Page 266 - FIRE.sys
P. 266

Der Jahresabschluss der KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft für das am 31. Dezember
                                      2018  endende  Geschäftsjahr  wurde  von  einem  anderen  Abschlussprüfer  geprüft,  der  am
                                      28. Februar 2019 ein uneingeschränktes Prüfungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.





                                      Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflicht-
                                      gemäßen  Ermessen  am  bedeutsamsten  für  unsere  Prüfung  des  Jahresabschlusses  des
                                      Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des
                                      Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt
                                      und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.




                                      Siehe Anhang Punkte 1-5 sowie 41 und 44



                                      Die  immateriellen  Vermögensgegenstände  (insbesondere  Strombezugsrechte),  Sachanlagen
                                      (insbesondere Kraftwerke) sowie Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen mit
                                      einem Buchwert von insgesamt 1.475 Mio EUR stellen 76,5 % des ausgewiesenen Vermögens der
                                      Gesellschaft zum Bilanzstichtag dar.

                                      Die Gesellschaft prüft an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für einen wesentlich gesun-
                                      kenen beizulegenden Wert und damit für außerplanmäßige Abschreibungen der immateriellen
                                      Vermögensgegenstände und Sachanlagen sowie Anteile und Ausleihungen an verbundene Un-
                                      ternehmen  vorliegen.  Für  jene Vermögenswerte,  die  in  den Vorjahren  außerplanmäßig  abge-
                                      schrieben wurden, prüft die Gesellschaft, ob die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung
                                      weggefallen sind und somit eine Zuschreibung erforderlich ist. Im Anlassfall wird eine Unterneh-
                                      mensbewertung auf Basis von diskontierten Netto-Zahlungsmittelzuflüssen, die im Wesentlichen
                                      von zukünftigen Umsatz- und Margenerwartungen abhängig sind, sowie auf Basis von abgeleite-
                                      ten Diskontierungszinssätzen ermittelt.

                                      Das Ergebnis dieser Bewertung hängt in hohem Maße von Einschätzungen wie beispielsweise zu
                                      den  zukünftigen  Produktions-  und  Absatzmengen,  zur  Strompreisentwicklung,  zu  den  Erzeu-
                                      gungskosten und Investitionen sowie zu den im Rahmen der Bewertungsmodelle verwendeten
                                      Diskontierungszinssätzen ab und ist daher mit entsprechenden Schätzungsunsicherheiten behaf-
                                      tet.
   261   262   263   264   265   266   267   268   269   270   271