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APG und Kärnten Netz: Offizielle Inbetriebnahme der 220/110-kV-Netzabstützung Villach

Es ist ein Meilenstein für die Stromversorgung in Kärnten: Heute wurde die 220/110-kV-Netzabstützung Villach Süd offiziell in Betrieb genommen.

In Gegenwart von zahlreichen Ehrengästen haben heute der Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid AG (APG) und der Verteilernetzbetreiber KNG-Kärnten Netz GmbH die 220/110-kV-Netzabstützung Villach Süd offiziell in Betrieb genommen. In dieses Projekt investierten beide Projektpartner insgesamt rund 80 Millionen Euro. Nun ist die sichere und ausreichende Stromversorgung des Großraumes Villach in den nächsten Jahrzehnten gewährleistet.

„Diese offizielle Inbetriebnahme bezeichnen wir als Meilenstein für die Stromversorgung in Kärnten“, sagt Kelag-Vorstandssprecher Manfred Freitag. „Die 220/110-kV-Netzabstützung Villach ist die erst dritte Netzabstützung dieser Art in Kärnten und wir haben sie in jener Region errichtet, die am meisten Strom braucht und die sich dynamisch entwickelt. Diese Anlage zeigt eindrucksvoll, dass wir für eine sichere Stromversorgung nicht nur Digitaltechnik zur intelligenten Steuerung brauchen, sondern auch massive technische Anlagen, über die große Strommengen fließen können, ganz nach den Erfordernissen der Kunden.“

Gemeinsam rund 80 Millionen Euro in die 220/110-kV-Netzabstütung Villach investiert

Die 220/110-kV-Netzabstützung Villach verbindet das 110-kV-Netz im Raum Villach mit dem österreichischen Übertragungsnetz und dadurch auch mit dem europäischen Verbundnetz. Sie besteht aus dem neuen 220/110-kV-Umspannwerk südlich von Fürnitz und der 220-kV-Netzanbindung, aus der neuen 12 km langen 110-kV-Doppelleitung von diesem Umspannwerk zum Umspannwerk Landskron und aus den Einbindungen der schon lange bestehenden 110-kV-Leitung, die von Villach nach Hermagor führt.

„Im Großraum Villach leben und arbeiten rund 150.000 Menschen, hier sind viele Unternehmen erfolgreich, von denen einige sehr viel Strom benötigen“, sagt Reinhard Draxler, Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH. „Und wir gehen davon aus, dass diese Region weiterwachsen wird. Deswegen haben wir vor 12 Jahren begonnen, an der Lösung zu arbeiten, die heute offiziell in Betrieb geht.“ Dazwischen lagen Planungen, Genehmigungsverfahren und der Bau in zwei Etappen. „An diesem Beispiel sehen wir, wieviel Zeit notwendig ist, um ein Infrastrukturprojekt zu verwirklichen. Umso wichtiger sind vorausschauende Planungen“, sagt Draxler. Die KNG-Kärnten Netz GmbH investierte 50 Millionen Euro in die 110-kV-Anlagen, 30 Millionen Euro wendete die APG für die 220-kV-Anlagen auf.

„Damit die Stromversorgung auch in Zukunft sicher ist!“

„Österreichs Versorgungssicherheit liegt mit einer Stromnetz-Verfügbarkeit von über 99,99 % im weltweiten Spitzenfeld. Projekte wie die Netzabstützung Villach Süd sind ausschlaggebend dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt,“ betont Gerhard Christiner, technischer Vorstandsdirektor der APG, die Bedeutung der neuen Anlage und ergänzt einen weiteren Aspekt: „Auch für das Gelingen der Energiewende hierzulande brauchen wir neben ausreichenden Produktionskapazitäten und Speicheranlagen entsprechende Leitungskapazitäten und Umspannwerke. Nur dann haben wir in Österreich auch in Zukunft genügend Reserven verfügbar, um Strom aus schwer prognostizierbarer Wind- und Sonnenkraft zu managen. In diesem Zusammenhang spielt das Umspannwerk Villach eine wichtige Rolle, weil uns die Anlage mehr Flexibilität für die bundesweite Netzregelung verschafft. Ein stabiles Netz ist vor allem in Hinblick auf die fortschreitende Elektrifizierung aller gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Sektoren unverzichtbar. Denn gerade Industrie- und Wirtschaftsbetriebe sind auf eine gleichbleibende Qualität des gelieferten Stroms angewiesen. Dafür investieren wir in den kommenden zehn Jahren österreichweit rund 3,1 Milliarden Euro für den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur, davon alleine heuer rund 360 Millionen Euro. Und davon fließen wiederum etwa neun Millionen Euro in die Stärkung des Wirtschafts- und Lebensstandorts Kärnten.“

