Kelag Logo - Link zur Startseite

Alles zum Unternehmen

Über uns

Der Kelag-Konzern ist einer der führenden Energiedienstleister in Österreich.

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten. Das 1923 gegründete Unternehmen hat umfassende Erfahrung im Erzeugen, Beschaffen, Verteilen und Verkaufen von leitungsgebundener Energie.
 

Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich. Das Tochterunternehmen KELAG Wärme GmbH ist der größte österreichweit tätige Anbieter von Wärme auf Basis von Biomasse und industrieller Abwärme. Die KNG-Kärnten Netz GmbH nimmt den Verteilernetzbetrieb für Strom und für Gas in Kärnten wahr. Internationale Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik sowie der Energiehandel im Ausland sind in der KI-KELAG International GmbH gebündelt.
 

Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit Zukunftsthemen wie Elektromobilität, Smart Metering und Photovoltaik. Mit einem Konzernumsatz von 1.383 Mio. EUR und 1.527 qualifizierten Beschäftigten zählt der Kelag-Konzern zu den Kärntner Leitbetrieben.

Die Geschichte der Kelag

Am 28. Jänner 1923 ist in Klagenfurt die Kärntner Wasserkraftwerke AG (KÄWAG) gegründet worden, die Rechtsvorgängerin der Kelag.

Damit begann in Kärnten der Aufbau der flächendeckenden Stromversorgung.

käwagDie Geschichte der Kelag spiegelt das jahrzehntelange Zusammenwirken eines großen Teams von engagierten Technikern und Kaufleuten unter dem Einfluss der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Verhältnisse in Kärnten wider.

Viele Persönlichkeiten haben die Entwicklung der Kelag mitbestimmt. Gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen haben sie die Kelag zu dem gemacht, was sie heute ist: DAS Kärntner Energieunternehmen - modern, kompetent und zukunftsorientiert.

Welche Leistungen der Konzern in den Bereichen Strom, Wärme und Erdgas sowie Telekommunikation und Installation erzielt, finden Sie bei den aktuellen Kennzahlen.

KÄWAG Logo

Damit begann in Kärnten der Aufbau der flächendeckenden Stromversorgung.

käwagDie Geschichte der Kelag spiegelt das jahrzehntelange Zusammenwirken eines großen Teams von engagierten Technikern und Kaufleuten unter dem Einfluss der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Verhältnisse in Kärnten wider.

Viele Persönlichkeiten haben die Entwicklung der Kelag mitbestimmt. Gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen haben sie die Kelag zu dem gemacht, was sie heute ist: DAS Kärntner Energieunternehmen - modern, kompetent und zukunftsorientiert.

Welche Leistungen der Konzern in den Bereichen Strom, Wärme und Erdgas sowie Telekommunikation und Installation erzielt, finden Sie bei den aktuellen Kennzahlen.

Übersicht

Meilensteine der Unternehmensgeschichte

Jahr Ereignis
2013 Umbenennung der KELAG Netz GmbH in KNG-Kärnten Netz GmbH
2011 Inbetriebnahme des zweiten Maschinensatzes beim Pumpspeicherkraftwerk Feldsee und Inbetriebnahme der Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe
2009 Inbetriebnahme des ersten Maschinensatzes des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee
2008 Fusion der Wärmebetriebe Gesellschaft m.b.H. und der Österreichischen Fernwärmegesellschaft m.b.H zur KELAG Wärme GmbH
2007 Erwerb der Österreichischen Fernwärmegesellschaft GmbH
2004 Gründung der KELAG Netz GmbH (Legal Unbundling)
2001 RWE beteiligt sich mit 49 % an der Kärntner Energieholding;
Erwerb von 35 % an den Stadtwerken Kapfenberg
2000 Der Mehrheitseigentümer Land Kärnten bringt seine Anteile an der Kelag in die Kärntner Energieholding ein
1998 Erwerb der Wärmebetriebe Gesellschaft GmbH
1994 Der Verbund beteiligt sich an der Kelag
1989 Einstieg in das Fernwärmegeschäft
1972 Übernahme der Kärntner Ferngas GmbH
1962 Baubeginn für die Kraftwerksgruppe Fragant
1948 Die Kelag fusioniert mit den Stadtwerken von Spittal an der Drau, Villach, Feldkirchen,
St. Veit an der Glan und Wolfsberg
1923 Gründung der Kärntner Wasserkraftwerke AG (KÄWAG), Rechtsvorgängerin der Kelag

 

Meilensteine der Unternehmensgeschichte

Jahr Ereignis
2013 Umbenennung der KELAG Netz GmbH in KNG-Kärnten Netz GmbH
2011 Inbetriebnahme des zweiten Maschinensatzes beim Pumpspeicherkraftwerk Feldsee und Inbetriebnahme der Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe
2009 Inbetriebnahme des ersten Maschinensatzes des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee
2008 Fusion der Wärmebetriebe Gesellschaft m.b.H. und der Österreichischen Fernwärmegesellschaft m.b.H zur KELAG Wärme GmbH
2007 Erwerb der Österreichischen Fernwärmegesellschaft GmbH
2004 Gründung der KELAG Netz GmbH (Legal Unbundling)
2001 RWE beteiligt sich mit 49 % an der Kärntner Energieholding;
Erwerb von 35 % an den Stadtwerken Kapfenberg
2000 Der Mehrheitseigentümer Land Kärnten bringt seine Anteile an der Kelag in die Kärntner Energieholding ein
1998 Erwerb der Wärmebetriebe Gesellschaft GmbH
1994 Der Verbund beteiligt sich an der Kelag
1989 Einstieg in das Fernwärmegeschäft
1972 Übernahme der Kärntner Ferngas GmbH
1962 Baubeginn für die Kraftwerksgruppe Fragant
1948 Die Kelag fusioniert mit den Stadtwerken von Spittal an der Drau, Villach, Feldkirchen,
St. Veit an der Glan und Wolfsberg
1923 Gründung der Kärntner Wasserkraftwerke AG (KÄWAG), Rechtsvorgängerin der Kelag

 

Die KÄWAG 1923 - 1939

In Klagenfurt findet 1923 die konstituierende Generalversammlung der KÄWAG statt.

