Page 107 - KELAG Geschäftsbericht 2019
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Zudem wurden im Geschäftsjahr 2019 95 % der Anteile an der Idroelettrica Alpina s.r.l. mit Sitz in
              Belluno (Italien) erworben. Als Kaufpreis wurden rd. 1,9 Mio. EUR vereinbart, wobei darin beding-
              te Kaufpreisbestandteile in Höhe von rd. 1,5 Mio. EUR enthalten sind. Dieser Erwerb fällt ebenfalls
              nicht in den Anwendungsbereich des IFRS 3, da kein Geschäftsbetrieb, sondern eine Gruppe von
              Vermögenswerten iSd IFRS 3.2 b erworben wurde. Es wurden Vermögenswerte in Höhe von rd.
              5,5 Mio. EUR, wobei Zahlungsmittel nur im unwesentlichen Ausmaß vorhanden waren, sowie
              Schulden in Höhe von rd. 3,5 Mio. EUR erworben. Das Closing zum Erwerb der Idroelettrica Alpi-
              na s.r.l. fand im Dezember 2019 statt.

           Darüber hinaus kam es im aktuellen Geschäftsjahr zu den folgenden Erwerben, wobei jeweils der
           Kaufpreis und die übernommenen Vermögenswerte von untergeordneter Bedeutung sind:


                  Es wurden 100 % der Anteile an der ZHO Fernwärmeversorgung Ottenschlag GmbH mit Sitz in
              Martinsberg (Niederösterreich) erworben.
                  Auch wurden 100 % der Anteile an der Zarja Ekoenergija d.o.o. mit Sitz in Semič (Slowenien)
              erworben.
                  Ferner wurden 100 % der Anteile an der Solarne Elektrane Bukovica d.o.o. mit Sitz in Jasenice
              (Kroatien) erworben.

           Unternehmen, auf die das Mutterunternehmen direkt oder indirekt maßgeblichen Einfluss ausübt   Anteile an at-Equity
           oder auf die gemeinsame Vereinbarungen Anwendung finden, sind nach der Equity-Methode in   bewerteten
                                                                                          Beteiligungen
           den Konzernabschluss einbezogen.

           Nach Anwendung der Equity-Methode ermittelt der Konzern, ob es erforderlich ist, einen zusätzli-
           chen Wertminderungsaufwand für die Anteile des Konzerns am jeweiligen assoziierten Unterneh-
           men zu erfassen. Der Konzern ermittelt an jedem Abschlussstichtag, ob objektive Anhaltspunkte
           dafür vorliegen, dass der Anteil an einem assoziierten Unternehmen wertgemindert sein könnte
           (siehe Ausführungen zu Ermessensbeurteilung und zukunftsbezogene Annahmen). Wenn sich aus
           einem Impairment-Test ein Wertminderungsbedarf ergibt, dann wird die Differenz zwischen dem
           erzielbaren Betrag und dem korrespondierenden Buchwert des Anteils am assoziierten Unterneh-
           men als Wertminderungsaufwand erfolgswirksam erfasst.

           In den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden Ge-  Währungs-
           schäftsfälle in fremder Währung mit dem Kurs zum Transaktionszeitpunkt bewertet. Die Folgebe-  umrechnung
           wertung von monetären Bilanzpositionen erfolgt mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag. Kurs-
           gewinne und -verluste werden ergebniswirksam in jener Position der Gewinn- und Verlustrechnung
           erfasst, in welcher das zugrunde liegende Geschäft erfasst wurde.

           Die funktionale Währung der KELAG sowie die Berichtswährung des Konzerns ist der Euro. Für je-
           des Unternehmen wird die funktionale Währung in Übereinstimmung mit IAS 21 festgelegt. Da die
           in den Konzernabschluss einbezogenen Auslandsgesellschaften ihr Geschäft selbstständig in ihrer
           Landeswährung betreiben, stellen deren lokale Währungen grundsätzlich die relevanten funktiona-
           len Währungen dar. Für den Konzernabschluss werden die Jahresabschlüsse dieser ausländischen
           Tochterunternehmen nach der Methode der funktionalen Währung in Euro umgerechnet.







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