„Eine jederzeit funktionierende Stromversorgung ist das Um und Auf!“

Landeshauptmann Peter Kaiser hob in seiner Festansprache die Bedeutung der Stromversorgung hervor: „Mit der heutigen Inbetriebnahme der Netzabstützung Villach Süd erleben wir einen Meilenstein zur Sicherstellung der unverzichtbaren Stromversorgung. Davon profitieren nicht nur 10.000e Haushalte und Menschen in Villach und Umgebung, sondern auch viele Unternehmen. Denn eine jederzeit funktionierende und schwankungssichere Stromversorgung ist heute vor allem in wichtigen Produktionsbereichen das Um und Auf. Ohne Strom wird?s buchstäblich finster. Was für Haushalte störend und ärgerlich ist, ist für Unternehmen eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens. Bestes Beispiel ist hier Infineon. Dieses Unternehmen braucht eine jederzeit gesicherte, schwankungsresistente Stromversorgung, um in der Halbleiterproduktion auf dem Weltmarkt führend sein zu können. Aus dieser Sicht war die 80-Millionen-Investition von Kärnten Netz und Austrian Power Grid wohl auch ein mitentscheidender Grund für die 1,6 Milliarden Euro Investition von Infineon am Standort Villach in Kärnten und damit auch für einen weiteren Beschäftigungsturbo. Als Landeshauptmann bedanke ich mich für das Vertrauen und für den mit solcherart dokumentierten Investitionen unbedingten Glauben an eine positive Zukunftsentwicklung unseres Bundeslandes.“

Es ist ein Meilenstein für die Stromversorgung in Kärnten: Heute wurde die 220/110-kV-Netzabstützung Villach Süd offiziell in Betrieb genommen.

In Gegenwart von zahlreichen Ehrengästen haben heute der Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid AG (APG) und der Verteilernetzbetreiber KNG-Kärnten Netz GmbH die 220/110-kV-Netzabstützung Villach Süd offiziell in Betrieb genommen. In dieses Projekt investierten beide Projektpartner insgesamt rund 80 Millionen Euro. Nun ist die sichere und ausreichende Stromversorgung des Großraumes Villach in den nächsten Jahrzehnten gewährleistet.

„Diese offizielle Inbetriebnahme bezeichnen wir als Meilenstein für die Stromversorgung in Kärnten“, sagt Kelag-Vorstandssprecher Manfred Freitag. „Die 220/110-kV-Netzabstützung Villach ist die erst dritte Netzabstützung dieser Art in Kärnten und wir haben sie in jener Region errichtet, die am meisten Strom braucht und die sich dynamisch entwickelt. Diese Anlage zeigt eindrucksvoll, dass wir für eine sichere Stromversorgung nicht nur Digitaltechnik zur intelligenten Steuerung brauchen, sondern auch massive technische Anlagen, über die große Strommengen fließen können, ganz nach den Erfordernissen der Kunden.“

Gemeinsam rund 80 Millionen Euro in die 220/110-kV-Netzabstütung Villach investiert

Die 220/110-kV-Netzabstützung Villach verbindet das 110-kV-Netz im Raum Villach mit dem österreichischen Übertragungsnetz und dadurch auch mit dem europäischen Verbundnetz. Sie besteht aus dem neuen 220/110-kV-Umspannwerk südlich von Fürnitz und der 220-kV-Netzanbindung, aus der neuen 12 km langen 110-kV-Doppelleitung von diesem Umspannwerk zum Umspannwerk Landskron und aus den Einbindungen der schon lange bestehenden 110-kV-Leitung, die von Villach nach Hermagor führt.