Diese Gesellschaft hat die Aufgaben, das Speicherkraftwerk Forstsee zu errichten und alle bestehenden und neu zu bauenden Kraftwerke und ihre Inselnetze in einem Verbundnetz zusammen zu schließen. Das Speicherkraftwerk Forstsee soll vor allem im Winter Spitzenstrom erzeugen, für das städtische Elektrizitätswerk Klagenfurt aber auch andere E-Werke sowie industrielle Anlagen in Mittelkärnten. Mit den Planungen für das Krafthaus Forstsee wird Franz Baumgartner beauftragt, der wichtigste Vertreter der Wörthersee Architektur.

Der Spatenstich für das Speicherkraftwerk Forstsee erfolgt bald darauf. Aber erst im Spätsommer beginnen die Bauarbeiten. Trotzdem wird der Rohbau des Krafthauses noch vor Wintereinbruch fertiggestellt. Für das Krafthaus am Ufer des Wörthersees sind drei Maschinensätze zu je 2.700 PS und ein vierter mit 600 PS geplant. Ab Februar 1925 liefern sie Strom ins Netz. Heute ist Forstsee ein Schau-Kraftwerk, es ist im Sommerhalbjahr frei zugänglich dient zusätzlich als Veranstaltungsort.

Die kleinen lokalen Stromnetze in Mittelkärnten werden Schritt für Schritt zu einem überregionalen Netz zusammengeschlossen und ausgebaut. Die Stromversorgung verbessert sich Mitte der 1930er Jahre deutlich. Doch fehlende Leitungsverbindungen in andere Bundesländer und das Stagnieren der Wirtschaft führen dazu, dass in Kärnten ein Stromerzeugungspotential von mehr als 50 Mio. kWh nicht genutzt werden kann!

Bau Kraftwerk Forstsee 1924

Diese Gesellschaft hat die Aufgaben, das Speicherkraftwerk Forstsee zu errichten und alle bestehenden und neu zu bauenden Kraftwerke und ihre Inselnetze in einem Verbundnetz zusammen zu schließen. Das Speicherkraftwerk Forstsee soll vor allem im Winter Spitzenstrom erzeugen, für das städtische Elektrizitätswerk Klagenfurt aber auch andere E-Werke sowie industrielle Anlagen in Mittelkärnten. Mit den Planungen für das Krafthaus Forstsee wird Franz Baumgartner beauftragt, der wichtigste Vertreter der Wörthersee Architektur.

Der Spatenstich für das Speicherkraftwerk Forstsee erfolgt bald darauf. Aber erst im Spätsommer beginnen die Bauarbeiten. Trotzdem wird der Rohbau des Krafthauses noch vor Wintereinbruch fertiggestellt. Für das Krafthaus am Ufer des Wörthersees sind drei Maschinensätze zu je 2.700 PS und ein vierter mit 600 PS geplant. Ab Februar 1925 liefern sie Strom ins Netz. Heute ist Forstsee ein Schau-Kraftwerk, es ist im Sommerhalbjahr frei zugänglich dient zusätzlich als Veranstaltungsort.

Die kleinen lokalen Stromnetze in Mittelkärnten werden Schritt für Schritt zu einem überregionalen Netz zusammengeschlossen und ausgebaut. Die Stromversorgung verbessert sich Mitte der 1930er Jahre deutlich. Doch fehlende Leitungsverbindungen in andere Bundesländer und das Stagnieren der Wirtschaft führen dazu, dass in Kärnten ein Stromerzeugungspotential von mehr als 50 Mio. kWh nicht genutzt werden kann!

Die Kelag 1939 - 1947

1939 veränderte eine "Gründungsabrede" zwischen der Stadt Klagenfurt als Hauptaktionärin der KÄWAG und der Alpenelektrowerke AG das handelsrechtliche Schicksal des Unternehmens.

In der Hauptversammlung wird die Satzung neu gefasst und an das Aktiengesetz von 1937 angepasst. Gleichzeitig wird der Firmenwortlaut von „Kärntner Wasserkraftwerke Aktiengesellschaft“ (KÄWAG) in „Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft“ (KELAG) geändert und ins Handels-register eingetragen. Als Kärntner Gauversorgungsunternehmen wird die Kelag in der Folge zu einer weisungsgebundenen Verteilergesellschaft der Alpenelektrowerke AG (AEW AG) degradiert, das ist die Vorgängergesellschaft der Verbundgesellschaft.


Die Kelag hat in diesem Jahr 46 Mitarbeiter und versorgt über 18 Transformatorstationen bereits 68 Ortschaften mit Licht- und Kraftstrom. Die Eigenstromerzeugung der Gesellschaft beträgt 2,4 Mio. kWh der Fremdstrombezug 3,1 Mio. kWh. Im Jahr 1940 wird das Grundkapital der Kelag wird von 666.660 Reichsmark auf 3 Mio. Reichsmark erhöht.

Ebenfalls 1940 wird Kärnten durch das Umspannwerk Lassendorf bei Klagenfurt an das überregionale Verbundnetz angeschlossen.

Innerhalb zweier Jahre verfünffachte sich die Strombereitstellung der Kelag durch Bezug auf mehr als 25 Mio. kWh, während sich die Eigenerzeugung aber nur um ein Drittel auf rund 3,2 Mio. kWh erhöhte. Um wichtige Rohstoffe für die Rüstungsindustrie zu gewinnen, werden 1942 die Kupferleitungen durch Aluminium- und Eisenleitungen ersetzt. Insgesamt stellt die Kelag 84 Tonnen Kupfer zur Verfügung.

