Page 189 - KELAG Geschäftsbericht 2019
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tierungszinssätzen ab und ist daher mit entsprechenden Schätzungsunsicherheiten behaftet.

           Für den Abschluss besteht das Risiko einer Über- oder Unterbewertung der immateriellen Vermö-
           genswerte und Sachanlagen.

           Unsere Vorgehensweise in der Prüfung


           Wir haben die Angemessenheit der Bewertung der immateriellen Vermögenswerte und Sachanla-
           gen wie folgt beurteilt:

                  Wir haben die Vorgehensweise und angewendeten Methoden zur Werthaltigkeitsüberprüfung der
              immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen analysiert und dabei kritisch hinterfragt, ob diese
              Prozesse geeignet sind, die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen angemessen zu bewer-
              ten. Wir haben dabei die wesentlichen internen Kontrollen erhoben und die Schlüsselkontrolle zur
              Identifikation und Beurteilung von Anhaltspunkten für eine Wertminderung  oder Wertaufholung auf
              deren Ausgestaltung, Implementierung und Funktion evaluiert.
                  Die im Zusammenhang mit der Beurteilung von Anhaltspunkten für eine Wertminderung oder
              Wertaufholung vom Unternehmen durchgeführten statischen Berechnungen haben wir in Stich-
              proben überprüft und die Ergebnisse kritisch hinterfragt sowie mit unseren Erkenntnissen aus der
              Konzernabschlussprüfung abgeglichen.
                  Für jene zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (CGU), für die eine formale Ermittlung des erzielbaren
              Betrags vorgenommen wurde, haben wir in Stichproben das Bewertungsmodell, die Planungsannah-
              men und die Bewertungsparameter unter Konsultation unserer Bewertungsspezialisten zu ausgewähl-
              ten Fragestellungen überprüft. Die bei der Bestimmung der Zinssätze herangezogenen Annahmen
              haben wir dabei durch Abgleich mit markt- und branchenspezifischen Richtwerten in Stichproben auf
              Angemessenheit beurteilt und die der Bewertung zugrunde gelegten Planungszahlen mit den vom
              Management genehmigten mittelfristigen Planungsrechnungen abgestimmt.
                  Zur Beurteilung der Planungstreue haben wir in Stichproben sowohl die 2019 tatsächlich eingetrete-
              nen Zahlungsmittelströme als auch die aktuellen Planungszahlen mit den Planungszahlen der Vorpe-
              rioden verglichen. Dabei beobachtete Abweichungen haben wir mit dem Management besprochen.
                  Die betroffenen Buchwerte haben wir mit der Anlagenbuchhaltung abgestimmt.

           Erlösabgrenzung für nicht stichtagsbezogene Kundenabrechnungen

           Siehe Konzernanhang Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung Rz 1 sowie Erläuterungen zur
           Bilanz Rz 18.

           Das Risiko für den Abschluss


           Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung weist Umsatzerlöse in Höhe von 1.300,1 Mio EUR aus.
           Die Umsatzerlöse aus nicht stichtagsbezogenen Kundenabrechnungen resultieren im Wesentlichen
           aus den Verkäufen von Strom, Gas, Wärme und Netzleistungen an Industrie-, Haushalts- sowie Ge-










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