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News / Fotoalbum

Hier finden Sie Bilder und Kurzberichte

20. und 21. Mai 2011 - Zwei Kirchenkonzerte

Bei zwei Benefiz-Konzerten in Kötschach-Mauthen und in Villach bewies das Kelag-Blasorchester sein umfangreiches klassisches Repertoire. Die Spenden kamen karitativen Organisationen zugute. Im „Gailtaler Dom“ in Kötschach konzertierte das Blasorchester der Kelag am 20. Mai. Der Schwerpunkt der Aufführung lag auf geistlicher Musik. Den Beginn machten Variationen über das „Te Deum“, gefolgt von „Arioso“ von Johann Sebastian Bach und „Dona nobis pacem“. Heimo Ortner sang „What a wonderful world“ und Tatjana Wurzer „The rose“. Eingebunden war auch der Kinderchor vom Pfarrkindergarten. Das Publikum war von den auf hohem Niveau gespielten Stücken begeistert. Die Auswahl gab Kapellmeister Markus Gwenger Recht, denn er möchte künftig vermehrt konzertante symphonische Blasmusik an dafür passenden Locations spielen.











Beim Konzert am 21. Mai in der Evangelischen Kirche in Villach-Lind variierte das Programm leicht mit „One moment in time“ und „A day of hope“. Tatjana Wurzer gab „I dreamed a dream“ zum Besten.
 
21. November 2010 - Impressionen nach Noten 

Ein fulminanter Ohrenschmaus war das diesjährige Herbstkonzert des Kelag-Blasorchesters im Congress-Center-Villach am 21. November. Die Musikerinnen und Musiker unter Leitung von Kapellmeister Markus Gwenger boten einmal mehr eine professionelle Glanzleistung ihres musikalischen Könnens.

Im ersten Teil begeisterten die Zuhörer die in Ton gesetzten Bilder der „dutch masters suite“. Da vermeinten die Zuhörer die Nachtwache marschieren zu hören, die Freude beim Lesen eines Liebesbriefes zu verspüren und sich im Wirtshaus zu fortgeschrittener Stunde zu befinden. Dramatisch hingegen war die musikalische Umsetzung von „the land oft he noble free“, in welchem die Schlacht von Yorktown 1781 zwischen Amerikanern, Briten und deren verbündeten Franzosen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg akustisch miterlebt wurde.


Das Kelag Blasorchester im Congress-Center Villach


Die Solistinnen Mateja Potoènik (Sopran) und.Julia Vestemian (Violine)

Nach der Pause begrüßte Obmann Herbert Rader die Ehrengäste, u. a. Kelag-Vorstand Armin Wiersma, Werner Pietsch, Friedrich Viertler, Gerald Loidl und Gerd Altersberger. Anschließend wurden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft beim Kärntner Blasmusikverband Franz Rader und Friedrich Schwarz, für seine 60-jährige Mitgliedschaft Anton Gruzei geehrt. Markus Gwenger freute sich über die Ehrung anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums als Kapellmeister vom Kelag-Blasorchester.

Drei Märsche, der lustige Marsch, semper fidelis und der ägyptische Marsch, leiteten den zweiten Teil ein. Diese Stücke kehrten zwar zu bekannteren Melodien zurück, stellten aber dennoch für ein Blasorchester ein große Herausforderung dar. Es folgten ein Auszug aus dem Musical „Les Misérables“ mit der Sängerin Tatjana Wurzer und die glanzvolle Schlussnummer aus der „Carmina burana“.


Tatjana Wurzer als Solistin beim Kleag Blasorchester 

Tosender Applaus des begeisterten Publikums erforderte zwei hörenswerte Zugaben. „The rose“, ebenfalls mit Tatjana Wurzer. Im Stück „Circus Renz“ wetteiferten Hans-Peter Kreuter und Martin Mikosch bravourös und sehenswert miteinander am Xylopohon. Zum Abschluss dieses Konzertes der Sonderklasse wurde traditionell der Radetzymarsch gespielt. Durch das Programm führte charmant und kompetent Ulrike Baumgartner.