Die Wirren vor Kriegsende beeinträchtigen die Stromversorgung in Kärnten schwer: zahlreiche Fliegeralarme, häufige Stromabschaltungen durch den Lastverteiler, Rohstoffmangel u. a. kriegsbedingte Zustände - besonders Überlandleitungen wurden durch Bombenangriffe schwer beschädigt - schränken die Arbeit der Kelag drastisch ein. Die Eigenerzeugung geht in diesem Jahr um 31 % auf 3,9 Mio. kWh zurück.

Nach Kriegsende wird bei der Kelag ein kommissarischer Leiter eingesetzt und die Gesellschaft unter öffentliche Verwaltung gestellt. Der Ausbau wichtiger Anlagen schreitet zunächst nur langsam voran. Es fehlt an Transformatoren, Schaltgeräten und Überspannungsschutzeinrichten. Stromausfälle sind damals an der Tagesordnung gewesen.

Die Kelag besitzt per 31. Dezember 1945 folgende Betriebsanlagen: Die Kraftwerke Forstsee und Lieserbrücke, 5 Umspannwerke, 76 Schalt- und Transformatorstationen, 380 km Hoch- und 196 km Niederspannungsleitungen, 93 Transformatoren sowie 1.581  eingebaute Zähler.

Im Jahre 1947 ist die Elektrizitätswirtschaft Österreichs neu geregelt worden. Der Nationalrat beschließt am 27. März 1947 das Gesetz über die Verstaatlichung der Elektrizitätswirtschaft. Mit diesem Gesetz erhalten die neu gegründeten Landesgesellschaften den verpflichtenden Auftrag, alle privaten Haushalte, die Landwirtschaft, das Gewerbe und die Industrie mit Strom zu versorgen.

Die öffentliche Verwaltung der Kelag wird mit Bescheid des Bundesministeriums für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung aufgehoben.

In der Hauptversammlung wird die Satzung neu gefasst und an das Aktiengesetz von 1937 angepasst. Gleichzeitig wird der Firmenwortlaut von „Kärntner Wasserkraftwerke Aktiengesellschaft“ (KÄWAG) in „Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft“ (KELAG) geändert und ins Handels-register eingetragen. Als Kärntner Gauversorgungsunternehmen wird die Kelag in der Folge zu einer weisungsgebundenen Verteilergesellschaft der Alpenelektrowerke AG (AEW AG) degradiert, das ist die Vorgängergesellschaft der Verbundgesellschaft.


Die Kelag hat in diesem Jahr 46 Mitarbeiter und versorgt über 18 Transformatorstationen bereits 68 Ortschaften mit Licht- und Kraftstrom. Die Eigenstromerzeugung der Gesellschaft beträgt 2,4 Mio. kWh der Fremdstrombezug 3,1 Mio. kWh. Im Jahr 1940 wird das Grundkapital der Kelag wird von 666.660 Reichsmark auf 3 Mio. Reichsmark erhöht.

Ebenfalls 1940 wird Kärnten durch das Umspannwerk Lassendorf bei Klagenfurt an das überregionale Verbundnetz angeschlossen.

Innerhalb zweier Jahre verfünffachte sich die Strombereitstellung der Kelag durch Bezug auf mehr als 25 Mio. kWh, während sich die Eigenerzeugung aber nur um ein Drittel auf rund 3,2 Mio. kWh erhöhte. Um wichtige Rohstoffe für die Rüstungsindustrie zu gewinnen, werden 1942 die Kupferleitungen durch Aluminium- und Eisenleitungen ersetzt. Insgesamt stellt die Kelag 84 Tonnen Kupfer zur Verfügung.

Die Wirren vor Kriegsende beeinträchtigen die Stromversorgung in Kärnten schwer: zahlreiche Fliegeralarme, häufige Stromabschaltungen durch den Lastverteiler, Rohstoffmangel u. a. kriegsbedingte Zustände - besonders Überlandleitungen wurden durch Bombenangriffe schwer beschädigt - schränken die Arbeit der Kelag drastisch ein. Die Eigenerzeugung geht in diesem Jahr um 31 % auf 3,9 Mio. kWh zurück.

Nach Kriegsende wird bei der Kelag ein kommissarischer Leiter eingesetzt und die Gesellschaft unter öffentliche Verwaltung gestellt. Der Ausbau wichtiger Anlagen schreitet zunächst nur langsam voran. Es fehlt an Transformatoren, Schaltgeräten und Überspannungsschutzeinrichten. Stromausfälle sind damals an der Tagesordnung gewesen.

Die Kelag besitzt per 31. Dezember 1945 folgende Betriebsanlagen: Die Kraftwerke Forstsee und Lieserbrücke, 5 Umspannwerke, 76 Schalt- und Transformatorstationen, 380 km Hoch- und 196 km Niederspannungsleitungen, 93 Transformatoren sowie 1.581  eingebaute Zähler.

Im Jahre 1947 ist die Elektrizitätswirtschaft Österreichs neu geregelt worden. Der Nationalrat beschließt am 27. März 1947 das Gesetz über die Verstaatlichung der Elektrizitätswirtschaft. Mit diesem Gesetz erhalten die neu gegründeten Landesgesellschaften den verpflichtenden Auftrag, alle privaten Haushalte, die Landwirtschaft, das Gewerbe und die Industrie mit Strom zu versorgen.

Die öffentliche Verwaltung der Kelag wird mit Bescheid des Bundesministeriums für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung aufgehoben.

