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Solarthermische Großanlage für die Fernwärme Friesach. Die Bauarbeiten sind im Zeitplan.

Die Arbeiten für den Bau der solarthermischen Großanlage schreiten rasch voran. Robert Kanduth (Geschäftsführer GREENoneTEC), Adolf Melcher (GF KELAG Energie & Wärme), Ursula Heitzer (Vizebürgermeisterin Friesach), Gerhard Rabensteiner (GF „Unser Kraftwerk“) bei der Baustellen-Exkursion.
In Friesach wird derzeit die größte solarthermische Anlage Österreichs installiert. Schon ab Juli wird sie in den Sommermonaten 100 % des Wärmebedarfes der Fernwärmekunden in Friesach decken.

Die Anlage wird von „Unser Kraftwerk“ errichtet, die Solarkollektoren stammen von GREENoneTEC in St. Veit an der Glan, die Solarwärme wird in das bestehende Fernwärmenetz der KELAG Energie & Wärme GmbH in Friesach eingespeist.

„Unser Kraftwerk“ errichtet große Solarthermieanlage und Pufferspeicher

Auf dem Areal südlich von Friesach installieren derzeit Fachkräfte im Auftrag von „Unser Kraftwerk“ 436 Stück Großflächenkollektoren, mit einer Gesamtfläche von 5.750 Quadratmetern. Das entspricht fast der Größe eines Fußballfeldes. Bereits verlegt ist die 1,1 km Fernwärmeleitung vom Kollektorfeld zum großen Pufferspeicher beim Biomasseheizwerk der KELAG Energie & Wärme, auch der 1.000 Kubikmeter große Speicher ist fertiggestellt. Der Pufferspeicher hat einen Durchmesser von knapp 11 Meter und ist 11 Meter hoch, er ist mit 30 cm Dämmmaterial ummantelt. „Die Sonnenkollektoren haben eine maximale Leistung von 4 MW, sie werden Wasser auf bis zu 90 Grad Celsius erwärmen und in den Pufferspeicher leiten“, erläutert Gerhard Rabensteiner, Geschäftsführer von „Unser Kraftwerk“. „Die Solarthermie wird vor allem den Warmwasserbedarf der Kunden im Sommer decken, in der Übergangszeit aber auch zur Heizung beitragen.“

Kärntner Sonnenkollektoren für Vorzeigeprojekt in Friesach

Die Sonnenkollektoren für die größte Solarthermieanlage Österreichs produziert und liefert die Firma GREENoneTEC aus St. Veit an der Glan, Weltmarktführer in der Produktion von thermischen Sonnenkollektoren. Für Geschäftsführer Robert Kanduth ist diese Anlage ein Vorzeigeprojekt: „Wir haben bereits Anmeldungen aus Italien, Chile und Mexiko zur Besichtigung dieser Anlage. So wird österreichisches Know-How in die ganze Welt getragen und wir können mit Stolz behaupten, hier auch eine wichtige Vorreiterrolle zur Erreichung von Klimaschutzzielen einzunehmen.“ Produziert werden die Großflächenkollektoren auf einer Handfertigungslinie mit einem speziell geschulten Team aus fünf Personen. 12 Stück können in einer Schicht erzeugt werden. Die Gesamtproduktionszeit der Kollektoren für die Anlage in Friesach lag bei acht Wochen.

Neuland für die KELAG Energie & Wärme GmbH

In Friesach betreibt die KELAG Energie & Wärme GmbH ein Biomasseheizwerk und liefert über ihr mehr als 10 km langes Fernwärmenetz rund 15 Millionen Kilowattstunden Wärme an ihre Kunden. 2,5 Millionen Kilowattstunden kommen in Zukunft aus der solarthermischen Großanlage, das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 500 Wohnungen. In der Übergangszeit und im Winter kann die KELAG Energie & Wärme GmbH mit dem großen Wärmespeicher den Einsatz der beiden Biomassekessel optimieren, das ist ein weiterer Vorteil.