Die Solisten am Xylopohon - Martin Mikosch und Hans-Peter Kreuter

Bericht: Werner Watzenig
Fotos: Ina LEY

Hier noch einige Impressionen vom Konzert "Imprssionen nach Noten"   






















Konzert in St. Jakob im Rosental am 20. Juli 2010








Fantasie

Beim Herbstkonzert am 22. November beeindruckten Kapellmeister Markus Gwenger und das Kelag Blasorchester ihr Publikum im Congress Center Villach mit einem fantastischen Programm auf höchstem Niveau.

Träume und lebe. Märchen, Sagen, Legenden und Mythen sind auch in unserer Zeit wichtig, betonte Moderatorin Ulrike Baumgartner. Sie führte kompetent und mit Charme durch das abwechslungsreiche Programm. Geboten wurde anspruchsvolle symphonische Blasmusik im wahrsten Sinne zum Träumen. Egal ob Don Quixote, Drachenkampf, Götterdämmerung und Herr der Ringe - von zeitgenössischen Komponisten in Noten umgesetzt und brilliant gespielt vom Kelag Blasorchester.

Wurde an gleicher Stelle im Vorjahr geschrieben, diese Qualität würde schwer zu toppen sein, Kapellmeister Gwenger und den rund 60 Musikerinnen und Musikern ist es gelungen heuer noch eins drauf zu setzen. Zu Recht ist unser Amateurorchester das Beste im Lande.

Nach der Pause begrüßte Obmann Herbert Rader die vielen Liebhaber und Freunde des Kelag Blasorchesters, speziell die anwesenden Ehrengäste der Kelag und der Politik. Fortgesetzt wurde das Programm zum Träumen mit dem Marsch „o vitinho“. Musikalische Schwerpunkte im zweiten Teil waren „Alice in Wonderland“, aufgeführt von den Musicalkindern der Musikschule Villach unter Leitung von Dagmar Wurzer und „Robin Hood“.

Den glanzvollen Abschluss bildete ein Potpourri von Udo Jürgens. Bekannte Hits wie Griechischer Wein, Merci Cherie, ein ehrenwertes Haus und andere mehr brachten die Stimmung auf den Höhepunkt.

Das Konzert endete mit standing ovations und drei tollen Zugaben, darunter dem obligaten Radetzky Marsch. „Erstklassig, spitze, super“ – waren die Reaktionen der begeisterten Besucher, unter diesen einige neue Fans aus Frankreich, den USA und Australien.

Werner Watzenig


Kelag Blasorchester – das Beste in Kärnten

Das Kelag Blasorchester wurde als beste Kapelle des Bezirkes Villach zum Landeswertungsspiel eingeladen. Dabei erreichte es in der Kategorie D (schwierige Stücke) mit Kapellmeister Markus Gwenger die höchste Punktzahl.

Wertungsspiele finden regelmäßig statt und die besten Kapellen aus den Bezirken dürfen sich auf  Landesebene bewerten lassen. Beim Landeswertungsspiel am 17. Mai 2009, stellte sich das Kelag Blasorchester im Kultursaal in Kraig einer strengen Jury. Mit dem selbst gewählten Stück „Suite on Celtic Folk Songs“ und dem Pflichtstück „Mont Blanc“ erspielte sich das Kelag Blasorchester 91,67 von 100 möglichen Punkten. Bei diesem Wertungsspiel konnte kein anderes Orchester der Wertungsgruppe D die musikalische Leistung des Kelag Blasorchesters überbieten. Das Kelag Blasorchester mit Kapellmeister Markus Gwenger darf sich freuen eines der besten Blasorchester Kärntens zu sein.

Vom interessierten Fachpublikum ernteten die Musikerinnen und Musiker kräftigen Applaus. Die fünf hochkarätigen Juroren bewerteten nach folgende Kriterien: Intonation, Ton-/Klangqualität, Phrasierung/Artikulation, Technische Ausführung, Rhythmische Ausführung/Zusammenspiel, Tempo, Dynamik und Klangbalance, Stilempfinden/Interpretation, Stückwahl im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit des Orchesters, künstlerisch-musikalischer Gesamteindruck.

