Heizen mit erneuerbarer Energie

-
Energieverbrauch
Fernwärme
Vergleiche
Verteilsysteme
Lüftung
Wärmepumpe
Heizkostenrechner
-
Heizen mit erneuerbarer Energie
Heizen mit
erneuerbarer Energie
Klicken Sie auf die Elemente in der Grafik oder auf Menüpunkte, um detaillierte Informationen zum Thema zu erhalten und herauszufinden welche Energieart für Sie optimal ist.



Die Kunden nutzen Fernwärme für die Heizung und die Warmwasserbereitung, aber auch für Friesach industrielle Prozesse (z. B. Trocknung) und sogar zum Kühlen. Das bei der Wärmeabgabe Kundenanlagen abgekühlte Heißwasser fließt zum Heizwerk zurück und wird wieder erwärmt.
Biomasse Fernwaerme Solarthermie Wärmepumpe Verteilsystem Biomasse Fernwaerme Solarthermie Wärmepumpe Verteilsystem
zurück zurück Solarthermie


Sonnenkollektoren sind heute ausgereifte, hocheffiziente Elemente. Kleinere Solaranlagen können bis zu zwei Drittel des benötigten Brauchwassers wärmen, größere können zusätzlich 20 bis 30% der jährlich benötigten Heizenergie bereitstellen. Diese Energie liefert die Sonne gratis.
Für die Warmwasser-Bereitung werden pro Person ca. 2m² Kollektorfläche benötigt. Ideal kombiniert ist eine solarthermische Anlage mit einem Warmwasserspeicher mit einem Mindestvolumen von 50 bis 70 l/m² Kollektorfläche. Bei Heizungen wird mit einem Mindestvolumen für den Pufferspeicher von 70 l/m² gerechnet.
Solarkollektoren wandeln Sonnenstrahlung mit einem Absorber in Wärme um. Der Absorber überträgt die Wärme an eine Wärmeträger-Flüssigkeit (Wasser mit Frostschutzmittel). Über die Vorlaufleitung wird Wärme vom Kollektor zum Warmwasserspeicher oder Heizsystem transportiert. Ein Wärmetauscher gibt die Wärme an das Brauchwasser oder an den Pufferspeicher der Heizung ab.
zurück zurück Biomasse


Stückholz, Pellets und Hackgut sind nachwachsende, erneuerbare Energieträger. In Kärnten wird Biomasse vielfach eingesetzt. Heizwerke und Einzelfeuerungen liefern in Kärnten viele hundert Millionen Kilowattstunden Heizwärme aus Biomasse und erneuerbaren Energieträgern.

Wärme aus Biomasse ist CO2-neutral. Das bedeutet, dass beim Verbrennen gleich viel CO2 freigesetzt wird wie zuvor von den Pflanzen der Luft entnommen worden ist. Die ökologische Bilanz dafür kann sich sehen lassen: Gegenüber fossilen Energieträgern spart der Einsatz von Biomasse in Kärnten pro Jahr hunderttausende Tonnen CO2.
zurück zurück Fernwärme


Fernwärme wird in einem zentralen Heiz- oder Heizkraftwerk erzeugt. Als Energieträger dienen primär biogene Brennstoffe. Darüber hinaus werden Abwärme und Geothermie genutzt. Die Wärme wird in einem geschlossenen Kreislauf über ein Rohrleitungsnetz in Form von Heißwasser zu den Kunden transportiert.

Die Kunden nutzen Fernwärme für die Heizung und die Warmwasserbereitung, aber auch für industrielle Prozesse (z.B. Trocknung) und sogar zum Kühlen. Das bei der Wärmeabgabe an die Kundenanlagen abgekühlte Heißwasser fließt zum Heizwerk zurück und wird wieder erwärmt.
zurück zurück Wärmepumpe


Die Wärmepumpe ist das einzige Heizsystem, das ein Vielfaches an Heizwärme bereitstellt, als es Energie für den Antrieb benötigt. Je nach Technik erzeugt die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde (1 kWh) Strom bis zu 6 kWh Heizwärme. Wärmepumpen-Systeme nutzen die im Jahreszyklus gespeicherte Sonnenenergie aus Erdreich, Grundwasser und Luft. Diese Energie liefert uns die Sonne gratis.