Landesgesellschaft Kelag

Die Kelag wird zur Kärntner Landesgesellschaft

Am 1. März 1948 tritt das 2. Verstaatlichungsgesetz in Kraft. Es regelt die Organisation der österreichischen Elektrizitätswirtschaft neu. Durch die Fusion der städtischen Elektrizitätswerke von Feldkirchen, St. Veit/Glan, Spittal/Drau, Villach und Wolfsberg mit der Kelag, wird die Kärntner Elektrizitätsaktiengesellschaft Kelag gegründet. Der Regierungsauftrag lautet: Kärnten sicher, ausreichend und preiswert mit Strom zu versorgen.


Ausbau der sicheren Stromversorgung

Diese neue Kelag besitzt 6 Laufkraftwerke mit einer Leistung von 13.000 kW und einer Strom-erzeugung von 59.100.000 kWh. Das Landesnetz umfasst 2.950 km Hoch- und Niederspannungs-leitungen sowie 362 Transformatorstationen. Die Kelag hat nun 30.738 Kunden. Das Unternehmen beschäftigt 222 Angestellte, 353 Arbeiter und 32 Lehrlinge. Sie stellen das Erzeugen und Verteilen von Strom sowie den Kundendienst sicher. Der nachfolgende Aus- und Aufbau der sicheren Stromversorgung ist mit ausschlaggebend gewesen für den steigenden Wohlstand in Kärnten.

Umfangreicher Generalplan

Die einzelnen, aufgesplitterten Stromnetze in Kärnten sind damals nur sehr klein, sie können nur wenig Strom transportieren und haben große Lücken. Schwerpunkt des Generalplanes der Kelag ist ein neues Hoch- und Niederspannungsnetz mit Umspannwerken, Schalt- und Transformatorstationen und den notwendigen Leitungen. Dieses ehrgeizige Vorhaben beansprucht die Kelag im Dezennium 1948 bis 1958 technisch und finanziell voll, wobei das Unternehmen Millionenbeträge in die Kärntner Wirtschaft investiert. In diesem Jahrzehnt holt die Kelag nach, was in den anderen Bundesländern bereits in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen besteht. Aber dafür wird in Kärnten die neueste Technik angewendet und eingesetzt.

Errichtung von Speicherkraftwerken

Um die ständig steigende Nachfrage nach Strom befriedigen und Lieferengpässe vermeiden zu können, beschließt die Kelag 1949, mittelgroße (aus Finanzierungsgründen) Speicherkraftwerke mit kurzer Bauzeit zu errichten. Bereits im Jahr darauf beginnt der Bau des Speicherkraftwerkes Kamering. Dieses geht zwei Jahre später in Betrieb und erhöht die Eigenerzeugung der Kelag um 50%.

Die Kelag übernimmt in den folgenden Jahren zahlreiche kleinere EVU und genossenschaftlichen Verteilanlagen. Erstmals tritt die Kelag 1953 auf der Klagenfurter Messe auf. Sie informiert dort ihre Kunden über die Aufgaben des Unternehmens.

Restelektrifizierung

1955 startet die Kelag das Restelektrifizierungsprogramm: „Strom in jedes Kärntner Dorf“. Das Speicherkraftwerk Freibach geht 1958, das Gailkraftwerk Schütt II 1961 in Betrieb.

Parallel zum eigenen Kraftwerksbau beteiligt sich die Kelag seit 1954 an Großkraftwerken an der Drau und an der Donau. Die mit den Österreichischen Draukraftwerken (ÖDK) und der Verbundgesellschaft abgeschlossenen Vereinbarungen zur Mitfinanzierung gegen Strombezugsrechte betreffen insgesamt 13 Kraftwerke. Im September 2000 tauscht die Kelag ihre 49-%-Beteiligung an der ÖDK/Draukraft gegen eine 10 % Beteiligung an der Verbund Hydro Power AG (VHP).

Kelag-Lehrlingsschule

1957 eröffnet die Kelag ihre Lehrlingsschule in St. Veit/Glan. Sie ist mit Berufsschule, Werkstatt und Internat die erste ihrer Art in Österreich. Ihre Aufgabe ist, nach einem zentralen Lehrplan die notwendigen Facharbeiter für das Unternehmen auszubilden. Seit ihrer Gründung sind hier mehr als 1.550 Lehrlinge ausgebildet worden. Die Kelag ist ein staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb.

Bau der Druckrohrleitung KW Kamering

Am 1. März 1948 tritt das 2. Verstaatlichungsgesetz in Kraft. Es regelt die Organisation der österreichischen Elektrizitätswirtschaft neu. Durch die Fusion der städtischen Elektrizitätswerke von Feldkirchen, St. Veit/Glan, Spittal/Drau, Villach und Wolfsberg mit der Kelag, wird die Kärntner Elektrizitätsaktiengesellschaft Kelag gegründet. Der Regierungsauftrag lautet: Kärnten sicher, ausreichend und preiswert mit Strom zu versorgen.


Ausbau der sicheren Stromversorgung

Diese neue Kelag besitzt 6 Laufkraftwerke mit einer Leistung von 13.000 kW und einer Strom-erzeugung von 59.100.000 kWh. Das Landesnetz umfasst 2.950 km Hoch- und Niederspannungs-leitungen sowie 362 Transformatorstationen. Die Kelag hat nun 30.738 Kunden. Das Unternehmen beschäftigt 222 Angestellte, 353 Arbeiter und 32 Lehrlinge. Sie stellen das Erzeugen und Verteilen von Strom sowie den Kundendienst sicher. Der nachfolgende Aus- und Aufbau der sicheren Stromversorgung ist mit ausschlaggebend gewesen für den steigenden Wohlstand in Kärnten.