„Im Großraum Villach leben und arbeiten rund 150.000 Menschen, hier sind viele Unternehmen erfolgreich, von denen einige sehr viel Strom benötigen“, sagt Reinhard Draxler, Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH. „Und wir gehen davon aus, dass diese Region weiterwachsen wird. Deswegen haben wir vor 12 Jahren begonnen, an der Lösung zu arbeiten, die heute offiziell in Betrieb geht.“ Dazwischen lagen Planungen, Genehmigungsverfahren und der Bau in zwei Etappen. „An diesem Beispiel sehen wir, wieviel Zeit notwendig ist, um ein Infrastrukturprojekt zu verwirklichen. Umso wichtiger sind vorausschauende Planungen“, sagt Draxler. Die KNG-Kärnten Netz GmbH investierte 50 Millionen Euro in die 110-kV-Anlagen, 30 Millionen Euro wendete die APG für die 220-kV-Anlagen auf.

„Damit die Stromversorgung auch in Zukunft sicher ist!“

„Österreichs Versorgungssicherheit liegt mit einer Stromnetz-Verfügbarkeit von über 99,99 % im weltweiten Spitzenfeld. Projekte wie die Netzabstützung Villach Süd sind ausschlaggebend dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt,“ betont Gerhard Christiner, technischer Vorstandsdirektor der APG, die Bedeutung der neuen Anlage und ergänzt einen weiteren Aspekt: „Auch für das Gelingen der Energiewende hierzulande brauchen wir neben ausreichenden Produktionskapazitäten und Speicheranlagen entsprechende Leitungskapazitäten und Umspannwerke. Nur dann haben wir in Österreich auch in Zukunft genügend Reserven verfügbar, um Strom aus schwer prognostizierbarer Wind- und Sonnenkraft zu managen. In diesem Zusammenhang spielt das Umspannwerk Villach eine wichtige Rolle, weil uns die Anlage mehr Flexibilität für die bundesweite Netzregelung verschafft. Ein stabiles Netz ist vor allem in Hinblick auf die fortschreitende Elektrifizierung aller gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Sektoren unverzichtbar. Denn gerade Industrie- und Wirtschaftsbetriebe sind auf eine gleichbleibende Qualität des gelieferten Stroms angewiesen. Dafür investieren wir in den kommenden zehn Jahren österreichweit rund 3,1 Milliarden Euro für den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur, davon alleine heuer rund 360 Millionen Euro. Und davon fließen wiederum etwa neun Millionen Euro in die Stärkung des Wirtschafts- und Lebensstandorts Kärnten.“

„Eine jederzeit funktionierende Stromversorgung ist das Um und Auf!“

Landeshauptmann Peter Kaiser hob in seiner Festansprache die Bedeutung der Stromversorgung hervor: „Mit der heutigen Inbetriebnahme der Netzabstützung Villach Süd erleben wir einen Meilenstein zur Sicherstellung der unverzichtbaren Stromversorgung. Davon profitieren nicht nur 10.000e Haushalte und Menschen in Villach und Umgebung, sondern auch viele Unternehmen. Denn eine jederzeit funktionierende und schwankungssichere Stromversorgung ist heute vor allem in wichtigen Produktionsbereichen das Um und Auf. Ohne Strom wird?s buchstäblich finster. Was für Haushalte störend und ärgerlich ist, ist für Unternehmen eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens. Bestes Beispiel ist hier Infineon. Dieses Unternehmen braucht eine jederzeit gesicherte, schwankungsresistente Stromversorgung, um in der Halbleiterproduktion auf dem Weltmarkt führend sein zu können. Aus dieser Sicht war die 80-Millionen-Investition von Kärnten Netz und Austrian Power Grid wohl auch ein mitentscheidender Grund für die 1,6 Milliarden Euro Investition von Infineon am Standort Villach in Kärnten und damit auch für einen weiteren Beschäftigungsturbo. Als Landeshauptmann bedanke ich mich für das Vertrauen und für den mit solcherart dokumentierten Investitionen unbedingten Glauben an eine positive Zukunftsentwicklung unseres Bundeslandes.“

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