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Kelag-Jahresergebnis 2016: stabile Entwicklung

Stabile Ergebnisentwicklung — Kelag ist fit für die Energiezukunft

Vor dem Hintergrund eines zunehmend schwierigeren Marktumfeldes hat die Kelag Ihre Markposition im Geschäftsjahr erfolgreich behauptet.

Trotz der rückläufigen Preisentwicklung an den Großhandelsmärkten, der zunehmenden Wettbewerbsintensität und dem Trend der Überregulierung lag das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2016 mit rd. 86,5 Mio. EUR nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres (2015: 89,7 Mio. EUR). Die Ergebniseinbußen in der Erzeugung konnten durch ein umfassendes Performanceprogramm sowie durch eine aktive Kunden- und Marktorientierung weitgehend kompensiert werden.

  • Konzernumsatz (netto): 1.064,6 Mio. EUR (+6,0 %)
  • Operatives Ergebnis: 103,6 Mio. EUR (+6,5 %)
  • Konzernergebnis: 86,5 Mio. EUR (-3,6 %)
  • Operativer Cashflow vor Working Capital: 193,6 Mio. EUR (+0,6 %)
  • Investitionen inkl. Instandhaltung: 143,3 Mio. EUR (-8,6 %)

Der Stromabsatz wurde vor allem durch Ausweitung der Handelsaktivitäten im In- und Ausland sowie durch Wachstumsinvestitionen um 12,3 % auf 22.071 Mio. kWh gesteigert werden. Der Gasabsatz sank um 11,1 % auf 7.634 Mio. kWh, bedingt durch verringerte Handelsaktivitäten. Der Wärmeabsatz stieg um 4,5 % auf 1.824 Mio. kWh, vor allem wegen der im Vergleich zu 2015 kälteren Witterung sowie durch Netzverdichtung und des Ausbaus des Wärmegeschäfts. 

„Die Kelag hat sich im Jahr 2016 trotz der Herausforderungen der Energiewende erfolgreich weiterentwickelt. Aufgrund unserer soliden Finanz- und Ertragsstruktur bestätigte Standard & Poor's unser Rating erneut mit ?A/stable?. Wir sind stolz auf unser ausgewogenes Geschäftsfeldportfolio, weil wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft tätig sind“, erläutert Vorstand Armin Wiersma.

Grün, digital und elektrisch

Die Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft sind unsicherer, dynamischer und komplexer geworden. Die übergeordneten Trends sind Dekarbonisierung, d.h. die Fortsetzung des massiven Ausbaus insbesondere geförderter erneuerbarer Energie oder die Dezentralisierung, d.h. die kleinteilige Stromproduktion, -verteilung und -speicherung von Energie z.B. über Photovoltaikanlagen sowie der Nutzung von Batteriespeichern. Die Elektromobilität steht kurz vor dem Marktdurchbruch. Hinzu kommt der Megatrend der Digitalisierung, der Geschäftsprozesse und -modelle weiter revolutionieren wird. Zudem nimmt der Kundenwunsch nach Komfort, Lifestyle, Sicherheit, Unabhängigkeit und Klimaschutz rund um Energie und energienahen Dienstleistungen zu. Wiersma hält hier fest: „Eines ist klar: Die Zukunft ist grün, digital und elektrisch.“ Vorstand Manfred Freitag betont: „Wir sind auf diesem Weg gut aufgestellt — das belegen unsere unternehmerischen Aktivitäten und unser Entwicklungsprogramm kelag2020 — wir gestalten Zukunft.“

Nachhaltige Investitionen in erneuerbare Energie und moderne Netzinfrastruktur

Im Geschäftsjahr 2016 investierte die Kelag 143,3 Mio. EUR. Schwerpunkte waren Wasserkraftprojekte in Kärnten und in Südosteuropa, Windkraftprojekte sowie Investitionen in die Verteilernetze und in Fernwärmeanlagen. „Ein Meilenstein war nach fünfjähriger Bauzeit die Inbetriebnahme des in Europa wohl modernsten Pumpspeicherkraftwerkes Reißeck II mit einer für die Kelag zusätzlichen Erzeugungskapazität aus Strombezugsrechten in Höhe von 181 MW. Damit konnten wir unsere Erzeugung aus Wasserkraft um rd. 17 % auf 1.338 MW steigern“, erklärt Freitag. „Wir führen unser Investitionsprogramm auf hohem Niveau fort. Dafür stehen exemplarisch der Smart-Meter-Rollout mit einem Investitionsvolumen von rd. 140 Mio. EUR. Im Rahmen dieses Projektes ersetzt die KNG-Kärnten Netz GmbH in den nächsten Jahren rd. 300.000 Ferrariszähler durch elektronische, fernauslesbare Zählgeräte.“