Kapellmeister Markus Gwenger hatte in den vergangen Wochen sehr intensiv und genau geprobt und damit die Basis für diesen Erfolg geschaffen. Gwenger war übrigens der einzige Kapellmeister, der das Wertungsprogramm auswendig dirigierte. Er gab jedem der rund 60 Musikerinnen und Musiker den perfekten Einsatz und führte das Orchester zu dieser künstlerischen Höchstleistung.

Klaus Unterköfler

Die Wertungsergebnisse des Landeswertungsspiels 2009 des Kärntner Blasmusikverbandes vom Samstag und Sonntag

Hier sehen Sie den den Bericht im "Villacher Tag" vom 26. Mai 2009 


Eine musikalische Weltreise

In 80 Minuten von Europa in die Antarktis, nach Asien, Nord- und Südamerika, Australien, Afrika und zurück. Beim Herbstkonzert am 23. November beeindruckten Kapellmeister Markus Gwenger und das Kelag Blasorchester das Publikum im Congress Center Villach mit einem tollen Programm auf höchstem Niveau.

Obmann Herbert Rader begrüßte die Liebhaber und Freunde der Blasmusik, speziell die Ehrengäste Bürgermeister Helmut Manzenreiter, den Präsidenten des Österr. Blasmusikverbandes Horst Baumgartner, Vorstandsdirektor Armin Wiersma und Vorstandsdirektor Harald Kogler sowie Hausherrn Fritz Viertler. Nach dem erfolgreich abgelegten Fitnesstest aller Besucher für das musikalische Interkontinental-Programm eröffnete das Kelag Blasorchester mit dem Marsch „o vitinho“ den Konzertnachmittag.


Obmann Herbert Rader mit Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Brigitte Daberer und Kapellmeister Markus Gwenger


Die sympathische Reiseleiterin Ulrike Baumgartner führte kompetent mit Fakten und Zahlen über die einzelnen Kontinente durch das Programm. Egal ob sie über den größten und bevölkerungsreichsten Kontinent Asien und seinen Namen sprach oder über Aram Khatchaturians „Säbeltanz“, die vier Meere die Nordamerika umgeben oder John Sousas Marsch „Stars and stripes“ – sie unterhielt launig mit kompakter Geografie, knappen Biografien und Bonmots von Schriftstellern und Gelehrten.



Symphonische Blasmusik  mit Bildern der eisigen Antarktis und über den blauen Planeten wechselten mit irischer Folk Musik, die von einer Duddelsackspielerin eingeleitet wurde.

Musikalischer Schwerpunkt im zweiten Teil war Amerika. Sowohl der „St. Louis Blues March“ von William Handy begeisterte das Publikum als auch der Welthit „the girl from ipanema“ von Antonio Jobim, der in den 1960er Jahren mit seinen brasilianischen Klängen nachhaltig den Jazz beeinflusste. Beim St. Louis Blues und beim Charleston forever traten die Eleven der Tanzschule Zechner auf. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer zauberten mit ihren Tanzeinlagen Bilder der goldenen 1920er Jahre auf die Bühne.




Ganz anders hörte sich die Musik aus Australien an. Ein Didgeridoo vermittelte die Klänge der Aborigines im Nordosten des sechsten Kontinentes. Wesentlich vertrauter hörten sich die Rhythmen Afrikas an. In rascher Folge lösten einander harmonische Melodien mit lauten Buschtrommeln und Pfeifen ab: Eine musikalische Geschichte von Hochkulturen, Kolonisation, Sklaverei, Urwald und Wüste. Vier Tänzerinnen und ein Jäger verstärkten ein gängiges Klischee.

Abschluss dieser Weltreise war Michael Jacksons Hit  „Heal the world“, in dem er dazu einlädt über die Generationen nachzudenken und darüber, zu sagen, dass wir für unsere Kinder und Kindeskinder die Welt verbessern wollen. Perfekt darauf passte „o happy day“ in der Version von Edwin Hawkins aus den späten 1960er Jahren.

Das tatsächlich 180 Minuten dauernde Konzert endete mit standing ovations und dem Radetzky Marsch. Fantastisch, super, toll, Wahnsinn – waren die Reaktionen der Besucher. 

