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Hauptversammlung: Kelag steigert Halbjahresergebnis und investiert in die Energiezukunft

Heute fand in der Zentrale der Kelag in Klagenfurt die 78. Hauptversammlung des Unternehmens statt.

Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete die Kelag ein Konzernergebnis in Höhe von 110 Mio. EUR. Auf dieser Grundlage beschloss die Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 50 Mio. EUR.

Zvezdana Seeger, Personalvorständin und Arbeitsdirektorin der RWE AG wurde neu in den Aufsichtsrat entsandt. Sie folgt Thomas Glimpel. Die Aufsichtsratsmandate von Monika Kircher und Gilbert Isep wurden für eine weitere Periode verlängert. Der Vorstand informierte die Aktionäre auch über das erfreuliche Halbjahresergebnis 2021 des Unternehmens.
 

Grüne Investitionen tragen Früchte

Die außergewöhnlich gute Wasserführung in Höhe von 123,4 %, Wachstumsinvestitionen in erneuerbare Energie sowie gestiegene Großhandelspreise für Strom führten zu einem sehr guten Geschäftsergebnis der Kelag im ersten Halbjahr 2021. Die Umsatzerlöse stiegen um 14,5 % auf 605,2 Mio. EUR und bewegten sich somit wieder auf Vorkrisenniveau. Das Konzernergebnis stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 um rd. 28 Mio. EUR auf 94,0 Mio. EUR.

Die Kelag konnte im ersten Halbjahr 2021 in allen Geschäftsbereichen Zuwächse erzielen. Der Strom-absatz wuchs um 15,6 % auf 7.788 Mio. kWh, vor allem durch Ausweitungen im Handelsgeschäft, aber auch durch höhere Absätze bei Endkunden. Bedingt durch neue Arbeitswelten (Stichwort Homeoffice) hielt der Trend des Mehrverbrauches in privaten Haushalten weiterhin an. Auf Kundenseite zeigten aufgrund der restriktiven gesundheitspolitischen Maßnahmen lediglich die Absatzmengen in der Gastronomie- und Tourismusbranche weiterhin einen Rückgang. Im Wärmegeschäft stieg der Absatz um 15,4 % auf 1.182 Mio. kWh. Diese Entwicklung war in erster Linie auf die gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 deutlich kältere Witterung zurückzuführen.
 

Rekordinvestitionen 2021: 226 Mio. EUR geplant

Vor dem Hintergrund der österreichischen und internationalen Klimaschutzziele befindet sich der Kelag-Konzern mit seiner grünen Ausbaustrategie auf dem richtigen Weg und setzte im ersten Halbjahr 2021 die wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie auf Basis erneuerbarer Energien konsequent fort. Für das Gesamtjahr 2021 sind rd. 226 Mio. EUR für Investitionen vorgesehen, das ist das höchste Investitionsprogramm in der Geschichte des Kärntner Leitunternehmens. Die ambitionierten Wachstumsaktivitäten bestätigen die Kelag als Mitgestalterin der Energiewende, die den Ausbau von erneuerbaren Energie als strategisches Ziel verfolgt.

Im Rahmen der Auslandsaktivitäten konnte die Integration von Wasserkraftwerken in Frankreich erfolgreich abgeschlossen werden, im zweiten Halbjahr ist der Erwerb weiterer erneuerbarer Erzeugungsanlagen in Portugal geplant. In der Provinz Belluno in Italien wurde mit dem Bau eines Wasserkraftwerkes begonnen. In Österreich werden bei mehreren Wasserkraftwerken Sanierungen und Erneuerungen durchgeführt, wie zum Beispiel bei den Speicherkraftwerken Koralpe, Forstsee und Kamering.

Als weiterer Meilenstein für die Wahrnehmung der Versorgungssicherheit und Netzstabilität wurde im Juni die 220/110-kV-Netzabstützung Villach Süd gemeinsam mit dem Übertragungsnetzbetreiber APG AG offiziell in Betrieb genommen. Weitere Investitionsschwerpunkte bildeten Erneuerungsarbeiten in Umspann- und Schaltwerken sowie Netzausbauten nach den Erfordernissen der Kunden.

Im Wärmegeschäft wurden das Fernwärmeprojekt Niklasdorf in der Steiermark vorangetrieben und die Mehrheit an der BioNahwärme Lauterach in Vorarlberg erworben. Darüber hinaus wurden bestehende Wärmeverteilnetze ausgebaut und neue Projekte vorbereitet.
 

Positiver Ausblick für 2021

Das im ersten Halbjahr 2021 gestärkte Finanzprofil der Kelag bildet im Rahmen der Energiewende die Grundlage, um weiterhin in die erneuerbare Stromerzeugung aus Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie sowie den Ausbau der Wärmeerzeugung auf Basis von Biomasse und industrieller Abwärme investieren zu können. Trotz der mit dem weiteren Verlauf der Pandemie verbundenen Unsicherheiten ist davon auszugehen, dass sich die allgemeine Wirtschaftslage weiter erholt. Aufgrund dieser Entwicklungen und der ausgesprochen guten Wasserführung im ersten Halbjahr 2021 erwartet der Vorstand der Kelag für das Geschäftsjahr 2021 eine Ergebnissteigerung.