Im Kontext des Ausbaus und der Nutzung erneuerbarer Energien wurde auch die Entscheidungen zur Sanierung des Laufwasserkraftwerkes Schütt mit Investitionen von 25 Mio. EUR sowie dem Bau einer Fernwärmeleitung von Arnoldstein nach Villach zur ökologischen Nutzung der Abwärme aus der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH mit einem Investitionsbedarf von rd. 18 Mio. EUR getroffen.

Die gesamte Stromaufbringung der Kelag basiert ausschließlich auf CO2-freien und somit regenerativen und nachhaltigen Energieträgern. „Nachhaltigkeit ist bei unseren Investitionsentscheidungen sowie in unserer Unternehmensstrategie fest verankert“, sagt Freitag. „Unter Nachhaltigkeit verstehen wir die langfristige Sicherstellung einer optimalen Balance zwischen wirtschaftlicher Stabilität, Versorgungszuverlässigkeit, Klimaschutz und der Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung.“

Der Kunde steht im Mittelpunkt

„Wir entwickeln uns zu einem konsequent kundenorientierten und innovativen Energiedienstleister, der ein breites und attraktives Produktspektrum rund um Energie aus einer Hand anbietet. Das ist unser Anspruch und der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handels“, erklärt Wiersma. Die Kelag bietet auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Preismodelle wie den Pur-Tarif mit dem Gratis PlusClub-Angebot, das Fixpreisangebot mit dreijähriger Preisgarantie oder Flextarife, die am österreichischen Strompreisindex gekoppelt sind, an. Die Servicepalette umfasst: die kostenlose Energieberatung, Energieausweise, Gebäudethermografie, Smart Home als intelligente Haussteuerung oder beispielsweise Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Wärmepumpen oder den PV-Check. In Zukunft wird die Kelag auch Klima- und Alarmanlagen oder LED-Lösungen am Markt platzieren.

Innovation und Digitalisierung

Die Welt wird digital. Sie wird alle Lebensbereiche und Geschäftsprozesse in einer exponentiellen Geschwindigkeit durchdringen. Nur wer im Internet der Dinge, d.h. als digitales Unternehmen vordere Plätze belegt, wird in Zukunft erfolgreich sein. „Unsere zentrale Zielsetzung ist ein führender innovativer und digitaler Energiedienstleister zu sein. Innovation und Digitalisierung ist in der Unternehmensstrategie der Kelag fest verankert“, so Wiersma. Mittlerweile hat die Kelag über 70.000 Fans auf Facebook, über 150.000 mal werden jährlich die Internet-Selfservices genutzt, 10.000 Online-Bestellungen weist der Kelag-my-shop auf und 20.000 Kunden haben die PlusClub-App bereits heruntergeladen. Weitere Internet-Services und Applikationen werden in Kürze am Markt platziert. Das Thema Datenschutz und Cybersecurity nimmt dabei höchste Priorität ein. „Die Kelag ist seit Jahren Vorreiter der Elektromobilität in Kärnten. Diese führende Rolle werden wir weiter ausbauen“, erklärt Freitag. Dafür stehen rd. 140 Elektrotankstellen und Schnelllader in Kärnten oder das Angebot oder der Verkauf von Wallboxen, also kleinen Elektrotankstellen für das Carport oder die Garage. Mittlerweile haben über 300 Kunden Autostromverträge abgeschlossen. Die Kelag hat ein E-Mobilitätskompetenz-Center in Klagenfurt errichtet, bei dem sich die Kunden über die Technologie und mittels Probefahrten neutral über die Privat-Nutzung von E-Fahrzeugen informieren können. Und schließlich hat die Kelag die mehrsprachige E-Tankstellen-Finder-App entwickelt, die europaweit über 26.000 Downloads aufweist. Mit Blick auf die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle kooperiert die Kelag mit zahlreichen Partnern und Institutionen und ist auch bereit sich an Start-ups zu beteiligen.

