Page 17 - KELAG Halbjahresfinanzbericht per 30.06.2019
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bestehe, sodass die Bauarbeiten nach Erlangung sämtlicher rechtskräftiger Bescheide wieder-
           aufgenommen werden konnten.

           Die  110-kV-Leitungsverbindung  zum  Netzknoten  Landskron  wurde  bereits  im  vergangenen
           Geschäftsjahr  fertiggestellt.  Im  ersten  Halbjahr  2019  wurden  die  Bauarbeiten  am  Umspann-
           werksgelände in vollem Umfang wiederaufgenommen. Derzeit wird an der Errichtung der 110-
           kV- und der 220-kV-Schaltanlage sowie dem Betriebsgebäude gearbeitet. Im weiteren Jahres-
           verlauf werden die Arbeiten dem Aufbau der Primärgeräte sowie dem elektrischen Ausbau des
           Umspannwerkes  fortgesetzt.  Die  Fertigstellung  und  Inbetriebnahme  wird  im  Frühjahr  2021
           stattfinden.



           Die  flächendeckende  Implementierung  von  Smart  Metern  ist  das  bislang  größte  Projekt  der
           KNG-Kärnten Netz GmbH und in mehrfacher Hinsicht eine besondere Herausforderung.


           Im ersten Halbjahr 2019 wurden die Umsetzungsmaßnahmen für den gesetzlich vorgeschriebe-
           nen Rollout im Bereich Smart Metering fortgesetzt. Schwerpunkte bildeten die Vorbereitungen
           zur  Produktivsetzung  der  dritten  Produktionsstufe  des  Meter-Data-Management-Systems  und
           die konsequente Weiterführung des flächendeckenden Rollouts.

           Durch die Installation der dritten Produktionsstufe des Meter-Data-Management-Systems im Juli
           2019  werden  weitere  Maßnahmen  zur  Qualitätssicherung  und  Systemstabilität  umgesetzt.
           Bisher wurden rd. 86.000 Smart Meter mit P2P-Technologie (Kommunikationsverbindung über
           das  Mobilfunknetz)  und  PLC-Technologie  (Kommunikationsverbindung  über  das  Mobilfunk-
           netz) im Netzgebiet der KNG-Kärnten Netz GmbH installiert.







           Die Stromaufbringung des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2019 mit 8.616 GWh um 410 GWh
           bzw. 4,5 % unter jener des Vergleichswertes des Jahres 2018. Während die Eigenerzeugung vor
           allem  unter  dem  im Vergleich  zum  Rekordwert  des  ersten  Halbjahres  2018  niedrigeren  Was-
           serdargebot mit einer Wasserführungsquote in Höhe von  104,5 %  (2018: 125,2 %) litt und  um
           369 GWh auf 1.514 GWh sank, blieb der Fremdstrombezug mit 7.101 GWh im Wesentlichen auf
           Vorjahresniveau.


           Der außenwirksame Stromabsatz des Konzerns sank auf 8.298 GWh. Die Veränderung gegen-
           über dem Vorjahr entspricht einem Minus von 272 GWh bzw. 3,2 % und ist im Wesentlichen auf
           den Verlust eines Großkunden zurückzuführen.
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