Fernwärme und Klimaschutz

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Der CO2-Kreislauf
Fernwärme in Österreich
Fernwärme in Kärnten
CO2-Bilanz
Wärmelieferung
Alle Fernwärmenetze
Fernwärmenetze in Kärnten
Förderung
Portrait Kelag Wärme
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So funktioniert Biomasse Fernwärme

So funktioniert's

In einem Fernheizwerk wird Biomasse in großen zentralen Kesseln genutzt und Wasser erwärmt. Das zwischen 90 und 110 Grad Celsius heiße Wasser wird im Winter über Leitungen zu den Haushalten gebracht (Vorlauf).
Im Haus des Kunden überträgt ein Wärmetauscher die Wärme aus der Fernwärmeleitung an den Wärmekreislauf im Haus, der Kunde hat es im Winter warm und kann Warmwasser nutzen.
Das im Wärmetauscher abgekühlte Wasser wird über die Fernwärmeleitung zurück zum Fernheizwerk geleitet (Rücklauf) und wieder erwärmt. Eine Fernwärmeleitung besteht immer aus zwei Rohrleitungen, der Vorlaufleitung und der Rücklaufleitung.
Das System ist in sich geschlossen. Als Primärenergie für die Fernwärme muss nicht unbedingt Biomasse dienen, es können auch industrielle Prozess-Abwärme oder andere Brennstoffe sein.

So funktioniert's

In einem Fernheizwerk wird Biomasse in großen zentralen Kesseln genutzt und Wasser erwärmt. Das zwischen 90 und 110 Grad Celsius heiße Wasser wird im Winter über Leitungen zu den Haushalten gebracht (Vorlauf).
Im Haus des Kunden überträgt ein Wärmetauscher die Wärme aus der Fernwärmeleitung an den Wärmekreislauf im Haus, der Kunde hat es im Winter warm und kann Warmwasser nutzen.
Das im Wärmetauscher abgekühlte Wasser wird über die Fernwärmeleitung zurück zum Fernheizwerk geleitet (Rücklauf) und wieder erwärmt. Eine Fernwärmeleitung besteht immer aus zwei Rohrleitungen, der Vorlaufleitung und der Rücklaufleitung.
Das System ist in sich geschlossen. Als Primärenergie für die Fernwärme muss nicht unbedingt Biomasse dienen, es können auch industrielle Prozess-Abwärme oder andere Brennstoffe sein.

Der CO2-Kreislauf

Bei der Verbrennung von Holzscheiten, Pellets und Hackschnitzeln wird Sauerstoff benötigt, über den Kamin gelangt CO2 in die Luft. Dieses CO2 ist von den Bäumen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen worden, durch die Fotosynthese haben sie Sauerstoff freigesetzt  – dieser Kreislauf ist über mehrere Jahrzehnte betrachtet CO2-neutral.

Anders ist es, wenn fossile Energieträger wie Heizöl oder Kohle verbrannt werden. Hier wird ebenfalls CO2 freigesetzt, dieses CO2 ist aber vor vielen Millionen Jahren von Pflanzen gebunden worden. So erhöhen wir die Konzentration von CO2 in der Luft und tragen zur Erderwärmung bei, über den so genannten Treibhausgaseffekt.

Der CO2 Kreislauf

Wärme aus erneuerbarer Energie in Österreich

Die CO2-Bilanz der KELAG Wärme GmbH für alle Anlagen in ganz Österreich und in Slowenien ist heute schon sehr gut: Fast die Hälfte der eingesetzten Primärenergie stammt aus industrieller Prozess-Abwärme und Biomasse und damit regenerativ. Die Bilanz soll aber noch besser werden. Bis zum Jahr 2020 will die KELAG Wärme GmbH den Anteil regenerativer Energieträger an ihrer Gesamtwärmeaufbringung auf 70 % steigern, auf Heizöl soll bis dahin überhaupt verzichtet werden. Dieses Ziel will die KELAG Wärme GmbH bei steigendem Gesamtabsatz erreichen, das heißt, sie will noch mehr Haushalte mit umweltfreundlicher Wärme versorgen als heute. Dass dies möglich ist, zeigt die KELAG Wärme GmbH schon heute bei ihren Anlagen in Kärnten.