Hoher Beitrag für den Wirtschafts- und Energiestandort Kärnten

„Wir sind ein Leitbetrieb in Kärnten und werden auch in Zukunft unsere gesellschaftliche Verantwortung aktiv wahrnehmen“, so Freitag. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kelag und ihrer Tochtergesellschaften blieb mit 1.530 stabil (2015: 1.527). In dieser Zahl sind 112 Lehrlinge enthalten, womit die Kelag zu den größten Lehrbetrieben in Kärnten zählt. Die Kelag leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung in Kärnten. Den hohen Stellenwert des Unternehmens in der regionalen Wirtschaft bestätigt auch eine Studie des renommierten Wirtschaftsforschungsinstitutes (WIFO). Durch die unternehmerischen Tätigkeiten der Kelag wird — neben der Sicherung von rd. 5.100 Arbeitsplätzen — ein Wertschöpfungsbeitrag in Höhe von rd. 585 Mio. EUR pro Jahr bezogen auf Kärnten generiert.

Ausblick und Energiezukunft der Kelag

Der Vorstand der Kelag hat die strategische Richtung eindeutig und klar definiert: „Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Marktumfeldes — wie der geringen Wasserführung und dem weiterhin geringen Preisniveau an den Strombörsen — rechnen wir im Jahr 2017 mit einer rückläufigen Ergebnisentwicklung. Trotzdem sind wir für die nähere Zukunft zuversichtlich und optimistisch. Wir nehmen die spannenden wirtschaftlichen und energiepolitischen Herausforderungen aktiv an. Unser Anspruch ist es, für unsere Kunden der glaubwürdige Partner im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu sein und unseren Kunden ein Full-Service-Paket anzubieten, welches Komfort, Sicherheit, Unabhängigkeit und Klimaschutz kombiniert. Wir sind sicher: Die Zukunft ist grün, digital und elektrisch.“

Vor dem Hintergrund eines zunehmend schwierigeren Marktumfeldes hat die Kelag Ihre Markposition im Geschäftsjahr erfolgreich behauptet.

Trotz der rückläufigen Preisentwicklung an den Großhandelsmärkten, der zunehmenden Wettbewerbsintensität und dem Trend der Überregulierung lag das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2016 mit rd. 86,5 Mio. EUR nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres (2015: 89,7 Mio. EUR). Die Ergebniseinbußen in der Erzeugung konnten durch ein umfassendes Performanceprogramm sowie durch eine aktive Kunden- und Marktorientierung weitgehend kompensiert werden.

  • Konzernumsatz (netto): 1.064,6 Mio. EUR (+6,0 %)
  • Operatives Ergebnis: 103,6 Mio. EUR (+6,5 %)
  • Konzernergebnis: 86,5 Mio. EUR (-3,6 %)
  • Operativer Cashflow vor Working Capital: 193,6 Mio. EUR (+0,6 %)
  • Investitionen inkl. Instandhaltung: 143,3 Mio. EUR (-8,6 %)

Der Stromabsatz wurde vor allem durch Ausweitung der Handelsaktivitäten im In- und Ausland sowie durch Wachstumsinvestitionen um 12,3 % auf 22.071 Mio. kWh gesteigert werden. Der Gasabsatz sank um 11,1 % auf 7.634 Mio. kWh, bedingt durch verringerte Handelsaktivitäten. Der Wärmeabsatz stieg um 4,5 % auf 1.824 Mio. kWh, vor allem wegen der im Vergleich zu 2015 kälteren Witterung sowie durch Netzverdichtung und des Ausbaus des Wärmegeschäfts. 

„Die Kelag hat sich im Jahr 2016 trotz der Herausforderungen der Energiewende erfolgreich weiterentwickelt. Aufgrund unserer soliden Finanz- und Ertragsstruktur bestätigte Standard & Poor's unser Rating erneut mit ?A/stable?. Wir sind stolz auf unser ausgewogenes Geschäftsfeldportfolio, weil wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft tätig sind“, erläutert Vorstand Armin Wiersma.

