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Die Bauarbeiten für die 220/110-kV-Netzabstützung Villach sind voll im Gange

Ziel: Sicherstellung der Stromversorgung für den Großraum Villach in den nächsten Jahrzehnten

Die Bauarbeiten für die 220/110-kV-Netzabstützung Villach sind voll im Gange

Ziel: Sicherstellung der Stromversorgung für den Großraum Villach in den nächsten Jahrzehnten

Südlich von Fürnitz laufen derzeit die Bauarbeiten für das 220/110-kV-Umspannwerk der Austrian Power Grid (APG) und der KNG-Kärnten Netz GmbH (KNG) auf Hochtouren. Dieses Umspannwerk wird ab 2021 das 220-kV-Netz der APG mit dem 110-kV-Netz der KNG verbinden. Mit der Inbetriebnahme der 220/110-kV-Netzabstützung Villach Anfang des Jahres 2021 kann die Stromversorgung des Großraumes Villach für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt und damit auch die Basis für den Wirtschaftsstandort langfristig abgesichert werden.

Die KNG befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit diesem Projekt. Nach eingehenden Vorbereitungen und umfassenden Genehmigungsverfahren wurde 2014 mit dem Bau der 110-kV-Leitung begonnen. Zwischenzeitlich mussten die Arbeiten unterbrochen werden, bevor die Bauarbeiten 2018 fortgesetzt werden konnten. Die 110-kV-Leitung, welche zum bestehenden Umspannwerk Landskron führt, ist fertiggestellt, es fehlt nur noch die Einbindung in das neue Umspannwerk. „Wir errichten die 110-kV-Schaltanlage, derzeit setzen wir die Steher für die Hochspannungsgeräte und für die Blitzschutzeinrichtungen“, erläutert Gernot Kowatsch, Projektleiter der KNG. „Unsere nächste Baumaßnahme ist ab Herbst 2019 die Montage der Hochspannungsgeräte. Dazu zählen Leistungsschalter, Trennschalter sowie Strom- und Spannungswandler.“

Mit den Bauarbeiten an den Anlagenteilen der APG wurde im März 2019 gestartet. Derzeit sind etwa 40 Fachkräfte auf dieser Großbaustelle beschäftigt. Die APG investiert rund 30 Millionen Euro in die Erstellung des 220/110-kV-Umspannwerkes, die KNG wendet ihrerseits rund 50 Millionen Euro für die 110-kV-Anlagenteile des Umspannwerkes und für die Errichtung der 110-kV-Leitung nach Landskron sowie für die erforderliche Einbindung der bestehenden 110-kV-Leitungen auf.

Technische Konzeption
Zur 220/110-kV-Netzabstützung gehören neben der Einbindung der 220-kV-Leitungen auch die 220-kV-Schaltanlage und die beiden 220/110-kV-Transformatoren. In einem gemeinsam genutzten Betriebsgebäude werden alle zum Betrieb des Umspannwerkes erforderlichen Schutz-, Regel- und Leittechnikkomponenten sowie Kommunikationseinrichtungen installiert. Dieser Teil der Anlage wird von der APG hergestellt. Die KNG ist für die Errichtung der 110-kV-Schaltanlage, für die bereits fertiggestellte neue 110-kV-Leitung (ausgehend von der 220/110-kV-Netzabstützung zum Umspannwerk Landskron) sowie für die Einbindung der bestehenden 110-kV-Leitungen verantwortlich. „Wir sind mit den Bauarbeiten genau im Bauplan“, sagt Wolfgang Ranninger, Projektleiter der APG. „Derzeit arbeiten wir an den baulichen Einrichtungen für die Schaltanlage und das Betriebsgebäude sowie an den Stahlbauteilen der 220-kV-Schaltanlage. Die nächsten Baumaßnahmen sind die Fundamente für die Großtransformatoren, ab Herbst beginnen wir mit dem Aufbau der elektrotechnischen Einrichtungen. Im April 2020 werden die beiden Großtransformatoren angeliefert und im März 2021 wird das neue Umspannwerk planmäßig in Betrieb gehen.“

Wichtiges Infrastrukturprojekt: Sicherstellung der Stromversorgung für die nächsten Jahrzehnte
Sehr zufrieden sind beide Projektleiter mit der Zusammenarbeit im Sinne der Versorgungssicherheit für die Kärntner Bevölkerung: „Wir haben uns von Anfang an sehr gut koordiniert und realisieren das Projekt nun gemeinsam, wobei jeder für seinen Teil verantwortlich ist und wir uns laufend abstimmen.“

Derzeit wird der Großraum Villach über die beiden jeweils rund 60 km entfernten 220/110-kV-Umspannwerke Rottau im Mölltal und Obersielach bei Völkermarkt mit Strom versorgt. Die regionale Versorgung über diese beiden Umspannwerke konnte in der Vergangenheit sichergestellt werden, reicht aber nicht mehr für die Zukunft. Die Region Villach entwickelt sich dynamisch weiter, der Stromverbrauch wird weiter steigen. Mit der neuen Netzabstützung ist die Strom-Infrastruktur in dieser Region für die Anforderungen in den nächsten Jahrzehnten gerüstet.