Umfangreicher Generalplan

Die einzelnen, aufgesplitterten Stromnetze in Kärnten sind damals nur sehr klein, sie können nur wenig Strom transportieren und haben große Lücken. Schwerpunkt des Generalplanes der Kelag ist ein neues Hoch- und Niederspannungsnetz mit Umspannwerken, Schalt- und Transformatorstationen und den notwendigen Leitungen. Dieses ehrgeizige Vorhaben beansprucht die Kelag im Dezennium 1948 bis 1958 technisch und finanziell voll, wobei das Unternehmen Millionenbeträge in die Kärntner Wirtschaft investiert. In diesem Jahrzehnt holt die Kelag nach, was in den anderen Bundesländern bereits in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen besteht. Aber dafür wird in Kärnten die neueste Technik angewendet und eingesetzt.

Errichtung von Speicherkraftwerken

Um die ständig steigende Nachfrage nach Strom befriedigen und Lieferengpässe vermeiden zu können, beschließt die Kelag 1949, mittelgroße (aus Finanzierungsgründen) Speicherkraftwerke mit kurzer Bauzeit zu errichten. Bereits im Jahr darauf beginnt der Bau des Speicherkraftwerkes Kamering. Dieses geht zwei Jahre später in Betrieb und erhöht die Eigenerzeugung der Kelag um 50%.

Die Kelag übernimmt in den folgenden Jahren zahlreiche kleinere EVU und genossenschaftlichen Verteilanlagen. Erstmals tritt die Kelag 1953 auf der Klagenfurter Messe auf. Sie informiert dort ihre Kunden über die Aufgaben des Unternehmens.

Restelektrifizierung

1955 startet die Kelag das Restelektrifizierungsprogramm: „Strom in jedes Kärntner Dorf“. Das Speicherkraftwerk Freibach geht 1958, das Gailkraftwerk Schütt II 1961 in Betrieb.

Parallel zum eigenen Kraftwerksbau beteiligt sich die Kelag seit 1954 an Großkraftwerken an der Drau und an der Donau. Die mit den Österreichischen Draukraftwerken (ÖDK) und der Verbundgesellschaft abgeschlossenen Vereinbarungen zur Mitfinanzierung gegen Strombezugsrechte betreffen insgesamt 13 Kraftwerke. Im September 2000 tauscht die Kelag ihre 49-%-Beteiligung an der ÖDK/Draukraft gegen eine 10 % Beteiligung an der Verbund Hydro Power AG (VHP).

Kelag-Lehrlingsschule

1957 eröffnet die Kelag ihre Lehrlingsschule in St. Veit/Glan. Sie ist mit Berufsschule, Werkstatt und Internat die erste ihrer Art in Österreich. Ihre Aufgabe ist, nach einem zentralen Lehrplan die notwendigen Facharbeiter für das Unternehmen auszubilden. Seit ihrer Gründung sind hier mehr als 1.550 Lehrlinge ausgebildet worden. Die Kelag ist ein staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb.

Kraftwerksbau

1962 wird das Projekt "Kraftwerksgruppe Fragant" zum bevorzugten Wasserbau erklärt.

Kraftwerksgruppe Fragant - europaweit einzigartig

In der Sonnblick- und Kreuzeckgruppe errichtete die Kelag von 1963 bis 1986 dieses europaweit einzigartige zusammenhängende System aus vier Speicher- und drei Laufkraftwerken. Um das Wasser für die Stromerzeugung nutzen zu können, baute die Kelag einige Hochgebirgsseen zu Speichern aus. Beispielsweise wird das Wasser vom Speicher Zirmsee in 2.529,50 m Seehöhe über mehrere Stufen bis zum Kraftwerk Außerfragant im Mölltal in 715 m Seehöhe geleitet. Die Speicher werden durch natürliche Zuflüsse und mit Wasser gefüllt, das aus tiefer liegenden Speichern hinauf gepumpt wird.

Die Kraftwerksgruppe Fragant ist das energiewirtschaftliche Herz der Kelag. Hier verfügt unser Unternehmen über eine Leistung von rund 474 Megawatt, jährlich werden rund 840 Mio. kWh erzeugt. Von der Inbetriebnahme 1965 bis 2000 erzeugt die Kraftwerksgruppe Fragant 15 Milliarden kWh Strom aus reiner Wasserkraft. Für die Anlagen der Kraftwerksgruppe Fragant bekommt die Kelag 1983 den Landespreis für gutes Bauen.

Der Bau der Kraftwerksgruppe Fragant bringt durch seine notwendige verkehrsmäßige Erschließung neue Aussichten für den Kärntner Fremdenverkehr. Der Wurtenkees  wird zum Schigebiet ausgebaut und 1987 als „Mölltaler Gletscher 3000“ eröffnet.


Speicherkraftwerk Koralpe

Aufgrund der Strombedarfsentwicklung in den Winterhalbjahren beginnt die Kelag 1987 mit dem Bau des Speicherkraftwerkes Koralpe. Am 1990 fertig gestellten Kraftwerk im Dreiländereck Kärnten/Steiermark/Slowenien ist aufgrund der beeinflussten Wasserführungsverhältnisse der Bistrica in Slowenien, die slowenische Gesellschaft ELES mit 20 % beteiligt. Natur- und Umweltschutz  sind beim Bau des Kraftwerkes besonders berücksichtigt worden. Viele Gäste schätzen den idyllischen fjordartigen Stausee als lohnendes Freizeit- und Erholungsziel.

2009 begann die Kelag mit dem Bau einer Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe. Im Sommer 2011 ist die Pumpe in Betrieb gegangen. Sie verfügt über eine Leistung von 35 MW. Mit dem Beginn des Pumpbetriebes im Jahr 2011 konnte die Jahreserzeugung des Kraftwerkes Koralpe auf rund 160 Millionen Kilowattstunden Spitzenstrom verdoppelt werden. Die Leistung der Turbine im Kraftwerk Koralpe bleibt mit 50 MW unverändert.


