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Beim Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 238 Abs. 1 Z 10 UGB
          handelt es sich um Beträge, die für die Beurteilung der Finanzlage unwesentlich sind, weshalb
          eine Angabe entfällt.

          Betreffend  die  Angaben  gemäß  §  238  Abs.  1  Z  18  und  §  243b  UGB  wird  auf  den
          Konzernabschluss verwiesen.

          Für die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden im Geschäftsjahr rd. 50 Tausend EUR (im Vorjahr
          rd. 47 Tausend EUR) aufgewendet.

          Nach  dem  Bilanzstichtag  zum  31. Dezember  2019  sind  keine  Vorgänge  von  besonderer
          Bedeutung für die Gesellschaft eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-,
          Finanz- und Ertragslage geführt hätten.

          Gemäß § 8 Abs. 3 ElWOG bzw. § 8 Abs. 3 GWG werden folgende ausweispflichtige Geschäfte
          mit verbundenen Unternehmen getätigt: Strom- und Gaslieferung, Dienstleistungen mit der
          KELAG Energie & Wärme GmbH; Netzdienstleistungen, technische, wirtschaftliche und recht-
          liche  Betreuung sowie  Bewirtschaftung  Strom-  und  Gas Assets  mit  der  KNG-Kärnten  Netz
          GmbH und Stromhandel mit der Interenergo d.o.o.

          Derivate

          Derivative Instrumente werden in der KELAG im Rahmen der Energiehandelstätigkeit sowie
          zur Absicherung gegen Marktpreisschwankungen relevanter Commodities wie Strom und Gas
          im Bereich Erzeugung und Vertrieb abgeschlossen. Diese Kontrakte werden nur innerhalb der
          strengen  Vorgaben  des  Risikomanagements  und  innerhalb  der  genehmigten  Limite
          eingesetzt. Die einzelnen Kontrakte sind jeweils Portfolien zugeordnet, auf deren Basis sie
          auch intern gesteuert werden.


          Zur  Bestimmung  der  Wirksamkeit  dieser  Absicherungen  bzw.  Bewertungseinheiten
          im  Vertriebs-  und  Erzeugungsbereich  sowie  im  Eigenhandel  liegt  ein  dokumentiertes,
          angemessenes  und  funktionsfähiges  Risikomanagementsystem  vor.  Handlungsrahmen,
          Verantwortlichkeiten  sowie  Kontrollen  in  internen  Richtlinien  sind  verbindlich  festgelegt.
          Abgesichert  werden  nur  jene  Mengen,  die  bereits  feststehen  bzw.  mit  hoher
          Wahrscheinlichkeit  anfallen  werden.  Der  Handel  mit  entsprechenden  Kontrakten  ist
          im  Rahmen  von  vorgegebenen  Limiten  erlaubt.  Die  Limite  werden  durch  unabhängige
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