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Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Ausleihungen wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

           Soweit bei Posten des Anlagevermögens der am Bewertungsstichtag beizulegende Wert unter den Anschaffungskosten
           bzw. Buchwerten lag, wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei nachfolgender Erhöhung des beizu-
           legenden Zeitwerts erfolgt eine Zuschreibung auf diesen Wert, höchsten jedoch bis zu den ursprünglichen Anschaffungs-
           kosten.

           Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips
           angesetzt. Der Bewertung lag das gleitende Durchschnittspreisverfahren zugrunde.

           Der Erdgasvorrat wurde nach dem FIFO-Verfahren bewertet.


           Die noch nicht abrechenbaren Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet, welche die Fertigungslohneinzel-
           kosten, die Materialeinzelkosten sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten unter Berücksichtigung der
           Leerkosten umfassten. Anteilige Fremdkapitalkosten und freiwilliger Sozialaufwand wurden nicht aktiviert.

           Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

           In den Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe jenes Betrages, der
           nach sorgfältiger unternehmerischer Beurteilung notwendig war, berücksichtigt.

           Betreffend  die  Rückstellungen  für  Abfertigungen,  für  Pensionen  und  pensionsähnliche  Verpflichtungen,  für
           Jubiläumsgelder sowie für Vorruhestandszahlungen wird auf die Erläuterungen bei der entsprechenden Bilanzposition
           verwiesen, die auch Ausführungen zu den (angepassten) Bewertungsmethoden umfassen.


           Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.




           Die KELAG wurde mit Satzung vom 16. Dezember 1922 errichtet und ist im Firmenbuch unter der Firmenbuchnummer
           FN 99133 i beim Landes- als Handelsgericht Klagenfurt eingetragen.

           Mit Gruppen- und Steuerausgleichsvertrag vom 07. Dezember 2004 bildete die KELAG als Gruppenmitglied mit der KEH
           als Gruppenträger eine steuerliche Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG. In den Folgejahren wurde diese steuerliche
           Unternehmensgruppe um mehrere Gruppenmitglieder aus dem Konzern erweitert.

           Für  die  Verrechnung  der  Steuerumlagen  zwischen  dem  Gruppenträger  und  den  Gruppenmitgliedern  wurde  die
           Belastungsmethode („stand-alone“-Methode) vereinbart.  Die Berechnung basiert auf einem Steuersatz von 25 %.
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