Ausbau der Kraftwerksgruppe Fragant

Im Jahr 2006 begann die Kelag mit dem Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee. Mit diesem Kraftwerk erweiterte die Kelag die Kraftwerksgruppe Fragant, der erste Maschinensatz ist seit Sommer 2009 in Betrieb, der zweite Maschinensatz seit Sommer 2011.
 

Speicher Soboth, Kraftwerk Koralpe

Kraftwerksgruppe Fragant - europaweit einzigartig

In der Sonnblick- und Kreuzeckgruppe errichtete die Kelag von 1963 bis 1986 dieses europaweit einzigartige zusammenhängende System aus vier Speicher- und drei Laufkraftwerken. Um das Wasser für die Stromerzeugung nutzen zu können, baute die Kelag einige Hochgebirgsseen zu Speichern aus. Beispielsweise wird das Wasser vom Speicher Zirmsee in 2.529,50 m Seehöhe über mehrere Stufen bis zum Kraftwerk Außerfragant im Mölltal in 715 m Seehöhe geleitet. Die Speicher werden durch natürliche Zuflüsse und mit Wasser gefüllt, das aus tiefer liegenden Speichern hinauf gepumpt wird.

Die Kraftwerksgruppe Fragant ist das energiewirtschaftliche Herz der Kelag. Hier verfügt unser Unternehmen über eine Leistung von rund 474 Megawatt, jährlich werden rund 840 Mio. kWh erzeugt. Von der Inbetriebnahme 1965 bis 2000 erzeugt die Kraftwerksgruppe Fragant 15 Milliarden kWh Strom aus reiner Wasserkraft. Für die Anlagen der Kraftwerksgruppe Fragant bekommt die Kelag 1983 den Landespreis für gutes Bauen.

Der Bau der Kraftwerksgruppe Fragant bringt durch seine notwendige verkehrsmäßige Erschließung neue Aussichten für den Kärntner Fremdenverkehr. Der Wurtenkees  wird zum Schigebiet ausgebaut und 1987 als „Mölltaler Gletscher 3000“ eröffnet.


Speicherkraftwerk Koralpe

Aufgrund der Strombedarfsentwicklung in den Winterhalbjahren beginnt die Kelag 1987 mit dem Bau des Speicherkraftwerkes Koralpe. Am 1990 fertig gestellten Kraftwerk im Dreiländereck Kärnten/Steiermark/Slowenien ist aufgrund der beeinflussten Wasserführungsverhältnisse der Bistrica in Slowenien, die slowenische Gesellschaft ELES mit 20 % beteiligt. Natur- und Umweltschutz  sind beim Bau des Kraftwerkes besonders berücksichtigt worden. Viele Gäste schätzen den idyllischen fjordartigen Stausee als lohnendes Freizeit- und Erholungsziel.

2009 begann die Kelag mit dem Bau einer Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe. Im Sommer 2011 ist die Pumpe in Betrieb gegangen. Sie verfügt über eine Leistung von 35 MW. Mit dem Beginn des Pumpbetriebes im Jahr 2011 konnte die Jahreserzeugung des Kraftwerkes Koralpe auf rund 160 Millionen Kilowattstunden Spitzenstrom verdoppelt werden. Die Leistung der Turbine im Kraftwerk Koralpe bleibt mit 50 MW unverändert.


Ausbau der Kraftwerksgruppe Fragant

Im Jahr 2006 begann die Kelag mit dem Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee. Mit diesem Kraftwerk erweiterte die Kelag die Kraftwerksgruppe Fragant, der erste Maschinensatz ist seit Sommer 2009 in Betrieb, der zweite Maschinensatz seit Sommer 2011.
 

Noch kein Kelag-Kunde?

Die Kelag bietet Ihnen sauberen Strom aus 100 % Wasserkraft und Ökoenergie zu niedrigen Preisen.

Erdgas

1972 übernimmt die Kelag sämtliche Anteile dieser 1965 gegründeten Gesellschaft. Seit 1974, nach dem Bau der Trans-Austria-Gasleitung (TAG), versorgt die Kärntner Ferngas GmbH Industriebetriebe mit Erdgas. Die Kärntner Ferngas GesmbH wird 1982 mit der Kelag fusioniert.

Seit 1989 baut die Kelag in Kärnten Erdgas-Ortsversorgungen auf. Derzeit gibt es Erdgas-Verteilanlagen in 15 Kärntner Orten: Althofen, Döbriach, Feldkirchen, Feistritz/Feffernitz, Ferndorf, Finkenstein, Fürnitz, Glanegg, Maria Saal/Karnburg, Radenthein, St. Paul, Spittal/Drau, Villach, Völkermarkt, Wolfsberg. Über ihre 770 km langen Erdgas-Systeme versorgt die Kelag rund 10.000 Kundenanlagen mit Erdgas.

Das Erdgasnetz wird von der KNG-Kärnten Netz GmbH betrieben.


Wärme

1989 ist die Kelag in das Geschäftsfeld Wärme eingestiegen. Verteilnetze gibt es in Spittal, Hermagor, Nötsch, Arnoldstein, Villach, Velden, St. Veit an der Glan, Althofen, Friesach, Ferlach, St. Andrä im Lavanttal und Wolfsberg. Neben den großen Wärme-Verteilanlagen in den genannten Gemeinden betreibt die Kelag auch einige kleinere Nahwärme-Systeme.

