Page 126 - KELAG Geschäftsbericht 2019
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Konzernabschluss















                                            Erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Beteiligungsunternehmens
                                            Vertragsbruch wie beispielsweise ein Ausfall oder Verzug von Zins- oder Tilgungszahlungen
                                            Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass das Beteiligungsunternehmen in Insolvenz oder ein sonstiges
                                         Sanierungsverfahren geht
                                            Beobachtbare Daten, die auf eine messbare Verringerung der erwarteten zukünftigen Cashflows
                                         des Beteiligungsunternehmens hinweisen


             Beurteilung der          Bei Firmenwerten und immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmbarer Nutzungsdauer wird
             Werthaltigkeit           die Beurteilung der Werthaltigkeit zu jedem Abschlussstichtag vorgenommen. Bei anderen nichtfi-
             nichtfinanzieller
             Vermögenswerte           nanziellen Vermögenswerten wird die Werthaltigkeit dann neu beurteilt, wenn interne oder externe
                                      Anhaltspunkte für mögliche Wertminderungen vorliegen. Beispielsweise kommt es bei folgenden
                                      Anhaltspunkten zu einer Überprüfung der Werthaltigkeit nichtfinanzieller Vermögenswerte:

                                            Absinken des Marktwertes (über die nutzungsbedingte Abwertung hinaus)
                                            Nachteilige Entwicklung im technischen, marktbezogenen, wirtschaftlichen oder rechtlichen Umfeld
                                            Anstieg der Marktzinsen
                                            Überalterung oder physischer Schaden
                                            Schlechter als erwartete wirtschaftliche Ertragskraft eines Vermögenswertes

                                      Für die Berechnung einer eventuellen Wertminderung (siehe RZ 10 und RZ 11) eines nichtfinan-
                                      ziellen Vermögenswertes ist es erforderlich, den Nutzungswert bzw. den beizulegenden Zeitwert
                                      der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, welcher der nichtfinanzielle  Vermögenswert zuge-
                                      ordnet ist, zu ermitteln. Die Ermittlung des Nutzungswertes basiert auf Schätzungen künftiger
                                      Cashflows unter Berücksichtigung von Risiken der zahlungsmittelgenerierenden Einheit sowie
                                      auf der Festlegung eines geeigneten Abzinsungssatzes. Bei der Berechnung des Nutzungswertes
                                      kommt es grundsätzlich zu keiner Berücksichtigung von Erweiterungsinvestitionen bzw. nicht
                                      beschlossener Restrukturierungsmaßnahmen. Eine Berücksichtigung spezifischer Synergien bei
                                      der Nutzungswertermittlung kann jedoch zum Tragen kommen.

                                      Wenn keine verlässlichen Prognosen für einen längeren Zeitraum vorliegen, wird den Berechnun-
                                      gen ein Detailplanungszeitraum von fünf Jahren zugrunde gelegt. In der Regel stehen spezielle
                                      Planungsannahmen (z. B. Strompreisprognosen) für einen längeren Zeitraum zur Verfügung und
                                      werden daher verwendet.


             Schätzungsänderung       In der Regel stellen Strompreisentwicklungen wesentliche Schätzannahmen dar; falls diese für
             betreffend Preisgerüst   Werthaltigkeitstests einzelner CGUs relevant sind, werden diese zur Bestimmung des erzielbaren
             bei der Ermittlung des
             erzielbaren Betrages     Betrages wie folgt ermittelt:

                                      Für erzielbare Beträge aus Wind- und Wasserkraft, die auf Basis des Nutzungswertes ermittelt wer-
                                      den, werden Preisprognosen basierend auf einem Strompreisprognosemodell herangezogen.
                                      Für den Beginn des Planungszeitraums (2020 bis 2023) wird das Preisgerüst anhand der Preis-












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