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300.000 neue Stromzähler

Kelag-Vorstand Manfred Freitag, Karl Maicher, Direktor der Fachberufsschule St. Veit an der Glan, Landeshauptmann Peter Kaiser, KNG-Geschäftsführer Reinhard Draxler, Smart-Meter-Projektleiter Gerald Obernosterer und KNG-Geschäftsführer Herbert Fuchs
Im Frühling beginnt die KNG-Kärnten Netz GmbH mit der Installation von 300.000 elektronischen Stromzählern (Smart Meter). Das Tochterunternehmen der Kelag investiert bis 2024 rund 140 Millionen Euro in dieses Großprojekt.

Der flächendeckenden Installation der Smart Meter sind mehrjährige, umfangreiche Vorbereitungen vorangegangen. Dazu gehören die Beschaffung der elektronischen Stromzähler, der Aufbau von Kommunikationsverbindungen und komplexer Datenverarbeitungssysteme, Qualitätsprüfungen sowie die Qualifizierung der Beschäftigten.

Landeshauptmann Kaiser: Beschäftigung und Wertschöpfung

„Die Entscheidung KNG-Kärnten Netz GmbH, die Smart Meter mit eigenem, qualifizierten Personal durchzuführen, bedeutet, dass die Wertschöpfung in unserem Land bleibt und ist gleichzeitig ein positiver Impuls für den Arbeitsmarkt", erklärt Landeshauptmann Peter Kaiser. „Möglich ist das aber nur, weil die Kelag und die KNG-Kärnten Netz GmbH konsequent in die Lehrlingsausbildung investieren. Deshalb verfügen die jungen Zählermonteure heute über das notwendige Know-how, zur Digitalisierung der Strommessung in Kärnten beizutragen — zum Nutzen für die Kunden, für das Unternehmen und zum Nutzen für unser Bundesland."

Kooperation Kelag-Lehrlingsschule — Fachberufsschule St. Veit an der Glan

Die Kelag-Lehrlingsschule kooperiert eng mit der Fachberufsschule St. Veit an der Glan, sagt Direktor Karl Maicher. „Lehrkräfte unserer Schule unterrichten die Kelag-Lehrlinge in der Lehrlingsschule in den allgemeinbildenden, den fachtheoretischen Fächern und im Labor. Diese Zusammenarbeit bewährt sich seit Jahrzehnten bestens und es freut mich, dass die KNG-Kärnten Netz GmbH in unserem Haus mit der Montage der Smart Meter beginnt."

Stromsparen leichter gemacht

Die neuen elektronischen Zähler speichern die Zählerstände in regelmäßigen Abständen, die Daten werden von der Zentrale abgerufen. Am Folgetag können die Kunden ihre individuellen Verbrauchsdaten im Netzkundenportal der KNG-Kärnten Netz GmbH ansehen. „Auf Wunsch unserer Kunden können wir auch die Viertelstunden-Verbrauchswerte übertragen und anzeigen", erklärt Reinhard Draxler, Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH. „Mit dieser zeitnahen Information machen wir es unseren Kunden leichter, Strom ohne Komfortverlust effizienter und sparsamer einzusetzen."

Einfachere Abläufe

Die Digitalisierung der Strommessung vereinfacht mehrere Abläufe für die Kunden, erläutert Herbert Fuchs, Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH: „Der Zählerstand für die Jahresabrechnung wird in Zukunft automatisch erfasst. Damit ist es nicht mehr notwendig, dass der Kunde oder ein Mitarbeiter unseres Unternehmens den Zählerstand vor Ort abliest. So können wir die Jahresabrechnung immer auf der Basis gemessener Werte erstellen, das ist eine wesentliche Verbesserung. Außerdem können wir in Zukunft bei einem Wohnungswechsel den elektronischen Stromzähler aus der Ferne deaktivieren beziehungsweise aktivieren und den Stromverbrauch zwischen dem Vormieter und dem Nachmieter ganz exakt abgrenzen."