1999 geht die erste eigene Biomasse-Heizzentrale in Pitzelstätten bei Klagenfurt in Betrieb. Die Kelag ist in Kärnten der größte Anbieter von Wärme auf der Basis von Biomasse. 1998 erwarb die Kelag die Wärmebetriebe Gesellschaft mbH (WBG). Damit verbreitert die Kelag ihr Engagement am Wärmemarkt auch außerhalb Kärntens, denn die Wärmebetriebe Gesellschaft mbH ist österreichweit im Wärmegeschäft tätig. Im Jahr 2004 bündelte die Kelag alle Wärmeaktivitäten im der Wärmebetriebe Gesellschaft mbH. Die Wärmeaufbringung der Wärmebetriebe Gesellschaft mbH betrug im Jahr 2007 rund 911 Mio. kWh.

Ende 2007 erwarb die Kelag die Österreichische Fernwärmegesellschaft m. b. H. Am 1. Juli 2008 wurde dieses Unternehmen mit der Wärmebetriebe Gesellschaft m. b. H. zur KELAG Wärme GmbH fusioniert.

Die KELAG Wärme GmbH betreibt heute in Österreich rund 900 Heizzentralen und 80 Fernwärmenetze. Mehr als die Hälfte der Wärmeaufbringung stammt aus industrieller Abwärme und Bioenergie. Der Wärmeabsatz der KELAG Wärme GmbH umfasst rund 1,7 Milliarden Kilowattstunden. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Erdgasleitung, Montagearbeiten

Erdgas

1972 übernimmt die Kelag sämtliche Anteile dieser 1965 gegründeten Gesellschaft. Seit 1974, nach dem Bau der Trans-Austria-Gasleitung (TAG), versorgt die Kärntner Ferngas GmbH Industriebetriebe mit Erdgas. Die Kärntner Ferngas GesmbH wird 1982 mit der Kelag fusioniert.

Seit 1989 baut die Kelag in Kärnten Erdgas-Ortsversorgungen auf. Derzeit gibt es Erdgas-Verteilanlagen in 15 Kärntner Orten: Althofen, Döbriach, Feldkirchen, Feistritz/Feffernitz, Ferndorf, Finkenstein, Fürnitz, Glanegg, Maria Saal/Karnburg, Radenthein, St. Paul, Spittal/Drau, Villach, Völkermarkt, Wolfsberg. Über ihre 770 km langen Erdgas-Systeme versorgt die Kelag rund 10.000 Kundenanlagen mit Erdgas.

Das Erdgasnetz wird von der KNG-Kärnten Netz GmbH betrieben.


Wärme

1989 ist die Kelag in das Geschäftsfeld Wärme eingestiegen. Verteilnetze gibt es in Spittal, Hermagor, Nötsch, Arnoldstein, Villach, Velden, St. Veit an der Glan, Althofen, Friesach, Ferlach, St. Andrä im Lavanttal und Wolfsberg. Neben den großen Wärme-Verteilanlagen in den genannten Gemeinden betreibt die Kelag auch einige kleinere Nahwärme-Systeme.

1999 geht die erste eigene Biomasse-Heizzentrale in Pitzelstätten bei Klagenfurt in Betrieb. Die Kelag ist in Kärnten der größte Anbieter von Wärme auf der Basis von Biomasse. 1998 erwarb die Kelag die Wärmebetriebe Gesellschaft mbH (WBG). Damit verbreitert die Kelag ihr Engagement am Wärmemarkt auch außerhalb Kärntens, denn die Wärmebetriebe Gesellschaft mbH ist österreichweit im Wärmegeschäft tätig. Im Jahr 2004 bündelte die Kelag alle Wärmeaktivitäten im der Wärmebetriebe Gesellschaft mbH. Die Wärmeaufbringung der Wärmebetriebe Gesellschaft mbH betrug im Jahr 2007 rund 911 Mio. kWh.

Ende 2007 erwarb die Kelag die Österreichische Fernwärmegesellschaft m. b. H. Am 1. Juli 2008 wurde dieses Unternehmen mit der Wärmebetriebe Gesellschaft m. b. H. zur KELAG Wärme GmbH fusioniert.

Die KELAG Wärme GmbH betreibt heute in Österreich rund 900 Heizzentralen und 80 Fernwärmenetze. Mehr als die Hälfte der Wärmeaufbringung stammt aus industrieller Abwärme und Bioenergie. Der Wärmeabsatz der KELAG Wärme GmbH umfasst rund 1,7 Milliarden Kilowattstunden. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im freien Markt

Im freien Markt erfolgreich

Der EU-Beitritt Österreichs (1995) und das Elektrizitätwirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG) (1999) haben in der österreichischen Elektrizitätswirtschaft viel verändert. Die Kelag hat sich auf den freien Energiemarkt Europas gut vorbereitet.

Im Jahr 2000 hat sich die Kelag als Stromhandelspartner auf dem europäischen Markt positionieren können. Möglich geworden ist das, weil unser Unternehmen über eigene Kraftwerke verfügt, vor allem über Pumpspeicherkraftwerke. Mit den eigenen Erzeugungskapazitäten ist die Kelag in der Lage, Spitzenstrom auf Knopfdruck bereit zu stellen. Nicht nur, um den Bedarf der eigenen Kunden zu decken, sondern auch, um Wünsche anderer Energieversorgungsunternehmen zu erfüllen.

Die Kelag behauptet sich erfolgeich im freien Markt. Dazu gehörten der Marktauftritt mit attraktiven Angeboten für die Kunden ebenso wie die inneren Abläufe und Strukturen. Dank langfristiger Weichenstellungen ist die Kelag am Kärntner Markt weiterhin überlegener Marktführer und auch in neuen Märkten erfolgreich.

