Kelag Logo - Link zur Startseite

Erneuerung und Sanierung des Kelag-Kraftwerkes Schütt: Neuer Maschinensatz

Erneuerung und Sanierung des Kelag-Kraftwerkes Schütt: Neuer Maschinensatz

Im Sommer vergangenen Jahres begann die Kelag mit der Erneuerung und Sanierung des mehr als 100 Jahre alten Gailkraftwerkes Schütt in der Marktgemeinde Arnoldstein. Rund 25 Millionen Euro investiert die Kelag in dieses Vorhaben.

„Obwohl das Hochwasser an der Gail im Oktober an der Baustelle schwere Schäden angerichtet hat, werden wir die Bauarbeiten rechtzeitig fertigstellen, dafür arbeiten wir den Winter durch“, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. „Wir werden im Mai mit dem Probebetrieb beginnen können.“ Bis dahin ist aber noch viel zu tun. Derzeit arbeiten 25 Fachkräfte im Krafthaus und bei der Wehranlage. Manfred Freitag: „Die Sanierung und Erneuerung des Gailkraftwerkes Schütt ist ein wichtiges Element unserer Unternehmensstrategie, bestehende Kraftwerke zu optimieren und zuverlässig weiter zu betreiben; zur Unternehmensstrategie gehört aber auch, die Nutzung erneuerbarer Energieträger weiter auszubauen.“

Krafthaus
„Im Krafthaus sind wir derzeit dabei, den Generator einzubauen“, erklärt Christian Rupp, Bereichsleiter Erzeugung/Technische Services. „Zuerst heben wir den Stator ein, danach den Rotor. Die neue Kaplanturbine und die Turbinenwelle sind bereits in Position. Als nächste Schritte im Krafthaus folgen die Energieableitung des Generators und die neue Schaltanlage, danach beginnt die Phase der Inbetriebsetzung.“

Oberwasserkanal
Bereits fertiggestellt ist die Sanierung des Oberwasserkanals. „Hier haben wir auf einigen Abschnitten den Untergrund saniert“, erklärt Peter Macher, Projektleiter. „Auf der ganzen Länge von 3,2 km haben wir eine Oberflächenabdichtung aus Kunststoff aufgebracht. Seit 21. November 2018 ist der obere Teil des Oberwasserkanals bereits wieder mit Wasser gefüllt, seit diesem Zeitpunkt erzeugen wir im 109 Jahre alten Kraftwerk Schütt 1 wieder Strom.“ Der untere Teil des Oberwasserkanals wird mit Beginn der Inbetriebnahme des Maschinensatzes im Krafthaus mit Wasser gefüllt werden.

Wehranlage
Bei der mehr als 100 Jahre alten Wehranlage sind zwei Wehrpfeiler erneuert und vier Wehrpfeiler neu errichtet worden. „In zwei Wehrfeldern sind die Wehrtafeln bereits fertiggestellt und in Betrieb, Wehrtafeln für die beiden weiteren Wehrfelder werden derzeit montiert, bis April werden wir diese Arbeiten abschließen“, sagt Macher. Im Oktober 2018 hat das Hochwasser die Ufersicherung auf der Nordseite zerstört und dadurch den Baukran umstürzen lassen. „Diese Ufersicherung bauen wir derzeit neu auf, mit einer Mauer parallel zur Wehranlage und mit einer Steinschlichtung als Ufersicherung“, erläutert Macher.“ Weitere geplante Arbeiten sind ein Amphibienschutzzaun entlang des Oberwasserkanals, eine neue Betonschicht auf dem Tosboden der Wehranlage und die Fischaufstiegshilfe.

Fischaufstieg in Form einer Fischschnecke
Der Fischaufstieg wird an der Nordseite der Wehranlage in Form einer sogenannten Fischschnecke errichtet. Sie besteht aus zwei großen, sich drehenden Zylindern, in denen die Fische den Niveauunterschied an der Wehranlage von sechs Metern überwinden können. „Diese Form des Fischaufstieges ist für uns neu“, sagt Projektleiter Peter Macher. „Wir haben hier in der Schütt die richtigen Randbedingungen für eine Fischschnecke. Dieser Fischaufstieg hat außerdem den Vorteil, dass er noch Strom erzeugt, pro Jahr rund 500.000 Kilowattstunden. Derzeit errichten wir die Bodenplatte für den Fischaufstieg, im Mai sollte die Fischschnecke in Betrieb gehen.“

Im Kostenplan
Die Kelag investiert rund 25 Millionen Euro in die Erneuerung und Sanierung des Gailkraftwerks Schütt. „Obwohl das Hochwasser im Oktober schwere Schäden angerichtet hat, gehen wir davon aus, dass die Gesamtkosten innerhalb dieses genehmigten Rahmen bleiben werden“, sagt Vorstand Manfred Freitag. „Wir haben zwar die Hochwasserschäden und bei einigen Arbeiten höhere Kosten als geplant. Gleichzeitig konnten wir bei einigen Positionen Kosteneinsparungen erzielen, sodass wir heute glauben, den Plan einhalten zu können. Unsere eigene Mannschaft und die Baufirmen haben bis jetzt hervorragende Arbeit geleistet.“

Im Sommer vergangenen Jahres begann die Kelag mit der Erneuerung und Sanierung des mehr als 100 Jahre alten Gailkraftwerkes Schütt in der Marktgemeinde Arnoldstein. Rund 25 Millionen Euro investiert die Kelag in dieses Vorhaben.

