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Revisionsarbeiten im Müllofen

Die Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV) führt in ihrer Anlage in Arnoldstein derzeit Revisionsarbeiten am Kessel und an der Dampfturbine durch.

„Beim Verbrennungsrost im Kessel erledigen wir die alljährlich notwendigen Überprüfungs- und Service-Arbeiten“, erklärt Geschäftsführer Günter Zellinger. „Beim Mauerwerk im Kessel und an den Kesselrohren sind Reparaturen notwendig, die Armaturen werden serviciert. Und die gesamte Anlage wird gründlich gereinigt.“ Die Instandhaltungsarbeiten am Kessel sind jedes Jahr einmal notwendig. Während dieser Zeit ist der Müllofen außer Betrieb, der während dieser Zeit angelieferte Müll wird zwischengelagert.

Zum ersten Mal seit ihrer Inbetriebnahme vor mehr als 10 Jahren wird heuer auch die Dampfturbine revidiert, erläutert Günter Zellinger. „Den Rotor der Turbine und den Leitapparat bauen wir aus, die Teile schicken wir zur Herstellerfirma zur Revision. Die Dampfturbine wird in ihre Einzelteile zerlegt, geprüft, wenn notwendig repariert und danach wieder zusammengebaut.“ Diese Arbeiten dauern etwas länger, die Dampfturbine wird voraussichtlich im Juni wieder in Betrieb gehen.

Kennzahlen

Die Müllverbrennungsanlage der KRV in Arnoldstein verwertet pro Jahr rund 95.000 Tonnen nicht gefährlicher Abfälle, vor allem Hausmüll. Die Anlage liefert pro Jahr rund 21 Millionen Kilowattstunden Fernwärme für Kunden im Industriepark Arnoldstein und für die Fernwärme Arnoldstein sowie rund 42 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz.

Aktiver Klimaschutz

Die thermische Verwertung von Müll bedeutet aktiven Umwelt- und Klimaschutz, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. „Gegenüber der Deponierung ersparen wir der Umwelt rund 140.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Außerdem sparen wir Deponieraum, weil für die Schlacken nur noch ein Zehntel des Volumens notwendig ist.“ Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2004 wurden in der Anlage in Arnoldstein mehr als 1 Million Tonnen Müll verwertet.

Der Betrieb der Restmüllverwertungsanlage und des Fernwärmenetzes in Arnoldstein haben zu einer Verringerung der Emissionen in der Region um ein Drittel geführt.

Die KRV beschäftigt in Arnoldstein insgesamt 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Kelag.

 

Revisionsarbeiten im Müllofen
Die Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV) führt in ihrer Anlage in Arnoldstein derzeit Revisionsarbeiten am Kessel und an der Dampfturbine durch.

„Beim Verbrennungsrost im Kessel erledigen wir die alljährlich notwendigen Überprüfungs- und Service-Arbeiten“, erklärt Geschäftsführer Günter Zellinger. „Beim Mauerwerk im Kessel und an den Kesselrohren sind Reparaturen notwendig, die Armaturen werden serviciert. Und die gesamte Anlage wird gründlich gereinigt.“ Die Instandhaltungsarbeiten am Kessel sind jedes Jahr einmal notwendig. Während dieser Zeit ist der Müllofen außer Betrieb, der während dieser Zeit angelieferte Müll wird zwischengelagert.

Zum ersten Mal seit ihrer Inbetriebnahme vor mehr als 10 Jahren wird heuer auch die Dampfturbine revidiert, erläutert Günter Zellinger. „Den Rotor der Turbine und den Leitapparat bauen wir aus, die Teile schicken wir zur Herstellerfirma zur Revision. Die Dampfturbine wird in ihre Einzelteile zerlegt, geprüft, wenn notwendig repariert und danach wieder zusammengebaut.“ Diese Arbeiten dauern etwas länger, die Dampfturbine wird voraussichtlich im Juni wieder in Betrieb gehen.

Kennzahlen

Die Müllverbrennungsanlage der KRV in Arnoldstein verwertet pro Jahr rund 95.000 Tonnen nicht gefährlicher Abfälle, vor allem Hausmüll. Die Anlage liefert pro Jahr rund 21 Millionen Kilowattstunden Fernwärme für Kunden im Industriepark Arnoldstein und für die Fernwärme Arnoldstein sowie rund 42 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz.

Aktiver Klimaschutz

Die thermische Verwertung von Müll bedeutet aktiven Umwelt- und Klimaschutz, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. „Gegenüber der Deponierung ersparen wir der Umwelt rund 140.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Außerdem sparen wir Deponieraum, weil für die Schlacken nur noch ein Zehntel des Volumens notwendig ist.“ Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2004 wurden in der Anlage in Arnoldstein mehr als 1 Million Tonnen Müll verwertet.

Der Betrieb der Restmüllverwertungsanlage und des Fernwärmenetzes in Arnoldstein haben zu einer Verringerung der Emissionen in der Region um ein Drittel geführt.

Die KRV beschäftigt in Arnoldstein insgesamt 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Kelag.

 

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