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Das Kelag-Kraftwerk Kamering geht heute in Probebetrieb

Das Kelag-Kraftwerk Kamering geht heute in Probebetrieb

Nach umfangreichen Revisions- und Sanierungsarbeiten nimmt die Kelag heute das Speicherkraftwerk Kamering im Unteren Drautal in den Probebetrieb.

Schwerpunkt der Arbeiten war die Sanierung des Maschinensatzes, bestehend aus Turbine und Generator. „Wir betreiben eine Reihe von jahrzehntealten Wasserkraftwerken, die wir regelmäßig warten und, bei Bedarf, auch sanieren müssen, damit wir sie jederzeit nach dem Bedarf der Kunden für die Stromerzeugung einsetzen können“, sagt Manfred Freitag, Sprecher des Vorstandes der Kelag. „In den vergangenen beiden Jahren führten wir Arbeiten beim Speicher dieses Kraftwerkes — dem Zlaner Stausee — durch, nun sanierten wir den Maschinensatz.“

Kraftwerk Kamering
Das Speicherkraftwerk Kamering wurde 1951/52 errichtet. Es ist das zweitälteste Speicherkraftwerk der Kelag. Das Krafthaus steht in der Nähe der Ortschaft Kamering in der Marktgemeinde Paternion. Der Maschinensatz verfügt über eine Leistung von 10 MW und erzeugt pro Jahr rund 34 Millionen Kilowattstunden grünen Strom, das entspricht dem Bedarf von knapp 10.000 Haushalten. Eine Druckrohrleitung verbindet den Maschinensatz im Krafthaus mit dem Zlaner Stausee. Er wird mit Wasser des Weißenbaches gefüllt, dem Abfluss des Weißensees.

Corona-bedingte Verzögerungen
Die Kelag investierte rund eine Million Euro in die Revision und Sanierung der Turbine und des Generators, bis zu 20 Fachkräfte waren mit diesen Arbeiten beschäftigt. Mit den Arbeiten in der Maschinenhalle wurde im Jänner begonnen. „Wegen der Corona-bedingten Vorsichtsmaßnahmen mussten wir im März die Arbeiten am Maschinensatz für eine Woche unterbrechen“, erläutert Christian Rupp, Leiter des Bereiches Erzeugung/Technische Services der Kelag. „Danach arbeiteten wir unter strengen Hygiene- und Verhaltensregeln weiter, sodass wir das Kraftwerk jetzt wieder in Probebetrieb nehmen können.“ Die De- und Wiedermontagearbeiten an der Turbine und am Generator wurden von Fachkräften der Kelag durchgeführt, beim Generator arbeiteten sie unter der Leitung der Auftragnehmerfirma. Bei dieser Revision wurden Sanierungsarbeiten am Stator, Prüfungen und Sanierungsarbeiten am Rotor und der Rotorwelle durchgeführt.
Bei der Turbine wurden die beiden Turbinendeckel saniert und die Schutzwände neu angefertigt. Weiters wurden die Turbinenleitschaufeln, die Turbinenwelle und das Francis-Laufrad saniert. Am Saugrohr, an der Spirale und am Kugelschieber wurden Konservierungsarbeiten durchgeführt.

Probebetrieb
In der Phase des Probebetriebes werden nun alle möglichen Betriebszustände des Maschinensatzes getestet. Diese Arbeiten werden planmäßig Ende Mai abgeschlossen sein. „Ab diesem Zeitpunkt steht dieses Kraftwerk wieder uneingeschränkt für die Stromerzeugung und Versorgung unserer Kunden zur Verfügung. Nach diesen Sanierungsarbeiten ist der sichere, zuverlässige und wirtschaftliche Betrieb des Maschinensatzes für die nächsten Jahrzehnte gewährleistet“, betont Vorstandssprecher Manfred Freitag.

 

Nach umfangreichen Revisions- und Sanierungsarbeiten nimmt die Kelag heute das Speicherkraftwerk Kamering im Unteren Drautal in den Probebetrieb.

Schwerpunkt der Arbeiten war die Sanierung des Maschinensatzes, bestehend aus Turbine und Generator. „Wir betreiben eine Reihe von jahrzehntealten Wasserkraftwerken, die wir regelmäßig warten und, bei Bedarf, auch sanieren müssen, damit wir sie jederzeit nach dem Bedarf der Kunden für die Stromerzeugung einsetzen können“, sagt Manfred Freitag, Sprecher des Vorstandes der Kelag. „In den vergangenen beiden Jahren führten wir Arbeiten beim Speicher dieses Kraftwerkes — dem Zlaner Stausee — durch, nun sanierten wir den Maschinensatz.“

Kraftwerk Kamering
Das Speicherkraftwerk Kamering wurde 1951/52 errichtet. Es ist das zweitälteste Speicherkraftwerk der Kelag. Das Krafthaus steht in der Nähe der Ortschaft Kamering in der Marktgemeinde Paternion. Der Maschinensatz verfügt über eine Leistung von 10 MW und erzeugt pro Jahr rund 34 Millionen Kilowattstunden grünen Strom, das entspricht dem Bedarf von knapp 10.000 Haushalten. Eine Druckrohrleitung verbindet den Maschinensatz im Krafthaus mit dem Zlaner Stausee. Er wird mit Wasser des Weißenbaches gefüllt, dem Abfluss des Weißensees.

Corona-bedingte Verzögerungen
Die Kelag investierte rund eine Million Euro in die Revision und Sanierung der Turbine und des Generators, bis zu 20 Fachkräfte waren mit diesen Arbeiten beschäftigt. Mit den Arbeiten in der Maschinenhalle wurde im Jänner begonnen. „Wegen der Corona-bedingten Vorsichtsmaßnahmen mussten wir im März die Arbeiten am Maschinensatz für eine Woche unterbrechen“, erläutert Christian Rupp, Leiter des Bereiches Erzeugung/Technische Services der Kelag. „Danach arbeiteten wir unter strengen Hygiene- und Verhaltensregeln weiter, sodass wir das Kraftwerk jetzt wieder in Probebetrieb nehmen können.“ Die De- und Wiedermontagearbeiten an der Turbine und am Generator wurden von Fachkräften der Kelag durchgeführt, beim Generator arbeiteten sie unter der Leitung der Auftragnehmerfirma. Bei dieser Revision wurden Sanierungsarbeiten am Stator, Prüfungen und Sanierungsarbeiten am Rotor und der Rotorwelle durchgeführt.
Bei der Turbine wurden die beiden Turbinendeckel saniert und die Schutzwände neu angefertigt. Weiters wurden die Turbinenleitschaufeln, die Turbinenwelle und das Francis-Laufrad saniert. Am Saugrohr, an der Spirale und am Kugelschieber wurden Konservierungsarbeiten durchgeführt.

Probebetrieb
In der Phase des Probebetriebes werden nun alle möglichen Betriebszustände des Maschinensatzes getestet. Diese Arbeiten werden planmäßig Ende Mai abgeschlossen sein. „Ab diesem Zeitpunkt steht dieses Kraftwerk wieder uneingeschränkt für die Stromerzeugung und Versorgung unserer Kunden zur Verfügung. Nach diesen Sanierungsarbeiten ist der sichere, zuverlässige und wirtschaftliche Betrieb des Maschinensatzes für die nächsten Jahrzehnte gewährleistet“, betont Vorstandssprecher Manfred Freitag.

 

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