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77. Hauptversammlung der KELAG

Jahresergebnis 2019 und Dividende - Neue Aufsichtsräte - Halbjahresergebnis 2020

Die 77. Hauptversammlung der KELAG fand heute - bedingt durch die COVID-19-Vorkehrungen - auf dem Gelände der Klagenfurter Messe statt.

Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete die Kelag ein Konzernergebnis von 111 Mio. EUR. Auf dieser Grundlage beschloss die Hauptversammlung heute die Ausschüttung einer Dividende von 50 Mio. EUR. Neu in den Aufsichtsrat entsandt wurden Gunhild Grieve und Ulrich Rust, beide Manager der RWE AG. Sie folgen Bernd Böddeling und Joachim Schneider. Der Vorstand informierte die Aktionäre auch über das Halbjahresergebnis 2020.

KELAG im ersten Halbjahr 2020: Leicht verringertes Ergebnis
Das erste Halbjahr 2020 war von schwierigen konjunkturellen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Die Umsatzerlöse der KELAG betrugen 528,4 Mio. EUR (2019: 604,2 Mio. EUR), das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2020 betrug 66,3 Mio. EUR, um knapp 3 Mio. EUR weniger als im ersten Halbjahr 2019 (69,2 Mio. EUR).

Der COVID-19-bedingte Lockdown führte zu Absatzrückgängen bei Geschäfts- und Gewerbekunden und somit zu geringeren Umsatzerlösen. Darüber hinaus ergaben sich im Vergleich zu 2019 negative Effekte aufgrund höherer Beschaffungskosten. Diese Auswirkungen konnten durch die bessere Wasserführung, die Speicherbewirtschaftung, Wachstumsprojekte im Energie- und Wärmesegment und das konsequente Kostenmanagement teilweise ausgeglichen werden.

Der Stromabsatz reduzierte sich im ersten Halbjahr 2020 um fast 19 % auf 6.738 Mio. kWh, in erster Linie aufgrund eines geringeren Handelsvolumens. Der Verkauf an Endkunden blieb um rund 6 % unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2019, vor allem wegen des geringeren Verbrauchs von Geschäfts- und Gewerbekunden. Wärmegeschäft betrug der Absatzrückgang knapp 5 %, hier gaben die im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 milderen Temperaturen den Ausschlag.

Investitionen 2020: 190 Mio. EUR geplant
Im ersten Halbjahr 2020 setzten die KELAG und ihre Tochtergesellschaften ihre wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie auf Basis erneuerbarer Energien fort. Für das Gesamtjahr 2020 sind rund 190 Mio. EUR für Investitionen und Instandhaltungen vorgesehen. Im ersten Halbjahr wurden bei mehreren Wasserkraftwerken Sanierungen und Erneuerungen durchgeführt, wie zum Beispiel beim Kraftwerk Kamering. In Montenegro wurden die Bauarbeiten für ein Wasserkraftwerk fortgesetzt, in Italien konnten zwei Wasserkraftwerke erworben werden. Im Netzbereich wurden die Arbeiten für die 220/110-kV-Netzabstützung für den Großraum Villach fortgesetzt, ebenso die flächendeckende Montage von elektronischen Stromzählern im Netz der KNG-Kärnten Netz GmbH. Bis Jahresmitte waren rund 140.000 Smart Meter installiert. Im Wärmegeschäft wurde die im Jahr 2019 erworbene WRS Naturwärme Holding GmbH mit sechs Wärmegesellschaften in die KELAG Energie & Wärme GmbH integriert. Darüber hinaus wurden bestehende Wärmeverteilnetze ausgebaut und neue Projekte vorbereitet.

Ausblick
Trotz der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sowie der weiterhin bestehenden Unsicherheiten der energierechtlichen Rahmenbedingungen führt die KELAG ihre strategische Ausrichtung im Sinne der wertorientierten Wachstums- und Innovationsstrategie zielgerichtet fort. Aufgrund des durchgeführten Lockdowns sowie der massiven Einschnitte in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben erwartet die KELAG für das Geschäftsjahr 2020 ein rückläufiges Ergebnis gegenüber 2019.

