Page 57 - Kelag Jahresfinanzbericht 2018
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           Der beste Umgang mit Abfall wäre, ihn gänzlich zu vermei-
           den. Die zweitbeste Maßnahme ist die Verwertung, wie bei-
           spielsweise  bei  Glas  und  Papier. Trotzdem  fällt  in  jedem
           Haushalt Restmüll an, der entsorgt werden muss. Der Rest-
           müll  aus  Kärntner  Haushalten wird  in  der  Kärntner  Rest-
           müllverwertungs GmbH in Arnoldstein bei 1.100 Grad Cel-
           sius thermisch behandelt. Aus dem Hausmüll können auf
           diese Weise Wärme und Strom gewonnen werden, die fes-
           ten Rückstände – Schlacke und Staub – werden deponiert.
           Die Verbrennung des Restmülls hat gegenüber der früher
           üblichen Deponierung zwei weitere Vorteile: Die klimawirk-
           samen Emissionen sind dabei deutlich niedriger, außerdem
           wird weniger Deponievolumen gebraucht. Durch die Ver-
           brennung von 96.000 Tonnen Hausmüll pro Jahr können rd.
           169.000 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente vermieden wer-
           den. Die verbleibende Schlacke ist ungefährlich und kann
           deponiert werden. Gegenüber der Mülldeponierung ohne
           thermische Behandlung wird nur noch rund ein Achtel des
           Volumens benötigt. Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2004
           wurden in der Anlage in Arnoldstein bereits über 1 Million
           Tonnen Restmüll verwertet.
             GRI 103-1, 103-2, 103-3, 305-5, 306-2



           Management von Umweltrisiken

           Wesentliche Umweltrisiken sind die Beeinflussung von Le-
           bensräumen und Biodiversität, der Ausstoß von Emissionen
           und die Auswahl des jeweiligen Energieträgers. Durch die
           Entwicklung von energieeffizienten Produkten und Dienst-
           leistungen  sowie  durch  die  Erzeugung  von  Energie  aus
           Wasser, Wind, Biomasse und weiteren erneuerbaren Quel-
           len trägt die KELAG aktiv zum Klimaschutz und zur Reduk-
           tion von CO2-Emissionen bei.
             GRI 103-3
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