Der Blick hinter die Steckdose

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Stromnetz
Kärnten Netz
Ortsnetz
Verteilnetz
Übertragungsnetz
Nervenzentrale
Sicherheit
Die Zukunft ist „Smart“
Elektromobilität
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Klimawandel und die Folgen

Strom ist immer da, wenn die Kunden ihn benötigen: z.B. zum Beleuchten, Kochen, Kühlen und Gefrieren, Fernsehen, Radio hören und zum Laden von Akkus. Auch Betriebe brauchen Strom, damit sie arbeiten können. Beim Einschalten des Lichts denkt kaum jemand darüber nach, dass Strom in genau diesem Moment auch erzeugt und zum Kunden geleitet werden muss. Dafür sind nicht nur Kraftwerke notwendig, sondern auch ein Leitungsnetz. „Hinter der Steckdose“ steckt ein hochkomplexes System. Das Stromnetz ist das Rückgrat der sicheren und ausreichenden Stromversorgung. Ohne dieses Rückgrat ist unser Alltag im privaten Haushalt und in der Wirtschaft nicht mehr vorstellbar.
Der Blick "hinter die Steckdose"
Strom ist immer da, wenn die Kunden ihn benötigen: z.B. zum Beleuchten, Kochen, Kühlen und Gefrieren, Fernsehen, Radio hören und zum Laden von Akkus. Auch Betriebe brauchen Strom, damit sie arbeiten können. Beim Einschalten des Lichts denkt kaum jemand darüber nach, dass Strom in genau diesem Moment auch erzeugt und zum Kunden geleitet werden muss. Dafür sind nicht nur Kraftwerke notwendig, sondern auch ein Leitungsnetz. „Hinter der Steckdose“ steckt ein hochkomplexes System. Das Stromnetz ist das Rückgrat der sicheren und ausreichenden Stromversorgung. Ohne dieses Rückgrat ist unser Alltag im privaten Haushalt und in der Wirtschaft nicht mehr vorstellbar.

Stromnetz

Das Stromnetz, das die KNG-Kärnten Netz GmbH betreibt, umfasst rund 18.000 km. Das entspricht der Entfernung von Klagenfurt nach Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Rund 710 Beschäftigte der KNG-Kärnten Netz GmbH arbeiten für den Betrieb, die Instandhaltung und den bedarfsgerechten Ausbau des Stromnetzes.

Das Stromnetz sichert die Versorgung von rund 230.000 Kunden mit elektrischer Energie. Die verlässliche Stromversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Kärnten. Die Investitionen in das Netz – allein im vergangenen Jahr rund 68 Millionen Euro – sind wichtige Impulse für die Kärntner Wirtschaft, sie schaffen und sichern Arbeitsplätze in unserem Land.

Das Kärntner Stromnetz wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut, damit „das Unentbehrliche zum Leben jeden Tag in Ihr Leben“ kommen kann – der Strom.

Warum brauchen wir verschiedene Spannungsebenen? Das Übertragungsnetz (230 kV und 400 kV) ist notwendig, um große Leistungen über weite Strecken zu übertragen. Eine 400-kV-Leitung  überträgt gleich viel Strom wie drei 230-kV-Leitungen, oder 14 110-kV-Leitungen oder 170(!) 20-kV-Leitungen. Damit die Höchstspannung von 230 kV oder 400 kV  bis zur Ortsnetzspannung von 400 Volt umgewandelt werden kann, werden bis zu vier verschiedene  Transformatoren eingesetzt.

Auch in Ihrem Haushalt arbeiten Transformatoren. In vielen Elektrogeräten wandeln sie Strom aus der Steckdose (230 Volt, 50 Hertz) auf die benötigte Betriebsspannung von Elektrogeräten und Niedervolt-Lampen um.

 

 

KNG-Kärnten Netz GmbH

Der Stromnetzbetrieb ist in Österreich behördlich reguliert. Die Tarife für die Netznutzung legt die Regulierungsbehörde e-Control jedes Jahr neu fest.

Die KNG-Kärnten Netz GmbH hat als Verteilnetzbetreiber in Kärnten die Aufgabe, die Netzinfrastruktur allen Kunden und Energielieferanten diskriminierungsfrei zur Verfügung zu stellen. Die leistungsfähige Netzinfrastruktur muss jeden Tag rund um die Uhr funktionieren. Zu den Hauptaufgaben der KNG-Kärnten Netz GmbH gehören die Betriebsführung, der bedarfsorientierte Ausbau der Verteilnetze, die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen sowie ein effizientes Entstörungsmanagement.