Grün, digital und elektrisch

Die Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft sind unsicherer, dynamischer und komplexer geworden. Die übergeordneten Trends sind Dekarbonisierung, d.h. die Fortsetzung des massiven Ausbaus insbesondere geförderter erneuerbarer Energie oder die Dezentralisierung, d.h. die kleinteilige Stromproduktion, -verteilung und -speicherung von Energie z.B. über Photovoltaikanlagen sowie der Nutzung von Batteriespeichern. Die Elektromobilität steht kurz vor dem Marktdurchbruch. Hinzu kommt der Megatrend der Digitalisierung, der Geschäftsprozesse und -modelle weiter revolutionieren wird. Zudem nimmt der Kundenwunsch nach Komfort, Lifestyle, Sicherheit, Unabhängigkeit und Klimaschutz rund um Energie und energienahen Dienstleistungen zu. Wiersma hält hier fest: „Eines ist klar: Die Zukunft ist grün, digital und elektrisch.“ Vorstand Manfred Freitag betont: „Wir sind auf diesem Weg gut aufgestellt — das belegen unsere unternehmerischen Aktivitäten und unser Entwicklungsprogramm kelag2020 — wir gestalten Zukunft.“

Nachhaltige Investitionen in erneuerbare Energie und moderne Netzinfrastruktur

Im Geschäftsjahr 2016 investierte die Kelag 143,3 Mio. EUR. Schwerpunkte waren Wasserkraftprojekte in Kärnten und in Südosteuropa, Windkraftprojekte sowie Investitionen in die Verteilernetze und in Fernwärmeanlagen. „Ein Meilenstein war nach fünfjähriger Bauzeit die Inbetriebnahme des in Europa wohl modernsten Pumpspeicherkraftwerkes Reißeck II mit einer für die Kelag zusätzlichen Erzeugungskapazität aus Strombezugsrechten in Höhe von 181 MW. Damit konnten wir unsere Erzeugung aus Wasserkraft um rd. 17 % auf 1.338 MW steigern“, erklärt Freitag. „Wir führen unser Investitionsprogramm auf hohem Niveau fort. Dafür stehen exemplarisch der Smart-Meter-Rollout mit einem Investitionsvolumen von rd. 140 Mio. EUR. Im Rahmen dieses Projektes ersetzt die KNG-Kärnten Netz GmbH in den nächsten Jahren rd. 300.000 Ferrariszähler durch elektronische, fernauslesbare Zählgeräte.“

Im Kontext des Ausbaus und der Nutzung erneuerbarer Energien wurde auch die Entscheidungen zur Sanierung des Laufwasserkraftwerkes Schütt mit Investitionen von 25 Mio. EUR sowie dem Bau einer Fernwärmeleitung von Arnoldstein nach Villach zur ökologischen Nutzung der Abwärme aus der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH mit einem Investitionsbedarf von rd. 18 Mio. EUR getroffen.

Die gesamte Stromaufbringung der Kelag basiert ausschließlich auf CO2-freien und somit regenerativen und nachhaltigen Energieträgern. „Nachhaltigkeit ist bei unseren Investitionsentscheidungen sowie in unserer Unternehmensstrategie fest verankert“, sagt Freitag. „Unter Nachhaltigkeit verstehen wir die langfristige Sicherstellung einer optimalen Balance zwischen wirtschaftlicher Stabilität, Versorgungszuverlässigkeit, Klimaschutz und der Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung.“

Der Kunde steht im Mittelpunkt

„Wir entwickeln uns zu einem konsequent kundenorientierten und innovativen Energiedienstleister, der ein breites und attraktives Produktspektrum rund um Energie aus einer Hand anbietet. Das ist unser Anspruch und der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handels“, erklärt Wiersma. Die Kelag bietet auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Preismodelle wie den Pur-Tarif mit dem Gratis PlusClub-Angebot, das Fixpreisangebot mit dreijähriger Preisgarantie oder Flextarife, die am österreichischen Strompreisindex gekoppelt sind, an. Die Servicepalette umfasst: die kostenlose Energieberatung, Energieausweise, Gebäudethermografie, Smart Home als intelligente Haussteuerung oder beispielsweise Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Wärmepumpen oder den PV-Check. In Zukunft wird die Kelag auch Klima- und Alarmanlagen oder LED-Lösungen am Markt platzieren.