Wärme aus erneuerbarer Energie in Kärnten

Grüner geht es fast nicht mehr. In nahezu allen Wärmenetzen der KELAG Wärme GmbH in Kärnten werden nur Biomasse und/oder industrielle Prozess-Abwärme genutzt. Wobei die industrielle Prozess-Abwärme ebenfalls zum Großteil aus Biomasse stammt, so zum Beispiel in St. Veit an der Glan und in Wolfsberg. Fossile Energieträger setzt die KELAG Wärme GmbH in Kärnten nur als Ausfallsreserve und punktuell zur Abdeckung von Bedarfsspitzen ein.

In den vergangenen Jahren sind viele Haushalte von fossilen Energieträgern auf umweltfreundliche Fernwärme umgestiegen, die KELAG Wärme GmbH hat dafür viel Geld investiert.

CO2-Bilanz fürs Heizen

Konkretes Beispiel: Für die Heizung einer Wohnung werden pro Winter 10.000 Kilowattstunden Wärme gebraucht.

 

Wenn diese Wohnung mit Kohle beheizt wird, werden 3.350 kg CO2 freigesetzt. Wird Heizöl verbrannt, gelangen 2.700 kg CO2 in die Luft. Wenn aber für die Heizung dieser Wohnung in Kärnten Wärme von der KELAG Wärme GmbH genutzt wird, schaut die CO2-Bilanz viel besser aus, es sind nur 390 kg CO2 pro Winter. Das sind nur mehr ca. 15 % an CO2-Emissionen im Vergleich zu einer Ölheizung.

 

Dieser kleine verbleibende Anteil ergibt sich aus der Abdeckung von Bedarfsspitzen sowie zur Aufrechterhaltung der Versorgung bei Störungen bzw. Wartungsarbeiten.

Wärmelieferung

Das Wachstum bei der Fernwärmelieferung ist umso bemerkenswerter, weil der Wärmebedarf eines durchschnittlichen Haushaltes tendenziell sinkt. Dazu tragen qualitativ hochwertige Neubauten und Sanierungen von Altbauten im gesamten Gebäudebestand bei. Mit dem verstärkten Einsatz von umweltfreundlicher Fernwärme für Raumheizung und Warmwasser hat sich die CO2-Bilanz Kärntens deutlich verbessert. Jährlich ersparen wir gemeinsam mit unseren Kunden der Umwelt durch den geschlossenen CO2-Kreislauf ca. 84.000 Tonnen CO2. Das entspricht dem CO2-Ausstoß eines Mittelklasse-PKWs bei knapp 12.000 Erdumrundungen.

Fernwärmenetze Kärnten

Die KELAG Wärme GmbH beliefert in Kärnten rund 24.000 Haushalte mit Fernwärme, jeder zehnte Haushalt nutzt diese umweltfreundliche Energie für Heizung und Warmwasser.
Große Fernwärmenetze betreibt die KELAG Wärme GmbH in Kärnten in Hermagor, Nötsch, Arnoldstein, Villach, Velden, Ferlach, Pitzelstätten, St. Veit an der Glan, Althofen, Friesach, Wolfsberg und St. Andrä im Lavanttal, darüber hinaus betreibt die KELAG Wärme GmbH Heizzentralen in großen Wohnanlagen und gewerblich genutzten großen Gebäuden.
In vielen Fernwärmesystemen der KELAG Wärme GmbH werden ausschließlich Biomasse und industrielle Prozess-Abwärme genutzt.

Alle Fernwärmenetze

Die KELAG Wärme GmbH ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, durch Ausbau der bestehenden Fernwärmesysteme, durch den Bau neuer Anlagen und Projektübernahmen.
Heute ist die KELAG Wärme GmbH der größte österreichweit tätige Anbieter von Fernwärme auf Basis industrieller Prozess-Abwärme und Biomasse. Das Unternehmen betreibt insgesamt 80 Fernwärmesysteme sowie 900 Heizzentralen. Einige Anlagen betreibt die KELAG Wärme GmbH auch in Slowenien.
Die größten Fernwärmenetze befinden sich in Linz, in Villach und in Hartberg. Von Netz zu Netz verschieden sind die eingesetzten Primärenergieträger, sie reichen von industrieller Prozess-Abwärme und Biomasse über konventionelle Brennstoffe bis hin zu Geothermie.
Für ein Fernwärmenetz in Oberösterreich  wird Wärme aus der Tiefe der Erde genutzt. Ausgehend von Gmünd im Waldviertel liefert die
KELAG Wärme GmbH Fernwärme sogar über die Grenze zu Industrie, Gewerbebetrieben und Haushalten in Tschechien!

