt und stabilisiert werden.

Kelag als langjähriger Förderer der Literatur
Seit 2002 unterstützt die Kelag die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt. Dass die Literaturförderung für die Kelag einen großen Stellenwert einnimmt, belegen zahlreiche weitere Kooperationen, unter anderem die Lesereihe „KELAGerlesen“ und das Projekt „Schulhausroman“, bei welchem sich sprachlich gehemmte Schüler/-innen aktiv an der Entstehung einer Geschichte beteiligen. Nicht zu vergessen sei auch der alljährliche Junior-Bachmannpreis, welcher am 5. Juli verliehen wurde.

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