 

Die KNG-Kärnten Netz GmbH betreibt:
11.000 km Niederspannungsleitungen
3.200 km 20-kV-Freileitungen
2.500 km 20-kV-Kabel
850 km 110-kV-Freileitungen
7.100 Trafostationen
47 Umspannwerke

 

Das Ortsnetz

Die Steckdose ist Teil der elektrischen Installation in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus. Zur Installation gehören alle Leitungen, beginnend beim Hausanschlusskasten, über die Hauszuleitung bis zum Zählerkasten und weiter in die einzelnen Räume zu den Leuchten, Schaltern und Steckdosen. Angesteckt sind zahlreiche elektrische Geräte. Für die elektrische Hausinstallation und  Ihren Zählerkasten ist Ihr Elektriker zuständig. Über die Hauszuleitung – 400 Volt – ist Ihre Hausinstallation mit dem Ortsnetz verbunden. Die Verantwortung Ihres Netzbetreibers beginnt beim Hausanschlusskasten, der sich entweder auf Ihrem Dachboden oder in der Nähe Ihres Hauses befindet.

 

400 Volt aus der Trafostation


Bis zu fünf Haushalte werden über einen Hausanschlusskasten versorgt, ebenso kleinere Unternehmen. Der Hausanschlusskasten ist über ein Kabel oder eine Freileitung von einer Trafostation versorgt. Über eine Trafostation können bis zu 400 Haushalte und kleinere Unternehmen sicher mit Strom versorgt werden. Die KNG-Kärnten Netz GmbH betreibt in Kärnten ein weitläufiges Niederspannungsnetz mit rund 11.000 km Leitungen, ausgehend von einer der 7.100 Trafostationen.

In der Trafostation befindet sich ein Transformator. Er nimmt Strom aus dem übergeordneten 20.000-Volt-Netz (20 kV) und wandelt ihn auf die für Haushaltsgeräte und Licht benötigte Spannung von 230/400 Volt um. Alle Haushalte beziehen Strom aus dem Ortsnetz, einige Haushalte liefern aber auch Strom in dieses Netz. Zum Beispiel aus einem kleinen Wasserkraftwerk oder aus einer Photovoltaikanlage.

 

 

Das Verteilernetz

20.000 Volt (20 kV)

Jede der 7.100 Trafostationen im Verteilnetz der KNG-Kärnten Netz GmbH ist über eine 20-kV-Leitung mit einem Umspannwerk verbunden.

Das 20-kV-Netz umfasst rund 3.200 km Freileitungen und 2.500 km Kabel. Über 20-kV-Leitungen wird der Strom lokal verteilt, im Umkreis von rund 20 km. Auch größere Unternehmen beziehen auf dieser Spannungsebene Strom aus dem Netz.

Das 20-kV-Netz dient nicht nur der Versorgung von Kunden. Viele Kraftwerke liefern Strom in dieses Netz, vor allem kleinere Wasserkraftwerke. Auch Windkraftanlagen und größere Photovoltaik-Anlagen brauchen einen Anschluss an das 20-kV-Netz. In Kärnten
liefern mehrere hundert Kraftwerke Strom in das Verteilnetz.

 

110.000 Volt (110 kV)

Auch in Umspannwerken befinden sich Transformatoren. Sie wandeln den Strom von 110 kV auf 20 kV um, sodass er zu den Trafostationen geleitet werden kann. Zwei sehr große Industriebetriebe beziehen in Kärnten Strom direkt aus dem 110-kV-Netz.

Jedes Umspannwerk wird über mindestens eine 110-kV-Leitung mit Strom versorgt. Auf dieser Spannungsebene  verteilt die KNG-Kärnten Netz GmbH den Strom in Kärnten regional. Das 110-kV-Netz der KNG-Kärnten Netz GmbH besteht aus rund 850 km Freileitungen und 47 Umspannwerken.

Das 110-kV-Netz nimmt auch die erzeugte Energie großer Kraftwerke auf, so zum Beispiel der Kraftwerksgruppe Fragant und der Draukraftwerke.

 

 

Das Übertragungsnetz

Das 110-kV-Netz der KNG-Kärnten Netz GmbH ist in Kärnten an zwei Punkten mit dem europäischen Übertragungsnetz verbunden: im Umspannwerk Obersielach bei Völkermarkt und im Umspannwerk Rottau im Mölltal. Hier wandeln große Transformatoren Strom von 230.000 Volt (230 kV) auf   110 kV um, damit er in Kärnten regional verteilt werden kann.

