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Konzernlagebericht








                   Unter-                                         Die österreichische Konjunktur zeigte sich bislang im in-
                                                                  ternationalen  Vergleich erstaunlich robust. Aufgrund der
                                                                  globalen Entwicklungen ist aber auch in Österreich im
                   nehmen                                         Jahr 2019 mit einer Abschwächung des Exportwachstums
                                                                  zu rechnen. Der Konsum der privaten Haushalte wird die
                                                                  damit verbundene rückläufige Investitionsbereitschaft der
                   und Umfeld                                     Unternehmen und den Nachfrageausfall im Außenhandel
                                                                  somit nicht länger voll kompensieren können. In Österreich
                                                                  wird sich das Wirtschaftswachstum nach aktuellen Progno-
                                                                  sen des Wirtschaftsforschungsinstitutes (WIFO) somit auf
                                                                  rd. 2,0 % verlangsamen.
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                    Wirtschaftliches Umfeld                       Die wirtschaftliche Expansion, gepaart mit arbeitsmarktpo-
                                                                  litischen  Maßnahmen,  ermöglichen  in  Österreich  bis  ein-
                    Währungskrisen in Schwellenländern, die handelspolitische   schließlich 2019 eine Ausweitung der Beschäftigung über
                    Strategie der USA und die bisher ergebnislose Suche nach   das Arbeitskräfteangebot und damit einen Rückgang der Ar-
                    einer Regelung für den Austritt des Vereinigten Königreichs   beitslosenquote. Diese lag gemäß Eurostat-Berechnung im
                    aus der EU überschatten zum Ende des Jahres die Entwick-  Jahr 2018 bei rd. 5,2 %. Erwartungen zufolge wird mit einem
                    lung des Welthandels. Aus diesem Grund blicken sowohl die   weiteren Rückgang auf 5,0 % für das Jahr 2019 gerechnet.
                    Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent-
                    wicklung (OECD) als auch der Internationale Währungsfonds   Die Inflationsrate verharrte im Jahr 2018 bei rd. 2,1 %. Dieser
                    (IWF) pessimistischer auf die globale Konjunkturentwick-  angesichts der kräftigen Konjunktur eher verhaltene Anstieg
                    lung. Nach Prognosen aus dem vierten Quartal 2018 wird das   überschreitet nur geringfügig den Zielwert der EZB in Höhe
                    Jahr mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,7 % zu   von 2,0 %. Als Haupttreiber der Entwicklung im Laufe des
                    Ende gehen. Für 2019 wird ebenso ein Wachstum von 3,7 %   Jahres 2018 kann vor allem die Energieverteuerung identi-
                    prognostiziert. Im Mai wurde noch von höheren Zuwachs-   fiziert werden. Für die Periode bis 2022 wird mit einer Inflati-
                    raten ausgegangen. Als Gründe für den eingetrübten Wachs-  onsrate von durchschnittlich rd. 2,0 % gerechnet.
                    tumsausblick werden neben den negativen Effekten von
                    handelspolitischen Maßnahmen  auch verschärfte Finan-  Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen
                    zierungsmöglichkeiten aufgrund teurer werdender Kredite
                    und höherer Ölpreise für eine Reihe von Schwellen- und Ent-  Österreichweit ist der Stromverbrauch im Jahr 2018 gegen-
                    wicklungsländern angeführt.                   über dem Vorjahr um 0,3 % auf insgesamt 71,3 TWh gestiegen.
                                                                  Erzeugungsseitig legte die erneuerbare Energie in Öster-
                    Auch in einem Großteil der EU-Länder und im Euroraum   reich wiederum zu. So stieg beispielsweise die installierte
                    blieb die wirtschaftliche Dynamik hoch. Nach letzten Prog-  Windkraftleistung um 201 MW auf ein Niveau von nunmehr
                    nosen liegt das jährliche Wirtschaftswachstum im Euroraum   3.045 MW an.
                    für 2018 bei rd. 2,1 % nach 2,4 % im Jahr 2017. Die Been-
                    digung des Anleiheankaufprogramms der Europäischen   Der landesweite Erdgasverbrauch sank im Berichtszeitraum
                    Zentralbank (EZB) wurde mit Ende 2018 datiert. Der Leitzins   um 4,7 % gegenüber dem Jahr 2017. Verantwortlich dafür
                    der EZB liegt seit März 2016 auf einem historischen Allzeit-  sind witterungsbedingte Verbrauchsrückgänge im Wärme-
                    tief von 0,0 %. Mittelfristig rechnen Ökonomen und Finanz-   sektor sowie der geringere Einsatz von Gaskraftwerken.
                    experten aufgrund steigender Inflationsraten und mäßiger
                    Konjunkturängste mit einem sukzessiven Anstieg der Zins-  Die Preise an den internationalen Brennstoffmärkten ver-
                    kurve. Das allgemeine Zinsniveau sollte im historischen   zeichneten einen starken Anstieg gegenüber dem Jahr 2017.
                    Vergleich aber weiterhin niedrig bleiben.
                                                                  Die Rohölpreisnotierung für die Sorte Brent lag im Jahres-
                    Das  Wachstum der  Wirtschaftsleistung beschleunigte sich   durchschnitt mit 71,8 USD je Barrel um rund 31 % über dem
                    in Österreich 2018 weiter. Nach einem Wachstum in Höhe   Vorjahresniveau von rd. 55 USD je Barrel. Der Jahreshöchst-
                    von 2,6 % im Jahr 2017 wird gemäß aktueller Prognosen   stand wurde Anfang Oktober bei einem Preis von 85,5 USD
                    das Bruttoinlandsprodukt 2018 real um rd. 3,0 % zunehmen.    je Barrel erreicht. Insbesondere aufgrund der zunehmenden




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