Innovation und Digitalisierung

Die Welt wird digital. Sie wird alle Lebensbereiche und Geschäftsprozesse in einer exponentiellen Geschwindigkeit durchdringen. Nur wer im Internet der Dinge, d.h. als digitales Unternehmen vordere Plätze belegt, wird in Zukunft erfolgreich sein. „Unsere zentrale Zielsetzung ist ein führender innovativer und digitaler Energiedienstleister zu sein. Innovation und Digitalisierung ist in der Unternehmensstrategie der Kelag fest verankert“, so Wiersma. Mittlerweile hat die Kelag über 70.000 Fans auf Facebook, über 150.000 mal werden jährlich die Internet-Selfservices genutzt, 10.000 Online-Bestellungen weist der Kelag-my-shop auf und 20.000 Kunden haben die PlusClub-App bereits heruntergeladen. Weitere Internet-Services und Applikationen werden in Kürze am Markt platziert. Das Thema Datenschutz und Cybersecurity nimmt dabei höchste Priorität ein. „Die Kelag ist seit Jahren Vorreiter der Elektromobilität in Kärnten. Diese führende Rolle werden wir weiter ausbauen“, erklärt Freitag. Dafür stehen rd. 140 Elektrotankstellen und Schnelllader in Kärnten oder das Angebot oder der Verkauf von Wallboxen, also kleinen Elektrotankstellen für das Carport oder die Garage. Mittlerweile haben über 300 Kunden Autostromverträge abgeschlossen. Die Kelag hat ein E-Mobilitätskompetenz-Center in Klagenfurt errichtet, bei dem sich die Kunden über die Technologie und mittels Probefahrten neutral über die Privat-Nutzung von E-Fahrzeugen informieren können. Und schließlich hat die Kelag die mehrsprachige E-Tankstellen-Finder-App entwickelt, die europaweit über 26.000 Downloads aufweist. Mit Blick auf die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle kooperiert die Kelag mit zahlreichen Partnern und Institutionen und ist auch bereit sich an Start-ups zu beteiligen.

Hoher Beitrag für den Wirtschafts- und Energiestandort Kärnten

„Wir sind ein Leitbetrieb in Kärnten und werden auch in Zukunft unsere gesellschaftliche Verantwortung aktiv wahrnehmen“, so Freitag. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kelag und ihrer Tochtergesellschaften blieb mit 1.530 stabil (2015: 1.527). In dieser Zahl sind 112 Lehrlinge enthalten, womit die Kelag zu den größten Lehrbetrieben in Kärnten zählt. Die Kelag leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung in Kärnten. Den hohen Stellenwert des Unternehmens in der regionalen Wirtschaft bestätigt auch eine Studie des renommierten Wirtschaftsforschungsinstitutes (WIFO). Durch die unternehmerischen Tätigkeiten der Kelag wird — neben der Sicherung von rd. 5.100 Arbeitsplätzen — ein Wertschöpfungsbeitrag in Höhe von rd. 585 Mio. EUR pro Jahr bezogen auf Kärnten generiert.

Ausblick und Energiezukunft der Kelag

Der Vorstand der Kelag hat die strategische Richtung eindeutig und klar definiert: „Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Marktumfeldes — wie der geringen Wasserführung und dem weiterhin geringen Preisniveau an den Strombörsen — rechnen wir im Jahr 2017 mit einer rückläufigen Ergebnisentwicklung. Trotzdem sind wir für die nähere Zukunft zuversichtlich und optimistisch. Wir nehmen die spannenden wirtschaftlichen und energiepolitischen Herausforderungen aktiv an. Unser Anspruch ist es, für unsere Kunden der glaubwürdige Partner im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu sein und unseren Kunden ein Full-Service-Paket anzubieten, welches Komfort, Sicherheit, Unabhängigkeit und Klimaschutz kombiniert. Wir sind sicher: Die Zukunft ist grün, digital und elektrisch.“

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Ausgezeichneter Service

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten. Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich.

Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu zählen beispielsweise Energieeffizienz- oder Energiemanagementlösungen wie Photovoltaik, Smart Metering und Smart Home. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit den strategischen Entwicklungsfeldern E-Mobilität und Breitband/Glasfaser.