Es wird schwer sein, diese Qualität beim nächsten Mal zu toppen. 


In einem Festakt ehrte Präsident Horst Baumgartner Kollegen Hermann Tauber für dessen 60-jähriges Jubiläum als Musiker und Funktionär des Kelag Blasorchesters. Im Beisein des Kelag Vorstandes überreichte Baumgartner dem 80-jährigen Musiker eine Ehrenurkunde



Werner Watzenig
Fotos: Werner Köstenberger


Kapellmeisterwahl 2008 – Preisverleihung am 2. Juli in Klagenfurt


ÖBV Präsident  Horst Baumgartner, Kpm. Markus Gwenger, Bettina Meierhofer, Uwe Markus Sommersguter


Markus Gwenger zum beliebtesten Kapellmeister gewählt

In den vergangenen zwei Monaten hat „Die Kärntner Woche“ ihre Leser zur Kapellmeister-Wahl aufgerufen. Unser Kapellmeister vom Kelag Blasorchester ging dabei als überlegener Sieger im Bezirk Villach hervor.

Markus Gwenger hat bei dieser Wahl Herbert Steiner  von der Gemeindemusikkapelle Paternion und Martin Jessernig von der EMV Stadtkapelle Villach auf die Plätze verwiesen. „Super - ich freue mich sehr über diese Ehre und danke allen meinen Fans für ihre Stimmen“, sagte Gwenger überrascht, als er vom Ergebnis gestern spätabends informiert wurde.

Markus Gwenger dirigiert nicht nur traditionelle Blasmusik. Sein umfangreiches Repertoire umfasst auch Musical- und Filmmusik, Jazz und sinfonische Blasmusik. Der dynamische Kapellmeister besucht permanent Weiterbildungskurse und konnte aufgrund seines hohen fachlichen Könnens im vergangenen Jahr beim Dirigentenmeisterkurs von Prof. Trikolidis teilnehmen.

Kapellmeister Gwenger hat im Frühjahr 2000 diese Funktion im Kelag Blasorchester von Peter Haider übernommen.

Zum Artikel der WOCHE Kärnten 

25. Juni 2008


Spielend zum Erfolg

Das Kelag Blasorchester unter der Leitung von Kapellmeister Markus Gwenger ließ sein musikalisches Können bei einem Konzertwertungsspiel beurteilen. Ergebnis: 93,7 von 100 möglichen Punkten.

Diese Wertungsspiele finden regelmäßig, zuerst auf Bezirksebene und im Jahr darauf auf Landesebene statt. Am Sonntag, dem 20. April 2008, stellte sich das Kelag Blasorchester im Festsaal Knauf Insulation GmbH Ferndorf beim Bezirkswertungsspiel Villach den fünf Juroren. Diese bewerteten das vom Kelag Orchester gespielte Selbstwahlstück „Suite on Celtic Folk Songs“ und das Pflichtstück „Mont Blanc“.

Unser Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Wertungsrichter vergaben dem Kelag Blasorchester unter seinem Kapellmeister Markus Gwenger für die musikalische Leistung in der Wertungsgruppe D (schwierige Stücke) ausschließlich Noten zwischen „9“ und „10“. Vom interessierten Fachpublikum ernteten unsere Musikerinnen und Musiker kräftigen Applaus.

Bewertet wurden folgende Kriterien: Intonation, Ton-/Klangqualität, Phrasierung/Artikulation, Technische Ausführung, Rhythmische Ausführung/Zusammenspiel, Tempo, Dynamik und Klangbalance, Stilempfinden/Interpretation, Stückwahl im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit des Orchesters, künstlerisch-musikalischer Gesamteindruck.

Keine der anderen guten Musikkapellen aus dem Bezirk Villach konnte die Punktzahl unseres Orchesters überbieten. Damit erspielte sich das Kelag Blasorchester auch die Teilnahmeberechtigung am nächsten Landeswertungsspiel.

Anstrengung vor Erfolg!
Diese Reihenfolge steht so nicht nur im Wörterbuch. Denn dem ausgezeichneten Erfolg ging eine intensive und anstrengende Probearbeit voraus. Kapellmeister Markus Gwenger formte das Orchester in den vergangenen Wochen zu einem beinahe perfekten Klangkörper. Er selbst dirigierte das Wertungsprogramm auswendig, gab jedem der rund 60 Musikerinnen und Musiker den Einsatz und führte das Orchester zu dieser künstlerischen Höchstleistung.    

