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Die Bewertung der Erdgasvorräte erfolgt nach dem FIFO-Verfahren zu Anschaffungskosten oder
           zum niedrigeren Nettoveräußerungswert. Als Ansatzkriterium für den Nettoveräußerungswert-
           werden Preise aus bestehenden Verträgen sowie aus erwarteten Absatzszenarien herangezogen.

           Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Nettoveräu-
           ßerungswert am Bilanzstichtag angesetzt. Dieser ergibt sich bei marktgängigen Vorräten aus dem
           aktuellen Marktpreis. Bei sämtlichen anderen Vorräten ergibt sich der Nettoveräußerungswert aus
           der Herleitung von geplanten Erlösen abzüglich noch anfallender Herstellungskosten. Deren Be-
           wertung erfolgt nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren.

           Noch nicht abrechenbare Leistungen sowie unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten
           bewertet, welche die Fertigungslohneinzelkosten, die Materialeinzelkosten sowie die angemes-
           senen Gemeinkosten umfassen.

           Der Posten der liquiden Mittel in der Bilanz umfasst den Kassenbestand, Bankguthaben sowie
           kurzfristige hochliquide Einlagen, die jederzeit in festgelegte Zahlungsmittelbeträge umgewan-
           delt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen.

           Für Zwecke der Geldflussrechnung umfassen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente die
           oben definierten liquiden Mittel.

           Finanzverbindlichkeiten werden bei Zuzählung mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Trans-
           aktionskosten erfasst. Ein Agio, Disagio oder sonstiger Unterschied zwischen dem erhaltenen Be-
           trag und dem Rückzahlungsbetrag wird unter Verwendung der Effektivzinsmethode über die
           Laufzeit verteilt und im Finanzergebnis erfasst.

           Die Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen und pensionsähnliche
           Verpflichtungen werden gemäß IAS 19 nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode)
           ermittelt. Der Konzern erfasst die Neubewertung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Ver-
           sorgungsplänen in der Berichtsperiode in der sie anfallen in voller Höhe im sonstigen Ergebnis.
           Die Neubewertung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen wird dabei so-
           fort in die kumulierten Ergebnisse eingestellt und auch in den Folgeperioden nicht erfolgswirk-
           sam umgegliedert. Die Nettozinsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im
           Posten Zinsaufwand erfasst.

           Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgt auf Basis versicherungsmathematischer Gut-
           achten. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden im vorliegenden Konzernabschluss die
           „AVÖ 2018-P – Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung“ in der Ausprägung für An-
           gestellte herangezogen. Über die Ausscheideursachen Tod und Invalidisierung bzw. Ausscheiden
           aus dem Aktivitätsstand mit Erreichen des kalkulatorischen Pensionsantrittsalters hinaus wurden
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