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Die Risikominimierung der Zins- und Währungsrisiken erfolgt durch ein Internes Kontrollsystem
           für  sämtliche  in  Verwendung  stehende  Finanzprodukte.  Das  Kontrahentenrisiko  wird  durch
           schriftliche Vorgaben verringert. Geschäfte mit Kontrahenten werden nur in der für die jeweilige
           Bonitätsklasse genehmigten Höhe abgeschlossen, wobei sich der KELAG-Konzern im Wesentli-
           chen Kontrahenten mit „investment grade“-Rating, also geringem Ausfallsrisiko, gegenübersieht.


           Per 31. Dezember 2019 sind für das Geschäftsjahr 2019 keine weiteren finanzwirtschaftlichen Ri-
           siken erkennbar, die den Geschäftsverlauf des KELAG-Konzerns wesentlich beeinträchtigen könn-
           ten.





           Zielsetzung des Kapitalmanagements ist es, eine starke Kapitalbasis zu erhalten, den eingeschla-
           genen Kurs der organischen Wachstums- und Innovationsstrategie auf Basis erneuerbarer Ener-
           gien erfolgreich fortzusetzen und somit die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu för-
           dern.

           Das Management betrachtet als Kapital das buchmäßige Eigenkapital nach IFRS. Zum Bilanzstich-
           tag betrug das Eigenkapital 917,7 Mio. EUR (im Vorjahr 893,7 Mio. EUR). Die Finanzschulden be-
           liefen sich auf 784,2 Mio. EUR (im Vorjahr 701,8 Mio. EUR), die liquiden Mittel auf 108,8 Mio. EUR
           (im Vorjahr 134,7 Mio. EUR). Der Konzern überwacht sein Kapital mithilfe der Kennzahl „Net-Gea-
           ring“, die dem Verhältnis der Nettofinanzschulden zur Summe des Eigenkapitals entspricht.

           Mit einem Net-Gearing von 70,8% (im Vorjahr 60,6%), bezogen auf die Finanzschulden zum Bi-
           lanzstichtag, weist der KELAG-Konzern eine stabile Kapitalstruktur auf.
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