Page 191 - KELAG Geschäftsbericht 2019
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Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
           internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses
           zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Dar-
           stellungen ist.

           Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
           Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im
           Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben,
           sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzu-
           wenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder den Konzern zu liquidieren
           oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen oder haben keine realistische Alternative dazu.


           Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses
           des Konzerns.



           Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers
           für die Prüfung des Konzernabschlusses


           Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes
           frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ei-
           nen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit
           ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der
           AP-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung, die die An-
           wendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung,
           falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
           Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt
           vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Konzernabschlus-
           ses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

           Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der AP-VO und mit den österreichischen
           Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir
           während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kriti-
           sche Grundhaltung.

           Darüber hinaus gilt:

                  Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – fal-
              scher Darstellungen im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen
              sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
              unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche
              falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da do-










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