Energieverbrauch im Haushalt

Aus der Grafik ist deutlich zu erkennen, dass mehr als die Hälfte des Energieverbrauches bei uns auf die Heizung entfällt.

Etwa ein Drittel werden für das Auto gebraucht, jeweils 8% der Energie werden für Warmwasser und Elektrogeräte benötigt und nur etwa 1% für die Beleuchtung. Wer Energie sparen möchte, überlegt dies schon beim Planen eines Hauses. Eine oft in der Anschaffung vermeintlich preisgünstige Heizung benötigt während der Lebensdauer ein Vielfaches an Energie und verursacht hohe Betriebskosten.
Energieeffiziente Heizsysteme kommen mit einem Minimum an Energie aus.

Fernwärme

Die KELAG Wärme GmbH bietet in Kärnten in 12 Städten und Gemeinden Fernwärme für Heizung und Warmwasser an, nahezu ausschließlich auf Basis von Biomasse und industrieller Abwärme. Die KELAG Wärme GmbH betreibt österreichweit rund 80 Fernwärmenetze und über 1000 Heizzentralen. Vorteil von Fernwärmesystemen:
  • geringer Platzbedarf des Wärmetauschers (kein Lagerraum, kein Heizraum)
  • kein Bestellen von Heizmaterial
  • Wartungs- und Servicearbeiten entfallen
  • lange Lebensdauer

Betriebskostenvergleich Heizsysteme

Energieeffiziente Heizsysteme sind die Grundvorausaussetzung für geringen Energieverbrauch beim Heizen. Je nach eingesetztem Energieträger sind die Betriebskosten unterschiedlich hoch. Eine Wärmepumpe spart derzeit gegenüber einer Ölheizung jährlich rund 900,- Euro.
Berechnungsgrundlage ist ein Einfamilienhaus mit 150 m² beheizter Wohnfläche, 6 kW Heizleistung mit einem Niedertemperatur-Verteilsystem (Fußbodenheizung).

Heizsystemvergleich Ökobilanz

Werden Heizsysteme auf ihren CO2-Ausstoß verglichen, spricht die Umweltbilanz für Wärmepumpen. Ihre Antriebsenergie ist Strom, der in Österreich zu durchschnittlich 70 % aus Wasserkraft stammt, in Kärnten für private Haushalte und Gewerbe zu 100% aus Wasserkraft und Ökoenergie. Im Vergleich zu Ölheizungen sparen die in den vergangenen fünf Jahren in Kärnten installierten Wärmepumpen rund 26.000 t CO2 pro Jahr. Die Bilanz verbessert sich ständig, weil laufend neue Anlagen in Betrieb gehen.

Verteilsysteme

Auch das Verteilsystem einer Heizung trägt zur effizienten Energienutzung bei. Eine niedrige Vorlauftemperatur im Verteilsystem erhöht bei vielen Heizungen die Wirtschaftlichkeit, z.B. bei Wärmepumpen und Heizungen mit Brennwertgeräten. Zusätzlich ermöglicht eine niedrige Heizwassertemperatur teilsolares Heizen.

Große Heizungsflächen, wie z.B. Fußbodenheizungen oder Wandheizungen, haben den Vorteil, dass der Unterschied zwischen Lufttemperatur und Boden- oder Wandflächentemperatur gering ist, das bedeutet mehr Behaglichkeit im Raum. Durch die großen Beheizungsflächen entsteht der Effekt, dass die Raumtemperatur gegenüber einer Radiatorenheizung um 1 bis 2°C wärmer empfunden wird. Dies spart zusätzlich Energie. Wird die Raumtemperatur um 1°C gesenkt, spart dies übers Jahr 6% Heizkosten.

