Page 56 - Kelag Jahresfinanzbericht 2018
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                    ihren  Kraftwerksanlagen,  Bezugsrechten  und  Beteiligun-  Biodiversität
                    gen dazu bei, jedes Jahr rd. 1,16 Mio. Tonnen CO2 zu vermei-  Die  Infrastrukturprojekte  des Konzerns  sind in  Bezug  auf
                    den.                                          Biodiversität  generell  durch  hohe  Komplexität  gekenn-
                                                                  zeichnet. Hier geht es sowohl um alle Maßnahmen, die das
                    Im  Bereich  Wärmeerzeugung  werden  durch  den  Einsatz   Leitungsnetz betreffen als auch um verschiedene Projekte
                    von regenerativen Energien und durch Abwärmenutzung   im Bereich von Erzeugungsanlagen. In allen Bereichen stellt
                    aus industriellen Prozessen im Vergleich zu Einzelheizsyste-  das  zeitgerechte  Einbinden  der  zuständigen  Genehmi-
                    men mit fossilen Festbrennstoffen und Heizölen deutliche   gungsbehörden  bereits  in  der  Planungs-  und  Projektie-
                    Einsparungen an CO2-Emissionen erzielt. Durch die ökolo-  rungsphase sicher, dass alle vom Projekt ausgehenden um-
                    gisch verträgliche Wärmeerzeugung werden jährlich über   weltrelevanten Auswirkungen berücksichtigt werden. Ge-
                    414.000 Tonnen CO2 vermieden. Zusätzlich werden Kunden   eignete  Maßnahmen  zur  Vermeidung,  Beseitigung  oder
                    auch bei der Förderungseinreichung unterstützt und bera-  Eindämmung von Umweltauswirkungen werden in Koope-
                    ten.                                          ration mit den zuständigen Behörden ermittelt und von Be-
                                                                  ginn an begleitet. Die KELAG ist darauf bedacht, umweltver-
                    Durch die Verbrennung von Restmüll werden im Vergleich   ändernde  Maßnahmen  so  gering  wie  möglich  zu  halten.
                    zur  Deponie  seitens  der  Kärntner  Restmüllverwertungs   Über  das  Treuepunkteprogramm  der  KELAG-GreenApp
                    GmbH jährlich rd. 171.000 Tonnen CO2 eingespart. Damit   werden zudem Naturschutzprojekte in ganz Kärnten unter-
                    liegt die aktuelle, rechnerisch ermittelte CO2- Vermeidung   stützt und umgesetzt.
                    des KELAG-Konzerns bei rd. 1,74 Mio. Tonnen jährlich.    GRI 304-2, 304-3
                      GRI 103-1, 103-2, 305-5
                                                                  Abfallmanagement
                                                                  Die regelmäßig anfallenden gefährlichen und nicht gefähr-
                                                                  lichen Abfälle vergibt das Unternehmen mittels Kontrakten
                                                                  an Entsorgungsunternehmen, die diese gemäß österreichi-
                                                                  schem Recht sammeln und je nach Stoff verwerten oder ge-
                                                                  sichert  deponieren.  Das  Abfallaufkommen  des  Konzerns
                                                                  setzt  sich  vorwiegend  aus  Betriebsabfall,  Asche,  Alteisen
                                                                  sowie Bauschutt zusammen und beläuft sich im Jahr 2018

                                                                  auf insgesamt 6.262 Tonnen, davon sind rd. 548 Tonnen als
                                                                  gefährlich einzustufen.
                      GRI 305-5

                    CO2-Emissionszertifkate werden – aufgrund der teilweisen
                    Wärmeerzeugung  auf  Basis  fossiler  Energieträger  –  aus-
                    schließlich  der  KELAG  Energie  & Wärme  GmbH  zugeteilt
                    und bei optimiertem Betrieb der Anlagen für die Folgejahre
                    eingespart.

                     GRI Zusatzindikator EVU
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