Durch Kärnten führt eine 230-kV-Leitung vom Lavanttal durch das Jauntal, Rosental und Gailtal nach Lienz und von dort nach Rottau im Mölltal. Diese Leitung ist Teil des 5.600 km langen österreichischen Übertragungsnetzes. Das europäische Übertragungsnetz umfasst insgesamt rund 280.000 km.  Dieses Netz stützt den stabilen Betrieb des 110-kV-Netzes und dient der großräumigen Stromübertragung und dem Stromaustausch in Europa. In das Übertragungsnetz speisen sehr große Kraftwerke ihre Energieerzeugung ein.

 

Neues Umspannwerk im Großraum Villach

Die KNG-Kärnten Netz GmbH plant den Bau einer zusätzlichen Verbindung zwischen dem Übertragungsnetz und dem regionalen 110-kV-Netz. In der Nähe von Villach soll ein 230/110-kV-Umspannwerk errichtet werden, das über eine leistungsfähige 110-kV-Leitung mit dem bestehenden Umspannwerk Landskron verbunden werden soll. Dieses Projekt befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Mit seiner Realisierung kann die Sicherheit der Stromversorgung für die Kunden im Großraum Villach für die nächsten Jahrzehnte gewährleistet werden.

 

 

Die Nervenzentrale der Kärntner Stromversorgung

Strom muss genau in dem Moment erzeugt werden, in dem er gebraucht wird. Das stellt eine permanente Anforderung an den Netzbetrieb dar. Techniker in der Hauptschaltleitung der KNG-Kärnten Netz GmbH in Klagenfurt nehmen diese Aufgabe wahr, jeden Tag, rund um die Uhr.

Damit das Stromnetz von einem Punkt aus überwacht und gesteuert werden kann, ist ein weitverzweigtes Datennetz notwendig. Schließlich müssen die Techniker in der Nervenzentrale der Kärntner Stromversorgung jederzeit den Überblick über die Anlagen in ihrem Netzgebiet haben um im Fall des Falles sofort eingreifen zu können. Jeden Tag langen mehrere Tausend Meldungen in der Hauptschaltleitung ein, jeden Tag werden hunderte Befehle ferngesteuert abgesetzt.

Ganz nach dem sich ständig ändernden Bedarf der Kunden regeln die Techniker in der Hauptschaltleitung den Strombezug aus dem Übertragungsnetz. Es muss immer Gleichgewicht herrschen im Netz, bei einer Frequenz von 50 Hertz.

Die Techniker in der Hauptschaltleitung koordinieren auch den Einsatz der Monteure, wenn Störungen auftreten und behoben werden müssen.

Ihre Sicherheit

In Ihrem Haushalt sorgt Ihr Elektriker für Ihre Sicherheit. Lassen Sie nur den Fachmann an Ihrer Hausinstallation arbeiten und lassen Sie diese regelmäßig überprüfen.

Von elektrischen Leitungen außerhalb Ihres Haushaltes sollten Sie Abstand halten, wobei normalerweise einige Meter reichen. Eine beschädigte Leitung kann noch spannungsführend sein.

Berühren Sie niemals herabhängende oder auf dem Boden liegende Leiterseile oder abgebaggerte Kabel, hier herrscht Lebensgefahr! Sperren Sie die Schadensstelle im Umkreis von 10 Metern ab und sichern Sie den Ort. Danach rufen Sie bitte unverzüglich den Entstörungsdienst der KNG-Kärnten Netz GmbH an, er ist rund um die Uhr für Sie erreichbar!

Sicherheit kostet nur einen Anruf!
Wenn Sie in der Nähe von Stromleitungen Arbeiten durchführen oder durchführen lassen, verständigen Sie bitte vorher die KNG-Kärnten Netz GmbH, um rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren. So vermeiden Sie gefährliche Situationen und Unfälle. Die KNG-Kärnten Netz GmbH bietet für diesen Zweck kostenlose Information und Beratung an.

Sicherheit kostet Sie nur einen Anruf, die fachmännische Aufsicht kostet Sie nichts – Leichtsinn aber womöglich ein Menschenleben!

