Page 172 - KELAG Geschäftsbericht 2018
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Konzernabschluss














                                      Marktrisiko


                                      Zinsänderungsrisiko


                                      Das Zinsänderungsrisiko hält sich aktuell aufgrund der Struktur der Finanzverbindlichkeiten in ei-
                                      nem überschaubaren Rahmen. Der Anteil des variabel verzinsten Fremdkapitals beträgt 6,63 % des
                                      gesamten Fremdkapitalschuldenstandes (im Vorjahr 6,54 %). Der überwiegende Teil des Finanzie-
                                      rungsportfolios weist eine fixe Verzinsung auf und unterliegt deshalb keinen zahlungswirksamen
                                      Schwankungen. Der variabel verzinste Anteil wird laufend überwacht und ist aus Risikoaspekten
                                      auf Konzernebene mit 40 % limitiert. Ein Zinsanstieg in Höhe von 1 % bei den zum Bilanzstichtag
                                      bestehenden variabel verzinsten Finanzverbindlichkeiten hätte eine Verringerung des Finanzerfol-
                                      ges in Höhe von 0,3 Mio. EUR (im Vorjahr 0,3 Mio. EUR) p. a. zur Folge. Ein Zinsabfall in Höhe von 1 %
                                      bei den zum Bilanzstichtag bestehenden variabel verzinsten Finanzverbindlichkeiten hätte eine Er-
                                      höhung des Finanzerfolges in Höhe von 0,3 Mio. EUR (im Vorjahr 0,3 Mio. EUR) p. a. zur Folge. Der
                                      KELAG-Konzern ist mit einem durchschnittlichen Effektivzinssatz in Höhe von 2,78 % (im Vorjahr
                                      2,76 %) finanziert. Die äquivalente Nominalverzinsung beträgt 2,70 % (im Vorjahr 2,72 %). Eine Än-
                                      derung von +1 % wirkt sich auf den Marktwert des Zinssicherungsinstrumentes in Höhe von 0,2
                                      Mio. EUR (im Vorjahr 0,3 Mio. EUR) aus, während eine Änderung von -1 % sich mit -0,2 Mio. EUR (im
                                      Vorjahr -0,3 Mio. EUR) zu Buche schlägt.



                                      Währungsrisiko


                                      In der Konzernrahmenrichtlinie Finanzen ist geregelt, dass für die vollkonsolidierten Konzerngesell-
                                      schaften mit Sitz in Österreich nur Geschäfte in Euro zugelassen sind. Der Konsolidierungskreis der
                                      KELAG weist per Ultimo keine Finanzverbindlichkeiten in Fremdwährung auf und aus diesem Grund
                                      ist das Fremdwährungsrisiko von geringer Bedeutung. Aufgrund der geringen Vermögenswerte in
                                      Fremdwährungen (3,79 % des Gesamtvermögens 2018 bzw. 3,87 % des Gesamtvermögens 2017)
                                      ist im Bereich der Währungsrisiken ebenso das Translationsrisiko der Firmen- und Vermögenswerte
                                      vernachlässigbar.



                                      Marktpreisrisiken in der Stromerzeugung

                                      Einflussfaktor auf den Strompreis ist das Marktpreisniveau. Risikominimierung wird durch eine lang-
                                      fristige Veräußerungsstrategie vorgenommen.


                                      Finanzrisiko


                                      Der KELAG-Konzern agiert als international tätiger Energieversorger in einem zunehmend kom-
                                      plexer werdenden Umfeld. Die risikoaverse, auf Kontinuität ausgerichtete und dennoch den
                                      vielfältigen Herausforderungen des  Wirtschaftsalltages angepasste Finanzierungsstrategie des









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