Dieses Ergebnis betätigt dem Kelag Blasorchester zu den besten Orchestern in Kärnten zu gehören. Und unser Kapellmeister Markus Gwenger ist ein Dirigent der Extraklasse! 

Alle Wertungsergebnisse finden sie auf der Homepage des Kärntner Blasmusikverbandes  
 
Klaus Unterköfler


75 Jahre Musik mit Energie - Konzertbericht von Josef Stocker

Der Termin am Sonntag, 17:00 Uhr, war gut gewählt. Zahlreiche Gäste kamen zum Festkonzert des Kelag-Blasorchesters am 25. November 2007 ins Congresscenter Villach. „75 Jahre Musik mit Energie“ lautete das Motto, das jubilierende Kelag-Blasorchester spannte an diesem Abend einen weiten musikalischen Bogen.

Fast wie beim Neujahrskonzert
Zu Beginn fühlte sich das Publikum ins Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker versetzt: Der Radetzkymarsch in klassischer Besetzung mit Streichern, als Verneigung vor dem Salonorchester, das vor 75 Jahren gegründet wurde. Es fehlte eigentlich nur der Frack des Dirigenten. Auch der Kaiserwalzer wurde in dieser Besetzung gespielt, doch dann verwandelte sich das Salonorchester in das allen bekannte Kelag-Blachorchester.

Vom Mont Blanc nach Lateinamerika
Es bot dem Publikum eine spannende Reise durch die Welt der Musik: Natürlich mit ambitionierter Marschmusik „Artemis“, aber auch mit Populärmusik wie „Bye, bye love“ und „Music“ und lateinamerikanischen Rhythmen „El Cumbanchero“. Außerdem unternahm das Blasorchester einen musikalischen Gipfelsturm, mit der Tondichtung „Mont Blanc“ von Otto M. Schwarz.

Gefangene Sänger
Kapellmeister Markus Gwenger wagte sich mit seinen Musikerinnen und Musikern auch in die Welt der Oper. Für Giuseppe Verdis „Gefangenenchor“ brauchte er aber nicht nur Musiker, sondern auch singende Gefangene. Diese Rolle übernahmen die Mitglieder der Sängerrunden Fellach-Oberdörfer, Kelag Villach und Nordlicht St. Veit. Auch beim musikalischen Finale, der Europahymne wirkten die Sänger wieder mit, ebenso die Streicher. Bei den Zugaben gab es dann noch einmal der Radetzkymarsch, diesmal in der Blasorchester-Besetzung. Das Publikum bedankte sich mit tosendem Applaus.

Prominente Gratulanten
Als Geburtstagsgratulanten stellten sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter und Vorstandsdirektor Armin Wiersma ein. Manzenreiter übergab Kapellmeister Markus Gwenger und Obmann Klaus Unterköfler einen Scheck als Geschenk, Vorstandsdirektor Wiersma betonte, dass die Kelag ihr Blasorchester auch in Zukunft unterstützen werde. Dies sei ein Teil der gesellschaftlichen Verantwortung der Kelag. Wiersma wünschte den Musikerinnen und Musikern alles Gute und viel Energie für die nächsten 75 Jahre.


Durch das Programm des Festkonzertes führte Ulrike Baumgartner. Unter den Konzertbesuchern wurden viele bekannte Gesichter gesehen, so zum Beispiel Erwin Frühbauer, Herbert Schiller, Ludwig Watzenig, Fritz Viertler, Oberst Hans Gruze und Johann Steinwender.

23. November 2008
Wer das Konzert am 25. November 2007 versäumt hat, kann sich vorsorglich den Termin für das nächste Festkonzert des Kelag-Blasorchesters bereits jetzt in den Kalender eintragen: Sonntag, 23. November 2008, 17:00 Uhr, wieder im Congresscenter Villach.

