Page 60 - KELAG Geschäftsbericht 2018
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Konzernlagebericht












                    Einsparung von CO 2 -Emissionen               Biodiversität

                    Der Konzern erzeugt im Regeljahr mit seinen bestehenden   Die  Infrastrukturprojekte des  Konzerns sind  in Bezug  auf
                    Kraftwerken auf Basis erneuerbarer Energie rd. 3.333 GWh   Biodiversität generell durch  hohe Komplexität  gekenn-
                    Strom. Bei einer Stromerzeugung nach dem für 2015    zeichnet. Hier geht es sowohl um alle Maßnahmen, die das
                    geltenden ENTSO-E-Mix würden hierfür 343,84 g Kohlen-  Leitungsnetz betreffen, als auch um verschiedene Projekte
                    dioxid pro erzeugter Kilowattstunde anfallen. Die KELAG   im Bereich von Erzeugungsanlagen. In allen Bereichen
                    trägt mit ihren Kraftwerksanlagen, Bezugsrechten und    stellt das zeitgerechte Einbinden der zuständigen Geneh-
                                                                  migungsbehörden bereits in der Planungs- und Projek-
                    Beteiligungen dazu bei, jedes Jahr rd. 1,16 Mio. Tonnen CO 2
                    zu vermeiden.                                 tierungsphase sicher, dass alle vom Projekt ausgehenden
                                                                  umweltrelevanten Auswirkungen berücksichtigt werden.
                    Im Bereich Wärmeerzeugung werden durch den Einsatz von   Geeignete Maßnahmen zur Vermeidung, Beseitigung oder
                    regenerativen Energien und durch Abwärmenutzung aus   Eindämmung von Umweltauswirkungen werden in Koope-
                    industriellen Prozessen im Vergleich zu Einzelheizsystemen   ration mit den zuständigen Behörden ermittelt und von
                    mit fossilen Festbrennstoffen und Heizölen deutliche Ein-  Beginn an begleitet. Die KELAG ist darauf bedacht, umwelt-
                    sparungen an CO 2-Emissionen erzielt. Durch die ökologisch   verändernde Maßnahmen so gering wie möglich zu halten.
                    verträgliche Wärmeerzeugung werden jährlich über 414.000   Über das  Treuepunkteprogramm der KELAG-GreenApp
                    Tonnen CO 2 vermieden. Zusätzlich werden Kunden auch bei   werden zudem Naturschutzprojekte in ganz Kärnten unter-
                    der Förderungseinreichung unterstützt und beraten.  stützt und umgesetzt.

                                                                     GRI 304-2, 304-3
                    Durch die Verbrennung von Restmüll werden im Vergleich
                    zur Deponie seitens der Kärntner Restmüllverwertungs
                    GmbH jährlich rd. 171.000 Tonnen CO 2 eingespart. Damit  Abfallmanagement
                    liegt die aktuelle, rechnerisch ermittelte CO 2-Vermeidung
                    des KELAG-Konzerns bei rd. 1,74 Mio. Tonnen jährlich.  Die regelmäßig anfallenden gefährlichen und nicht gefähr-
                                                                  lichen Abfälle vergibt das Unternehmen mittels Kontrakten
                       GRI 103-1, 103-2, 305-5
                                                                  an Entsorgungsunternehmen, die diese gemäß österreichi-
                                                                  schem Recht sammeln und je nach Stoff verwerten oder
                    Einsparung der Treibhausgasemissionen
                    (in Tonnen CO2)                               gesichert deponieren. Das Abfallaufkommen des Konzerns
                                                                  setzt sich vorwiegend aus Betriebsabfall, Asche, Alteisen
                    2018  1.156.000       414.000 171.000         sowie Bauschutt zusammen und beläuft sich im Jahr 2018
                                                        rd. 1,74 Mio.
                                                                  auf insgesamt 6.262 Tonnen, davon sind rd. 548 Tonnen als
                    2017  1.160.000       437.000 163.000
                                                        rd. 1,76 Mio.   gefährlich einzustufen.
                    2016  1.030.000     415.000 140.000
                                                     rd. 1,6 Mio.   Abfall (in Tonnen)
                     KELAG  KELAG Energie & Wärme GmbH  Kärntner
                                               Restmüllverwertungs GmbH  2018 6.262          davon rd. 548
                                                                                             Tonnen gefährlich
                       GRI 305-5                                  2017 6.700                   davon rd. 1.100
                                                                                               Tonnen gefährlich
                                                                  2016 6.000               davon rd. 400
                                                                                           Tonnen gefährlich
                    CO 2-Emissions-Zertifkate werden – aufgrund der teilweisen
                    Wärmeerzeugung auf Basis fossiler Energieträger – aus-  GRI 306-2
                    schließlich der KELAG Energie &  Wärme GmbH zugeteilt
                    und bei optimiertem Betrieb der Anlagen für die Folgejahre
                    eingespart.                                   Der beste Umgang mit Abfall wäre, ihn gänzlich zu ver-
                                                                  meiden. Die zweitbeste Maßnahme ist die  Verwertung,
                       GRI Zusatzindikator EVU






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