„Obwohl das Hochwasser an der Gail im Oktober an der Baustelle schwere Schäden angerichtet hat, werden wir die Bauarbeiten rechtzeitig fertigstellen, dafür arbeiten wir den Winter durch“, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. „Wir werden im Mai mit dem Probebetrieb beginnen können.“ Bis dahin ist aber noch viel zu tun. Derzeit arbeiten 25 Fachkräfte im Krafthaus und bei der Wehranlage. Manfred Freitag: „Die Sanierung und Erneuerung des Gailkraftwerkes Schütt ist ein wichtiges Element unserer Unternehmensstrategie, bestehende Kraftwerke zu optimieren und zuverlässig weiter zu betreiben; zur Unternehmensstrategie gehört aber auch, die Nutzung erneuerbarer Energieträger weiter auszubauen.“

Krafthaus
„Im Krafthaus sind wir derzeit dabei, den Generator einzubauen“, erklärt Christian Rupp, Bereichsleiter Erzeugung/Technische Services. „Zuerst heben wir den Stator ein, danach den Rotor. Die neue Kaplanturbine und die Turbinenwelle sind bereits in Position. Als nächste Schritte im Krafthaus folgen die Energieableitung des Generators und die neue Schaltanlage, danach beginnt die Phase der Inbetriebsetzung.“

Oberwasserkanal
Bereits fertiggestellt ist die Sanierung des Oberwasserkanals. „Hier haben wir auf einigen Abschnitten den Untergrund saniert“, erklärt Peter Macher, Projektleiter. „Auf der ganzen Länge von 3,2 km haben wir eine Oberflächenabdichtung aus Kunststoff aufgebracht. Seit 21. November 2018 ist der obere Teil des Oberwasserkanals bereits wieder mit Wasser gefüllt, seit diesem Zeitpunkt erzeugen wir im 109 Jahre alten Kraftwerk Schütt 1 wieder Strom.“ Der untere Teil des Oberwasserkanals wird mit Beginn der Inbetriebnahme des Maschinensatzes im Krafthaus mit Wasser gefüllt werden.

Wehranlage
Bei der mehr als 100 Jahre alten Wehranlage sind zwei Wehrpfeiler erneuert und vier Wehrpfeiler neu errichtet worden. „In zwei Wehrfeldern sind die Wehrtafeln bereits fertiggestellt und in Betrieb, Wehrtafeln für die beiden weiteren Wehrfelder werden derzeit montiert, bis April werden wir diese Arbeiten abschließen“, sagt Macher. Im Oktober 2018 hat das Hochwasser die Ufersicherung auf der Nordseite zerstört und dadurch den Baukran umstürzen lassen. „Diese Ufersicherung bauen wir derzeit neu auf, mit einer Mauer parallel zur Wehranlage und mit einer Steinschlichtung als Ufersicherung“, erläutert Macher.“ Weitere geplante Arbeiten sind ein Amphibienschutzzaun entlang des Oberwasserkanals, eine neue Betonschicht auf dem Tosboden der Wehranlage und die Fischaufstiegshilfe.

Fischaufstieg in Form einer Fischschnecke
Der Fischaufstieg wird an der Nordseite der Wehranlage in Form einer sogenannten Fischschnecke errichtet. Sie besteht aus zwei großen, sich drehenden Zylindern, in denen die Fische den Niveauunterschied an der Wehranlage von sechs Metern überwinden können. „Diese Form des Fischaufstieges ist für uns neu“, sagt Projektleiter Peter Macher. „Wir haben hier in der Schütt die richtigen Randbedingungen für eine Fischschnecke. Dieser Fischaufstieg hat außerdem den Vorteil, dass er noch Strom erzeugt, pro Jahr rund 500.000 Kilowattstunden. Derzeit errichten wir die Bodenplatte für den Fischaufstieg, im Mai sollte die Fischschnecke in Betrieb gehen.“

Im Kostenplan
Die Kelag investiert rund 25 Millionen Euro in die Erneuerung und Sanierung des Gailkraftwerks Schütt. „Obwohl das Hochwasser im Oktober schwere Schäden angerichtet hat, gehen wir davon aus, dass die Gesamtkosten innerhalb dieses genehmigten Rahmen bleiben werden“, sagt Vorstand Manfred Freitag. „Wir haben zwar die Hochwasserschäden und bei einigen Arbeiten höhere Kosten als geplant. Gleichzeitig konnten wir bei einigen Positionen Kosteneinsparungen erzielen, sodass wir heute glauben, den Plan einhalten zu können. Unsere eigene Mannschaft und die Baufirmen haben bis jetzt hervorragende Arbeit geleistet.“

Artikel teilen:
Weitere Artikel zu den Themen:

Ausgezeichneter Service

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten. Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus Wasserkraft in Österreich.

Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu zählen beispielsweise Energieeffizienz- oder Energiemanagementlösungen wie Photovoltaik, Smart Metering und Smart Home. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit den strategischen Entwicklungsfeldern E-Mobilität und Breitband/Glasfaser.