„Der gute Fortschritt des Projektes wird es ermöglichen, bereits heuer im Sommer unser Fernwärmesystem in Friesach ausschließlich mit Solarthermie zu betreiben“, erläutert Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH. „Wir betreiben in ganz Österreich 85 Fernwärmenetze, trotzdem ist dieser Schritt in Friesach absolutes Neuland. Wir brauchen im Sommer in Friesach weder Biomasse noch einen anderen Brennstoff für die Fernwärme. Nur durch die gute Zusammenarbeit mit den beiden Partnern ist es möglich, dieses Projekt rasch umzusetzen. Als Kärntner macht es mich stolz, dass drei Kärntner Unternehmen mit diesem Projekt ein starkes Bekenntnis zum Klimaschutz, zur Energiewende und zur aktiven Gestaltung der Energiezukunft leisten und gemeinsam dieses Projekt umsetzen bzw. möglich machen. Es freut mich auch, dass dieses innovative Vorhaben vom Klima- und Energiefonds und vom Land Kärnten gefördert wird.“

„Wärme für die gesamte Innenstadt!“

Vizebürgermeisterin Ursula Heitzer freut sich über die Innovation in der Stadtgemeinde Friesach. „Wir sind ausgesprochen stolz darauf, dass die größte Solarthermie Österreichs in unserem Gemeindegebiet errichtet wird. Wir können mit der dadurch gewonnen Energie 500 Haushalte, somit die gesamte Innenstadt, mit der notwendigen Wärme versorgen. Wir leisten dadurch nicht nur einen erheblichen Beitrag zu klimaneutralen Energiegewinnung, sondern sind auch wahrlich Vorreiter auf diesem Gebiet. Wir bedanken uns bei der KELAG Energie und Wärme GmbH, bei „Unser Kraftwerk“ und GREENoneTec für die Umsetzung dieses zukunftsorientierten Projektes.“

Bürgerbeteiligung für die Solarthermie

„Unser Kraftwerk“ finanziert die Investition von rund zwei Millionen Euro in die Solarthermieanlage und in den Pufferspeicher über ein Bürgerbeteiligungsmodell. Gerhard Rabensteiner: „Wir bieten interessierten Kleininvestoren den Kauf einzelner Sonnenkollektoren an und mieten sie gegen eine fixe jährliche Pacht von 3 % der Investitionssumme zurück. Es freut uns, dass wir für unsere Bürgerbeteiligungsmodelle sehr viele Investoren aus der Region gewinnen können, bei PV-Projekten haben wir sehr gute Erfahrungen mit dieser Form der Bürgerbeteiligung gemacht, sodass wir dieses Modell auch für die Solarthermie Friesach anwenden.“

In Friesach wird derzeit die größte solarthermische Anlage Österreichs installiert. Schon ab Juli wird sie in den Sommermonaten 100 % des Wärmebedarfes der Fernwärmekunden in Friesach decken.

Die Anlage wird von „Unser Kraftwerk“ errichtet, die Solarkollektoren stammen von GREENoneTEC in St. Veit an der Glan, die Solarwärme wird in das bestehende Fernwärmenetz der KELAG Energie & Wärme GmbH in Friesach eingespeist.

„Unser Kraftwerk“ errichtet große Solarthermieanlage und Pufferspeicher

Auf dem Areal südlich von Friesach installieren derzeit Fachkräfte im Auftrag von „Unser Kraftwerk“ 436 Stück Großflächenkollektoren, mit einer Gesamtfläche von 5.750 Quadratmetern. Das entspricht fast der Größe eines Fußballfeldes. Bereits verlegt ist die 1,1 km Fernwärmeleitung vom Kollektorfeld zum großen Pufferspeicher beim Biomasseheizwerk der KELAG Energie & Wärme, auch der 1.000 Kubikmeter große Speicher ist fertiggestellt. Der Pufferspeicher hat einen Durchmesser von knapp 11 Meter und ist 11 Meter hoch, er ist mit 30 cm Dämmmaterial ummantelt. „Die Sonnenkollektoren haben eine maximale Leistung von 4 MW, sie werden Wasser auf bis zu 90 Grad Celsius erwärmen und in den Pufferspeicher leiten“, erläutert Gerhard Rabensteiner, Geschäftsführer von „Unser Kraftwerk“. „Die Solarthermie wird vor allem den Warmwasserbedarf der Kunden im Sommer decken, in der Übergangszeit aber auch zur Heizung beitragen.“