 

 

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Die Zukunft ist „Smart“

Die Stromnetze der Zukunft sind „smart“, mit einem Ziel: Energie soll möglichst effizient, also sparsam eingesetzt werden. Weniger Energieverbrauch bei gleicher Leistung und gleichem Komfort – das soll mit „Smart Home“, „Smart Metering“ und „Smart Grid“ erreicht werden, ganz im Sinn von „Generation Klimaschutz“.

 

Smart Grid
Die Vision ist ein Stromnetz, das flächendeckend mit Informations- und Kommunikationstechnik ausgestattet ist. Die verstärkte Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie, vor allem aus Photovoltaik und Windkraft, erfordert massive Investitionen in Stromnetze, sowohl in Leitungsanlagen als auch Informationstechnik. Das Verteilnetz der KNG-Kärnten Netz GmbH ist auch heute schon in wesentlichen Teilen „smart“. Es wird von der Hauptschaltleitung in Klagenfurt aus fernüberwacht und ferngesteuert, das dafür notwendige Informations- und Kommunikationsnetz ist vorhanden. In den Ortsnetzen sind die Voraussetzungen derzeit aber noch nicht gegeben.

 

Smart Metering
Elektronische Stromzähler, sogenannte „Smart Meter“ werden derzeit in Pilotprojekten getestet, so auch von der KNG-Kärnten Netz GmbH in der Stadt Ferlach. Smart Meter messen den Stromverbrauch im Haushalt alle 15 Minuten, die Daten werden an den Netzbetreiber übertragen. Auf dem Display zeigt der Smart Meter dem Kunden seinen aktuellen Verbrauch, auch via Internet können die Testkunden ihre Verbrauchsdaten abrufen. Mit diesen Informationen soll es ihnen erleichtert werden, ihr Verbrauchsverhalten zu optimieren und elektrische Energie bewusster einzusetzen. Nach einer Bestimmung der EU sind bis 2018 mindestens 80 % der Kundenanlagen mit Smart Meter auszustatten.

 

Smart Home
„Smart Home“ bedeutet die automatische Steuerung der Energieanwendungen im Haushalt. Damit das funktionieren kann, sind im Haushalt ein (Funk-)Datennetz, eine zentrale Steuerungseinheit und steuerbare Geräte notwendig. „Smart Home“ ist auch via Internet und Smartphone steuerbar. Auf Initiative der Kelag testen derzeit in Kärnten 50 Haushalte „Smart Home“.

 

 

Elektromobilität und Stromnetz

Neue Anforderungen an das Stromnetz stellt die Elektromobilität. Wenn tausende Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind, muss eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur auf öffentlichen Parkplätzen, bei Unternehmen und in privaten Garagen verfügbar sein. Das Ortsnetz der Zukunft muss so stark sein, dass in einer Siedlung die Batterien von mehreren Elektroautos zugleich geladen werden können.
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Kelag und
Klimaschutz
Wir von der Kelag verkaufen zwar Energie, dennoch ist es unser Ziel, so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen, diese effizient einzusetzen. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, ob das zusammen passt?

Unsere Antwort: JA!

Denn saubere, also erneuerbare Energie zum Beispiel aus Wasser, Biomasse, Sonne oder Wind, ist ein sehr kostbares Gut. Wir von der Kelag produzieren aus Überzeugung nur saubere Energie, weil sie die Umwelt nicht belastet. Aber auch diese Energie steht nur begrenzt zur Verfügung. Darum sollten wir sie nicht gedankenlos verschwenden. Oder noch schlimmer... Mit nicht sauberer Energie unser Klima belasten.

Deshalb haben wir die „Generation Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Verändern wir die Zukunft. Jetzt“ versorgen wir alle, die mitmachen, nicht nur mit sauberer Energie, sondern auch mit zahlreichen nützlichen Tipps und neuen Ideen zum Energiesparen im Alltag. Nur so können wir in einer sauberen Zukunft leben, in der auf Energie verzichtet wird, die die Umwelt belastet. Machen Sie mit!

 

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Online-Energieberater

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Auf dieser Seite haben wir interessante und nützliche Informationen, in Bezug auf Energiesparmaßnahmen für Sie zusammengestellt.
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Im Energieberatungszentrum Klagenfurt zeigen wir Ihnen viel Wissenswertes zu Energieanwendungen rund um Haus, Heizung und Wohnen.
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Elektroantrieb für Fahrzeuge wird immer attraktiver, darum beschäftigt sich die Kelag seit vielen Jahren mit dem Thema Elektro-Mobiliät.
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