Page 38 - Halbjahres-Finanzbericht_30062018
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Das konzernweite Projekt zur Implementierung des IFRS 16 ist seit dem 31.12.2017 weiter fort-
           geschritten. Aktuell erfolgt die EDV-technische Integration einer zentralen Datenbanklösung zur
           Verwaltung  und  Bilanzierung  von  Leasingverhältnissen  in  die  IT-Landschaft.  Ferner  werden
           einzelne Vertragsklassen und Verträge tiefergehenden inhaltlichen Prüfungen hinsichtlich der
           IFRS-16-Relevanz und der Auswirkungen einer möglichen IFRS-16-Bilanzierung unterzogen. Der
           bisher  identifizierte  Teil  jener Verträge,  die  nach  IFRS 16  zu  Bilanzierungsänderungen  im Ver-
           gleich zu IAS 17 führen werden, stehen iZm der Anmietung von Grund und Boden, Gebäudeflä-
           chen, Funkstandorten, Kraftfahrzeugen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Eine verläss-
           liche Schätzung der quantitativen Effekte der IFRS-16-Erstanwendung ist momentan noch nicht
           möglich,  jedoch  wird  auf  Basis  des  aktuellen  Informationsstandes  immer  noch  davon  ausge-
           gangen, dass die Anwendung des IFRS 16 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Eigenkapi-
           talquote des Konzerns haben wird.

           Im  KELAG-Konzern  wird  keine  frühzeitige  Anwendung  des  IFRS 16  geplant.  Ferner  wird  aus
           heutiger Sicht davon ausgegangen, dass die in den Übergangsvorschriften vorgesehene modifi-
           zierte rückwirkende Methode zur Erstanwendung des IFRS 16 angewendet wird, womit Vorjah-
           reszahlen nicht anzupassen sind.

           Soweit möglich, ist es angedacht Regelungen zu Ausnahmetatbeständen, wie jene zu gering-
           wertigen  Vermögenswerten  und  kurzfristigen  Leasingverhältnissen  in  Anspruch  zu  nehmen,
           wobei  aktuell  davon  ausgegangen  wird,  dass  diese  Ausnahmetatbestände  keine  wesentliche
           Bedeutung haben werden.
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