Die Kelag versorgt ihre Kunden in nahezu ganz Kärnten und in anderen Bundesländern mit Strom aus erneuerbarer Energie. Derzeit betreibt die Kelag 70 Wasserkraftwerke, 5 Windparks und 10 Photovoltaik-Anlagen. Die Engpassleistung aller Kraftwerke beträgt 729 MW und erzeugen im Regeljahr 1.545 Mio. kWh. Darüber hinaus besitzt die Kelag Strombezugsrechte mit einer Engpassleistung von 416 MW an Kraftwerken der Verbund Hydro Power AG (VHP). Das Tochterunternehmen KNG-Kärnten Netz GmbH betreibt rd. 18.000 km Hoch- und Niederspannungsleitungen, 46 Umspannwerke und 7.300 Trafostationen sowie rund 800 km Erdgasleitungen. Das Wärmegeschäft ist in der KELAG Wärme GmbH gebündelt, dem größten österreichweit tätigen Wärmeanbieter. Dieses Tochterunternehmen der Kelag betreut 82 Fernwärmenetze, 25 Biomasseheizwerke und rd. 900 Heizzenztralen.

Der EU-Beitritt Österreichs (1995) und das Elektrizitätwirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG) (1999) haben in der österreichischen Elektrizitätswirtschaft viel verändert. Die Kelag hat sich auf den freien Energiemarkt Europas gut vorbereitet.

Im Jahr 2000 hat sich die Kelag als Stromhandelspartner auf dem europäischen Markt positionieren können. Möglich geworden ist das, weil unser Unternehmen über eigene Kraftwerke verfügt, vor allem über Pumpspeicherkraftwerke. Mit den eigenen Erzeugungskapazitäten ist die Kelag in der Lage, Spitzenstrom auf Knopfdruck bereit zu stellen. Nicht nur, um den Bedarf der eigenen Kunden zu decken, sondern auch, um Wünsche anderer Energieversorgungsunternehmen zu erfüllen.

Die Kelag behauptet sich erfolgeich im freien Markt. Dazu gehörten der Marktauftritt mit attraktiven Angeboten für die Kunden ebenso wie die inneren Abläufe und Strukturen. Dank langfristiger Weichenstellungen ist die Kelag am Kärntner Markt weiterhin überlegener Marktführer und auch in neuen Märkten erfolgreich.

Die Kelag versorgt ihre Kunden in nahezu ganz Kärnten und in anderen Bundesländern mit Strom aus erneuerbarer Energie. Derzeit betreibt die Kelag 70 Wasserkraftwerke, 5 Windparks und 10 Photovoltaik-Anlagen. Die Engpassleistung aller Kraftwerke beträgt 729 MW und erzeugen im Regeljahr 1.545 Mio. kWh. Darüber hinaus besitzt die Kelag Strombezugsrechte mit einer Engpassleistung von 416 MW an Kraftwerken der Verbund Hydro Power AG (VHP). Das Tochterunternehmen KNG-Kärnten Netz GmbH betreibt rd. 18.000 km Hoch- und Niederspannungsleitungen, 46 Umspannwerke und 7.300 Trafostationen sowie rund 800 km Erdgasleitungen. Das Wärmegeschäft ist in der KELAG Wärme GmbH gebündelt, dem größten österreichweit tätigen Wärmeanbieter. Dieses Tochterunternehmen der Kelag betreut 82 Fernwärmenetze, 25 Biomasseheizwerke und rd. 900 Heizzenztralen.

Kärnten Netz

Die KNG-Kärnten Netz GmbH ist Verteilernetzbetreiber für Strom und für Erdgas in Kärnten.

Mit 1. Jänner 2005 gliederte die Kelag den Netzbereich (für Strom und Erdgas) in die KNG-Kärnten Netz GmbH aus, ein 100-%-Tochterunternehmen der Kelag.

Notwendig geworden ist diese Maßnahme durch die Beschleunigungs-Richtlinie der EU, vertikal integrierte Unternehmen auch gesellschaftsrechtlich zu entflechten (Legal Unbundling).

Ziel dieser Richtlinie ist noch stärkere Transparenz und noch mehr Wettbewerb. Zu den wesentlichsten Aufgaben der neuen Gesellschaft gehören Budgetierung, Planung und Ausführung von Investitions- und Instandhaltungsprojekten, die Betriebsführung sowie die Entstörung der Strom- und Erdgasnetze der Kelag. Die KNG-Kärnten Netz GmbH hat rund 750 Beschäftigte.

Die gesamte leitungsgebundene Energieversorgung Kärntens wird seit 1996 in der Hauptschaltleitung gesteuert und kontrolliert. Die Kelag ist bereits 1970 mit ihrem zentralen Betriebsführungskonzept einen neuen Weg in Österreich gegangen.

Mit 1. Jänner 2005 gliederte die Kelag den Netzbereich (für Strom und Erdgas) in die KNG-Kärnten Netz GmbH aus, ein 100-%-Tochterunternehmen der Kelag.

Notwendig geworden ist diese Maßnahme durch die Beschleunigungs-Richtlinie der EU, vertikal integrierte Unternehmen auch gesellschaftsrechtlich zu entflechten (Legal Unbundling).

Ziel dieser Richtlinie ist noch stärkere Transparenz und noch mehr Wettbewerb. Zu den wesentlichsten Aufgaben der neuen Gesellschaft gehören Budgetierung, Planung und Ausführung von Investitions- und Instandhaltungsprojekten, die Betriebsführung sowie die Entstörung der Strom- und Erdgasnetze der Kelag. Die KNG-Kärnten Netz GmbH hat rund 750 Beschäftigte.

Die gesamte leitungsgebundene Energieversorgung Kärntens wird seit 1996 in der Hauptschaltleitung gesteuert und kontrolliert. Die Kelag ist bereits 1970 mit ihrem zentralen Betriebsführungskonzept einen neuen Weg in Österreich gegangen.

Ausgezeichneter Service

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten.
Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich.
Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit Zukunftsthemen wie Elektro-Mobilität, Smart Meter und Photovoltaik.