Page 21 - KELAG Halbjahresfinanzbericht per 30.06.2019
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Im  ersten  Halbjahr  2019  konnte  die  KELAG  ihre  wesentlichen  Bilanzkennzahlen  weitgehend
           stabil halten. Das Verhältnis von Eigen- zu Gesamtkapital liegt bei einer Quote von rd. 43 %.

           Die Nettoschulden, welche sich aus lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zuzüglich
           Sozialkapitalrückstellungen abzüglich liquiden Mitteln und Wertpapieren berechnen, zeigen im
           Wesentlichen aufgrund eines Anstiegs der Sozialkapitalrückstellungen aber auch investitions-
           bedingt  zum  Stichtag  30. Juni  2019  gegenüber  dem  Wert  zum  Jahresabschluss  2018  einen
           Anstieg um 46,1 Mio. EUR.






           Der  KELAG-Konzern  beschäftigte  im  ersten  Halbjahr  2019  durchschnittlich  1.422  Mitarbeiter
           (erstes Halbjahr 2018: 1.395 Mitarbeiter; gerechnet in Vollzeitäquivalenten; Lehrlinge und Leih-
           personal sind darin nicht enthalten).





           Zweigniederlassungen der KELAG bestehen weder im Inland noch im Ausland.











           Chancen, die mit unternehmerischem Handeln verbunden sind, gehen stets mit Risiken einher.
           Es gilt daher, den Grad der Risikobereitschaft und somit die jeweiligen Risikogrenzen zu definie-
           ren.

           Dementsprechend betreibt der KELAG-Konzern ein Risikomanagement, das sich mit den Risiken
           aus dem eigenen Handeln sowie mit den Risiken aus dem Marktumfeld befasst. Die konzernwei-
           te Vorgabe von Regeln und Mindeststandards stellt ein systematisches und konzerneinheitliches
           Risikomanagement sicher. Strategisches Ziel des KELAG-Konzerns ist es, über die reine Pflicht-
           umsetzung zur Erfüllung der gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus das Risikobewusstsein
           auf allen Ebenen zu erhöhen, Risikoaspekte systematisch in unternehmerische Entscheidungen
           einzubeziehen, die Leistungsfähigkeit der Internen Kontrollsysteme und des Berichtswesens zu
           verbessern und damit eine wertorientierte Risikokultur auf allen Ebenen des Konzerns zu etab-
           lieren.
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