Heute fand in der Zentrale der Kelag in Klagenfurt die 78. Hauptversammlung des Unternehmens statt.

Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete die Kelag ein Konzernergebnis in Höhe von 110 Mio. EUR. Auf dieser Grundlage beschloss die Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 50 Mio. EUR.

Zvezdana Seeger, Personalvorständin und Arbeitsdirektorin der RWE AG wurde neu in den Aufsichtsrat entsandt. Sie folgt Thomas Glimpel. Die Aufsichtsratsmandate von Monika Kircher und Gilbert Isep wurden für eine weitere Periode verlängert. Der Vorstand informierte die Aktionäre auch über das erfreuliche Halbjahresergebnis 2021 des Unternehmens.
 

Grüne Investitionen tragen Früchte

Die außergewöhnlich gute Wasserführung in Höhe von 123,4 %, Wachstumsinvestitionen in erneuerbare Energie sowie gestiegene Großhandelspreise für Strom führten zu einem sehr guten Geschäftsergebnis der Kelag im ersten Halbjahr 2021. Die Umsatzerlöse stiegen um 14,5 % auf 605,2 Mio. EUR und bewegten sich somit wieder auf Vorkrisenniveau. Das Konzernergebnis stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 um rd. 28 Mio. EUR auf 94,0 Mio. EUR.

Die Kelag konnte im ersten Halbjahr 2021 in allen Geschäftsbereichen Zuwächse erzielen. Der Strom-absatz wuchs um 15,6 % auf 7.788 Mio. kWh, vor allem durch Ausweitungen im Handelsgeschäft, aber auch durch höhere Absätze bei Endkunden. Bedingt durch neue Arbeitswelten (Stichwort Homeoffice) hielt der Trend des Mehrverbrauches in privaten Haushalten weiterhin an. Auf Kundenseite zeigten aufgrund der restriktiven gesundheitspolitischen Maßnahmen lediglich die Absatzmengen in der Gastronomie- und Tourismusbranche weiterhin einen Rückgang. Im Wärmegeschäft stieg der Absatz um 15,4 % auf 1.182 Mio. kWh. Diese Entwicklung war in erster Linie auf die gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 deutlich kältere Witterung zurückzuführen.
 

Rekordinvestitionen 2021: 226 Mio. EUR geplant

Vor dem Hintergrund der österreichischen und internationalen Klimaschutzziele befindet sich der Kelag-Konzern mit seiner grünen Ausbaustrategie auf dem richtigen Weg und setzte im ersten Halbjahr 2021 die wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie auf Basis erneuerbarer Energien konsequent fort. Für das Gesamtjahr 2021 sind rd. 226 Mio. EUR für Investitionen vorgesehen, das ist das höchste Investitionsprogramm in der Geschichte des Kärntner Leitunternehmens. Die ambitionierten Wachstumsaktivitäten bestätigen die Kelag als Mitgestalterin der Energiewende, die den Ausbau von erneuerbaren Energie als strategisches Ziel verfolgt.

Im Rahmen der Auslandsaktivitäten konnte die Integration von Wasserkraftwerken in Frankreich erfolgreich abgeschlossen werden, im zweiten Halbjahr ist der Erwerb weiterer erneuerbarer Erzeugungsanlagen in Portugal geplant. In der Provinz Belluno in Italien wurde mit dem Bau eines Wasserkraftwerkes begonnen. In Österreich werden bei mehreren Wasserkraftwerken Sanierungen und Erneuerungen durchgeführt, wie zum Beispiel bei den Speicherkraftwerken Koralpe, Forstsee und Kamering.

Als weiterer Meilenstein für die Wahrnehmung der Versorgungssicherheit und Netzstabilität wurde im Juni die 220/110-kV-Netzabstützung Villach Süd gemeinsam mit dem Übertragungsnetzbetreiber APG AG offiziell in Betrieb genommen. Weitere Investitionsschwerpunkte bildeten Erneuerungsarbeiten in Umspann- und Schaltwerken sowie Netzausbauten nach den Erfordernissen der Kunden.

Im Wärmegeschäft wurden das Fernwärmeprojekt Niklasdorf in der Steiermark vorangetrieben und die Mehrheit an der BioNahwärme Lauterach in Vorarlberg erworben. Darüber hinaus wurden bestehende Wärmeverteilnetze ausgebaut und neue Projekte vorbereitet.
 

Positiver Ausblick für 2021

Das im ersten Halbjahr 2021 gestärkte Finanzprofil der Kelag bildet im Rahmen der Energiewende die Grundlage, um weiterhin in die erneuerbare Stromerzeugung aus Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie sowie den Ausbau der Wärmeerzeugung auf Basis von Biomasse und industrieller Abwärme investieren zu können. Trotz der mit dem weiteren Verlauf der Pandemie verbundenen Unsicherheiten ist davon auszugehen, dass sich die allgemeine Wirtschaftslage weiter erholt. Aufgrund dieser Entwicklungen und der ausgesprochen guten Wasserführung im ersten Halbjahr 2021 erwartet der Vorstand der Kelag für das Geschäftsjahr 2021 eine Ergebnissteigerung.

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