Fotos: Werner Köstenberger


27. Juli 2007 - Konzert in Weißbriach
Dämmerschoppen beim Ronacher (ein Bildbericht im Informations- & Tourismusportal Gitschtal)


17. Juli 2007 - Konzert - St. Jakob im Rosental vor dem Kulturhaus bei 34 Grad im Schatten!










Prominenter Besuch beim Konzert: 2. Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Gaby Schaunig

Fotos: Reinhold Krall


Hollywood und Popcorn -
Konzertbericht v. Peter Schoißengeyer

Bekannte Namen, Präsident des Kärntner Blasmusikverband Erwin Frühbauer, Ehrenkapellmeister Peter Haider und Dr. DI. Friedrich Viertler besuchten unter anderem die Veranstaltung. Frisches Popkorn der Firma Cineplexx, für die Konzertgäste zur Verfügung gestellt, verschaffte Genuss schon vor Beginn des Konzerts. 



Nach der Begrüßung tauchte Superman auf der Leinwand auf. Angekündigt von der Moderatorin Dr. Ulrike Baumgartner, welche mit viel Humor und auch sonst sehr kompetent durch die gesamte Veranstaltung führte.


Die Präsentation der Musikstücke wurde visuell unterstützt


Dr. Ulrike Baumgartner die Moderatorin des Konzertes

Hollywood im Querschnitt. Ein Blasorchester, welches das Thema umsetzte und mit nichts auch nur annähernd an das Denkschema erinnerte, das man so allgemein mit Blaskapellen verbindet. Mitreißende Musik in einer perfekt inszenierten Vorführung wurde über zwei Stunden lang geboten. Die allgemeine Begeisterung war die ganze Zeit über spürbar.


Kelag Blasorchesters mit 60 MusikerInnen im Saal der AK Villach

Ein wenig schaurig, mit der Mumie (the mummy) gings weiter. Zwei Gäste verließen scheints verschreckt den Saal. Immerhin, die Musik dürfte sie in Folge wieder beruhigt haben, sah ich sie doch etwas später wieder, zufrieden Popcorn kauend am Balkon.


Kapellmeister Markus Gwenger am Dirigentenpult

„Zuschaun kon i net“, erklang, verpackt in einem Potporie aus dem Weißen Rössl. War auch nicht nötig aber: Zuhören war angesagt. Jeder Ton war ein Genuss.

Totaler Sekundenstress in der Pause für die Kellnerinnen in der Vorhalle. Der Durst nach dem Popcorngenuss war groß. Alle wollten möglichst gleichzeitig, dafür aber möglichst schnell ihr Getränk haben. Immerhin, die Abwicklung war bewundernswert, ebenso die Ruhe des Servicepersonals.


Pause

Dann ging es weiter. Über “Zarathustra 2000” zu “Conquest of Paradise”. In Frage stand, ob die Zuhörer oder des großen Applauses wegen auch schon die Kapelle inzwischen ihr Paradies erobert hatte.



Ein wenig zauberte noch Harry Potter bis Don Quixote den Abend offiziell beschloss. Standing Ovations zwangen das Kelag Blasorchester zu einigen humorvollen Zugaben.


Dirigent und Posaunist Markus Gwenger als Muppet

Ungern entließen die Zuhörer die Musiker mit den Deutschmeister-Regimentsmarsch in den verdienten Feierabend. Beim nächsten Mal wieder dabei sein wünschte nicht nur ich mir beim Verlassen der Villacher Arbeiterkammer.


Wie beim echten Film wurden alle Akteure des Abends präsentiert


Ehrenkapellmeister des Kelag Blasorchesters Peter Haider mit Markus Gwenger


Am Flügelhorn Peter Rader


Obmann Klaus Unterköfler an der Posaune


Bläserquintett des Kelag Blasorchesters




10. Juli 2006


Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter feierte am 10. Juli 2006 seinen 60. Geburtstag. Das Kelag Blasorchester gratulierte mit einem Ständchen. 


Kirchenkonzerte 2006  

Musik in der Kirche muss nicht immer kirchlich sein. Davon überzeugte das Blasorchester  der Kelag die Besucher der Benefizkonzerte in der Hl. Kreuzkirche in Villach Perau und in der Kirche „Maria Königin“ in Kapfenberg. 