Ablauf des Zählerwechsels

Der Tausch der 300.000 Stromzähler dauert bis 2024, pro Jahr wird die KNG-Kärnten Netz GmbH bis zu 60.000 Zähler wechseln. „Sechs Wochen vor dem geplanten Zählerwechsel erhalten die Kunden von uns ein persönliches Schreiben", erläutert Projektleiter Gerald Obernosterer den Ablauf. „In diesem Brief informieren wir die Kunden grundsätzlich über Smart Meter, ihre Funktionen und Vorteile und über den geplanten Wechsel." Kunden haben laut Gesetz die Möglichkeit, die Installation eines Smart Meters in ihren Anlagen abzulehnen. „In diesen Fällen installieren wir elektronischen Standardzähler ohne Smart-Meter-Funktionen. Die Speicherung und automatische Auslesung der Zählerstände ist bei diesen Geräten deaktiviert", sagt Obernosterer.

Kunden in Einfamilienhäusern erhalten zwei Wochen vor dem geplanten Zählerwechsel ein weiteres Schreiben mit dem Termin, damit der Zählermonteur Zugang zum Zählerkasten hat. In Wohnanlagen befinden sich Zählerkästen meistens im Keller und sind für die Zählermonteure der KNG-Kärnten Netz GmbH zugänglich, sodass in diesen Fällen keine Terminvereinbarungen notwendig sind.

Smart Meter sind sicher wie Bankomat-Transaktionen

Höchste Priorität haben bei der KNG-Kärnten Netz GmbH Datensicherheit und Datenschutz. „Die Daten von den Smart Metern zu unserer Zentrale werden verschlüsselt übertragen, der Sicherheitsstandard entspricht dem einer Bankomattransaktion" erläutert Obernosterer. Die Erfassung, Speicherung, Übertragung und Verarbeitung der Daten entsprechen selbstverständlich den datenschutzrechtlichen Anforderungen. „Datenschutz und Datensicherheit sind für uns seit Jahrzehnten geübte Praxis. Neu ist für uns nur die Menge der zu übertragenden und verarbeitenden Daten", sagt Obernosterer.

Europaweite Initiative Smart Meter

Grundlage für die flächendeckende Installation von Smart Metern ist eine gesetzliche Verpflichtung, ausgehend von Bestimmungen der Europäischen Union, ergänzt Manfred Freitag. „Ziel dieser gesetzlichen Verpflichtung ist es, durch die zeitnahe Information der Kunden über ihren Stromverbrauch Energieeinsparungen zu erreichen, die Effizienz zu verbessern und zum Klimaschutz beizutragen."
 

Im Frühling beginnt die KNG-Kärnten Netz GmbH mit der Installation von 300.000 elektronischen Stromzählern (Smart Meter). Das Tochterunternehmen der Kelag investiert bis 2024 rund 140 Millionen Euro in dieses Großprojekt.

Der flächendeckenden Installation der Smart Meter sind mehrjährige, umfangreiche Vorbereitungen vorangegangen. Dazu gehören die Beschaffung der elektronischen Stromzähler, der Aufbau von Kommunikationsverbindungen und komplexer Datenverarbeitungssysteme, Qualitätsprüfungen sowie die Qualifizierung der Beschäftigten.

Landeshauptmann Kaiser: Beschäftigung und Wertschöpfung

„Die Entscheidung KNG-Kärnten Netz GmbH, die Smart Meter mit eigenem, qualifizierten Personal durchzuführen, bedeutet, dass die Wertschöpfung in unserem Land bleibt und ist gleichzeitig ein positiver Impuls für den Arbeitsmarkt", erklärt Landeshauptmann Peter Kaiser. „Möglich ist das aber nur, weil die Kelag und die KNG-Kärnten Netz GmbH konsequent in die Lehrlingsausbildung investieren. Deshalb verfügen die jungen Zählermonteure heute über das notwendige Know-how, zur Digitalisierung der Strommessung in Kärnten beizutragen — zum Nutzen für die Kunden, für das Unternehmen und zum Nutzen für unser Bundesland."

Kooperation Kelag-Lehrlingsschule — Fachberufsschule St. Veit an der Glan

Die Kelag-Lehrlingsschule kooperiert eng mit der Fachberufsschule St. Veit an der Glan, sagt Direktor Karl Maicher. „Lehrkräfte unserer Schule unterrichten die Kelag-Lehrlinge in der Lehrlingsschule in den allgemeinbildenden, den fachtheoretischen Fächern und im Labor. Diese Zusammenarbeit bewährt sich seit Jahrzehnten bestens und es freut mich, dass die KNG-Kärnten Netz GmbH in unserem Haus mit der Montage der Smart Meter beginnt."