Wohnraumlüftung

Jeder Mensch benötigt pro Stunde rund 30 m³ Frischluft, um sich wohl zu fühlen. Der früher oft über undichte Fenster und Türen stattgefundene Luftaustausch (Lüftungs- und Fugenverluste) sorgte für „natürlichen Luftaustausch“. In der Heizperiode ging dabei viel Wärme verloren.

Moderne Bautechnik und dichte Fenster und Türen erfordern ausreichendes Lüften. Bei Nicht-Lüften steigen CO2- Gehalt und Feuchte in der Raumluft an, der Sauerstoffgehalt sinkt. Darunter leiden Wohlbehagen, Gesundheit und auch die Bausubstanz.

Experten schätzen, dass der Wärmeverlust beim Fensterlüften bei Neubauten mehr als die Hälfte der Heizkosten ausmachen kann. Abhilfe schaffen hier Wohnraumlüftungs- Systeme mit Wärmerückgewinnung. Sie gewinnen über einen Wärmetauscher teilweise in Kombination mit einer kleinen Wärmepumpe bis zu 90 % der Wärme aus der Abluft zurück. So sind die Räume optimal gelüftet, obwohl die Fenster geschlossen bleiben.

Wärmepumpe

Jeder zweite Bauherr in Kärnten entscheidet sich bereits für eine Wärmepumpe. In den vergangenen fünf Jahren sind in Kärnten ca. 4.500 Heizungs-Wärmepumpen neu installiert worden. Jährlich kommen rund 1.000 Wärmepumpen-Systeme für Heizung und/oder Warmwasser dazu.

Je nach Bedarf kann das Wärmepumpen- Prinzip zum Heizen aber auch zum Kühlen verwendet werden. Die Anwendungspalette ist vielfältig: Warmwasser- und Heizungs-Wärmepumpen, Kühl- und Gefriergeräte, Raumentfeuchter, Klimageräte, Wärmepumpen-Wäschetrockner sind die wesentlichsten Anwendungsbeispiele.

Die ersten Wärmepumpen-Anwendungen gab es vor mehr als 150 Jahren. Der Österreicher Peter von Rittinger hat bereits 1856 das Wärmepumpen-Prinzip bei der Salzgewinnung in den Salinen eingesetzt. Was damals einfachst begonnen hat, ist heute ein ausgeklügeltes System und erlebt einen Boom in der Heizungs- und Klimabranche.

Klicken Sie die Kästchen zum Blättern >
Wärmequelle Erdreich Wärmequelle Luft Wärmequelle Grundwasser Wärmequelle Pumpe

Heizkostenrechner

Der Kelag-Online-Berater ist ein gutes Werkzeug, um schon im Vorfeld einer Planungsphase für Neubau und Sanierung ein Gespür zu bekommen, welche Einflussfaktoren auf Energieverbrauch zu berücksichtigen sind und wie viel an Energiekosten eingespart werden kann.

 

Ohne aufwändige Berechnung kann jeder Interessierte zahlreiche Varianten von Wärmedämmungen, Hizsystemen, Fenstern und Türen durchprobieren. Das Ergebnis zeigt, wie die gewünschten Sanierungsmaßnahmen Energiekennzahl, CO2-Ausstoß und jährlichen Energieverbrauch senken können.

JETZT DAS POSTER „HEIZEN MIT ERNEUERBARER ENERGIE“ ALS PDF HERUNTERLADEN!
JETZT DAS POSTER „HEIZEN MIT ERNEUERBARER ENERGIE“ ALS PDF HERUNTERLADEN!
Kelag und
Klimaschutz
Wir von der Kelag verkaufen zwar Energie, dennoch ist es unser Ziel, so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen, diese effizient einzusetzen. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, ob das zusammen passt?