Das Programm der beiden Abende am 19. und 20. Mai 2006 enthielt natürlich auch sakrale Musik. Mit der Fanfare & Aria, einer Suite in Classic Style von Fritz Neuböck und dem Choral Os Justi von Anton Bruckner in einem Arrangement von Thomas Doss wurde das Publikum auf den einstündigen Konzertabend eingestimmt. 

Als „Et in Terra Pax”, zu Deutsch „Und Friede auf Erden”, das Hauptwerk beider Konzertabende erklang, waren die Hörer sichtlich überrascht.

Jan van der Roost komponierte dieses Auftragswerk, es ist wie der Name vorwegnimmt, ein Plädoyer für den Frieden. Dies kam unter anderem auch im vokalen Teil unserer Musikerinnen und Musiker zum Ausdruck. Teil des Werkes ist das Gedicht „An meine Landsleute“ von Bertolt Brecht - vorgetragen von Josef Zoppoth.

An verschiedenen Stellen des Werkes erklangen, anfangs durcheinander, später in einem rhythmischen und synchronischen Gesang vereint, die Worte „Et in Terra Pax“ wie ein flehendes Gebet der Musiker um Frieden in der Welt. Die Angst vor Gewalt und Zerstörung war deutlich zu hören und zu fühlen. Am Ende machte die anfängliche Spannung jedoch der Hoffnung Platz: Möge der Friede auch im täglichen Leben die Grausamkeit verbannen.

Die Kompositionen Choral and rock-out, Filmmusik aus „Flashdance” und der Konzertmarsch Arsenal führten die Hörer in die weltliche Musik zurück.

Als Zugabe erklatschten sich die begeisterten Besucher beider Konzerte den Ohrwurm „I will follow him”, bekannt aus dem Film „Sister Act”.


Erika Zemva, Christine Szabo, Mag. Gudrun Petritsch, Brigitte Neubauer, Julia Kanovsky und Kapellmeister Markus Gwenger

Moderatorin beim Konzert in der Hl. Kreuzkirche war Gudrun Petritsch, die Obfrau der Kärntner Kinder-Krebs-Hilfe. Julia Kanovsky (18), trug selbst verfasste Gedanken und Gefühle vor. Der Blick aus der Sicht eines betroffenen Kindes ging den Hörern sehr nahe. Die gesammelten Spenden gingen an die Kärntner Kinder-Krebs-Hilfe.


Pfarrer Gerhard Krisper mit dem Kelag Blasorchester in der Kapfenberger Kirche „Maria Königin” am Schirmitzbühel

In Kapfenberg moderierte der beliebte Pfarrer Gerhard Krisper. Der ortsansässige volksnahene Kirchenmann beeindruckte Hörer und Musiker mit seinen  sympathischen Worten. Der Erlös des Konzertes ging zu Gunsten der Kirchenrenovierung der Kirche Kapfenberg St. Oswald.


18. 11. 2005  Herbstkonzert  „Einmal Anders” im Saal der AK Villach
 
Es war diesmal tatsächlich anders, das Herbstkonzert des Kelag-Blasorchesters in der AK Villach. Der Einmarsch der Musiker mit dem St. Louis Blues konnte noch als choreografische Raffinesse gelten, doch dann kam der Radetzkymarsch: So manchem Blasmusik-Fan blieb die Luft weg. Befand sich das Blasorchester in musikalischer Absturzgefahr? Hatten sich die Musiker etwa kollektiv in den Noten vergriffen? Nein - das hatten sie nicht, der Radetzkymarsch wurde diesmal eben etwas eigenwilliger interpretiert.



Die nächste Überraschung folgte sogleich: Blasmusiker traten als Sänger auf. Den Anfang machte Peter Huber. Er erzählte die Ballade vom lieben Augustin authentisch und mit komödiantischem Talent. Er zeigte, dass er auch des Wienerischen mächtig ist. Zur Ballade spielte die Musik des Blasorchesters, gefühlvoll geleitet von Kapellmeister Markus Gwenger. Bei „Et in Terra Pax“ ließen dann viele Musikerinnen und Musiker neben den Instrumenten auch ihre Stimmen erklingen. Der Kapellmeister führte das Blasorchester souverän zu orchestralem Hochgenuss! Das Publikum war ergriffen. 