Stromsparen leichter gemacht

Die neuen elektronischen Zähler speichern die Zählerstände in regelmäßigen Abständen, die Daten werden von der Zentrale abgerufen. Am Folgetag können die Kunden ihre individuellen Verbrauchsdaten im Netzkundenportal der KNG-Kärnten Netz GmbH ansehen. „Auf Wunsch unserer Kunden können wir auch die Viertelstunden-Verbrauchswerte übertragen und anzeigen", erklärt Reinhard Draxler, Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH. „Mit dieser zeitnahen Information machen wir es unseren Kunden leichter, Strom ohne Komfortverlust effizienter und sparsamer einzusetzen."

Einfachere Abläufe

Die Digitalisierung der Strommessung vereinfacht mehrere Abläufe für die Kunden, erläutert Herbert Fuchs, Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH: „Der Zählerstand für die Jahresabrechnung wird in Zukunft automatisch erfasst. Damit ist es nicht mehr notwendig, dass der Kunde oder ein Mitarbeiter unseres Unternehmens den Zählerstand vor Ort abliest. So können wir die Jahresabrechnung immer auf der Basis gemessener Werte erstellen, das ist eine wesentliche Verbesserung. Außerdem können wir in Zukunft bei einem Wohnungswechsel den elektronischen Stromzähler aus der Ferne deaktivieren beziehungsweise aktivieren und den Stromverbrauch zwischen dem Vormieter und dem Nachmieter ganz exakt abgrenzen."

Ablauf des Zählerwechsels

Der Tausch der 300.000 Stromzähler dauert bis 2024, pro Jahr wird die KNG-Kärnten Netz GmbH bis zu 60.000 Zähler wechseln. „Sechs Wochen vor dem geplanten Zählerwechsel erhalten die Kunden von uns ein persönliches Schreiben", erläutert Projektleiter Gerald Obernosterer den Ablauf. „In diesem Brief informieren wir die Kunden grundsätzlich über Smart Meter, ihre Funktionen und Vorteile und über den geplanten Wechsel." Kunden haben laut Gesetz die Möglichkeit, die Installation eines Smart Meters in ihren Anlagen abzulehnen. „In diesen Fällen installieren wir elektronischen Standardzähler ohne Smart-Meter-Funktionen. Die Speicherung und automatische Auslesung der Zählerstände ist bei diesen Geräten deaktiviert", sagt Obernosterer.

Kunden in Einfamilienhäusern erhalten zwei Wochen vor dem geplanten Zählerwechsel ein weiteres Schreiben mit dem Termin, damit der Zählermonteur Zugang zum Zählerkasten hat. In Wohnanlagen befinden sich Zählerkästen meistens im Keller und sind für die Zählermonteure der KNG-Kärnten Netz GmbH zugänglich, sodass in diesen Fällen keine Terminvereinbarungen notwendig sind.

Smart Meter sind sicher wie Bankomat-Transaktionen

Höchste Priorität haben bei der KNG-Kärnten Netz GmbH Datensicherheit und Datenschutz. „Die Daten von den Smart Metern zu unserer Zentrale werden verschlüsselt übertragen, der Sicherheitsstandard entspricht dem einer Bankomattransaktion" erläutert Obernosterer. Die Erfassung, Speicherung, Übertragung und Verarbeitung der Daten entsprechen selbstverständlich den datenschutzrechtlichen Anforderungen. „Datenschutz und Datensicherheit sind für uns seit Jahrzehnten geübte Praxis. Neu ist für uns nur die Menge der zu übertragenden und verarbeitenden Daten", sagt Obernosterer.

Europaweite Initiative Smart Meter

Grundlage für die flächendeckende Installation von Smart Metern ist eine gesetzliche Verpflichtung, ausgehend von Bestimmungen der Europäischen Union, ergänzt Manfred Freitag. „Ziel dieser gesetzlichen Verpflichtung ist es, durch die zeitnahe Information der Kunden über ihren Stromverbrauch Energieeinsparungen zu erreichen, die Effizienz zu verbessern und zum Klimaschutz beizutragen."
 



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Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten. Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich.

Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu zählen beispielsweise Energieeffizienz- oder Energiemanagementlösungen wie Photovoltaik, Smart Metering und Smart Home. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit den strategischen Entwicklungsfeldern E-Mobilität und Breitband/Glasfaser.