Unsere Antwort: JA!

Denn saubere, also erneuerbare Energie zum Beispiel aus Wasser, Biomasse, Sonne oder Wind, ist ein sehr kostbares Gut. Wir von der Kelag produzieren aus Überzeugung nur saubere Energie, weil sie die Umwelt nicht belastet. Aber auch diese Energie steht nur begrenzt zur Verfügung. Darum sollten wir sie nicht gedankenlos verschwenden. Oder noch schlimmer... Mit nicht sauberer Energie unser Klima belasten.

Deshalb haben wir die „Generation Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Verändern wir die Zukunft. Jetzt“ versorgen wir alle, die mitmachen, nicht nur mit sauberer Energie, sondern auch mit zahlreichen nützlichen Tipps und neuen Ideen zum Energiesparen im Alltag. Nur so können wir in einer sauberen Zukunft leben, in der auf Energie verzichtet wird, die die Umwelt belastet. Machen Sie mit!

 

JETZT DAS POSTER ALS APPLE iBOOK HERUNTERLADEN!
Jetzt das Poster als Apple iBook herunterladen!
Online-Energieberater

OnlineEnergieberater

Auf dieser Seite haben wir interessante und nützliche Informationen, in Bezug auf Energiesparmaßnahmen für Sie zusammengestellt.
Energieberatungszentrum

EnergieeffizienzOffensive

Im Energieberatungszentrum Klagenfurt zeigen wir Ihnen viel Wissenswertes zu Energieanwendungen rund um Haus, Heizung und Wohnen.
Elektro-Mobilität

ElektroMobilität

Elektroantrieb für Fahrzeuge wird immer attraktiver, darum beschäftigt sich die Kelag seit vielen Jahren mit dem Thema Elektro-Mobiliät.
SmartHome

SmartHome Austria

Erfahren Sie hier, wie Sie mit SmartHome Austria von der Kelag Ihre Energiekosten senken, Ihren Komfort steigern und sicherer wohnen.
Günstiger Stromanbieter gesucht? Die Kelag bietet Ihnen Strom aus 100 % Wasserkraft und Ökoenergie zu günstigen Preisen.

JETZT STROMKUNDE WERDEN

Günstiger Stromanbieter gesucht? Die Kelag bietet Ihnen Strom aus 100 % Wasserkraft und Ökoenergie zu günstigen Preisen.
Erdgas ist ein idealer Energieträger für zahlreiche Anwendungen. Durch moderne Erdgas-Geräte können Sie unsere Erdgas-Preismodelle sicher und effizient nutzen.

JETZT ERDGASKUNDE WERDEN

Erdgas ist ein idealer Energieträger für zahlreiche Anwendungen. Durch moderne Erdgas-Geräte können Sie unsere Erdgas-Preismodelle sicher und effizient nutzen.

Trennlinie
KELAG - Ihr günstiger Strom- und Erdgasanbieter für Österreich!
Informationen zur Wahl des optimalen Strom- oder Erdgasanbieters haben wir für Sie auf folgenden Seiten zusammengefasst: Stromanbieter | Erdgasanbieter
Servicebereich
Wie können wir Ihnen helfen?
Kunde werden / Anmeldung
Rechnung anzeigen
Zählerstand melden
Servicepaket Plus/Active bestellen
Kundendaten ändern
Newsletter anmelden / ändern
Teilzahlungsbetrag ändern
Abbuchungsauftrag erteilen / ändern
Umzug / Umzugsservice nutzen
Abmeldung / Auszug bekannt geben
Kontoübersicht anzeigen
Online-Energieberater nutzen
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Downloadbereich anzeigen
Rückruf anfordern
Kontakt aufnehmen
Login
Generation Klimaschutz
Achtung! Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Bitte aktualisieren Sie ihren Browser oder benutzen Sie einen Alternativbrowser.

Achtung! Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können