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Siehe  Konzernanhang  Erläuterungen  zur  Gesamtergebnisrechnung  Rz 5  sowie    Erläuterungen zur  Bilanz  Rz 10
                  und 11



                  Die  immateriellen Vermögenswerte  (insbesondere  Strombezugsrechte)  und  Sachanlagen  (insbesondere  Kraft-
                  werke) mit einem Buchwert von insgesamt 1.530,5 Mio EUR stellen 71,9 % des ausgewiesenen Vermögens des Kon-
                  zerns zum Bilanzstichtag dar.

                  Die Gesellschaft prüft an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für einen wesentlich gesunkenen erzielbaren
                  Betrag und damit für Wertminderungen der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen vorliegen. Für jene
                  immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, die in den Vorjahren wertgemindert wurden, prüft die Gesell-
                  schaft, ob die Gründe für die Wertminderung weggefallen sind und somit eine Wertaufholung erforderlich ist. Die
                  Werthaltigkeitsprüfung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, für die keine separaten Finanzmit-
                  telflüsse identifiziert werden können, erfolgt auf der Betrachtungsebene zahlungsmittelgenerierender Einheiten
                  (CGU).

                  Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit ermittelt die Gesellschaft zunächst den Nutzungswert und im Bedarfsfall den
                  beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Sowohl die Berechnung des Nutzungswerts als auch des
                  beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten erfolgt als Barwert der zukünftig erzielbaren Zahlungs-
                  mittelströme mittels eines anerkannten Discounted Cash Flow-Verfahrens.

                  Das Ergebnis dieser Bewertung hängt in hohem Maße von Einschätzungen wie beispielsweise zu den zukünftigen
                  Produktions- und Absatzmengen, zur Strompreisentwicklung, zu den Erzeugungskosten und Investitionen sowie
                  zu den im Rahmen der Bewertungsmodelle verwendeten Diskontierungszinssätzen ab und ist daher mit entspre-
                  chenden Schätzungsunsicherheiten behaftet.

                  Für den Abschluss besteht das Risiko einer Über- oder Unterbewertung der immateriellen Vermögenswerte und
                  Sachanlagen.



                  Wir haben die Angemessenheit der Bewertung der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen wie folgt
                  beurteilt:

                      Wir haben die Vorgehensweise und angewendeten Methoden zur Werthaltigkeitsüberprüfung der immateriellen
                      Vermögenswerte und Sachanlagen analysiert und dabei kritisch hinterfragt, ob diese Prozesse geeignet sind, die
                      immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen angemessen zu bewerten. Wir haben dabei die wesentlichen
                      internen Kontrollen erhoben und die Schlüsselkontrolle zur Identifikation und Beurteilung von Anhaltspunkten
                      für eine Wertminderung oder Wertaufholung auf deren Ausgestaltung, Implementierung und Funktion evaluiert.
                      Die im Zusammenhang mit der Beurteilung von Anhaltspunkten für eine Wertminderung oder Wertaufholung
                      vom Unternehmen durchgeführten statischen Berechnungen haben wir in Stichproben überprüft und die Ergeb-
                      nisse kritisch hinterfragt sowie mit unseren Erkenntnissen aus der Konzernabschlussprüfung abgeglichen.
                      Für jene zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (CGU), für die eine formale Ermittlung des erzielbaren Betrags
                      vorgenommen wurde, haben wir in Stichproben das Bewertungsmodell, die Planungsannahmen und die Bewer-
                      tungsparameter unter Konsultation unserer Bewertungsspezialisten zu ausgewählten Fragestellungen überprüft.
                      Die bei der Bestimmung der Zinssätze herangezogenen Annahmen haben wir dabei durch Abgleich mit markt-
                      und branchenspezifischen Richtwerten in Stichproben auf Angemessenheit beurteilt und die der Bewertung zu-
                      grunde gelegten Planungszahlen mit den vom Management genehmigten mittelfristigen Planungsrechnungen
                      abgestimmt.
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