Kärntner Sonnenkollektoren für Vorzeigeprojekt in Friesach

Die Sonnenkollektoren für die größte Solarthermieanlage Österreichs produziert und liefert die Firma GREENoneTEC aus St. Veit an der Glan, Weltmarktführer in der Produktion von thermischen Sonnenkollektoren. Für Geschäftsführer Robert Kanduth ist diese Anlage ein Vorzeigeprojekt: „Wir haben bereits Anmeldungen aus Italien, Chile und Mexiko zur Besichtigung dieser Anlage. So wird österreichisches Know-How in die ganze Welt getragen und wir können mit Stolz behaupten, hier auch eine wichtige Vorreiterrolle zur Erreichung von Klimaschutzzielen einzunehmen.“ Produziert werden die Großflächenkollektoren auf einer Handfertigungslinie mit einem speziell geschulten Team aus fünf Personen. 12 Stück können in einer Schicht erzeugt werden. Die Gesamtproduktionszeit der Kollektoren für die Anlage in Friesach lag bei acht Wochen.

Neuland für die KELAG Energie & Wärme GmbH

In Friesach betreibt die KELAG Energie & Wärme GmbH ein Biomasseheizwerk und liefert über ihr mehr als 10 km langes Fernwärmenetz rund 15 Millionen Kilowattstunden Wärme an ihre Kunden. 2,5 Millionen Kilowattstunden kommen in Zukunft aus der solarthermischen Großanlage, das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 500 Wohnungen. In der Übergangszeit und im Winter kann die KELAG Energie & Wärme GmbH mit dem großen Wärmespeicher den Einsatz der beiden Biomassekessel optimieren, das ist ein weiterer Vorteil.

„Der gute Fortschritt des Projektes wird es ermöglichen, bereits heuer im Sommer unser Fernwärmesystem in Friesach ausschließlich mit Solarthermie zu betreiben“, erläutert Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH. „Wir betreiben in ganz Österreich 85 Fernwärmenetze, trotzdem ist dieser Schritt in Friesach absolutes Neuland. Wir brauchen im Sommer in Friesach weder Biomasse noch einen anderen Brennstoff für die Fernwärme. Nur durch die gute Zusammenarbeit mit den beiden Partnern ist es möglich, dieses Projekt rasch umzusetzen. Als Kärntner macht es mich stolz, dass drei Kärntner Unternehmen mit diesem Projekt ein starkes Bekenntnis zum Klimaschutz, zur Energiewende und zur aktiven Gestaltung der Energiezukunft leisten und gemeinsam dieses Projekt umsetzen bzw. möglich machen. Es freut mich auch, dass dieses innovative Vorhaben vom Klima- und Energiefonds und vom Land Kärnten gefördert wird.“

„Wärme für die gesamte Innenstadt!“

Vizebürgermeisterin Ursula Heitzer freut sich über die Innovation in der Stadtgemeinde Friesach. „Wir sind ausgesprochen stolz darauf, dass die größte Solarthermie Österreichs in unserem Gemeindegebiet errichtet wird. Wir können mit der dadurch gewonnen Energie 500 Haushalte, somit die gesamte Innenstadt, mit der notwendigen Wärme versorgen. Wir leisten dadurch nicht nur einen erheblichen Beitrag zu klimaneutralen Energiegewinnung, sondern sind auch wahrlich Vorreiter auf diesem Gebiet. Wir bedanken uns bei der KELAG Energie und Wärme GmbH, bei „Unser Kraftwerk“ und GREENoneTec für die Umsetzung dieses zukunftsorientierten Projektes.“

Bürgerbeteiligung für die Solarthermie

„Unser Kraftwerk“ finanziert die Investition von rund zwei Millionen Euro in die Solarthermieanlage und in den Pufferspeicher über ein Bürgerbeteiligungsmodell. Gerhard Rabensteiner: „Wir bieten interessierten Kleininvestoren den Kauf einzelner Sonnenkollektoren an und mieten sie gegen eine fixe jährliche Pacht von 3 % der Investitionssumme zurück. Es freut uns, dass wir für unsere Bürgerbeteiligungsmodelle sehr viele Investoren aus der Region gewinnen können, bei PV-Projekten haben wir sehr gute Erfahrungen mit dieser Form der Bürgerbeteiligung gemacht, sodass wir dieses Modell auch für die Solarthermie Friesach anwenden.“

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