Page 104 - KELAG Geschäftsbericht 2018
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Konzernabschluss





                                      Pensionsverpflichtung für leistungsorientierte, in die Pensionskasse
                                      ausgelagerte Pensionszusagen

                                      Aufgrund von Betriebsvereinbarungen und Verträgen besteht die Verpflichtung, an gewisse Mitar-
                                      beiter unter bestimmten Voraussetzungen nach deren Eintreten in den Ruhestand Pensionszahlun-
                                      gen zu leisten. Diesen leistungsorientierten Verpflichtungen steht für diesen Zweck gebundenes
                                      Pensionskassenvermögen bei der Valida Pension AG gegenüber. Für diese Verpflichtungen besteht
                                      eine Nachschussverpflichtung von Seiten des Arbeitgebers. Das Fondsvermögen ist vor dem Zugriff
                                      von Gläubigern des Konzerns geschützt und kann nicht direkt an den Konzern gezahlt werden. Der
                                      beizulegende Zeitwert basiert auf Informationen über den Marktpreis, im Falle von notierten Wert-
                                      papieren entspricht er dem veröffentlichten Ankaufskurs. Das Pensionskassenvermögen wird als
                                      Planvermögen im Sinne von IAS 19 bilanziert und mit den Rückstellungen für laufende Pensionen
                                      und Anwartschaften auf Pensionen saldiert.

                                      Die Veranlagung des Pensionskassenvermögens erfolgt durch die Pensionskasse vorwiegend in
                                      verschiedenen Investmentfonds unter Beachtung der Bestimmungen des Pensionskassengesetzes.

                                      Beitragsorientierte Pensionsverpflichtung

                                      Die KELAG bietet ihren Mitarbeitern, welche ab dem 1. Januar 1992 in das Unternehmen eingetre-
                                      ten sind und sich in einem aufrechten, unbefristeten Dienstverhältnis befinden, eine Ergänzung zur
                                      gesetzlichen Pensionsvorsorge (ASVG-Pension) mit der Pensionskasse und somit die Möglichkeit –
                                      in Eigenverantwortung und unterstützt vom Unternehmen –, ein zusätzliches privates Standbein
                                      für die Altersversorgung aufzubauen. Die Pensionskasse bietet ein beitragsorientiertes Pensions-
                                      system, bei dem sich die Höhe der künftigen Pensionen aus der Verrentung der Arbeitgeber- und
                                      Arbeitnehmeranteile bis zum Pensionsantritt errechnet.

                                      Ab Einbeziehung in das Pensionskassenmodell zahlt die KELAG monatlich bis zur Beendigung des
                                      Arbeitsverhältnisses oder Inanspruchnahme einer Leistung aus der Pensionskasse im Voraus 3 %
                                      der Bezugsbestandteile bis zur ASVG-Höchstbemessungsgrundlage (HBG) und 15 % der Bezugs-
                                      bestandteile über der HBG. Als Bezug gilt der jeweils laufende Monatsbezug inkl. Treueprämie, evtl.
                                      Mehrbezug, Funktionszulage exkl. aller sonstigen Zulagen, Zuschläge, Überstunden- und Erreich-
                                      barkeitsvergütungen etc. Arbeitnehmerbeiträge können auf freiwilliger Basis in Höhe des Arbeitge-
                                      berbeitrages oder in Höhe von 2 % für Bezugsbestandteile unterhalb der HBG und 10 % über der
                                      HBG oder 1 % für Bezugsbestandteile unterhalb der HBG und 5 % über der HBG geleistet werden.
                                      Verpflichtung für gesetzliche Abfertigungen


                                      Mitarbeiter, deren (österreichisches) Dienstverhältnis bis zum 31. Dezember 2002 begann, erhalten
                                      auf Basis arbeitsrechtlicher Verpflichtungen bei Kündigung durch den Arbeitgeber bzw. zum Pensi-
                                      onsantrittszeitpunkt eine einmalige Abfertigung. Die Anspruchshöhe richtet sich nach der Anzahl
                                      der Dienstjahre und des bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Bezuges. Die Berechnung dieser Ver-
                                      pflichtung erfolgt gemäß IAS 19 nach der Projected-Unit-Credit-Methode mit einem Ansparzeit-
                                      raum von 25 Jahren. Daraus entfallende versicherungstechnische Gewinne und Verluste werden
                                      ebenfalls im sonstigen Ergebnis berücksichtigt.















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