Page 188 - KELAG Geschäftsbericht 2019
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Konzernabschluss















                                      Hervorhebung eines Sachverhaltes

                                      Der Konzernabschluss der KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft für das am 31. Dezember
                                      2018 endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der am 28. Febru-
                                      ar 2019 ein uneingeschränktes Prüfungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.
                                      Besonders wichtige Prüfungssachverhalte


                                      Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemä-
                                      ßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres
                                      waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlus-
                                      ses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt und wir geben
                                      kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

                                      Bewertung der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen

                                      Siehe Konzernanhang Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung Rz 5 sowie Erläuterungen zur
                                      Bilanz Rz 10 und 11.

                                      Das Risiko für den Abschluss

                                      Die immateriellen Vermögenswerte (insbesondere Strombezugsrechte) und Sachanlagen (insbe-
                                      sondere Kraftwerke) mit einem Buchwert von insgesamt 1.530,5 Mio EUR stellen 71,9 % des ausge-
                                      wiesenen Vermögens des Konzerns zum Bilanzstichtag dar.

                                      Die Gesellschaft prüft an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für einen wesentlich gesun-
                                      kenen erzielbaren Betrag und damit für Wertminderungen der immateriellen Vermögenswerte und
                                      Sachanlagen vorliegen. Für jene immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, die in den Vor-
                                      jahren wertgemindert wurden, prüft die Gesellschaft, ob die Gründe für die Wertminderung wegge-
                                      fallen sind und somit eine Wertaufholung erforderlich ist. Die Werthaltigkeitsprüfung von immate-
                                      riellen Vermögenswerten und Sachanlagen, für die keine separaten Finanzmittelflüsse identifiziert
                                      werden können, erfolgt auf der Betrachtungsebene zahlungsmittelgenerierender Einheiten (CGU).


                                      Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit ermittelt die Gesellschaft zunächst den Nutzungswert und
                                      im Bedarfsfall den beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Sowohl die Berechnung
                                      des Nutzungswerts als auch des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten erfolgt
                                      als Barwert der zukünftig erzielbaren Zahlungsmittelströme mittels eines anerkannten Discounted
                                      Cash Flow-Verfahrens.


                                      Das Ergebnis dieser Bewertung hängt in hohem Maße von Einschätzungen wie beispielsweise zu
                                      den zukünftigen Produktions- und Absatzmengen, zur Strompreisentwicklung, zu den Erzeugungs-
                                      kosten und Investitionen sowie zu den im Rahmen der Bewertungsmodelle verwendeten Diskon-










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