Ein anderer als sonst war auch der Moderator. Werner Watzenig leitete die Reise durch historisch-musikalischen Zusammenhänge und erzählte die passenden Geschichten. Das Publikum konnte so wenigstens manchmal erahnen, was ihm bevorstand.

Nach der Pause ging es zunächst im altbewährten Stil weiter. Zuerst kam der Astronautenmarsch. Dann folgte das bekannte Schubert-Lied „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum…“. Hier bewies das Blasorchester erneut seine Vielfalt: zunächst startete sie klassisch mit Hörner-Besetzung, dann folgte sprichwörtlich wie die Faust aufs Aug’ die gleiche Melodie im Stil von James Last. Nahtlos ging es über in den Klang der Bigband und weiter zur Polka. Zum Schluss wurde es jazzig und blieb doch immer „Am Brunnen vor dem Tore!“. Anschließend wurde es richtig verwirrend. Stichwort: 4’33’’ von John Cage. Es folgten also 4 Minuten und 33 Sekunden inszenierter Stille. Die Musiker saßen auf der Bühne, der Kapellmeister Markus Gwenger stand reglos da. Still war es im Saal aber trotzdem nicht. Das Publikum reagierte unruhig auf die ungewöhnliche Situation und wurde immer lauter. 4 Minuten und 33 Sekunden sind in diesem Fall sehr lang! Nach der verstrichenen Zeit hatte das Publikum aber das „Ganz anders“ hinter sich. Es folgte wunderschöne Filmmusik aus „Der König der Löwen“ und dann Marsch-Konfetti. Hier erkannte der Blasmusik-Freund viele Melodien, bunt gemischt und flott serviert. Bizet schickte seine Carmen kurz vorbei und Verdi entsandte den Gefangenenchor. Manchmal hatte man den – falschen - Eindruck, dass dem Kapellmeister die Zügel aus der Hand glitten und einzelne Bläsergruppen taten, was sie wollten. Dem war aber nicht so. Der Zuhörer war nur zwischendurch mit dem ungewohnt hohen Tempo überfordert. 



Ganz und gar nicht überfordert waren hingegen die 55 Musikerinnen und Musiker, unter ihnen viele Kinder und Jugendliche. Die Nachwuchsarbeit im Kelag-Blasorchester ist ausgezeichnet, immerhin treten die jüngsten Orchestermitglieder auch in der ersten Reihe auf!  



Als Zugaben spielte das Kelag-Blasorchester den Marsch „River Kwai“ und den Radetzkymarsch. Diesmal so „wie er sich gehört”, klassisch, nicht schräg. Es klang beinahe so, wie das berühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Der Dirigent ließ die begeisterten Zuhörer sogar mitklatschen. Dankeschön!

Fotos: Georg Pisnig
stoc


9. Juli 2005 - Erlebnisfrühschoppen am Villacher Rathausplatz
 







Martin Mikosch und Hans Peter Kreuter, die Solisten beim Wagramer Grenadiermarsch 


   
Unter den vielen Konzertbesuchern war auch TV-Moderator Arnulf Prasch. Das Publikum genoss das abwechslungsreiche, flotte  Programm sowie den Auftritt von Moderator Manfred Tisal und dankte es mit begeistertem Applaus. Prasch meinte spontan: „Ihr spielt mit so viel Herz, ich bin von Eurem Auftritt einfach begeistert.”

 



18. - 19. Juli 2005 - Wochenendprobe im Lesachtal
 

Geprobt wurde im Kulturhaus Liesing 


Auch das Marschieren wurde geübt  


Abendunterhaltung im Alpengasthof „Wander Niki” in Obergail i. L. 


Der Hüttenwirt und sein Vater der Seniorwirt mit unserem Kapellmeister Markus Gwenger


Hubert Ortner mit Freund Niki und Allroundschlagwerker Hans-Peter Kreuter

 
Posaunist und Fahrer Günther Lessiak brachte uns wieder gesund nach Villach



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KELAG - Musik mit Energie
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