Förderungen für die Fernwärme

Die öffentliche Hand fördert den Anschluss eines Gebäudes an ein Fernwärmenetz (Wohnbauförderung und Förderrichtlinie Erneuerbare Energie). Die Förderungen hängen von vielen Faktoren ab, wie gewerbliche oder private Nutzung, anrechenbare andere Förderungen, Einkommenshöhe und technische Ausführung der Anlage.

Genauere Informationen gibt es beim Amt der Kärntner Landesregierung in Klagenfurt, Abteilung 15, Unterabteilung Energiewirtschaft (www.energiewirtschaft.ktn.gv.at), und Abteilung 2, Unterabteilung Wohnungs- und Siedlungswesen (www.wohnbau.ktn.gv.at) sowie bei der Kommunalkredit Public Consulting GmbH, Türkstraße 9, 1092 Wien (www.public-consulting.at).

Außerdem unterstützen viele Gemeinden den Umstieg auf umweltfreundliche Fernwärme mit Investitionszuschüssen. Fragen Sie nach bei Ihrem Gemeindeamt oder bei Ihrem Magistrat. Förderansuchen müssen rechtzeitig vor Baubeginn gestellt werden!

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KELAG Wärme GmbH informieren Sie gerne individuell zu Förderungen der Fernwärme.

 


Kontakt
KELAG Wärme GmbH
St. Magdalener
Straße 81
9506 Villach
www.kelagwaerme.at

Portrait der KELAG Wärme GmbH

Die KELAG Wärme GmbH verfügt über 40 Jahre Erfahrung. Im Fokus stehen die Nutzung umweltschonender Energie gemeinsam mit Kooperationspartnern und vielfach die Erhöhung der regionalen Wertschöpfung.

 

Das Tochterunternehmen der Kelag bietet in allen Kundensegmenten wie bei Bauträgern/Hausverwaltungen, öffentlichen und privaten Dienstleistern, Industrie- und Gewerbebetrieben sowie privaten Haushalten ihre Leistungen an.

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Kelag und
Klimaschutz
Wir von der Kelag verkaufen zwar Energie, dennoch ist es unser Ziel, so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen, diese effizient einzusetzen. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, ob das zusammen passt?

Unsere Antwort: JA!

Denn saubere, also erneuerbare Energie zum Beispiel aus Wasser, Biomasse, Sonne oder Wind, ist ein sehr kostbares Gut. Wir von der Kelag produzieren aus Überzeugung nur saubere Energie, weil sie die Umwelt nicht belastet. Aber auch diese Energie steht nur begrenzt zur Verfügung. Darum sollten wir sie nicht gedankenlos verschwenden. Oder noch schlimmer... Mit nicht sauberer Energie unser Klima belasten.

Deshalb haben wir die „Generation Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Verändern wir die Zukunft. Jetzt“ versorgen wir alle, die mitmachen, nicht nur mit sauberer Energie, sondern auch mit zahlreichen nützlichen Tipps und neuen Ideen zum Energiesparen im Alltag. Nur so können wir in einer sauberen Zukunft leben, in der auf Energie verzichtet wird, die die Umwelt belastet. Machen Sie mit!

 

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Online-Energieberater

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Auf dieser Seite haben wir interessante und nützliche Informationen, in Bezug auf Energiesparmaßnahmen für Sie zusammengestellt.
Energieberatungszentrum

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Im Energieberatungszentrum Klagenfurt zeigen wir Ihnen viel Wissenswertes zu Energieanwendungen rund um Haus, Heizung und Wohnen.
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Elektroantrieb für Fahrzeuge wird immer attraktiver, darum beschäftigt sich die Kelag seit vielen Jahren mit dem Thema Elektro-Mobiliät.
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