Über KNG-Kärnten Netz GmbH:
Die KNG-Kärnten Netz GmbH als führender Strom- und Erdgasverteilnetzbetreiber in Kärnten stellt die Netzinfrastruktur allen Kunden und Energielieferanten diskriminierungsfrei zur Verfügung. Das Tochterunternehmen der Kelag betreibt rund 18.200 km Stromnetz, 50 Umspannwerke und 7.300 Transformatorstationen. Eine qualitativ hochwertige, zuverlässige und verfügbare Netzinfrastruktur ist unverzichtbar für die Bevölkerung und für die Wirtschaft. Zu den Aufgaben der KNG zählen die Netzführung, der bedarfsorientierte Ausbau der Netze, die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen und ein effizientes Entstörungsmanagement. Investitionen ins Netz sind wichtige Impulse für die Kärntner Wirtschaft und schaffen bzw. sichern Arbeitsplätze. Die KNG beschäftigt rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (einschließlich rund 90 Lehrlinge).

Über Austrian Power Grid:
Die Austrian Power Grid AG ist der unabhängige Strom-Übertragungsnetzbetreiber Österreichs und für das heimische Übertragungsnetz auf der Höchstspannungsebene verantwortlich. Das APG-Netz erstreckt sich über eine Trassenlänge von rund 3.500 km und wird mit einem Team von 490 Spezialistinnen und Spezialisten durch Entwicklung und Instandhaltung an die laufend steigenden Anforderungen seitens Wirtschaft und Gesellschaft angepasst. Nur ein leistungsfähiges Übertragungsnetz macht es möglich, Strom aus erneuerbaren Energien in die europäische und die heimische Stromversorgung einzubinden und so die Energiewende zu verwirklichen. In enger Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern der europäischen Nachbarländer schafft die APG die Grundlage für die Entwicklung eines EU-weit liberalisierten Strommarkts und ist mit dafür verantwortlich, der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft Strom zu marktgerechten Preisen zu sichern. Die APG ist außerdem verantwortlich für die Ökostromprognose in ganz Österreich und erfüllt damit eine weitere wesentliche Aufgabe bei der Integration erneuerbarer Energien in die heimische Stromversorgung.

Ziel: Sicherstellung der Stromversorgung für den Großraum Villach in den nächsten Jahrzehnten

Südlich von Fürnitz laufen derzeit die Bauarbeiten für das 220/110-kV-Umspannwerk der Austrian Power Grid (APG) und der KNG-Kärnten Netz GmbH (KNG) auf Hochtouren. Dieses Umspannwerk wird ab 2021 das 220-kV-Netz der APG mit dem 110-kV-Netz der KNG verbinden. Mit der Inbetriebnahme der 220/110-kV-Netzabstützung Villach Anfang des Jahres 2021 kann die Stromversorgung des Großraumes Villach für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt und damit auch die Basis für den Wirtschaftsstandort langfristig abgesichert werden.

Die KNG befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit diesem Projekt. Nach eingehenden Vorbereitungen und umfassenden Genehmigungsverfahren wurde 2014 mit dem Bau der 110-kV-Leitung begonnen. Zwischenzeitlich mussten die Arbeiten unterbrochen werden, bevor die Bauarbeiten 2018 fortgesetzt werden konnten. Die 110-kV-Leitung, welche zum bestehenden Umspannwerk Landskron führt, ist fertiggestellt, es fehlt nur noch die Einbindung in das neue Umspannwerk. „Wir errichten die 110-kV-Schaltanlage, derzeit setzen wir die Steher für die Hochspannungsgeräte und für die Blitzschutzeinrichtungen“, erläutert Gernot Kowatsch, Projektleiter der KNG. „Unsere nächste Baumaßnahme ist ab Herbst 2019 die Montage der Hochspannungsgeräte. Dazu zählen Leistungsschalter, Trennschalter sowie Strom- und Spannungswandler.“

Mit den Bauarbeiten an den Anlagenteilen der APG wurde im März 2019 gestartet. Derzeit sind etwa 40 Fachkräfte auf dieser Großbaustelle beschäftigt. Die APG investiert rund 30 Millionen Euro in die Erstellung des 220/110-kV-Umspannwerkes, die KNG wendet ihrerseits rund 50 Millionen Euro für die 110-kV-Anlagenteile des Umspannwerkes und für die Errichtung der 110-kV-Leitung nach Landskron sowie für die erforderliche Einbindung der bestehenden 110-kV-Leitungen auf.