Jahresergebnis 2019 und Dividende - Neue Aufsichtsräte - Halbjahresergebnis 2020

Die 77. Hauptversammlung der KELAG fand heute - bedingt durch die COVID-19-Vorkehrungen - auf dem Gelände der Klagenfurter Messe statt.

Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete die Kelag ein Konzernergebnis von 111 Mio. EUR. Auf dieser Grundlage beschloss die Hauptversammlung heute die Ausschüttung einer Dividende von 50 Mio. EUR. Neu in den Aufsichtsrat entsandt wurden Gunhild Grieve und Ulrich Rust, beide Manager der RWE AG. Sie folgen Bernd Böddeling und Joachim Schneider. Der Vorstand informierte die Aktionäre auch über das Halbjahresergebnis 2020.

KELAG im ersten Halbjahr 2020: Leicht verringertes Ergebnis
Das erste Halbjahr 2020 war von schwierigen konjunkturellen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Die Umsatzerlöse der KELAG betrugen 528,4 Mio. EUR (2019: 604,2 Mio. EUR), das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2020 betrug 66,3 Mio. EUR, um knapp 3 Mio. EUR weniger als im ersten Halbjahr 2019 (69,2 Mio. EUR).

Der COVID-19-bedingte Lockdown führte zu Absatzrückgängen bei Geschäfts- und Gewerbekunden und somit zu geringeren Umsatzerlösen. Darüber hinaus ergaben sich im Vergleich zu 2019 negative Effekte aufgrund höherer Beschaffungskosten. Diese Auswirkungen konnten durch die bessere Wasserführung, die Speicherbewirtschaftung, Wachstumsprojekte im Energie- und Wärmesegment und das konsequente Kostenmanagement teilweise ausgeglichen werden.

Der Stromabsatz reduzierte sich im ersten Halbjahr 2020 um fast 19 % auf 6.738 Mio. kWh, in erster Linie aufgrund eines geringeren Handelsvolumens. Der Verkauf an Endkunden blieb um rund 6 % unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2019, vor allem wegen des geringeren Verbrauchs von Geschäfts- und Gewerbekunden. Wärmegeschäft betrug der Absatzrückgang knapp 5 %, hier gaben die im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 milderen Temperaturen den Ausschlag.

Investitionen 2020: 190 Mio. EUR geplant
Im ersten Halbjahr 2020 setzten die KELAG und ihre Tochtergesellschaften ihre wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie auf Basis erneuerbarer Energien fort. Für das Gesamtjahr 2020 sind rund 190 Mio. EUR für Investitionen und Instandhaltungen vorgesehen. Im ersten Halbjahr wurden bei mehreren Wasserkraftwerken Sanierungen und Erneuerungen durchgeführt, wie zum Beispiel beim Kraftwerk Kamering. In Montenegro wurden die Bauarbeiten für ein Wasserkraftwerk fortgesetzt, in Italien konnten zwei Wasserkraftwerke erworben werden. Im Netzbereich wurden die Arbeiten für die 220/110-kV-Netzabstützung für den Großraum Villach fortgesetzt, ebenso die flächendeckende Montage von elektronischen Stromzählern im Netz der KNG-Kärnten Netz GmbH. Bis Jahresmitte waren rund 140.000 Smart Meter installiert. Im Wärmegeschäft wurde die im Jahr 2019 erworbene WRS Naturwärme Holding GmbH mit sechs Wärmegesellschaften in die KELAG Energie & Wärme GmbH integriert. Darüber hinaus wurden bestehende Wärmeverteilnetze ausgebaut und neue Projekte vorbereitet.

Ausblick
Trotz der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sowie der weiterhin bestehenden Unsicherheiten der energierechtlichen Rahmenbedingungen führt die KELAG ihre strategische Ausrichtung im Sinne der wertorientierten Wachstums- und Innovationsstrategie zielgerichtet fort. Aufgrund des durchgeführten Lockdowns sowie der massiven Einschnitte in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben erwartet die KELAG für das Geschäftsjahr 2020 ein rückläufiges Ergebnis gegenüber 2019.

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