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 Energiemassagen                          cherungsschutz erfasst. Darüber hinaus bestehen Rahmen-
                        Bildschirm-Pop-ups „Mach mal Pause“      vereinbarungen  für  einen  begünstigten  Abschluss  einer
                        Jährliche „Gesundheitsstraße“            privaten Krankenversicherung.
                        Psychosoziale Gesundheit: „hinschauen-handeln-hel-
                        fen“ – Broschüre und arbeitspsychologische Beratung   Arbeitssicherheit  hat  im  KELAG-Konzern  seit  jeher  einen
                        im Bedarfsfall                            besonders hohen  Stellenwert.  Der  Due-Diligence-Prozess
                                                                  wird durch eine etablierte Kontrollorganisation gewährleis-
                     GRI 403-6
                                                                  tet,  die  das  Einhalten  gesetzlicher  Vorschriften  gemäß
                                                                  AschG ermöglicht. Um sämtliche Mitarbeiter bestmöglich
                                                                  schützen zu können, gehen die Bestrebungen über die ge-
                    Die  arbeitsmedizinische  Gesundheitsvorsorge  umfasst   setzlichen Vorschriften hinaus und werden durch ein inter-
                    Maßnahmen  und  Angebote  der  Arbeitsmedizin,  welche   nes Regelwerk ergänzt. Neben dem standardisierten Pro-
                    über  die  gem.  § 79  ArbeitnehmerInnenschutzgesetz   zess bei Unfällen, kommen je nach Tätigkeit unterschiedli-
                    (ASchG) gesetzlich vorgeschriebenen Angebote hinaus ge-  che Dienstanweisungen (z. B. das Tragen von persönlicher
                    hen. Den Mitarbeitern stehen gemäß vorgeschriebener Prä-  Schutzausrüstung) und diverse weitere Leitfäden zur An-
                    ventivzeiten eine Arbeitsmedizinerin und ein Arbeitsmedi-  wendung. Die KNG-Kärnten Netz GmbH steht aufgrund der
                    ziner zur Verfügung.                          Arbeit an Hochsicherheitsnetzen im besonderen Fokus und
                                                                  wurde im Geschäftsjahr 2019 bei einem Audit im Bereich
                     GRI 403-2, 403-3
                                                                  „Elektrische Netze“ erneut erfolgreich überprüft.
                    Es werden laufend arbeitsmedizinische Informationen, wie
                    bspw. Vorsorge in der Grippezeit, Empfehlungen bei Hitze   Die  Organisationsstruktur  rund  um  den Themenkomplex
                    und Gesundheit der Haut zur Verfügung gestellt, um das   Sicherheit ist klar definiert. Im KELAG-Konzern sind neben
                    Gesundheitsbewusstsein zu stärken und die Mitarbeiter zu   dem Zentralen Arbeitsschutzausschuss (ZASA) und den ört-
                    sensibilisieren. Im Rahmen regelmäßiger Begehungen von   lichen  Arbeitsschutzausschüssen  (ASA)  auch  Präventiv-
                    Arbeitsplätzen steht die persönliche Beratung vieler Mitar-  dienste bestellt. Das Projekt „Zeit für Sicherheit“ wurde ge-
                    beiter bezüglich akuter medizinischer Fragestellungen im   startet, um einerseits den Sicherheitsprozess zu bewerten
                    Vordergrund. Weitere regelmäßige Angebote reichen von   und zu evaluieren und andererseits strategische Maßnah-
                    Impfaktionen  über  regelmäßige  „Screenings“  (bspw.  Ve-  men  abzuleiten.  Das  Projektteam,  bestehend  aus  einem
                    nengesundheit,  Blutdruck,  Blutzucker-/Cholesterinmes-  Vorstandsmitglied,  Geschäftsführern  sowie  ausgewählten
                    sungen) bis hin zu Gesundheitskampagnen. Die Arbeitsme-  Führungskräften trifft und berät sich hierzu vierteljährlich.
                    diziner  nehmen  an  den  Arbeitssicherheitssitzungen  teil
                    und sind im Team des „Betrieblichen Gesundheitsmanage-  Laufende Schulungen, jährliche sicherheitstechnische Un-
                    ments“ vertreten.                             terweisungen, Brandschutzübungen und gezielte Bewusst-
                                                                  seinsbildung bilden die wesentlichen Grundpfeiler einer si-
                     GRI 403-8
                                                                  cheren Arbeitsumgebung. Zur Prävention von Arbeitsunfäl-
                                                                  len werden diese von der Sicherheitsfachkraft zentral er-
                    Verantwortung für Mitarbeiter übernimmt die KELAG auch
                                                                  fasst und analysiert. Das Ergebnis bildet eine Risiko-/Ereig-
                    bei der finanziellen Vorsorge für persönliche Krisensituatio-
                                                                  nisanalyse und daraus abgeleitete Maßnahmen zur Gefah-
                    nen.  Es  steht  eine  Kollektiv-Unfallversicherung  zur Verfü-
                                                                  renvermeidung. Gemäß Leitfaden werden neben Unfällen
                    gung,  die sowohl  Berufs-  als  auch  Freizeitunfälle berück-
                                                                  auch „Beinahe-Unfälle“ erfasst, um potenzielle Unfälle ver-
                    sichtigt. Seit 2019 sind auch Leiharbeiter von diesem Versi-
                                                                  meiden zu können.
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