Technische Konzeption
Zur 220/110-kV-Netzabstützung gehören neben der Einbindung der 220-kV-Leitungen auch die 220-kV-Schaltanlage und die beiden 220/110-kV-Transformatoren. In einem gemeinsam genutzten Betriebsgebäude werden alle zum Betrieb des Umspannwerkes erforderlichen Schutz-, Regel- und Leittechnikkomponenten sowie Kommunikationseinrichtungen installiert. Dieser Teil der Anlage wird von der APG hergestellt. Die KNG ist für die Errichtung der 110-kV-Schaltanlage, für die bereits fertiggestellte neue 110-kV-Leitung (ausgehend von der 220/110-kV-Netzabstützung zum Umspannwerk Landskron) sowie für die Einbindung der bestehenden 110-kV-Leitungen verantwortlich. „Wir sind mit den Bauarbeiten genau im Bauplan“, sagt Wolfgang Ranninger, Projektleiter der APG. „Derzeit arbeiten wir an den baulichen Einrichtungen für die Schaltanlage und das Betriebsgebäude sowie an den Stahlbauteilen der 220-kV-Schaltanlage. Die nächsten Baumaßnahmen sind die Fundamente für die Großtransformatoren, ab Herbst beginnen wir mit dem Aufbau der elektrotechnischen Einrichtungen. Im April 2020 werden die beiden Großtransformatoren angeliefert und im März 2021 wird das neue Umspannwerk planmäßig in Betrieb gehen.“

Wichtiges Infrastrukturprojekt: Sicherstellung der Stromversorgung für die nächsten Jahrzehnte
Sehr zufrieden sind beide Projektleiter mit der Zusammenarbeit im Sinne der Versorgungssicherheit für die Kärntner Bevölkerung: „Wir haben uns von Anfang an sehr gut koordiniert und realisieren das Projekt nun gemeinsam, wobei jeder für seinen Teil verantwortlich ist und wir uns laufend abstimmen.“

Derzeit wird der Großraum Villach über die beiden jeweils rund 60 km entfernten 220/110-kV-Umspannwerke Rottau im Mölltal und Obersielach bei Völkermarkt mit Strom versorgt. Die regionale Versorgung über diese beiden Umspannwerke konnte in der Vergangenheit sichergestellt werden, reicht aber nicht mehr für die Zukunft. Die Region Villach entwickelt sich dynamisch weiter, der Stromverbrauch wird weiter steigen. Mit der neuen Netzabstützung ist die Strom-Infrastruktur in dieser Region für die Anforderungen in den nächsten Jahrzehnten gerüstet.

Über KNG-Kärnten Netz GmbH:
Die KNG-Kärnten Netz GmbH als führender Strom- und Erdgasverteilnetzbetreiber in Kärnten stellt die Netzinfrastruktur allen Kunden und Energielieferanten diskriminierungsfrei zur Verfügung. Das Tochterunternehmen der Kelag betreibt rund 18.200 km Stromnetz, 50 Umspannwerke und 7.300 Transformatorstationen. Eine qualitativ hochwertige, zuverlässige und verfügbare Netzinfrastruktur ist unverzichtbar für die Bevölkerung und für die Wirtschaft. Zu den Aufgaben der KNG zählen die Netzführung, der bedarfsorientierte Ausbau der Netze, die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen und ein effizientes Entstörungsmanagement. Investitionen ins Netz sind wichtige Impulse für die Kärntner Wirtschaft und schaffen bzw. sichern Arbeitsplätze. Die KNG beschäftigt rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (einschließlich rund 90 Lehrlinge).

Über Austrian Power Grid:
Die Austrian Power Grid AG ist der unabhängige Strom-Übertragungsnetzbetreiber Österreichs und für das heimische Übertragungsnetz auf der Höchstspannungsebene verantwortlich. Das APG-Netz erstreckt sich über eine Trassenlänge von rund 3.500 km und wird mit einem Team von 490 Spezialistinnen und Spezialisten durch Entwicklung und Instandhaltung an die laufend steigenden Anforderungen seitens Wirtschaft und Gesellschaft angepasst. Nur ein leistungsfähiges Übertragungsnetz macht es möglich, Strom aus erneuerbaren Energien in die europäische und die heimische Stromversorgung einzubinden und so die Energiewende zu verwirklichen. In enger Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern der europäischen Nachbarländer schafft die APG die Grundlage für die Entwicklung eines EU-weit liberalisierten Strommarkts und ist mit dafür verantwortlich, der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft Strom zu marktgerechten Preisen zu sichern. Die APG ist außerdem verantwortlich für die Ökostromprognose in ganz Österreich und erfüllt damit eine weitere wesentliche Aufgabe bei der Integration erneuerbarer Energien in die heimische Stromversorgung.

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